Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Klar steht die FDP nicht für einen Kurs "Staatsgeld für alle zum Verteilen", aber in die nähe der AFD zu verorten, halte ich jetzt dann doch für sehr übertrieben.
Es geht um Positionen. Die FDP vertritt genauso Positionen wie die Union. Steuern senken und Schuldenbremse. Dazu der schlanke Staat und weniger Regulierungen. Also auch die Positionen, die die Afd ebenfalls vertritt.
Natürlich unterscheidet sich die Afd massiv von den anderen Parteien, wie Demokratiefeindlichkeit.
Und - sie ist eine 5% Partei und keine 15% Partei, wie die SPD, die für einen mehr sozialverträglicheren Kurs steht.
Die Klientel reicht immer für 5% und darüber. Je nachdem wie der Axel springer Konzern Werbung für die FDP machen kann.
 
Es geht darum, dass der Staat Sozialleistungen tätigt, ärmere Menschen unterstützt und ihnen sogar das Wahlrecht garantiert. ;)
Für die FDP sind ja die Großverdiener die Leistungsträger und nur um die hat sich der Staat zu kümmern, z.B. mit Steuersenkungen.
Parallelen mit der Afd gibt es aber trotzdem. Auch die Afd hasst den Staat und hasst arme Leute und findet reiche Leute super.
Jetzt übertreibst Du. AfD und FDP zu vergleichen ist, zumindest im Hinblick auf die Ablehnung des Staates und des Grundgesetzes, nicht angemessen.

Im Endeffekt muss es auch möglich sein, als Partei der Meinung zu sein, dass Sozialleistungen zu hoch sind und zu wenig Druck auf die armen Menschen im Land ausgeübt wird. Ob man so eine Partei wählen sollte, muss jeder mit seinem Gewissen vereinbaren, aber die Meinung muss man aushalten.
 
Es geht um Positionen. Die FDP vertritt genauso Positionen wie die Union. Steuern senken und Schuldenbremse. Dazu der schlanke Staat und weniger Regulierungen. Also auch die Positionen, die die Afd ebenfalls vertritt.
Natürlich unterscheidet sich die Afd massiv von den anderen Parteien, wie Demokratiefeindlichkeit.
Mitte bzw. rechts der Mitte steht immer für weniger Steueren und schlanker Staat.
Mir gefällt ehrlicher Weise es nicht, eine Verbindung zw. CDU/FDP und AfD herzustellen.
Das drückt die Parteien in der Mitte in eine Richtung, die dann als Bummerang wieder zurückkommt - glaube es mir.
Das ist genau eine Methodik, dafür zu garantieren, dass "das Original" gewählt wird.

Die Klientel reicht immer für 5% und darüber. Je nachdem wie der Axel springer Konzern Werbung für die FDP machen kann.
Ja, wenn du meinst.
So weit informiert, hat die FDP eine Stammwählerschaft von 3-4% - genau da ist sie grob.
Es dürfte kaum Wählerstimmen generieren, wenn in irgendwelchen Zeitungen irgendwas positiv über die FDP geschrieben wird. Wahlen werden, wenn nicht auf dem Straßenwahlkampf, primär über SocialMedia gewonnen und nicht bei keinen 100.000 Welt Abonennten.
 
Jetzt übertreibst Du. AfD und FDP zu vergleichen ist, zumindest im Hinblick auf die Ablehnung des Staates und des Grundgesetzes, nicht angemessen.
Es geht um Positionen. Die FDP teilt auch welche mit der Union.
Dass die Afd demokratiefeindlich ist, steht außer Frage.

Im Endeffekt muss es auch möglich sein, als Partei der Meinung zu sein, dass Sozialleistungen zu hoch sind und zu wenig Druck auf die armen Menschen im Land ausgeübt wird. Ob man so eine Partei wählen sollte, muss jeder mit seinem Gewissen vereinbaren, aber die Meinung muss man aushalten.
Ein Land mit hohen Sozialleistungen ist aber stabiler.
 
Mitte bzw. rechts der Mitte steht immer für weniger Steueren und schlanker Staat.
Mir gefällt ehrlicher Weise es nicht, eine Verbindung zw. CDU/FDP und AfD herzustellen.
Das drückt die Parteien in der Mitte in eine Richtung, die dann als Bummerang wieder zurückkommt - glaube es mir.
Das ist genau eine Methodik, dafür zu garantieren, dass "das Original" gewählt wird.
Nichtsdestotrotz nehmen sowohl die Union als auch die FDP Themen der Afd auf und gerade dort werden die Leute eher das Originbal wählen.
Sinnvoller wäre es, wenn gerade die Union den Wählern ein Angebot macht, wie man mit den Migranten umgehen wird, ohne das EU Recht außer Kraft setzen zu wollen.
Das vermisse ich aber.
Ja, wenn du meinst.
So weit informiert, hat die FDP eine Stammwählerschaft von 3-4% - genau da ist sie grob.
Es dürfte kaum Wählerstimmen generieren, wenn in irgendwelchen Zeitungen irgendwas positiv über die FDP geschrieben wird.
Ist aber der Fall. Die Bild hat die FDP 2021 in den Himmel geschrieben und wir wissen alle, was die FDP bei den Bundestagswahlen 2021 erreicht hat.

 
Man muss andere Meinungen aushalten, sofern sie nicht verfassungsfeindlich oder strafrechtlich relevant sind. Und ich habe die FDP nicht so verstanden, dass man Leistungen kürzen will, bei denen die obersten Gerichte bereits die Grenzen definiert haben.

Ansonsten wirklich mal weniger AfD Denke. Nicht jeder, der eine andere Meinung hat ist ein Unmensch oder Feind.
 
Aha, so wie in Schweden?
Wo sich Normalbürger kaum mehr in die Innenstadt wagen wg. Bandenkriege - Klasse, will ich auch.
Das hat sich eben geändert, weil es neue Medien gibt, wo gehetzt wird, die es früher nicht gab.
Das sieht man bei uns auch.
Aber jedem muss klar sein, dass wenn man die Sozialleistungen kürzt, es mehr Unstimmigkeiten geben wird, mehr Hass, mehr Kriminalität.
Nicht jeder, der eine andere Meinung hat ist ein Unmensch oder Feind.
Es geht um die, die Meinungen als Fakt verkaufen wollen.
 
Das hat sich eben geändert, weil es neue Medien gibt, wo gehetzt wird, die es früher nicht gab.
Das sieht man bei uns auch.
Aber jedem muss klar sein, dass wenn man die Sozialleistungen kürzt, es mehr Unstimmigkeiten geben wird, mehr Hass, mehr Kriminalität.

Es geht um die, die Meinungen als Fakt verkaufen wollen.
Hmmm... alles auf "die Medien" schieben?
Alle, die anderer Meinung sind = AfD
Fakten anderer als Meinungen zu betrachten, gar alternative Fakten?
Tut mir leid, das ist mir zu einfach - immer allen anderen die Schuld zuschieben.
 
Zeig mir einen Fakt, der belegt, dass es den Klimawandel nicht gibt?
Das verbreitet die Afd ja.
Ich schreibe hier derzeit über FDP, SPD, CDU und Grüne und die Irrungen und Wirrungen von Koalitionen.

Was die AFD meint oder glaubt, interessiert mich nicht.
Wieso sollte ich jetzt hier an der Stelle mit Klimawandel und Meinungen hierzu anfangen?
Passt doch gar nicht.
 
Selbst bei Klimawandel und AfD wäre ich da sehr vorsichtig.


So etwas mag zwar Humbug sein und der wissenschaftlichen Mehrheitsmeinung widersprechen, ist aber am Ende eine legitime Meinung.
 
der wissenschaftlichen Mehrheitsmeinung widersprechen
Diese Wortwahl alleine lässt bei mir schon alle Zehennägel hochklappen, suggeriert es doch, dass es lediglich eine unbedeutende Mehrheit ist, und es durchaus Wissenschaftler von einiger Menge gibt, die das anders sehen.

Wie findest du die Formulierung "eine extreme Außenseitermeinung ohne wissenschaftliche Basis"?
 
Nochmal zurück von von der bewegenden Tampongeschichte auf den Beitrag von @seahawk.
Vermutlich hat keiner den Antrag der AFD da gelesen.
Die ersten 20 Zeilen kann man sich sparen, dann kommt jedoch ein interessanter Passus:
Sinngemäß, dass mehr Geld in die Anpassung des Klimawandels investiert werden sollte.

Das ist zunächst aus meiner Perspektive eine legitime Meinung, die insofern faktenbasiert ist, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit das 1,5° Ziel reissen.
Aktuell im Nachbarinstitut geht man von einer Spanne von 2,2 - 2,6° aus, wenns optimal ab quasi jetzt weltweit mit der Dekarbonatisierung läuft, was es leider ja nicht tut.
Also kommt was auf uns zu und eine Vorbereitung per se ist ja erst mal nicht schlecht.

Weder Seahawk (denke ich mal) noch ich sind Fans von der AFD, dieser Teilpart ist jedoch eine legitime Meinung.

Insofern, wieder in Richtung @Threshold :
Ja, man muss aufpassen, was Meinungen und Fakten sind, zweifellos.
Und man braucht bestimmt nicht bei der AFD ein Kreuz machen.
Dennoch kann man dieser Teilmeinung, so meine ich, zustimmen.

Abweichend zu der Formulierung ist es den Meisten hier jedoch klar, dass wir proaktiv zur Dekoarbonatisierung beitragen müssen, weil sie eben dann doch menschgemacht ist.

Ich erkenne jedoch in diesen winzigen Teilaspekten in Detaildisput auch Chancen, Wählerstimmen von der AFD ins demokratische Lager zurückzuholen.
Denn der eine Teilaspekt kann von allen Seiten erst mal akzeptiert werden und bildet eine gemeinsame Basis, gar ein gemeinsames Ziel.
Vielleicht erkennt der eine oder andere dann doch mehr Gemeinsamkeiten und fühlt sich plötzlich inhaltlich von z. B. den Grünen oder der CDU gesamtheitlich besser aufgehoben.
Da jede einzelne Stimme es Wert ist, lohnt die sachbezogene Detaildiskussion mehr als gegenseitiges Bashing bis zum umfallen.
 
Gut
Wie findest du die Formulierung "eine extreme Außenseitermeinung ohne wissenschaftliche Basis"?
Funktioniert für mich, ich wollte es möglichst wenig provozierend formulieren, weil es mir nicht um das Thema Klimawandel ging, sondern die Notwendigkeit andere und evtl. nach eigener Ansicht dumme oder falsche Meinungen zu ertragen.
 
Sicher.

Das ist doch nicht dein Ernst. Das ist genauso viel wert wie Scholz' oder Faesers Aussagen zu dem Thema, wo man "endlich konsequent abschieben" wollte und ganz gerne mal auch die ganzen Clans rauswirft, wenn einzelne Mitglieder kriminell sind. Aber der AfD wirft man Populismus vor.
Meinungen, die ganzen Völkern negative Eigenschaften zuschreiben und die lautstark verbreitet werden, sind volksverhetzend.
Meinungen, die das nicht machen, nicht. Ende.
Und wer schreibt den Völkern negative Eigenschaften zu? Sind doch eher die (Sub-)Kulturen bestimmter Gegenden, die Eigenschaften aufweisen, die mit der FDGO eher weniger kompatibel sind.
In dem Fall wurde die Frage an dich gerichtet.
... und paar Beiträge später auch beantwortet.
Aber trotz der vorgeblichen Neutralität letzteres erscheint praktisch jedes einzelne Post als entweder "gegen Grün" oder "AFD zustimmend".
Natürlich. Nur weil ich andere Sichtweisen verstehe und ihre Grundzüge nachvollziehen kann, heißt das nicht, dass ich nicht auch subjektiv denke und natürlich meine Meinung vertrete.
Das soll Wählerstimmen von Arschlöchern und Idioten bewirken.
Wieder mal sehr nett gegenüber dem Wähler, der wird dann bestimmt irgendeine linke Kleinpartei wählen.
Das hat sich eben geändert, weil es neue Medien gibt, wo gehetzt wird, die es früher nicht gab.
Und warum gibt es die? Etwa, weil die Informationen in den etablierten Medien nicht mit der Lebensrealität der Bevölkerung übereinstimmen?
 
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