Ok danke für die Antwort. Und das schließt man einfach daraus oder leitet man daraus ab, dass die CPU in 1280x720 ca. 70 FPS schafft, dass heißt selbst in 4K oder 8K müsste die CPU nicht mehr berechnen und würde deshalb genauso 70FPS schaffen, wenn man eine imaginäre 6090 GPU verwenden würde?
Genau, die CPU hat mit der Auflösung des Bildes nichts am Hut.
Rudimentär erklärt:
Der Prozessor sagt der GraKa, dass sie ein Bild malen soll und wartet mit der nächsten Anweisung, bis die Grafikkarte fertig ist.
Der Prozessor ist in der Lage eine gewisse Menge an Bildern per Sekunde anzufordern und das ist ein fixer Wert.
Nicht der Prozessor, sondern der Nutzer gibt vor, wie aufwändig das Bild sein soll. Wenn die GraKa ein sehr einfaches, kleines Bild malt und dementsprechend damit fertig ist, bevor der Prozessor das nächste anfordern kann, dann hat man ein CPU Limit.
Wenn die GraKa ein besonders schönes, großes Bild malt und damit immer noch nicht fertig ist, obwohl der Prozessor bereits die nächste Anweisung fertig hat, dann hat man ein GPU Limit.
Also testet man CPUs in einem Rahmen, der sicherstellt, dass die CPU niemals darauf warten muss, bis die GraKa ein Bild fertig gemalt hat. Die FPS Werte entsprechen dann nämlich den Wert an Bildern per Sekunde, welchen die CPU maximal anfragen kann.
Und dieser Wert lässt sich dann auf alle anderen Szenarien übertragen. Das tolle daran ist: Wenn du weißt, dass deine CPU z.B. max 60FPS schafft, dann kannst du die Grafik-Einstellungen so lange nach oben schrauben, bis deine GraKa auch nur mehr etwa 60FPS liefert und reizt deine HW bei bestmöglicher Bildqualität voll aus, ohne Gefahr zu laufen, dass es ruckelt.