Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Welche anderen Beispiele für solche Aktionen, seitens der NATO, gibt es da denn noch, das man von "mit Einschränkungen" sprechen könnte, weil dazu gehört nach meinen Verständnis schon was mehr als einmalige Vorkomnisse in mehreren Jahrzehnten bestand.

Jugoslawien war eine Ausnahme, in der Geschichte der NATO, weil die UN tatenlos geblieben ist und man eine Katastrophe in Verzug gesehen hat und nicht warten wollte bis es in Europa ggf. vielleicht dann einen zweiten Völkermord gegeben hätte.

Rein logisch betrachtet: sobald die eine Ausnahme de facto in der Welt ist, stimmt die Behauptung eines "reinen Zustands" ebenfalls de facto nicht mehr.

Wie gesagt: im konkreten Fall kann man die Ausnahme (also Operation Allied Force) ja für richtig halten. Tue ich tendenziell auch. Aber es hat den Charakter der NATO geändert. Zwar nur leicht, aber unbestreitbar. Deswegen: "mit Einschränkungen".
 
... das im Zweifelsfall auch mal zum Offensivbündnis wird. Siehe Jugoslawienkrieg/Operation Allied Force. Kann man in dem Fall ja auch für richtig halten. Belegt aber de facto, dass "Verteidigungsbündnis" nötigenfalls deutlich weiter ausgelegt wird als "Selbstverteidigung". Eben bis hin zu eigenmächtig beschlossenen, militärischen "humanitären Interventionen".
Wie viele Länder kennst du denn, die von der Nato überfallen wurden und die Nato Territorium annektiert hat?
 
Der BSW ist genauso koalitionsunfähig wie die AfD, eigentlich noch schlimmer, weil es ein verquirlter Mix aus rechten und linken Positionen ist.
Wenn das die Damen und Herren von CDU, SPD und Grüne noch nicht kapiert haben sollten, braucht sich keiner darüber wundern, wenn ein nächster Ministerpräsident Höcke heisst.
Und dennoch wird sie gerade im Osten von einigen MPs als Koalitionspartner nicht ausgeschlossen, im Gegensatz z.B. zu den Grünen, die man für nicht koalitionswürdig hält.
dann einen zweiten Völkermord gegeben hätte.
Nach 1945, oder? Davor gab es ja leider schon mehrere - Holocaust, Ermordung weiterer ethnisch-rassistisch definierter Gruppen durch Nazis, Holodomor, Armenier....
 
Und dennoch wird sie gerade im Osten von einigen MPs als Koalitionspartner nicht ausgeschlossen, im Gegensatz z.B. zu den Grünen, die man für nicht koalitionswürdig hält.
Was letztendlich pure Verzweiflung ist.
Die Union hat ja noch keine Ausschließung von der BSW geschlossen. Mit den Linken koaliert man ja nicht.
Gerade in Thüringen bliebt dann nicht mehr viel.
 
Christian Lindner "beklaggt" das viele Westdeutsche und Medien herrablassend auf den Osten blicken würden und den Ostdeutschen seit 30 Jahren nur "lehrmeistern" würden wie Demokratie funktioniere:


Er weiß aber schon noch das er selbst auch, in Wuppertal geboren, ein Westdeutscher ist? :ugly:
Ich frag nur sicherhaltshalber nach, weil er damit als Westdeutscher gerade selber wieder für sich die Deutungshoheit in Anspruch nimmt, zu erklären womit die Ostdeutschen so Probleme haben.

Vielleicht wäre ja mal zur Abwechslung, für die ganzen Westpopanzen, ein Ansatz mit den Ostdeutschen über deren Probleme zu sprechen, statt immer nur über sie. :fresse:
 
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Er weiß aber schon noch das er selbst auch, in Wuppertal geboren, ein Westdeutscher ist? :ugly:
Ich frag nur sicherhaltshalber nach, weil er damit als Westdeutscher gerade selber wieder für sich die Deutungshoheit in Anspruch nimmt, zu erklären womit die Ostdeutschen so Probleme haben.

"sagte Lindner bei einem Wahlkampfauftritt in Chemnitz." Da weiß man doch, woher der (Wahlkampf-)Wind weht. Ziemlich durchschaubar.
 
Primär Beteiligung und Anteil an der Gestaltung und Entwicklung der Heimat.
Kannst dir ja mal den Spaß machen und schauen wieviele Intendanten, Professoren, Richter, Generäle bei der BW, Manager, ect pp., ja selbst im Wasser- und Abwasserverband, bei uns in der Kreisstadt, sitzt seit der Wende eine Wessi an der Spitze, in Ostdeutschland mit Ostdeutschen besetzt sind.

Im Grunde hat man die Wende in der BRD dazu genutzt jedem ein Pöstchen im Osten zuzuschranzen, der gerade in Westdeutschland leer ausgegangen ist.
 
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Primär Beteiligung und Anteil an der Gestaltung und Entwicklung der Heimat.
Kannst dir ja mal den Spaß machen und schauen wieviele Intendanten, Professoren, Richter, Generäle bei der BW, Manager, ect pp., ja selbst im Wasser- und Abwasserverband bei uns in der Kreisstadt sitzt seit der Wende eine Wessi an der Spitze, in Ostdeutschland mit Ostdeutschen besetzt sind.

Im Grunde hat man die Wende in der BRD dazu genutzt jedem ein Pöstchen zuzuschranzen, der gerade in Westdeutschland leer ausgegangen ist.
Deswegen war Angela Merkel auch Bundeskanzlerin. Aber warte... die ist ja in Hamburg geboren.:schief:
 
Und Gauck war Bundespräsident. Die höchsten Ämter wurden also an Ostdeutsche vergeben.
Quak Quak Quak, ich weiß nicht wovon ich spreche Quak...

 
Vielleicht ist das wieder so ein Wessi Ding, aber ich kann mich wirklich nicht daran erinnern wann es "hier drüben" überhaupt das letzte Mal ein Thema war ob ein Freund, Kollege oder Funktionär aus der ehemaligen DDR kam/kommt. :ka:
 
Vielleicht ist das wieder so ein Wessi Ding, aber ich kann mich wirklich nicht daran erinnern wann es "hier drüben" überhaupt das letzte Mal ein Thema war ob ein Freund, Kollege oder Funktionär aus der ehemaligen DDR kam/kommt. :ka:
Ist hier bei mir auch kein Thema.
Da wird auch niemand als Ossi bezeichnet.
Im Gegenteil dazu wurde ich das letzte Mal von Freunden Verwandtschaft in Sachsen gleich als Wessi abgestempelt.
 
Ehrlich, man könnte man meinen man sitzt gerade in der Kneipe am Stammtisch und hört den dortigen "Weisen" beim "philosophieren zu, auf dem Niveau bewegt ihr euch gerade ernsthaft. :nene:
 
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