Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Nach der Vertrauensfarge zurück treten? Ne da soll er mal schön bis zur Neuwahl Geschäftsführen weiter machen. Ist ja kein wünsch Dir was.
Naja, nach den Neuwahlen zurücktreten wäre auch Quatsch oder? Er ist für mich nicht der geeignete Kanzlerkandidat. Das bestätigen auch Umfragen.
Was ich eigentlich schrieben wollte war allerdings, Doch ich habe da vertrauen in meine SPD, die können auch noch, auch wenn nicht zwingend gewollt, noch schlimmer.
Ich habe auch noch Vertrauen in die SPD. Nur der Kanzlerkandidat sollte ein anderer sein. Sonst schneiden sie echt sehr schlecht ab. Bzw noch schlechter.
Aber gegen die Union werden sie so oder so nicht ankommen. Merz wird zu 100% neuer Kanzler.
(Vorausgesetzt wenn eine neue Regierung gebildet werden kann.)
 
Also ich habe auch schon eine Menge Menschen treffen dürfen die ziemlich selbstlos Dinge für andere machen, ohne das sie dafür groß jemand positiv hervorhebt, oder man dauernd lobend dadrüber sprechen muss.
Und dennoch stehen diese Menschen, welche ich übrigens auch kenne, gut da. Sicher auch gerade weil sie sich selbstlos für andere aufopfern. Das was das Gegenüber von einem denkt ist so ziemlich jedem Menschen wichtig. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass das groß nach außen getragen wird. Aber es ist bis auf ganz wenigen Menschen schon wichtig was andere von einem denken. Politiker sind da keine Ausnahme und es ist teil ihres Berufes, dass sie das auch nach außen transportieren.
 
Leutchen, kommt mal runter, ist doch bald Weihnachten, da muss man doch nicht verbal aufeinander losgehen und noch den Streit aus anderen Threads hierher bringen....

Hier mal aktuelle Umfragewerte der Insa-Sonntagsfrage

Würde ich jetzt nicht überbewerten, erstmal abwarten wer wann wen überhaupt wählen kann. Da geht dann doch noch ein bisschen Zeit ins Land und die Prozente werden sich noch ändern.
Die Wahlen werden wohl frühestens Mitte Februar stattfinden, die Zeit brauchen die Parteien auch, um sich entsprechend aufzustellen - auch die großen Parteien, auch wenn sie anderes behaupten. Auf ein paar Wochen kommt es nicht an, wichtig ist, dass die Wahl ordentlich durchgeführt und nicht im Nachgang angefochten werden kann. Gerade kleinere Parteien müssen jetzt in einem sehr knappen Zeitraum erstmal genügend Unterschriften sammeln, damit sie überhaupt zugelassen werden ect.
Dann müssen die Wahlunterlagen gedruckt und verteilt werden, wenn man nicht auf Briefwahl verzichten will, muss man das auch entsprechend berücksichtigen:


Und wenn die Wahl durch ist, geht es noch in die Koalitionsverhandlungen, gut möglich, dass diese erste im April/Mai abgeschlossen sind und dann ist ja schon wieder fast Sitzungspause im Bundestag. Und solange gilt dann, mit einigen Einschränkungen, der alte Haushalt.
Vor dem Hintergrund wünsche ich, als Bürger und Wähler, der den aktuellen Bundestag für die volle Legislaturperiode gewählt hat, dass sich alle Vertreter*innen demokratischer Parteien jetzt zusammenraufen und wenigstens die grundlegenden Notwendigkeiten noch eintüten, dass in dieser krisenhaften Zeit die nächsten sechs Monate geregelt Ablaufen können. Die entsprechenden Punkte wurden ja schon genannt. Und wenn ich jetzt schon lese, dass eine Fraktion pauschal und grundsätzlich jede Tagesordnung im Bundestag ablehnen will, sehe ich vor meinem geistigen Auge Bud Spencer durch die Reihen des Bundestags schreiten und links und rechts Schellen verteilen, bis da endlich mal wieder etwas Verantwortungsbewusstsein Einkehr erhält...😜
 
Naja, nach den Neuwahlen zurücktreten wäre auch Quatsch oder? Er ist für mich nicht der geeignete Kanzlerkandidat. Das bestätigen auch Umfragen.
Wer soll an seiner Stelle sonst bei der SPD Kanzlerkandidat werden?
Ich sehe bei der SPD-Personaldecke niemanden der noch bekannt genug wäre und genügend Profil hätte, um jetzt bei einer Neuwahl auf die Schnelle als Kandidat aufgestellt zu werden und "Zugkraft" zu entwickeln.

Die SPD hat es halt seit Schröder geschafft all ihr Spitzenpersonal zu verbrennen und niemanden mehr nach vorne nachrücken zu lassen, der jetzt die Lücken schließen könnte.

Die Union kann derzeit auch einen Besenstiel aufstellen und gewinnt die Wahl.
Die Union hat doch auch nur einen Besenstiel aufgestellt. :fresse:
 
Und wenn ich jetzt schon lese, dass eine Fraktion pauschal und grundsätzlich jede Tagesordnung im Bundestag ablehnen will, sehe ich vor meinem geistigen Auge Bud Spencer durch die Reihen des Bundestags schreiten und links und rechts Schellen verteilen, bis da endlich mal wieder etwas Verantwortungsbewusst Einkehr erhält...
:daumen:
Wer soll an seiner Stelle sonst bei der SPD Kanzlerkandidat werden?
Ich sehe bei der SPD-Personaldecke niemanden der noch bekannt genug wäre und genügend Profil hätte, um jetzt bei einer Neuwahl auf die Schnelle als Kandidat aufgestellt zu werden und "Zugkraft" zu entwickeln.

Die SPD hat es halt seit Schröder geschafft all ihr Spitzenpersonal zu verbrennen und niemanden mehr nach vorne nachrücken zu lassen, der jetzt die Lücken schließen könnte.


Die Union hat doch auch nur einen Besenstiel aufgestellt. :fresse:
Eventuell sollte die SPD auch einfach mal ohne Kanzlerkandidaten auskommen.
 
Wer soll an seiner Stelle sonst bei der SPD Kanzlerkandidat werden?
Ich sehe bei der SPD-Personaldecke niemanden der noch bekannt genug wäre und genügend Profil hätte, um jetzt bei einer Neuwahl auf die Schnelle als Kandidat aufgestellt zu werden und "Zugkraft" zu entwickeln.

Die SPD hat es halt seit Schröder geschafft all ihr Spitzenpersonal zu verbrennen und niemanden mehr nach vorne nachrücken zu lassen, der jetzt die Lücken schließen könnte.
Darüber hätten sie sich schon eher mal Gedanken machen sollen. Und Stimmungen aus der Bevölkerung ernst nehmen. Mir würde nur ein SPD Politiker aktuell dafür einfallen: Boris Pistorius.
Aber leider will er das nicht machen.
 
Und dennoch stehen diese Menschen, welche ich übrigens auch kenne, gut da.
Natürlich, aber wie geschrieben, es ist halt ein Unterschied ob ich etwas leiste und dafür positive Anerkennung bekomme, oder ob ich eben Anerkennung möchte, egal ob ich dafür etwas leiste, oder auch nicht.
Das Problem in der heutigen Politik ist oft letzteres.

Man versucht absolut alles als Leistung und Erfolg zu verkaufen und selbst Misserfolge und fehlendes handeln noch als Erfolg zu verkaufen, oder zumindest an andere abzuschieben (wenn das nicht gelingt).
Kaum jemand möchte in der Politik noch Verantwortung für sein Scheitern und fehlendes handeln übernehmen, aber die Lorbeeren möchte man trotzdem haben. ;)

Politiker sind da keine Ausnahme und es ist teil ihres Berufes, dass sie das auch nach außen transportieren.
Natürlich ist eine gewisse Außendarstellung als Politiker wichtig, aber wenn es überhand nimmt ist es genauso schädlich und kontraporduktiv, wie überall anders auch.

Mir würde nur ein SPD Politiker aktuell dafür einfallen: Boris Pistorius.
Gut stimmt, an Pistorius habe ich gerade nicht mehr gedacht, der wäre vermutlich sogar als Kanzlerkandidat eine gute Wahl.
Er dürfte der einzige SPD-Politiker sein der in der aktuellen Regierung (in breiten Kreisen der Bevölkerung), mit seiner Arbeit, weitestgehend positiv wahrgenommen wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Scholz muss jetzt schon selber die Suppe auslöffeln, die er sich durch seine Scholzigkeit im Umgang mit der FDP eingebrockt hat. Jeder andere Kanzlerkandidat der SPD würde mit der Kandidatur lediglich politisch Schaden nehmen, gewinnen kann er die Wahl für die SPD nicht. Nach der Wahl winken also bestenfalls ein Ministerposten oder Oppositionsführer.
Die Idee, ohne Kandidat in den Wahlkampf zu ziehen, finde ich bei näherer Überlegung sogar ganz witzig. Wenn es wieder aller Erwartungen doch dazu kommt, dass die SPD den Kanzler oder die Kanzlerin stellt, dann kann man ja immer noch jemanden zum Kanzler wählen lassen, vielleicht einen Schauspieler und einen bisschen Hauch von Zaphod Beeblebrox ins Parlament bringen. Oder halt was seriöses....
 
Scholz muss jetzt schon selber die Suppe auslöffeln, die er sich durch seine Scholzigkeit im Umgang mit der FDP eingebrockt hat. Jeder andere Kanzlerkandidat der SPD würde mit der Kandidatur lediglich politisch Schaden nehmen, gewinnen kann er die Wahl für die SPD nicht. Nach der Wahl winken also bestenfalls ein Ministerposten oder Oppositionsführer.
Wenn Scholz die Wahl verliert wird er zurücktreten. Kann mir nicht vorstellen das er Minister unter Merz wird.
 
Na das ist das Wesen einer Partei. Die Mitglieder entscheiden. Wenn die eignen Ansichten keine Mehrheiten bei anderen Mitgliedern erreichen liegt man mit der eigenen Meinung Partei Intern falsch. Parteilinie wird übrigens von den Mitgliedern selber bestimmt. Somit ist der Listenplatz 632 eventuell auch sehr passend wenn es so durch die anderen Mitglieder so gewollt ist.
Das sehe ich anders. Die größten Kanzler der deutschen Geschichte haben gerade ihrer Partei viel zugemutet. Und Kaderschmieden wie das BSW machen mir da noch mehr Sorgen, denn dort ist bereits die Struktur auf bedingungslose Parteidisziplin ausgelegt.
 
Das sehe ich anders. Die größten Kanzler der deutschen Geschichte haben gerade ihrer Partei viel zugemutet. Und Kaderschmieden wie das BSW machen mir da noch mehr Sorgen, denn dort ist bereits die Struktur auf bedingungslose Parteidisziplin ausgelegt.
Einer der seltenen Fälle, wo ich dir vollumfänglich zustimme. Aber es braucht halt auch Kanzler von entsprechenden Format, mit Charakter, Standhaftigkeit und Überzeugungen und Überzeugungsfähigkeit. Da sieht's halt mau aus.
 
Einer der seltenen Fälle, wo ich dir vollumfänglich zustimme. Aber es braucht halt auch Kanzler von entsprechenden Format, mit Charakter, Standhaftigkeit und Überzeugungen und Überzeugungsfähigkeit. Da sieht's halt mau aus.
Nicht nur Kanzler - Politiker. Jede der klassischen Parteien muss in manchen Punkten über ihren Schatten springen, sei es die SPD und ihre Beziehung zu Russland, die Grünen und Migration oder die CDU und die soziale Frage.

Und die Zeit läuft, denn irgendwann wir die der AfD jemand erscheinen, der die Ideologie in warme Worte packt, es schön verkauft und als Person sympathisch ist.
 
Nicht nur Kanzler - Politiker
Das meinte ich auch. Auch wenn ich in deinen genannten Beispielen nicht zwingend deiner Meinung bin. Aber historisch betrachtet gab es immer Situationen, in denen Politiker - und das Kanzleramt hat da quasi den Führungsanspruch - "das Richtige" umsetzen mussten und davon ihre Partei und natürlich auch die Bürger*innen dieses Landes überzeugen mussten, teils gegen erhebliche Widerstände. Sei es Adenauer mit der Wiederbewaffnung & Westbindung, Brandt mit der Ostpolitik oder Schmidt und der Doppelbeschluss ect.
Bei den großen Herausforderungen wie Klima und Ukraine sehe ich da leider wenig Bereitschaft, diese Mühen auf sich zunehmen. Wobei man auch anerkennen sollte, dass gerade der mediale Umgangston, befeuert durch Lobbyinteressen, und der allgegenwärtige Populismus die ganze Sache nicht gerade einfacher machen.
 

Voraussichtlich sollen am 23. Februar 2025 Neuwahlen stattfinden.
Darauf haben sich SPD und Union geeinigt.
Die anderen Parteien sind damit scheinbar auch einverstanden.
 
Ich habe auch noch Vertrauen in die SPD. Nur der Kanzlerkandidat sollte ein anderer sein. Sonst schneiden sie echt sehr schlecht ab. Bzw noch schlechter.
Also keine SPD wählen, wenn nicht der richtige Kanzlerkandidat aufgestellt wird?
Wenn Scholz die Wahl verliert wird er zurücktreten. Kann mir nicht vorstellen das er Minister unter Merz wird.
Das ist ja der Plan. Er verliert und der Bundestag wird aufgelöst.
Scholz geht danach in Rente, wie das Schröder auch schon gemacht hat.
Vermutlich wird er Berater einer Privatbank. ;)
 
Also keine SPD wählen, wenn nicht der richtige Kanzlerkandidat aufgestellt wird?
Nein ich wähle sie trotzdem. Aus politischer Überzeugung. ;)
Das ist ja der Plan. Er verliert und der Bundestag wird aufgelöst.
Scholz geht danach in Rente, wie das Schröder auch schon gemacht hat.
Vermutlich wird er Berater einer Privatbank. ;)
Da bekommt er bestimmt einen Job. Und wenn nicht, kann er ja als Jurist seine Arbeit wieder aufnehmen.
 
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