"Die Antifa", wie der Begriff von Rechten gebraucht wird, gab es noch nie. Eine zentralistische Aktion oder auch nur ein Bündniss namens "Die Antifa" existiert schlichtweg nicht.
Das halt das Problem bei "lockeren" dezentralen Strukturen, ohne verpflichtende gemeinsame Regeln und Grundsätze, wo sich mehr oder weniger jeder im Endeffekt des Namens bedienen kann, man hat immer das Problem das dort auch besonders leicht Spinner und Extremisten ihren Weg reinfinden können und irgendwann ziemlich sicher werden, so auch bei der Antifa.
Solange es bei der der Antifa nur um den (gemeinsamen) Kampf gegen reale Faschisten ging war die Sache relativ eindeutig, nur ist das eben schon lange nicht mehr der einzige Bestandteil der Antifa und sammeln sich heute unter deren Banner eben auch sowohl extremistische Anarchos, Stalinisten und Kommunisten, als auch radikale Antikapitalisten und Feministen, die gerne auch mal "das System" in seiner aktuellen Form offen ablehnen und auch vor dem Einsatz von Gewalt nicht grundsätzlich zurückschrecken.
Auch die mag zwar immer noch irgendwo die gemeinsame Ablehnung von Faschismus mit den gemäßigteren Antifa-Aktivisten einen (allerdings verschwimmt auch da gerne schon mal die Grenze ab wo und wann jemand, je nach Auffassung der jeweilgen Gruppe, ein "Faschist" ist), dadrüber hinaus aber gibt es bzgl. gemeinsamen Konsens, Ansichten und Bereitschaft zu Gewalt und Radikalität eben eine massive Divergenz.
Das selbe kann man ja auch gewissermaßen, ein Stück weit, bei Fridays vor Future beobachten.
Solange es nur ums Klima ging und alle noch mehr oder weniger am gleichen Strang zogen war alles vergleichsweise unproblematisch (für die Bewegung), auch bzgl. öffentlicher Wahrnehmung.
Problematischer wurde es ab dem Moment wo Frau Thunberg meinte sie muss das / ihr Betätigungsfeld von / bei Fridays for Future auch auf die aktuellen Geschehnisse in den palästinensischen Gebieten ausweiten und dabei auch antisemitische Ansichten und klar propagandistische Phrasen der Hamas übernehmen.
Teile der Bewegung haben sich zwar von Frau Thunbergs Ansichten und Äußerungen zu dem Thema distanziert, allerdings ist das eben keine Lösung die dauerhaft für Glaubwürdigkeit sorgt, genauso wenig wie wenn man eben als AfD einen Höckeflügel in der Partei hat und walten und schalten lässt, sich aber hinstellt und behauptet dessen Inhalte doch eigentlich gar nicht teilen zu wollen.
Irgendwann ist die Glaubwürdigkeit und der Name dann eben mal verbrannt, wenn du dem keinen Riegel vorschiebst, da kannst du noch so oft beteuern bei der Antifa kein Radikaler zu sein, nicht Thunbergs Standpunkte zu teilen, oder nicht Höckes Weltbild anzuhängen, ect pp.
So ist das eben auch inzwischen bei der Antifa.
Die nimmt man schon lange nicht mehr, in der Öffentlichkeit, für ihren Kampf gegen rechts-außen wahr, sondern eben vor allen als Sammelbecken für Spinner, Radikale und jede Menge Sachbeschädigungen, Vandalismus, abgebrannte Autos und feige / hintertückische Angriffe gegen Polizisten.
Sind es etwa die braven Bürger die Steine und Flaschen auf Polizisten werfen, oder in der Gruppe AFD Politiker zusammenschlagen?
Jaja, die "bösen Buben" sitzen alle nur auf der anderen Seite der politische Skala und rechts gibts nur "brave Bürger" (die nie nicht nie rechtsextrem sind):
Bei einer Führung durch das KZ Sachsenhausen behauptet der Teilnehmer einer AfD-Gruppe, Gaskammern habe es nur in den USA gegeben.
www.fr.de
Rechtsextremismus salonfähig machen: In Südbrandenburg ist dies der AfD gelungen. In zwei Parlamenten arbeitet sie mit bekannten Neonazis zusammen.
www.fr.de
Neonazis und Identitäre - die AfD im Bundestag beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter aus dem rechtsextremen Milieu. Eine BR-Recherche zeigt erstmals, in welchem Ausmaß die AfD Verfassungsfeinden Zugang zum Parlament gewährt.
www.tagesschau.de
Aus den Reihen der AfD wurde in Berlin eine »alternative Buchmesse« veranstaltet. Als Security-Kräfte wurden kampfsporterprobte Rechtsextremisten eingesetzt. Der Organisator rechtfertigt sich, die Firma sei ihm »von Dritten« empfohlen worden.
www.spiegel.de
Dann hat er ja alles richtig gemacht um die Schüler nicht zu "manipulieren ". Außerdem glaube ich, dass er wohl nicht mehr unterrichtet.
@Neuer_User nach eigenen Angaben wohl schon.
Also war Hitler eigentlich ein "guter", hat das Regime nicht Millionen Menschen industriell vernichtet, Deutschland keinen Angriffskrieg gegen die halbe Welt geführt, ist alles das, was Hitler schon in "Mein Kampf" als seine Motive und Ziele beschrieben hatte (welches ich in einer 1936er Originalauflage hier habe und gelesen), nur erstunken und erlogen, von den bösen Briten, USA und Franzosen, die die Deutschen mit "Überfremdung durch Migranten" ausroten wollen und die BRD eigentlich nur eine Firma?
Oder was möchtest du uns hier mit dieser äußerst fragwürdigen Äußerung mitteilen, an Schulen würde im Geschichtsunterricht bzgl. des Nationalsozialismus "manipuliert"?
Als offensichtlicher Antifa Sympathisant solltest du keine Minute mehr Unterricht halten dürfen.
Und ihr beide solltet eigentlich keine Minute in euren Leben je mehr etwas im Internet posten können und dürfen, da ihr beide auf eure eigene Art "gefährliche Spinner" seid...