Ich meinte die Leistungen der SPD Regierung des letzten 3 Jahrzehnte.
Entschuldige, dass ich in einem Thread "Bundesregierung 2021" nicht ganz von alleine auf die Idee gekommen bin, dass du von denen redest, welche die Bahn zwecks (nie erfolgten) Börsengang kaputtgespart haben, welche sich an Putin rangeschmissen haben, welche den Banken die Riesterrente geschenkt haben, welche den Banken noch viel mehr Geld einfach so geschenkt haben, welche die deutschen Windkraftbauer mehr oder minder vor die Wand gefahren haben (wenn auch nicht ganz so konsequenz wie Schwarz-Gelb zuvor die Solarbranche), welche Cum-Ex & Co haben laufen, welche mehrere Legislaturperioden die Evaluierung und Nachbesserung von HartzIV, die unter grüner Beteiligung mal beschlossen wurden NICHT durchgeführt haben, welche der Autoindustrie so tief in den Arsch gekrochen sind, dass Lindner sich für schämen würde, welche ...
Die war ohnehin schon sehr hoch. Außerdem hatte man gegen Corona und auch andere Krisen zu kämpfen.
Ich würde den Umgang mit Corona jetzt nicht gerade als Glanzpunkt in der Geschichte SPD-beteiligter Regierungen bezeichnen. Die können zwar die letztlich Schuld oft auf jemanden aus einer anderen Partei schieben, aber eigentlich wäre da jeder verpflichtet werden, sowohl gegen offensichtlich sinnloser Drangsalierung (Sperrung von Spielplätzen und Parks) das Wort zu erheben als auch wirkungsfolge Regeln (z.B. Abstandsverpflichtungen in Arbeitsumgebungen) einzubringen. Hat die SPD aber nicht gemacht, stattdessen Spahn seine Maskenmilliarden bewilligt.
Das hat eher Merkel schon gemacht. Jetzt schwenkt man um.
Merkel hat ein "Aufenthaltschancengesetz" beschlossen? Wäre mir neu. Die hat nur geltendes Menschenrecht an den Außengrenzen umgesetzt - was wiederum die Ampel nicht macht.
Wer es nicht wissen will, will halt nicht. Aber die Ausnahme großer Teile des Energiesektors von den Russland-Sanktionen sowie die Untätigkeit gegenüber weiterhin laufender Importe auf dem Seeweg und über andere EU-Länder geht auf Unterstützung der SPD zurück.
Die SPD wollte eine einheitliche Krankenkasse bzw KV.
Wollen kann man, wie gesagt, vieles. Aber wo/wann war die Gesetzesinitiative dazu?
Irgendwo müssen in einer Koalition Kompromisse gemacht werden.
Jo. Und wenn ich mir die von der Ampel gemachten so angucke, dann wurden in erster Linie Kompromisse zur Förderung der fossilen Industrie, der Rüstungsindustrie und der Autoindustrie geschlossen. Die industrielle Landwirtschaft und Immobilienbesitzer haben auch noch etwas abbekommen. Komplett leer ausgegangen sind dagegen der überwältigende Teil der Bürger und das Klima, klar Minus gemacht haben die Umwelt und Schutzbedürftige. Das ist eigentlich 1A-Unionspolitik, wenn man nicht nach Wahlprogramm sondern Realposition geht, auch schwarz-gelb. Und das soll eine Leistung der SPD sein? Selbst die Grünen können mit den Änderungen im LGBT-Bereich zumindest etwas Symbolpolitik für sich verbuchen. Aber abgesehen von der Inflationsanpassung des Mindestlohns, die von der unter Merkel berufenen Mindestlohnkommission vorgegeben wurde, sehe ich nichts sozialdemokratisches seit 2021. (Davor auch eher nicht, aber das ist hier kein Thema.)
Die Immunität des Abgeordneten muss eigentlich nicht aufgehoben werden. Es wird aus der Mitte der abgeordneten einfach ein neuer Sitzungsleiter gewählt.
Genau das wurde ja versucht, aber der Antrag wurde vom bestehenden Sitzungsleiter abgelehnt.
Wenn es notwendig sein sollte doch die Immunität aufzuheben damit Strafverfolgungsbehörden tätig werden so ist der Landtag als einzige Instanz dazu befugt.
Eben. Aber der konnte keine Anträge, z.B. auf Immunitätsaufhebung, einbringen, weil sich der Sitzungsleiter quergestellt hat. Ohne Antrag und Beschluss darf aber die Polizei nicht gegen Parlamentsmitglieder tätig werden.
Btw es geht immer noch auch gegen Links, gegen Islamisten, Reichsbürger und und und.
Jo, gegen "links" jeglicher Art sind Merz & Gefolge sehr aktiv. Da wird sogar deutschen Staatsbürgeren die Möglichkeit zum Rechtsbehelf genommen.
Unabhängig für welche Partei man sich engagiert kannst Du einem Staatsbürger das Recht sich politisch zu betätigen nicht nehmen.
Selbst wenn man es könnte: Wer bliebe denn dann noch als Beamter übrig? Nur diejenigen, denen eh alles egal ist?