PEGIDA - Ziele, Teilnehmer, eure Meinung

Man kann sich ja mal darauf einigen, dass alle Gewalttaten, egal ob von links oder rechts, "schlimm" sind.
Und auch so, gehen mir beide Seiten gegen den Strich, sei es "Deutschland soll sterben bliblablubb" oder "Das dritte Reich war voll toll bliblablubb".
In meinen Augen sind das alles Idioten.:wall:
 
Extrem ist blöd, egal aus welchem Lager.
Es geht aber auch darum das die linken keine fremdenfeindliche Meinung haben, die rechten schon. Und das sollte man nicht vergessen.
Bekloppte gibt es in jedem Bereich, die sollte man ignorieren und die Gesamtsituation betrachten.
Egal wie man es dreht und wendet, man sollte niemandem verbieten hierherzukommen. Machen sie was illegales, haben wir dafür Gesetze und sie funktionieren und machen dabei keinen Unterschied woher man kommt, wie man aussieht und welche Sprache man spricht.

Ich werde auf jeden Fall die Gegendemo in DD unterstützen, in Leipzig war ich schon und Leipzig bleibt bunt!
Das gerade Dresden so viele von denen ranholt, wundert mich etwas, denn da sollte man die Geschichte noch richtig gut kennen.
 
Gestern sind die Redakteure der Charlie Hebdo für freie Meinungsäußerung gestorben
und als Reaktion darauf zensiert hier ein Moderator nach Gutdünken Kommentare dazu?

Herabwürdigender kann man sich gegenüber den Toten dieser Tragödie als Moderator
dieses Forums kaum verhalten.
Um das klarzustellen (denn normalerweise sind moderative Maßnahmen für Dritte nicht von Belang, aber ausnahmsweise dem Vorwurf der Zensur entsprechend für alle lesbar): Ich habe hier in keinster Weise nach Gutdünken zensiert, ich empfinde diese Unterstellung als ernsthafte Beleidigung, die als personenbezogener Angriff zu ahnden wäre.

Ich habe (aus Respekt einem Toten gegenüber, genauer gesagt dem (muslimischen) Polizisten) einen Beitrag entfernt, in welchem auf einem Video zu sehen war, wie dieser Mann verletzt auf dem Boden liegt und schützend seine Hände erhebt, bevor er von einem der Attentäter im Vorbeigehen mit einem Kopfschuss exekutiert wird. Im Beitrag, in welchem das Video verlinkt wurde, diente dies zur Untermauerung pauschaler Äußerungen gegen Flüchtlinge und Moslems im Allgemeinen. Sowohl wegen meiner Achtung dem Toten gegenüber, dem Schutz Minderjähriger als auch zur Verhinderung pauschaler Verunglimpfungen von Personengruppen habe ich den Beitrag ausgeblendet. Die weiteren Beiträge drehten sich nur um gegenseitige Verunglimpfungen, Beleidigungen und Unterstellungen der diskutierenden User untereinander. All diese Inhalte wurden - da regelwidrig - ausgeblendet. Wir reden hier von insgesamt vier (!) Beiträgen.
Forenregeln schrieb:
1.2 Meinungsfreiheit

In unserem Forum herrscht nach deutschem Recht Meinungsfreiheit. Jeder Benutzer darf seine Meinung grundsätzlich frei äußern. Dabei gilt es nach kommunikativen Grundsätzen, auch die Meinungen anderer zu beachten, zu akzeptieren und gegebenenfalls kontrovers zu diskutieren. Diskussionen sind im Rahmen dieser Regeln und denen des allgemeinen Anstandes zu führen. Das Recht an einer persönlichen Meinung endet dort, wo Rechte eines anderen verletzt werden.

Es ist von den Diskussionsteilnehmern daher zu unterlassen, ihre eigene Meinung anderen mit verbalen Ausschweifungen aufzudrängen. Akzeptanz und Toleranz führen meist zu einem «goldenen Mittelweg», mit welchem beide Parteien leben können - somit ist auch der Forumsfrieden garantiert.

Jeder Benutzer ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte selbst verantwortlich. Verboten sind alle Inhalte, die rechtswidrig sind oder als obszön, pornografisch oder anderweitig anstößig empfunden werden. Die Forenleitung behält sich vor, Themen und Inhalte kommentarlos zu löschen, die straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.
[...]
4.2 Personenbezogene Angriffe

Personenbezogene Angriffe sind im gesamten Forum untersagt. Unter personenbezogenen Angriffen werden insbesondere Beleidigungen, Diffamierungen/Verleumdungen, Schmähkritik, Provokationen und Bedrohungen gegenüber Personen jeder Art einschließlich externen Personen, juristischen Personen und Personengruppen verstanden.

Personenbezogene Angriffe sind auch (die Liste ist nicht abschließend):

  • Geschäftsschädigende Behauptungen gegenüber dem Foren-Betreiber oder anderen (juristischen) Personen oder ihren Handlungsbevollmächtigten, ohne diese belegen zu können
  • Unterstellungen, die eine unbewiesene Befangenheit zum Inhalt haben (z. B. Fanboy-Unterstellungen oder Bestechungsvorwürfe)
  • Unangemessene Vergleiche mit anderen Personen, anderen Lebewesen, Dingen, etc.
  • Das Anprangern von Personen (siehe auch Punkt 6.2)
Jede weitere Anprangerung meiner Person oder Unterstellung von Zensur wird nicht toleriert. Ernsthafte Anliegen sind im entsprechenden Forenbereich vorzutragen.

MfG,
beren2707
 
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Extrem ist blöd, egal aus welchem Lager.
Es geht aber auch darum das die linken keine fremdenfeindliche Meinung haben, die rechten schon. Und das sollte man nicht vergessen.

Prinzipiel richtig, allerdings weiß ich nicht ob es unbedingt besser ist das die linken Extremisten alle Repräsentanten einer staatlichen Gewalt umbringen wollen und keine Ausländer hassen, wie letzteres bei den Rechten der Fall ist. Beide Lager haben totalitäre Vernichtungsfantasien, nur bei den einen richten sich die Gegen die Rasse, bei den anderen gegen das System und die die selbiges verkörpern...
Beide Seiten sind nicht tolerierbar, genauso wenig wie irgendwelche extremistisch aufgezogenenen Muslime die meinen das Sie von irgend einer höheren Macht beseelt sind und deshalb jeden umbringen dürfen der nicht ihre Wahnvorstellungen teilt und meinen das ein rückständiger Gottesstaat mit einer noch rückständigeren "Gesetzgebung" das einzig wahre sei!

Egal wie man es dreht und wendet, man sollte niemandem verbieten hierherzukommen. Machen sie was illegales, haben wir dafür Gesetze und sie funktionieren und machen dabei keinen Unterschied woher man kommt, wie man aussieht und welche Sprache man spricht.

Stimmt, unsere Gesetze machen nur dann einen Unterschied wenn du Uli Höneß heißt und 30 Millionen Euro hinterzogen hast. Ein "Niemand" der 10.000 Euro hinterzogen hätte wäre härter bestraft worden, egal ob er aus Deutschland stammt, oder aus Burma, oder sonst wo her. :ugly:
 
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"Halte dich aus politisch motivierten Diskussionen in Foren fern" hat meine Oma immer gesagt. Ich werde mich lieber mal dran halten denn es führt zu nichts. Ausser Streit und Arbeit für die Mods :D
 
Na bei Promis wird gerne mal ein Auge zugedrückt oder auch zwei oder drei, je nach dem wieviele da existieren.
Ich rede ja nicht von den extremen linken, sondern von den normalen, die wollen das System nicht brennen sehen und zünden es auch nicht an.
Bei den rechten siehts da schlimmer aus, denn auch die Anzugträger die einem sonst so höflich was verkaufen wollen, denken daran die Ausländer aus dem eigenen Land so weit wie es geht rauszuhalten. Und das finde ich schon arg schlimm. Andere Länder die in den letzten 100 Jahren einen heftigen Krieg erlebt haben, stellen sich nicht so dämlich an und sind freundlicher. Guggt euch doch mal Vietnam an. Da dreht die Bevölkerung nicht am Rad, obwohl es denen auch nicht so gut geht wie uns hier.
 
An einer Moschee in Frankreich ist wohl auch noch ein Sprengsatz hochgegangen. Da wurde gestern aber mächtig was ins Rollen gebracht.
 
Na bei Promis wird gerne mal ein Auge zugedrückt oder auch zwei oder drei, je nach dem wieviele da existieren.
Ich rede ja nicht von den extremen linken, sondern von den normalen, die wollen das System nicht brennen sehen und zünden es auch nicht an.
Bei den rechten siehts da schlimmer aus, denn auch die Anzugträger die einem sonst so höflich was verkaufen wollen, denken daran die Ausländer aus dem eigenen Land so weit wie es geht rauszuhalten. Und das finde ich schon arg schlimm. Andere Länder die in den letzten 100 Jahren einen heftigen Krieg erlebt haben, stellen sich nicht so dämlich an und sind freundlicher. Guggt euch doch mal Vietnam an. Da dreht die Bevölkerung nicht am Rad, obwohl es denen auch nicht so gut geht wie uns hier.

So sind andere Länder das? Schau dir doch mal Israel an, dort bekommst du auch nur eine unbeschrenkte Aufentaltserlaubnis wenn du jüdischen Glaubens bist. Du kannst dort zwar für beschränkte Zeit eine Arbeitserlaubnis kommen, aber selbst wenn du ein Kind von einem Israeli hast wird diese nicht umgewandelt und du musst das Land nach Ablauf der Aufentalts/Arbeitserlaubnis verlassen und hast keine Ansprüche an das israelische Sozialsystem.
Ehnliche Beispiele gibt es auch noch in einigen anderen Ländern.
Es ist also keines Falls als selbstverständlich zu betrachten das es hier anders ist, genauso ist es alles andere als als "schlimm" an zu sehen wenn man eine andere Auffassung vertritt als die hier in Deutschland vertretene jeden ins Land zu lassen.
Ich finde die Israelische Einwanderungspolitik zu einem gewissen Grad sogar sympatisch...

Nur mal so, ich bin auch ehr als rechts konservativ ein zu ordnen, nach gängiger Auffassung. Allerdings bin ich bei weitem nicht extrem rechts, oder rechts extrem.
Ich wäre auch für eine beschränkte Zuwanderung die sich an kulturellen und religösen Gemeinsamkeiten orientiert, weil das für weniger Spannungen in der Gesellschaft sorgt und bzgl. der Integration in die Gesellschaft reibungsloser verläuft. Nach dieser Auffassung würde ich auch keinen Muslimen hier die Einwanderung gestatten, oder Asiaten, da deren Kultur und teilweise auch die Religion stark von unsriger abweicht.
Das heißt aber zum Beispiel nicht das ich nicht dafür bin das man Kriegsflüchtlingen aus Syrien, oder dem Iraq zeitlich begrenzt helfen sollte. Nur bedeutet dies halt das niemand von denen dauerhaft hier bleiben dürfte.

Ich schäme mich für diese Ansicht auch nicht und sehe daran auch nichts schlimmes, ich habe nichts gegen die meisten Muslime, Afrikaner, oder Asiaten, als Menschen. Trotzdem darf ich was Zuwanderung angeht da eine andere Meinung haben als es in Deutschland vieleicht der allgemeine Thenor ist, solange ich dabei keine geltenden Gesetze verletze.
Ich denke halt, um das noch etwas tiefgreifender zu erklären, das Kultur etwas einzigartiges ist, die Asiaten haben ihre einzigartige Kultur, der Orient, wir hier im Westen, die Afrikaner, ect. Multikulturalität hingegen verwässert diese Einzigartigkeit und weicht sie auf und lässt Dinge sogar ganz verschwinden, durch Vermischung, oder Assimilierung. Klar sorgt das auch dafür das zum Teil neue Sachen entstehen aber wie das so ist, die muss man nicht mögen, ehnlich wie bei moderner Kunst, oder moderner Architektur. ;)
Ein gutes Beispiel wie sich so etwas auswirken kann sieht man zum Beispiel im Amerikanismus hier in Deutschland.

Bin ich jetzt deswegen ein schlechterer Mensch, oder mehr Nazi als es bei jemanden der Fall ist der die Einwanderung begrüßt und es so mag wie sie ist?
 
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Schlimme Sache das alles. Der islamistische Terror ist wahrscheinlich grade DAS Gewaltproblem unserer Zeit. Zu Zeiten meiner Eltern wars die RAF, danach die Rechtsextremisten heute sinds die Islamisten, schon komisch das sich solche gewaltbereiten Extremistenphänomene durch ne moderne Gesellschaft ziehen. Könnte man ne Doktorarbeit drüber schreiben...

Das ärgerliche ist das eine so kleine Minderheit wie die Islamisten, derart den Diskurs über den Umgang von Migranten und Islam prägen, obwohl sie zahlenmässig weder auf die deutsche Bevölkerung noch für deutschen Muslime wirklich repräsentativ sind.
Auch muss man irgendwie in den Griff kriegen das sich gerade junge Menschen durch solche radikalen Gruppen angesprochen fühlen und bereit sind solche Gewalttaten zu verüben. Aber das sagt sich leicht, die Realität ist wahrscheinlich sehr viel komplexer. So komplex das selbst Geheimdienste und Sicherheitsorgane solche Gewalttaten nicht vorhersehen und verhindern können. Dieses ganze Islamismus-Islam-Terror-Pegida-Politik-Bevölkerung Komplex wird uns wohl noch die nächsten Jahre beschäftigen...
 
Schlechterer Mensch bist du damit nicht, aber bei vielen Leuten stößt das gerade auf Ablehnung. Bei mir auch, weil ich selbst eingewandert bin und verschiedene Kulturen kennengelernt habe und diese schätze. Dabei verwischt aber nichts, die Kulturen bleiben erhalten und entwickeln gemeinsam weitere interessante Sachen. Ich bin in Kazachstan unter Muslimen & Christen aufgewachsen - da gab es nie Spannungen und das bleibt auch so. Ich will das auch hier sehen, das verschiedene Kulturen & Religionen frei leben können ohne sich gegenseitig auf den Sack zu gehen. Dabei ist der Islam dort bei weitem nicht so extrem wie man ihn hier ausm rechtskonservativem Raum gezeigt bekommt.

Ich bin stark für offene Grenzen, jeder soll sich seinen Lebensort selbst aussuchen dürfen und nicht durch dämliche Behörden daran gehindert werden. Liegt aber auch daran das ich in vielen Ländern war, mehrere Sprachen fließend spreche und mehr Kontakt zu verschiedenen Leuten aus unterschiedlichen Ländern habe als die meisten deutschen hier. Die Leute die hierherkommen, bringen ihr Wissen, ihre Kultur und auch ihr Geld/ihre Arbeitskraft mit (die wir hier dringend brauchen). Verschwinden wird dabei nichts, was nicht schon von allein verschwinden würde weil es keiner sehen will.
Und Flüchtlinge - das sollte kein Thema sein, denen muss man helfen ohne zu hinterfragen. Wer mit nichts hierherkommt und Hilfe erwartet, sollte sie bekommen.

Aber solange hier sehr viele Leute so eine nach rechts gelehnte Meinung haben, wird das wohl nix. Und genau dafür mache ich was und sitze nicht faul auf dem Hintern rum.

Geh mal im Ausland leben & arbeiten für 10 Jahre, lerne wie es ist aufzufallen, lerne wie die Leute in anderen Ländern damit umgehen und wie blöd sich Deutschland dabei anstellt, gerade das Land was damit eingehende Erfahrungen hat.
 
Geh mal im Ausland leben & arbeiten für 10 Jahre, lerne wie es ist aufzufallen, lerne wie die Leute in anderen Ländern damit umgehen und wie blöd sich Deutschland dabei anstellt, gerade das Land was damit eingehende Erfahrungen hat.

Ich war 3 Jahre in Frankreich arbeiten, hab 6 Monate für meine aktuelle Firma an einem Projekt in Israel mitgearbeitet, das sind sicher keine 10 Jahre, aber ich bin auch noch keine 40 oder 50 Jahre alt das ich soviel Zeit hätte woanders verbringen können.
Für eine gewisse Zeit ist das sicher ganz interessant weil es halt ein "fremdes" Land ist man neue Dinge sieht usw. aber auf Dauer wollte ich nicht woanders leben. Beide Länder waren als Deutscher nicht besonders angenehm, in Frankreich wird dir nach wie vor viel Hass und Ablehnung, wegen der deutschen Vergangenheit, entgegen gebracht, wenn die mitbekommen woher du stammst. Das trifft sicher nicht auf alle Franzosen zu, aber doch auf einige die ich in den 3 Jahren kennen lernen durfte, da sind einige abfällige Äußerungen und indirekte Beleidigungen gefallen.
In Israel war das sogar noch was heftiger als in Frankreich, da wurde ich in einem kleinen lokalen Restaurant von einem recht alten Herrn in aller Öffentlichkeit angespuckt als Nazi beschimpft als er mitbekommen hat das ich mich mit einem Kollegen in deutsch unterhalten habe.

Ich kenne also etwas die Arbeits- und Lebensweise anderswo und weiß auch wie das ist wenn man angefeindet wird. Und ich kann dir auch aus meinen 3 Jahren in Frankreich sagen, das es Ausländer in Frankreich sogar noch bedeutend schwerer haben, vor allem die die aus ehemaligen französischen Kolonien in Afrika oder aus dem nahen Osten kommen, als hier in Deutschland. Nicht umsonst gab es dort die Krawalle in den Vororten, die schon fast etwas von amerikanischen Gethos haben (hohe Arbeitslosigkeit, hohe Ausländerquote auf einem Fleck, schlechte Perspektiven auf geselschaftlichen Aufstieg).
Deutschland steht im europäischen Vergleich nicht schlecht da was die Bedingungen angeht die Immigranten hier vorfinden, besser als in vielen anderen europäischen Ländern wo Zuwanderer weniger Perspektive und Zuwendung erhalten.
Trotzdem wird hier aus der linken Richtung immer noch so getan als wäre Deutschland nachholbedürftig was diesen Punkt angeht und würden Länder wie England, Frankreich usw. dort viel mehr machen für ihre Zuwanderer und hätte ein Zuwanderer dort viel bessere Chancen und Aussichten als in Deutschland.
Das ist nicht der Fall, nicht umsonst wollen viele Flüchtlinge die nach Europa kommen vor allem nach Deutschland, weil das für viele die erste Wahl ist wenn jemand nach Europa flieht, vor allem für Afrikaner, mit deutlichen Abstand erst folgen Länder wie England und Frankreich.

Was die Türkei betrifft die ja Millionen aufgenommen hat und so gerne als Musterbeispiel für Hilfsbereitschaft angeführt wird hier im Thread, überlegt mal wo und unter welchen Bedingungen. Die haben Zeltstädte an der Grenze zu Syrien und dem Iraq errichtet wo die Menschen unter rudimentärsten Bedingungen leben und bei der Versorgung dieser Menschen helfen internationale Hilfsorganisationen. Die Türkei hat keine Millionen Menschen in Flüchtlingsheimen untergebracht und zahlt jedem 360 Euro im Monat, die haben meist nur dürftig beheizte Zelte mit Feldbetten.
Mehr wäre bei 2 Millionen Menschen und mhr auch garnicht in größerem Umfang zu leisten.

Nein, Deutschland tut bereits viel und wer das Glück hat hier nach Deutschland zu kommen, als Flüchtling, oder Immigrant, kann sich wirklich glücklich schätzen weil er hier mehr bekommt als ihm wohl an vielen anderen Orten Europas gegeben werden würde, oder er hätte.
 
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Geh mal im Ausland leben & arbeiten für 10 Jahre, lerne wie es ist aufzufallen, lerne wie die Leute in anderen Ländern damit umgehen und wie blöd sich Deutschland dabei anstellt, gerade das Land was damit eingehende Erfahrungen hat.

Das ist ja das tragische an der ganzen Sache. Diese ganzen Pegida-Symphatisanten oder rechtsgesinnten Menschen sind Leute die noch nie andere Kulturen und Länder kennengelernt haben. Das sind ganz verbitterte engstirnige Menschen für die die Welt außerhalb von Fernsehen, Internet und Deutschland überhaupt nicht real ist.

Jemand der sich auch nur ein wenig mit anderen Kulturen und Ländern befasst und sie selbst erlebt der kann so eine Meinung gar nicht haben - ein gewisser Grad an Intelligenz vorausgesetzt.

Und vor allem würde man sich dann nicht "patriotistischer Europäer" nennen.. Das witzigste Wort für dieses Jahr in meinen Augen. Ich würd mal gern wissen ob die Spanier, Griechen, Franzosen etc. etc. stolz drauf sind Europäer zu sein. :ugly:
 
Ja du hast ja selbst das negative erlebt, da müsste man doch mit gesundem Menschenverstand sagen - das sollte aufhören, man sollte sich dagegen einsetzen.
Es hilft nix sich abzuschotten und die Gesetze so anzupassen das nix mehr durchkommt. Offene Grenzen sind unsere Zukunft und man sollte lernen die anderen Menschen zu respektieren, egal woher sie kommen.
Gerade das verstehe ich ja nicht, wie man da noch rechtskonservativ bleiben kann. Aber gut, jeder hat seine Meinung.
Mich freut es aber auch zu sehen das deutlich mehr Gegendemonstranten rausgehen als die PeGiDa-Anhänger, Dresden mal ausgenommen (die spinnen da drüben). Aber gut, da ich etwa nur 1h bis Dresden brauche, werde ich mich bei Bedarf auch dahin bewegen und noch Leute mitnehmen.
Ehrlich - mir sind viele Ausländer hier lieber als der gemeine Deutsche, der nur rummotzt und sich gerne mal nach rechts lehnt. Ist natürlich übertrieben das so zu sagen, es stimmt aber. Gerade in der Mitte der Gesellschaft, bei Leuten die eigentlich alles haben und nicht rummeckern sollten (da es ihnen verdammt gut geht), geht die Seuche um.

Und einige Monate reichen nicht um das Land wirklich kennenzulernen. Auch 1-3 Jahre sind noch zu wenig. Frankreich ist ein eigenes Thema, denn da gibt es auch extrem viel Nationalstolz, die übertreiben aber auch sehr gerne.
Wenn es aber um ein Land mit einer deutlich anderen Kultur geht, wie z.B. Afrika oder asiatische Länder, so sollte man da mehr Zeit mitbringen um wirklich das ganze kennenzulernen. Zu verstehen wie die Leute wirklich denken und nicht nur ihre Reaktion auf der Straße sehen.

In Russland & Kazachstan war ich halt n deutsches Schwein, hier sieht man mich als Russe (abwertend, wobei dies stark nachgelassen hat in den letzten Jahren). Früher gab es dieselbe Geschichte mit Russen-Wohnheimen, wie die Spätaussiedler-Wohnheime hier genannt werden. Da hat auch jeder einheimische Nachbar über 30 rumgemotzt, der Jugend war das relativ egal. Da diese gerade stark schrumpfen, verlagert sich das jetzt auf Asyl-Unterkünfte und Ausländer im allgemeinen, an denen sich der pingelige Deutsche stört.

Das rummotzen liegt den Deutschen aber irgendwie auch im Blut, denen ist alles nicht recht wenns nicht zu 100% so ist wie sie es gewohnt sind.
 
Das rummotzen liegt den Deutschen aber irgendwie auch im Blut, denen ist alles nicht recht wenns nicht zu 100% so ist wie sie es gewohnt sind.

Und das ist Blödsinn, du tust so als wäre die Haltung die hier in Deutschland gegenüber Flüchtlingen und Immigranten gefahren wird schlimmer als anders wo, das ist aber nicht der Fall. Schau dir asiatische Länder an, wie Süd Korea, Japan, China, dort sind die Bedingungen als Afrikaner, Europäer, Amerikaner usw. einzuwandern exorbitant schlecht, genauso ist dort der Rassismus gegenüber nicht Asiaten deutlich ausgeprägter als hier allgemein der Fall gegenüber jeglichen Ausländern ist.
Und auch innerhalb der EU ist Deutschland eines der Länder mit Abstand den liberalsten Lebensbedingungen und Persektiven für Flüchtlinge und Migranten. Viele andere Länder haben eine deutlich schlechtere Flüchtlingspolitik.
Das mag zwar nichts daran ändern das gewisse Ängste die von Pegida nach außen dringen unbegründet, oder übertrieben sind, aber das ändert wiederum auch nichts daran das man nicht gegen diese Leute mit Plakat und Parole ins Feld ziehen muss um den bösen Faschismus zu Leibe zu rücken, sondern das man mit diesen Menschen einen Dialog führen sollte und sich um die sozialen Ursachen kümmern muss die mit dafür verantwortlich sind das die Leute sich von Pegida angesprochen fühlen und mitlaufen.
Wenn es den Menschen wirtschaftlich und sozial schlecht geht dann sucht man sich halt einen der dafür verantwortlich ist, auch wenn er es evt. nicht ist, oder an dem man seine Wut auslassen kann wenn man den nicht erreicht der dafür die Schuld trägt.
Das hatten wir übrigens schon mal in der weimarer Republik, wo es auf ehnliche Art ablief und zur Erstarkung und letztlichen Machtergreifung des Nationalsozilaismus führte.
Heute macht man vergleichbare Fehler wie damals, statt man die Ängste, Sorgen und Probleme der Menschen angeht mobilisert man lieber einen Mob aus linken Holzköpfen, welche geistig mindestens genauso unreif und vernagelt sind wie diverse Menschen bei Pegida und tut so als wäre das alles nur eine Frage der Machtdemonstration gegen "rechts" und würde es eine soziale Schieflage, welche maßgeblich Ursache und Auslöser für die Ängste ist nicht geben.

Darum können Leute wie Du und andere auch noch so oft gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, die mit Pegida verbunden werden, demonstrieren, ihr werdet damit die zunehmende Angst der Leute die dort bei Pegida demonstrieren nicht aus den Köpfen bekommen weil nicht der zuwandernde Ausländer für viele das Problem an der Sache ist (nur ein Symptom), sondern das sie sozial und wirtschaftlich immer weiter abgehängt werden und die Wirtschaft die Zuwanderungspolitik teilweise nur schamlos ausnutzt, genau wie noch ganz andere Dinge.
Aber das was ich hier sage verstehen sowieso nur wenige und die die mit, oder gegen Pegida laufen, vermutlich überhaupt nicht...
 
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Das ist ja das tragische an der ganzen Sache. Diese ganzen Pegida-Symphatisanten oder rechtsgesinnten Menschen sind Leute die noch nie andere Kulturen und Länder kennengelernt haben. Das sind ganz verbitterte engstirnige Menschen für die die Welt außerhalb von Fernsehen, Internet und Deutschland überhaupt nicht real ist:

Das liest sich wie aus der BILD Zeitung. Ein Glück, dass du alle kennst. :ugly:
 
Naja ganz unrecht hat er nicht. Es ist schon irgendwie komisch wenn irgendwelche Leute mit Deutschlandflaggen und nationalistischen Parolen durch die Gegend laufen. Das wirkt so unpassend in der heutigen Zeit.
Ich meine wir sind das Paradeland der Globalisierungsprofiteure. Wo wären wir ohne unsere Exporte, ohne unsere Made in Germany- Marken, ohne kulturellen Austausch? Wir haben extrem von der EU und dem Euro profitiert. Und trotzdem gibts Leute die für Kleinstaatentum auf die Straße gehn, das faktisch heute eh nicht möglich ist. Für Islamisierung die nicht stattfindet und für ominöse "christliche" Werte, die in unserer säkularen Gesellschaft doch heute eigentlich auch keine Rolle mehr spielen.

Ihre Ziele lesen sich ja auf den ersten Blick nachvollziehbar und ganz nett. Aber viele Sachen sind einfach nur wage formuliert und gesetzlich gar nicht durchführbar "gegen Hassprediger" etc. Andere Dinge wie Abschiebung bei Kriminalität sind halt 1:1 von der NPD übernommen. Es täte halt schon Not das die Sympathisanten der Bewegung auch mal über die vermeintlich einfachen PArolen etwas nachdenken und tiefer bohren.
 
Die Entscheider leben doch eh abgekapselt in einer eigenen Welt.
Richtig! Diese sogenannten Entscheider/Schlipsträger/Lobbyisten/Politiker (oder wie auch immer) man Personen mit Macht nennen will, sollten mal mit guten Beispiel vorangehen und hilfsbedürftigen/verfolgten Flüchtlingen persönlich Unterschlupf gewähren. Das würde doch mal ein Zeichen für wahre Menschlichkeit setzen. Der Zaun um die eigene Villa könnte nicht hoch und dick genug sein:D

Und solange sich sich dieses ichbezogene/nur auf´s heute gerichtete denken nicht endet und Leute in "dem anderem" eine Bedrohung nur aufgrund seines Glaubens/Herkunft/Hautfarbe sehen, haben wir auf diesem Planeten keine Zukunft. Der größte Feind des Menschen ist der Mensch selbst und seine Gier nach immer mehr Macht/Reichtum/Bodenschätzen oder was auch immer...

Gruß
 
Naja ganz unrecht hat er nicht. Es ist schon irgendwie komisch wenn irgendwelche Leute mit Deutschlandflaggen und nationalistischen Parolen durch die Gegend laufen. Das wirkt so unpassend in der heutigen Zeit.
Ich meine wir sind das Paradeland der Globalisierungsprofiteure. Wo wären wir ohne unsere Exporte, ohne unsere Made in Germany- Marken, ohne kulturellen Austausch? Wir haben extrem von der EU und dem Euro profitiert. Und trotzdem gibts Leute die für Kleinstaatentum auf die Straße gehn, das faktisch heute eh nicht möglich ist. Für Islamisierung die nicht stattfindet und für ominöse "christliche" Werte, die in unserer säkularen Gesellschaft doch heute eigentlich auch keine Rolle mehr spielen.

Wo wir wären kann ich dir genau sagen. Ja, Deutschland hat vom Euro profitiert wie kein anderes Land, aber warum ist das der Fall? Wir haben die Löhne unserer Arbeiter gedrückt, bis ca. 2007 gab es eine Negativentwicklung bei den Löhnen und selbst bis heute steigen die Löhne oft nicht einmal im gleichen Maße wie die Inflation. Dazu kommt der Umstand das viele Jahre lang von staatlicher Seite eine tiefgreifende Subventionierung, bzw. Förderung der Industrie stattgefunden hat, nenne da nur mal die verringerten Energiekosten für Energieintensive Betriebe und man hat den Niedriglohnsektor, sowie die Leiharbeit kräftig gefördert, sowie sich bis vor kurzen mit Händen und Füßen gegen einen gesetzlichen Mindestlohn gewährt und selbst jetzt wo man ihn eingeführt hat kann man selbigen eigentlich nur als Witz bezeichnen.
Alles Umstände die Deutschland im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn einen deutliche Vorteil zu seinen europäischen Nachbarn eingebracht haben und dafür sorgen das wir mehr produzieren als je.
Allerdings halten wir uns nicht an die Spielregeln, nenne an der Stelle nur mal das magische Viereck der Wirtschaftspolitik:

Magisches Viereck – Wikipedia

Eigentlich müssten wir die viel exportieren auch entsprechend viel importieren, was wir aber nicht machen. Wir kaufen wenig aus dem Ausland ein und exportieren stark und machen somit auch gleich noch die Industrie in den europäischen Ländern mit kaputt die sich gegen einen Strom an deutschen Erzeugnissen durchsetzen müssen und gezwungen werden deutsche Waren zu importieren.

Ich könnte das noch weiter ausführen, aber in etwa das ist der Kern des Ganzen. Wir profitieren, weil wir uns nicht an gewisse Spielregeln der Wirtschaftspolitik halten, auf Kosten der anderen und erzeugen so eine große Blase die irgendwann platzen wird und den Euro als gemeinschaftliche Währung mit in den Abgrund reißen wird, weil die anderen Länder es sich nicht mehr leisten können werden deutsche Waren zu importieren und deren Wirtschaft nicht konkurenzfähig ist sich gegen die künstlich gepuschte deutsche Wirtschaft durch zu setzen.
Wenn dieser Tag da ist das diese Blase platzt wird das auch die deutsche Wirtschaft mit in den Abgrund reißen weil plötzlich unsere Exporte einbrechen werden und wir dann weder eine starke Exportwirtschaft haben werden, noch eine starke Binnenwirtschaft die das auffangen könnte.
Und die Anzeichen dafür das diese Politik sich irgendwann rächen wird sind ja da, Länder wie Italien, Spanien, Irland, England, Frankreich leiden unter der deutschen Politik und sind nicht umsonst hoch verschuldet.

Also ja, Deutschland profitiert vom momentanen Kurs, aber nicht weil wir etwas richtig machen würden, sondern weil wir uns wie der Schulschläger benehmen für den die Schulregeln nicht gelten und auch nur Deutschland als Ganzes Land profitiert von diesem Kurs, die deutschen Arbeiter als solche leiden zu großen Teilen mehr unter dieser Politik als das Sie davon einen Nutzen hätten.
Also wo wären wir ohne diese Politik? Vermutlich in einem finanziell und wirtschaftlich stabileren Europa und wir wären kein "Export-Weltmeister", aber dafür hätten wir wohl ein höheres Lohnniveau und eine gesündere Binnenwirtschaft. Außerdem wäre die Schere zwischen Arm und reich wohl geringer als es aktuell bei uns der Fall ist.
 
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