Ich bin stark für offene Grenzen, jeder soll sich seinen Lebensort selbst aussuchen dürfen und nicht durch dämliche Behörden daran gehindert werden.
Schoenes Utopia. Haette ich auch gerne.
Wird es aber nicht spielen in der Zukunft die ich und eventuell auch du erleben wirst.
Dafuer braeuchten wir global eine einheitliche Politik. Dafuer muesste jeder Staat seinen Status aufgeben und in einen Staatenbund eintreten oder noch besser einfach alle Grenzen abschaffen.
Dafuer muesste aber auch die komplette Welt auf einer Entwicklungsstufe sein, geistig, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Muesste man weiter ausfuehren.
Fakt ist, es gibt nicht mal innerhalb Europas eine einheitliche Politik, obwohl es eine Waehrungsunion gibt. Das ist ein Konstrukt was ich so gar nicht begreife. Ich kann nicht gemeinsam ueber Geld bestimmen, aber Jeder macht was er will.
Nicht mal auf Bundesebene gibt es so eine wirkliche Einheit. Wieso spricht man heute stellenweise noch von der ehemaligen DDR. Wieso gibt es so extreme Einkommensunterschiede? Wieso muessen wir 16 Bundeslaender und sogenannte Freistaaten haben? Ist Deutschland nicht eine Nation?
Die Leute die hierherkommen, bringen ihr Wissen, ihre Kultur und auch ihr Geld/ihre Arbeitskraft mit (die wir hier dringend brauchen). Verschwinden wird dabei nichts, was nicht schon von allein verschwinden würde weil es keiner sehen will.
Tun sie das wirklich? Oder ist das eher ein Wunschdenken? Einwanderer die erstmal in die Sozialsysteme fallen, sind natuerlich Einzelfaelle, oder?
Braucht Deutschland wirklich so viel Arbeitskraft von Ausserhalb, oder ist das ein Mittel der Industrie um Loehne zu druecken oder niedrig zu halten?
Da frage ich mich: wieso zum Henker gibt es noch ~3 Millionen Arbeitslose, wenn Deutschland so viel Arbeitskraefte braucht.
Die wirkliche Ziffer liegt wesentlich hoeher, da Jeder der in irgendeiner Maßnahme steckt nicht gewertet wird. Die ganzen Aufstockerjobs werden auch nicht gewertet etc.
Aber das unsere Bundesmerkel die Arbeitslosenzahlen auf dieses Nieveau bekommen hat, liest sich doch viel besser als die Wahrheit.
Und Flüchtlinge - das sollte kein Thema sein, denen muss man helfen ohne zu hinterfragen. Wer mit nichts hierherkommt und Hilfe erwartet, sollte sie bekommen.
Wo ziehst du hier die Grenze? Ist deiner Meinung nach Deutschland wirklich faehig, allen beduerftigen Menschen der Welt zu helfen?
Ist es nicht eher verwerflich zu sagen: "Hey du hast es bis Deutschland geschafft, dir wird auf jeden Fall super geholfen. Deine Verwandten hatten leider nicht so viel Glueck wie du, da kann man leider nichts machen."?
Fluechtlingen wird doch geholfen. Ich weis nicht was hier noch gefordert wird.
Abgesehen davon, es gab 2012 in Deutschland, an dieser Stelle moechte ich noch einmal erinnern was fuer Worte gefallen sind: "Deutschland ist eins der reichsten Laender ueberhaupt". ~284000 Obdachlose.
Tendenz steigend, bis 2016 werden 380000 erwartet. Davon waren 2012 32000 Kinder und Jugendliche.
Jetzt vermittel mir mal bitte, wie ich es verstehen soll, das Deutschland doch bedingungslos Fluechtlingen helfen soll, waehrend es Deutschland nicht schafft ~300000 schon in Deutschland lebende Menschen, dauerhaft und wuerdevoll unterzubringen.
Aber solange hier sehr viele Leute so eine nach rechts gelehnte Meinung haben, wird das wohl nix. Und genau dafür mache ich was und sitze nicht faul auf dem Hintern rum.
Wir haben in Deutschland zum Glueck eine Meinungsfreiheit. Es sei also jedem Einzelnen ueberlassen wie wer wo wann ueber welche Situation denkt.
Man muss nicht damit einverstanden sein. Aber anderen Meinungen versuchen aufzuzwaengen, nur weil die einem selbst nicht passt?
Da geraten wir schnell wieder wohin, wo anscheinend keiner mehr hinwill, so einige Jahrzente zurueck.
Ehrlich - mir sind viele Ausländer hier lieber als der gemeine Deutsche, der nur rummotzt und sich gerne mal nach rechts lehnt. Ist natürlich übertrieben das so zu sagen, es stimmt aber. Gerade in der Mitte der Gesellschaft, bei Leuten die eigentlich alles haben und nicht rummeckern sollten (da es ihnen verdammt gut geht), geht die Seuche um.
Ist das nicht den Deutschen ueberlassen wie sie so sind? Was weist du denn genau ueber die Mitte der Gesellschaft? Kennst du ihre Sorgen und Noete?
Nein da wird einfach bestimmt: die sollen nicht meckern, denen geht es gut.
Frage: Du bist doch ein Zugezogener, wie ich, zwar aus einer anderen Ecke aber auch zugezogen, richtig? Du hast ein Problem damit, das Deutsche eben "deutsch" sind in Deutschland?
Ich glaube nicht das du der Einzige mit so einer Meinung bist in Deutschland und ich bin ueberzeugt davon das deine Formulierung noch sehr freundlich ist.
Noch Fragen wieso es sowas wie PEGIDA gibt?
Wenn dir die Deutschen und deren Art so gar nicht passen, was genau fuer eine Motivation hast du denn dann in Deutschland zu bleiben?
In Russland & Kazachstan war ich halt n deutsches Schwein, hier sieht man mich als Russe (abwertend, wobei dies stark nachgelassen hat in den letzten Jahren). Früher gab es dieselbe Geschichte mit Russen-Wohnheimen, wie die Spätaussiedler-Wohnheime hier genannt werden. Da hat auch jeder einheimische Nachbar über 30 rumgemotzt, der Jugend war das relativ egal. Da diese gerade stark schrumpfen, verlagert sich das jetzt auf Asyl-Unterkünfte und Ausländer im allgemeinen, an denen sich der pingelige Deutsche stört.
Das rummotzen liegt den Deutschen aber irgendwie auch im Blut, denen ist alles nicht recht wenns nicht zu 100% so ist wie sie es gewohnt sind.
Die "Deutschen" sind nicht pingelig. Sie werden pingelig wenn man ihnen Krumm kommt. Das ist zumindest meine Erfahrung.
Es liegt auch nicht immer an den Deutschen. Schon mal ueberlegt wie sich Migranten so verhalten?
Ich koennt hier Sachen erzaehlen die mir alleine im Laufe der Zeit nur auf der Arbeit passiert sind.
Stichwoerter hier: Ablehnung von Deutschen., im Beisein von Deutschen trotzdem mit Leuten gleicher Herkunft in der urspruenglichen Landessprache reden. Nicht weil sie kein Deutsch koennen, nein weil sie nicht wollen, auf Nachfrage bekommt man ein patziges "ist nicht fuer deine Ohren bestimmt" mit einem russischen Akzent ruebergeschmettert. Absolut kein Interesse an irgendwelcher Interaktion mit Deutschen, aber sobald ein total fremder Landsmann um die Ecke kommt wird mit dem Grueppchen gebildet und dem der Arsch nachgetragen.
Es wird oft von fehlgeschlagener Integration geredet. Ich finde auch das eine Integration Bloedsinn ist.
Aber als Migrant sollte man soviel Respekt vor dem Gastland haben, das man die Gesetze und Einheimischen respektiert.
Man muss nicht die Braeuche annehmen, naja Weihnachtsgeld wird gerne mitgenommen, nicht?, aber man sollte sich halbwegs Verstaendigen koennen, ohne das der Einheimische einen Fremdsprachenkurs belegen muss, und wenn man das Gefuehl vermittelt das der Gastgeber total unerwuenscht ist, das ist einfach ein absolutes NoGo.
Dann hat man vielleicht das falsche Gastland gewaehlt.
/edit: doppelte Sachen rausgenommen, warum die auch immer hier drinnen waren und Typo