Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Dann müssen die Leute eben mehr arbeiten...die Masse an Stunden machts schließlich. :lol:
Du machst Dir das alles etwas zu einfach...
Ich meinte Produkte welche automatisiert hergestellt werden. Da brauchen nur welche Maschinen bedienen.

Beim Spargelstechen oder Tiere schlachten sieht es natürlich anders aus.

Aber ich bleibe dabei: der Mindestlohn muß weiter rauf!
 
Ich meinte Produkte welche automatisiert hergestellt werden. Da brauchen nur welche Maschinen bedienen.

Beim Spargelstechen oder Tiere schlachten sieht es natürlich anders aus.

Aber ich bleibe dabei: der Mindestlohn muß weiter rauf!
Da rennt doch die Katze ihrem Schwanz hinterher, gehen die Löhne hoch wird der Arbeitgeber das auf die Produkte umlegen. Im Endeffekt nichts gewonnen. Da müssen an anderen Schrauben gedreht werden, wie zum Beispiel Lohnsteuer bis Betrag X um vielleicht 5% senken.
 
Da rennt doch die Katze ihrem Schwanz hinterher, gehen die Löhne hoch wird der Arbeitgeber das auf die Produkte umlegen. Im Endeffekt nichts gewonnen. Da müssen an anderen Schrauben gedreht werden, wie zum Beispiel Lohnsteuer bis Betrag X um vielleicht 5% senken.
Höhere Löhne sorgt für mehr Steuereinahmen und für eine höhere Binnenwirtschaft.
 
Die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen, ist die eigene Arbeitskraft anzubieten. Wer also keine hohen Qualifikationen hat, muss Jobs annehmen, die ihm nicht unbedingt gefallen.
Ja das sind eventuell zwänge diesen Job anzunehmen man wird allerdings nicht gezwungen diesen anzunehmen. Es bleibt eine freie Entscheidung.
Welche Voraussetzung braucht es denn, damit du selbst die Konditionen bestimmen kannst?
Von bestimmen habe ich nicht gesprochen. Dazu macht man sich selbständig.
Um mit dem Arbeitgeber die Konditionen auszuhandeln reicht in der Regel, dass man den Mund aufmacht. Das wissen wo Grenzen am Wert der eigenen Arbeit liegen sollte natürlich auch realistisch eingeschätzt werden können. Es ist ähnlich wie wenn Menschen sich politisch für ein Mandat bewerben. Abgesehen von Staatsbürgerschaft und aktives Wahlrecht, welche bei Verhandlungen zu den Arbeitsbedingungen Entgelten eher unwichtig sind, gibt es da auch nicht.
Menschen mit geringen Qualifikationen schon. Oder sie müssen Bürgergeld beziehen.
Also haben sie ja doch eine Wahl und werden nicht gezwungen.

Wobei es auch in Deutschland den Niedriglohnsektor gibt. Und da wird nichts ausgehandelt.
Ohne den gesetzlichen Mindestlohn würden die meisten Arbeitgeber von sich aus nicht mehr zahlen.
Und das kann man dann schon als Ausbeutung bezeichnen.
Ausbeutung ist Menschen unter diesem Mindestlohn zu beschäftigen und ihnen Arbeitnehmer Rechte zu verweigern.
Was wir ja außerhalb unseres Landes durchaus akzeptieren.
In der Planung meiner Selbständigkeit beschäftige ich mich auch damit ggf für einige Stunden Personal einzustellen auf Minilohnbasis. Nun werde ich 15€ die Stunde zahlen. Eine junge Frau mit Einschränkungen wird 3 Stunden die Woche arbeiten. Ist das Ausbeutung? Diese Tätigkeit welche sie bei mir ausübt hatte sie vorher im Eherenamt gearbeitet.
Eine andere Stelle werde ich mit 8-10 Stunden die Woche ebenfalls mit 15€ ausplanen. Ausbeutung?
Oder die Gewinnmargen reduzieren.
Interessanter Ansatz.
Auf welcher Ebene möchtest Du die Marge den senken? Produktion - Handel? Wie soll das Geld generiert werden um gerechte Löhne zu zahlen? Ich werde mich ja im Fairen Handel engagieren. Hier ist vieles anders als im normalen Handel. Dennoch sind die Margen nicht wirklich üppig, sprich "Reich" werden kann ich da eher nicht. Wir können da gerne ein wenig intensiver darauf eingehen was von der Marge alles zu finanzieren ist. Auch auf Produktionsseite. Ich kann Dir auch gerne Aufzeigen warum ein günstiger fairer Kaffe das Kilo 18€ und nicht 5-6€ kosten wie dieses Jahr von einem Discounter angeboten wurde.
Was meinst Du welche Marge ich bei einem günstigen Kaffee für 18€ welchen ich auch so anbieten werde wohl als Händler habe?
Geringe Stückpreise kann man durch hohe Stückzahlen ausgleichen um genug Gewinn zu machen.
Was ist jetzt genug Gewinn?
Ich meinte Produkte welche automatisiert hergestellt werden. Da brauchen nur welche Maschinen bedienen.
Achso! Da werden "nur" Maschinen bedient. Auch hier entstehen kosten.
 
Also haben sie ja doch eine Wahl und werden nicht gezwungen.
Sie würden aber lieber zu angemessenen Löhnen arbeiten als die Stütze kassieren. Ich denke die meisten von ihnen!
Ausbeutung ist Menschen unter diesem Mindestlohn zu beschäftigen und ihnen Arbeitnehmer Rechte zu verweigern.
Was wir ja außerhalb unseres Landes durchaus akzeptieren.
Ich glaube es gibt auch Bereiche in Deutschland wo kein Mindestlohn gezahlt werden muß.
In der Planung meiner Selbständigkeit beschäftige ich mich auch damit ggf für einige Stunden Personal einzustellen auf Minilohnbasis. Nun werde ich 15€ die Stunde zahlen. Eine junge Frau mit Einschränkungen wird 3 Stunden die Woche arbeiten. Ist das Ausbeutung? Diese Tätigkeit welche sie bei mir ausübt hatte sie vorher im Eherenamt gearbeitet.
Eine andere Stelle werde ich mit 8-10 Stunden die Woche ebenfalls mit 15€ ausplanen. Ausbeutung?
Du bezahlst ja angemessen. Dann ist es keine Ausbeutung. Und zahlst sogar freiwillig mehr.
Das machen aber die Wenigsten!
Interessanter Ansatz.
Auf welcher Ebene möchtest Du die Marge den senken? Produktion - Handel? Wie soll das Geld generiert werden um gerechte Löhne zu zahlen? Ich werde mich ja im Fairen Handel engagieren. Hier ist vieles anders als im normalen Handel. Dennoch sind die Margen nicht wirklich üppig, sprich "Reich" werden kann ich da eher nicht. Wir können da gerne ein wenig intensiver darauf eingehen was von der Marge alles zu finanzieren ist. Auch auf Produktionsseite. Ich kann Dir auch gerne Aufzeigen warum ein günstiger fairer Kaffe das Kilo 18€ und nicht 5-6€ kosten wie dieses Jahr von einem Discounter angeboten wurde.
Was meinst Du welche Marge ich bei einem günstigen Kaffee für 18€ welchen ich auch so anbieten werde wohl als Händler habe?
Ich meinte vor allem größere Unternehmen und den reinen Gewinn.
Was ist jetzt genug Gewinn?
Das sich Selbstständigkeit lohnt.
Achso! Da werden "nur" Maschinen bedient. Auch hier entstehen kosten.
Klar. Aber deutlich weniger Personalkosten als vor der Automatisierung.
 
Ist doch das selbe in Grün.... im Lebensmittelbereich - gerade bei TK Pizza oder auch die Eigenmarken wird sowas von hart kalkuliert - da hat der Hersteller an 1 Pizza sicher keinen Cent
Da geht das auch nur über die wahnsinnige Masse an Produkten.
Sehe ich auch so.
Es gibt ja Gründe, warum "analog" Käse und ähnliche Scherze aus Belag verwendet wird.
Mahlzeit...
 
Ich glaube es gibt auch Bereiche in Deutschland wo kein Mindestlohn gezahlt werden muß.
Das glaube ich eher nicht, da das Gesetz flächendeckend gilt. Es gibt auch Tätigkeiten in dem der Mindestlohn sogar höher ist. Wenn man nichtvgegen das Gesetz verstößt ist der Mindestlohn in Deutschland zwingend. Er muss also bezahlt werden.
Du bezahlst ja angemessen. Dann ist es keine Ausbeutung. Und zahlst sogar freiwillig mehr.
Das machen aber die Wenigsten!
Ist das wirklich angemessen? Es ist mittlerweile sogar so, dass ziemlich viele Arbeitgeber mehr als den Mindestlohn zahlen weil sie sonst keine Arbeitnehmer mehr bekommen.
Ich meinte vor allem größere Unternehmen und den reinen Gewinn.
Ob große oder klein ist eigentlich nebensächlich. Der Gewinn ist wichtig, da da auch die Kosten und andere Aufwendungen gedeckt werden. In wie fern das Unternehmen bzw der Unternehmer davon sein eigenes Gehalt bzw den Ertrag für seine Geldgeber verzinst steht auf einen anderen Blatt. Da istves oft die Gier bzw die übertriebenen Ansprüche.
Das sich Selbstständigkeit lohnt.
Das wird jeder Unternehmer anders sehen. Für mich ist die Grenze wo es sich lohnt recht gering. Für andere sieht das anders aus für mich oft auch nachvollziehbar. Eine 50-60 Stundenwoche darf auch entsprechend entlohnt werden.
Klar. Aber deutlich weniger Personalkosten als vor der Automatisierung
Dazu hatte ich schon vor Jahren die Idee, dass die Produktivität, wenn Maschinen für menschliche Arbeit eingewerden auch Abgaben an die sozial Versicherungen abführen müssten.
Es gibt ja Gründe, warum "analog" Käse und ähnliche Scherze aus Belag verwendet wird.
Der Analogkäse welcher in den 90ern in aller Munde war hat sich in Deutschland auf der Pizza nicht wirklich durchsetzen können. Dieser wird aber aufgrund des Trends zur Veganen Ernährung neuerdings sehr teuer in einer hübschen Verpackung verkauft.
 
Das glaube ich eher nicht, da das Gesetz flächendeckend gilt. Es gibt auch Tätigkeiten in dem der Mindestlohn sogar höher ist. Wenn man nichtvgegen das Gesetz verstößt ist der Mindestlohn in Deutschland zwingend. Er muss also bezahlt werden.
Sicher bin ich mir nicht. Vielleicht habe ich auch das mit der Tarifabdeckung verwechselt.
Ist das wirklich angemessen? Es ist mittlerweile sogar so, dass ziemlich viele Arbeitgeber mehr als den Mindestlohn zahlen weil sie sonst keine Arbeitnehmer mehr bekommen.
Davon kenne ich keinen. Auch was ich meinen Umfeld so höre. Die zahlen häufig nur das Nötigste. Und wären sie nicht dazu verpflichtet, würden sie weniger zahlen.
Ob große oder klein ist eigentlich nebensächlich. Der Gewinn ist wichtig, da da auch die Kosten und andere Aufwendungen gedeckt werden. In wie fern das Unternehmen bzw der Unternehmer davon sein eigenes Gehalt bzw den Ertrag für seine Geldgeber verzinst steht auf einen anderen Blatt. Da istves oft die Gier bzw die übertriebenen Ansprüche.
Naja, größere Unternehmen machen in der Regel mehr Umsatz und Gewinne. Und da sind die Gewinnspannen relativ hoch. Aber anstatt diese zu reduzieren kürzen sie lieber woanders.
Das wird jeder Unternehmer anders sehen. Für mich ist die Grenze wo es sich lohnt recht gering. Für andere sieht das anders aus für mich oft auch nachvollziehbar. Eine 50-60 Stundenwoche darf auch entsprechend entlohnt werden.
Klar sollte sich das lohnen. Ist nur die Frage, wie voll sich auf Kosten anderer, dann die Taschen gemacht werden.
Damit meine ich vor allem die größeren Betriebe!
Dazu hatte ich schon vor Jahren die Idee, dass die Produktivität, wenn Maschinen für menschliche Arbeit eingewerden auch Abgaben an die sozial Versicherungen abführen müssten.
Dann würde es Aufstände seitens der Arbeitgeber dagegen geben.
 
Davon kenne ich keinen. Auch was ich meinen Umfeld so höre. Die zahlen häufig nur das Nötigste. Und wären sie nicht dazu verpflichtet, würden sie weniger zahlen.
In meinem Umfeld ist es so, dass kaum noch Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Hier wird notgedrungen mehr gezahlt. Die kosten steigen dadurch und diese lassen sich nicht vollumfänglich auf die Preise der Dienstleistungen umlegen.
Dann würde es Aufstände seitens der Arbeitgeber dagegen geben.
Klar, aber das war bei anderen Dingen ja auch so. Siehe Mindestlohn.
 
Vielleicht sollten sich alle demokratische Akteure, die sich christliche, humanistische und rechtsstaatliche Werte auf die Fahnen schreiben und EU als liberales Konstrukt wie eine Monstranz vor sich her tragen, mal fragen, ob sie noch auf dem richtigen Weg sind, wenn sie Applaus von solchen Gestalten wie Orban und Sellner bekommen.
 
Vielleicht sollten sich alle demokratische Akteure, die sich christliche, humanistische und rechtsstaatliche Werte auf die Fahnen schreiben und EU als liberales Konstrukt wie eine Monstranz vor sich her tragen, mal fragen, ob sie noch auf dem richtigen Weg sind, wenn sie Applaus von solchen Gestalten wie Orban und Sellner bekommen.
Auch nur wieder ein dummer Spruch der absolut nichts löst!

Entgegen vielen anderen, bin ich nicht der Meinung das wir ein Sicherheits oder Kriminalitätsproblem mit Migration oder Migranten haben, das habe ich hier mehrmals ausführlich dargelegt, aber wir haben mittlerweile ein Problem, mit einer teilweise völlig überlasteten Infrastruktur in Sachen Migration in diesem Land, das halte ich für eine faktische Tatsache.
Fehlende Wohnungen, Kitaplätze, Lehrer, ausreichend Ärzte und medizinische Betreuung und schlussendlich mittlerweile viel zu wenig Sprach und Integrationsangebote.
So kann man einfach auch Objektiv nicht mehr weitermachen.

Schauen wir uns das Gesamtbild an und die eigentliche Gesetzeslage Dublin II an, machen sich ein Großteil der EU Länder einen völlig schlanken Fuss seit 2015 auf Kosten von DE, Österreich, früher Schweden (die sind raus). Dieser Zustand hält jetzt seit 9 Jahren an, das die meisten EU Länder Flüchtlinge vorsätzlich nach Deutschland schleusen und intern alle möglichen bürokratischen Hürden aufbauen, niemanden mehr zurückzunehmen, auch das sind faktische Tatsachen.

Ex post betrachtet war es ein Fehler von Merkel 2015 nicht die Grenze vorübergehend zu schließen, um einen EU Verhandlungstisch und einen EU Verteilungsschlüssel für Migranten zu erzwingen, der Zug ist allerdings auf diesem eher damals einfachen Wege abgefahren!

Wenn sich also die meisten EU Staaten weigern eine Lösung zu finden, weil das ja seit 9 Jahren so schön klappt, das DE mit weitem Abstand die meisten Flüchtlinge in der EU aufnimmt, muss man sich etwas einfallen lassen und mittlerweile sehe ich es mal mindestens so, das man den anderen Ländern mal vor Augen führt, wenn sich auch Deutschland nicht an die Rechtslage hält und das wie alle anderen aufgezählten auch nach Gutdünken händelt.

Ich bin bei weitem kein Fan der augenblicklichen Migratiosdebatte von Seiten der CDU, aber alles so weiter laufen zulassen wie die letzten Jahre, führt ganz sicher ins Chaos, wie man ja an den letzten Wahlen gesehen hat. Große Teile der Leute interessieren sich nicht mehr für Fakten, sondern folgen der Hetze, das hat mittlerweile Ansätze demokratiegefährdend zu sein. Also sollte sich die Regierung überlegen, wie sie das Schiff wieder auf Kurs bringen kann!
 
Ja das sind eventuell zwänge diesen Job anzunehmen man wird allerdings nicht gezwungen diesen anzunehmen. Es bleibt eine freie Entscheidung.
Weil wir ein Sozialstaat sind, der eben eine Alternative bietet.
Hättest du den aber nicht, wärst du gezwungen ihn anzunehmen, da du sonst deine Wohnung, deine Nahrung, deine Energie, nicht mehr bezahlen kannst, oder eben obdachlos wirst.
 
Entgegen vielen anderen, bin ich nicht der Meinung das wir ein Sicherheits oder Kriminalitätsproblem mit Migration oder Migranten haben, das habe ich hier mehrmals ausführlich dargelegt, aber wir haben mittlerweile ein Problem, mit einer teilweise völlig überlasteten Infrastruktur in Sachen Migration in diesem Land, das halte ich für eine faktische Tatsache.
Fehlende Wohnungen, Kitaplätze, Lehrer, ausreichend Ärzte und medizinische Betreuung und schlussendlich mittlerweile viel zu wenig Sprach und Integrationsangebote.
So kann man einfach auch Objektiv nicht mehr weitermachen.
Daran werden aber die jetzt getroffenen Maßnahmen nichts ändern. Um dieses Probleme zu lösen, müsste man investieren. Die von dir genannten Probleme werde in einigen Regionen möglicherweise durch die zusätzliche Belastung durch die Versorgung von Flüchtlingen verschärft, bestehen aber grundsätzlich, unabhängig von Flüchtlingen ect.

Dieser Zustand hält jetzt seit 9 Jahren an, das die meisten EU Länder Flüchtlinge vorsätzlich nach Deutschland schleusen und intern alle möglichen bürokratischen Hürden aufbauen, niemanden mehr zurückzunehmen, auch das sind faktische Tatsachen.
Das ist ja richtig, aber ich bezweifle, dass sich durch diese Maßnahme etwas daran ändert. Letztlich wird das alles auf den Rücken der Flüchtlinge ausgespielt. Und für die EU stellt es eine ziemliche Belastung und Herausforderndung dar, wenn ein so großes und zentrales (Transit-) Land wie Deutschland seine Grenzen dicht macht. Weder Polen noch Ungarn oder ein künftiges FPÖ-Österreich werden sich da bewegen. Das könnte das Ende von Schengen sein und das wäre der feuchte Traum der AfD - EU zur Wirtschaftsunion degradiert. Aber "normale" EU-Bürger, insbesondere in grenznähe verliert dadurch deutlich.

Ich bin bei weitem kein Fan der augenblicklichen Migratiosdebatte von Seiten der CDU,
Die CDU führt keine Debatte, sondern versucht durch das übernehmen von AfD-Positionen die Regierung vor sich herzutreiben und geriert sich als populistische Fundamentalopposition, dabei hätte sie sich auch die Rolle als staattragende, einer konstruktive Opposition ans Revers heften können, indem sie die Punkte, zu der sie diese Regierung nach eigener Lesart getrieben hat, gut verkauft. Statt dessen möchte man aber lieber die Regierung als ohnmächtig und handlungsunfähig darstellen.
Große Teile der Leute interessieren sich nicht mehr für Fakten, sondern folgen der Hetze, das hat mittlerweile Ansätze demokratiegefährdend zu sein.
Und ich bezweifle, dass man diese durch die Übernahme von extremen Positionen zurückgewinnt. Der größte Teil dieser Wähler ist zumindest mittelfristig für die Demokratie verloren, den Rest bekommt man durch gute Politik, die u.a. die Lösung der von dir genannten strukturellen Probleme beinhaltet, vielleicht wieder zurück ins vernunftbegabten Spektrum.

Auch nur wieder ein dummer Spruch der absolut nichts löst!
Ich wäre tatsächlich froh, wenn es hier um Lösungen ginge. Stattdessen werden für mich grundlegende Werte und Errungenschaften einem destruktiven Überbietungswettkampf geopfert.
Ich bin bei weitem kein Fan der augenblicklichen Migratiosdebatte von Seiten der CDU, aber alles so weiter laufen zulassen wie die letzten Jahre, führt ganz sicher ins Chaos,
Nachtrag: Da die Regierung der letzten Jahre CDU-geführt waren, wäre es politisch anständig, sich jetzt konstruktiv und verantwortungsbewusst einzubringen, mir ist aber natürlich bewusst, dass das keine politischen Werte sind, leider...
 
Zuletzt bearbeitet:
Daran werden aber die jetzt getroffenen Maßnahmen nichts ändern. Um dieses Probleme zu lösen, müsste man investieren. Die von dir genannten Probleme werde in einigen Regionen möglicherweise durch die zusätzliche Belastung durch die Versorgung von Flüchtlingen verschärft, bestehen aber grundsätzlich, unabhängig von Flüchtlingen ect.
Mit Geld kann man die Probleme alleine nicht mehr zuschütten geschweige denn lösen, denn ausgebildete Menschen wachsen nicht an den Bäumen, sondern sie heranzuziehen braucht es Jahre, teilweise Jahrzehnte.

Das ist ja richtig, aber ich bezweifle, dass sich durch diese Maßnahme etwas daran ändert. Letztlich wird das alles auf den Rücken der Flüchtlinge ausgespielt. Und für die EU stellt es eine ziemliche Belastung und Herausforderndung dar, wenn ein so großes und zentrales (Transit-) Land wie Deutschland seine Grenzen dicht macht. Weder Polen noch Ungarn oder ein künftiges FPÖ-Österreich werden sich da bewegen. Das könnte das Ende von Schengen sein und das wäre der feuchte Traum der AfD - EU zur Wirtschaftsunion degradiert. Aber "normale" EU-Bürger, insbesondere in Grenznähe verliert dadurch deutlich.
Sicher, bei den eventuellen Gefahren bin ich bei dir, nur bietest du absolut auch keine Lösung an.
Tatsache ist, fast alle EU Länder handeln auf Kosten DEs und Österreiches rechtswidrig und halten sich nicht an die bestehende Rechtslage, warum sollte es dann DE auf alle Fälle doch tum, mit unseren Problemen?
Ich denke, wenn es von Seiten der anderen EU Länder keine Lösungsorientierung gibt, muss man ihnen halt mal die Augen öffnen was es bedeutet, wenn DE es genauso macht.
Ja natürlich wird das dann auch auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen, aber das wird es schon seit 9 Jahren, und wir sind halt nicht unendlich der Garten Eden, und natürlich helfen DE erstmal kleinere Mengen an Mgranten, um das System wieder zu stabilisieren!
Da ist dann für den betroffenen Flüchtling in dem Moemnt halt persönliches Pech.
 
Das ist ja richtig, aber ich bezweifle, dass sich durch diese Maßnahme etwas daran ändert. Letztlich wird das alles auf den Rücken der Flüchtlinge ausgespielt. Und für die EU stellt es eine ziemliche Belastung und Herausforderndung dar, wenn ein so großes und zentrales (Transit-) Land wie Deutschland seine Grenzen dicht macht. Weder Polen noch Ungarn oder ein künftiges FPÖ-Österreich werden sich da bewegen.
Österreich, Polen haben ja schon Klagen angekündigt. Eine direkte Grenze mit Ungarn haben wir nicht.
Das Dilemma ist ja, dass weder Polen, noch Österreich Asylanten zurück nehmen werden. Daher würde es nichts ändern, wenn man alle Sozialleisteingen einstellen würde.
Nur gemeinsam kann man das Migrationsproblem lösen. Oder Deutschland schränkt das Asylrecht weiter ein und verändert entsprechend das Grundgesetz mit einer 2/3 Mehrheit.
Das könnte das Ende von Schengen sein und das wäre der feuchte Traum der AfD - EU zur Wirtschaftsunion degradiert. Aber "normale" EU-Bürger, insbesondere in grenznähe verliert dadurch deutlich.
Das würde dann den Nationalismus beflügeln und weitere Wähler zu den Extremisten ziehen.
Genau das, was Putin will.
 
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