Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Bei einer Familie mit Kindern sieht das anders aus.

Erstaunlich, dass es Homo sapiens ins 21. Jhd. geschafft hat...


Dafür haben die kinderlosen Paare in der Zeit auf dem Arbeitsmarkt mehr Zeit in ihre Arbeit investieren können, mehr eingezahlt und Staatskassen nicht belastet weil kein Kind in einem Kindergarten/Schule/Uni musste. Kindergeld hat man auch nicht bekommen und aktuell zahlen die auch mehr in die Pflegeversicherung.

Sollte man nicht vielleicht eher die bestrafen, die arbeitslos viele Kinder in die Welt setzen und die Staatskassen stärker belasten?

Nicht falsch verstehen, oben genannte Punkte entsprechen in keinster Weise meinem Weltbild aber Ungerechtigkeit sollte nicht die Lösung sein. Denn wir bezahlen nicht unsere eigene Rente, sondern die der jetzigen Rentner.

Arbeitslos ja/nein ist ein anderes Thema. Aber wenn man sich anguckt, dass 90+% unserer heutigen, großen Probleme aus "zu viele Menschen" bestehen, ist es geradezu absurd, wie die Produktion von noch mehr Menschen belohnt wird und bescheuert, weitere Steigerungen in diesem Bereich zu fordern. Einige fordern ja von Leuten, die sich ein Auto zulegen, dass die erst einen Parkplatz nachweisen sollen. Aber wenn sich jemand ein Kind zugelegt hat, dann hat die Gesellschaft für den Krippen-, Kindergarten-, Grundschul-, weiterführ-Schul-, Ganztagsschul-/Hort- und Ausbildungs-/Hochschulplatz zu sorgen, ggf. inkl. Sonderförderung für Begabte/Besondere/Betreuungsbedürftige, zzgl. medizinische Rundumversorgung, Freizeitangeboten undundundund zu sorgen. Undzwar pronto! Und da haben wir Ressourcen, Energie, Unterkunft, etc. noch gar nicht geredet


Du, solange arbeiten und soviel Geld kannst du als Kinderloser gar nicht erwirtschaften, um den Wegfall von 3 Arbeitsplätzen auf 40 Jahre damit auszugleichen.

Die Leute, die Arbeits- oder besser Lohnplätze schaffen, nennt man "Arbeitgeber".
"Eltern" schaffen keine Arbeitsplätze. Die schaffen allenfalls Arbeitssuchende und das war gerade in den letzten Jahrzehnten ein himmelweiter Unterschied. Eigentlich machen Eltern aber nicht einmal das. Die schaffen Ausbildungsbedürftige.

Wer als Paar drei Mitglieder der Generation X geschaffen hat, der hat trägt die Verantwortung für in der Summe bis heute rund 130 Lebensjahre, von denen 60 in Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen zugebracht wurden. Elternzeit in dieser Generation noch oben drauf und die Hälfte ist weg. Von der anderen Hälfte dürften verteilt über die drei Köpfe rein statisch noch einmal 10 Jahre als Hilfeempfänger, in Weiterbildung oder Krankenstand zählen. Über diese gesamte Zeit hinweg haben diese Kinder der Gesellschaft nichts weiter als Kosten verursacht, teils in deutlich fünfstelliger Höhe pro Jahr. Bleiben netto 45 Arbeitsjahre, welche sich die Boomer zu gute rechnen lassen können, wovon aber noch ihre eigenen 6 Jahre Elternzeit abzuziehen sein werden. In verbleibenden 39 Netto-Arbeitsjahren wurde dann im Median vielleicht ein Drittel des Lohns an die Gemeinschaft zurückgeführt.

Würde mich wundern, wenn das auch nur reicht, um die direkten Kosten der Gesellschaft zu refinanzieren. Indirekt muss für die gewachsene Bevölkerung zusätzlich noch jemand Straßen bauen. Den ÖPV modernisieren. Stromnetze ertüchtigen. Erneuerbare Kraftwerke hinpflanzen. Kriege gegen Öl-finanzierte Terrororganisationen in aller Welt führen. In der Regel Wohnungen in Städten hochziehen und Grundversorgung in aussterbenden Dörfern subventionieren, weil die Blagen nicht am Wohnsitz ihrer Eltern bleiben. Oder vielleicht ziehen sie gar nicht in eine Wohnung, sondern wollen ein eigenes Haus auf Basis von der Gemeinschaft subventionierter Kredite? Mit einer von der Gemeinschaft subventionierten Solaranlage oben drauf, einer von der Gemeinschaft subventionierten Wärmepumpe dahinter und einem von der Gemeinschaft subventioniertem Batterieauto davor? Das alles beschützt von gemeinschaftlich bezahlter Polizei? Etc. etc. etc.

Sorry, aber das "mehr Menschen" eine Bereicherung darstellen, kann man natürlich sozial so empfinden. Aber wirtschaftlich, wenn man damit die Verpflichtung anderer zur Zahlung einer Rente begründen möchte, dann ist schon fraglich, ob nicht sogar eine Belastung dabei rauskommt. Wir leben nicht mehr im 19. Jhd., als Arbeitskräfte eine kaum in ausreichender Menge verfügbar (und trotzdem verheizte) Ressource waren, um die Teils sogar Kriege geführt wurden. Gerade im späten 20. und frühen 21. Jhd., also genau da wo die Boomer und ihre Kinder das Groß der Bevölkerung ausgemacht haben, ist eher das Gegenteil der Fall. Und auch heute kann ich keine einzige Zeitung aufschlagen, keine einzige Nachrichtensendung anschalten, kaum ein Forum aufsuchen oft genug nicht einmal eine Straße entlaufen ohne dass mir unter die Nase gerieben wird, dass Deutschlands größtes Problem "zuviele" Menschen sind, die hier sein wollen.

Wenn man da irgend einen Boomer für eine Leistung belohnen wollte, dann allenfalls diejenigen, deren erzogene Kinder überdurchschnittlich produktiv sind. Nur besteht da bekanntermaßen in unserer Gesellschaft eher ein Zusammenhängen mit dem Vermögen der Eltern denn mit irgend einer anderen Eigenschaft. Und Familien mit vermögenden Eltern, deren Kinder die überdurchschnittlich gut aus eigener Tasche unterstützen können, brauchen wohl keine Hilfe der Gesellschaft.

=> Renten runter. Renteneintrittsalter hoch.
 
Es ist erschreckend, dass diese Aufrüstung in Deutschland nicht kontroverser diskutiert wird.


Eine linke SPD/Grüne Regierung, sollte sich schämen Kriegspolitik zu betreiben.
Besser man hat, statt man hätte...frag mal die Ukrainer.
 
Es ist erschreckend, dass diese Aufrüstung in Deutschland nicht kontroverser diskutiert wird.
Du bist erst nach dem Kalten Krieg geboren worden?

Finde z.B. nicht, dass man darüber großartig diskutieren muss. Ich finde es sogar richtig so, denn die Russen haben direkt vor unserer Haustür atomwaffenfähige Raketen stationiert. Abschreckung funktioniert nun mal so, dass man einen Aggressor den Einsatz seiner Waffen als sinnlos erkennen lässt, weil die Reaktion auf einen Angriff damit unmittelbar, eine sehr kurzfristige und mit wenig Zeit für Gegenmaßnahmen Antwort bekommt.

Einem expansionistischen Russland dieser Tage muss man klare und deutliche Signale senden!
 
Ich kann mich noch an die Zeiten des kalten Krieges erinnern, als es in Westdeutschland noch eine aktive Friedensbewegung gab und sich die Grünen als Teil dieser sahen.


So etwas möchte ich wieder sehen. "Frieden schaffen ohne Waffen!" "Aufstehn! Für den Frieden."

Es müssen mehr Menschen sich mit der Friedensbewegung solidarisieren und gegen den Krieg in Europa demonstrieren

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es ist erschreckend, dass diese Aufrüstung in Deutschland nicht kontroverser diskutiert wird.


Eine linke SPD/Grüne Regierung, sollte sich schämen Kriegspolitik zu betreiben.
Aber wohin die Abrüstung und das blinde Vertrauen in Russland geführt hat, das hast du schon mitbekommen?
 
300.000 Tauesen gegen den Nato Doppelbeschluss.
Ja das war großartig von der Friedensbewegung. Diese gibt es ja immer noch. Die Frage bleibt natürlich, warum kann diese derzeit diese Massen nicht bewegen? Die Ostermärsche sind weit entfernt von dem was da an Menschen während des kalten Krieges unterwegs waren.

In der Rückschau war es sehr gut, dass die Politik diesen 300.000 tausend nicht nachgegeben hat und die Persching II stationiert wurden. Was danach passierte ist Geschichte und hat zum Ende des kalten Krieges beigetragen.

Das nicht mehr darüber diskutiert wird, ja das kann man durchaus kritisieren. Die Gesellschaftliche Debatte wäre sehr wünschenswert. Ich habe aber den Eindruck, dass da gerade etwas passiert.

Ich bin nicht der Meinung, dass sich SPD oder Grüne schämen müssten. Wofür? Das diese einem Mitglied der Vereinten Nationen gemäß der UN Charte gegen einen völkerrechtswidrichen Angriffskrieg beistehen?
Das ist nicht nur richtig das sehe ich sogar als Pflicht eines jeden Staates der Mitglied in der UN ist. Die Völkergemeinschaft darf Krieg als Mittel der Diplomatie nicht tolerieren.
 
300.000 Tauesen gegen den Nato Doppelbeschluss.
Ja das war großartig von der Friedensbewegung. Diese gibt es ja immer noch. Die Frage bleibt natürlich, warum kann diese derzeit diese Massen nicht bewegen? Die Ostermärsche sind weit entfernt von dem was da an Menschen während des kalten Krieges unterwegs waren.

In der Rückschau war es sehr gut, dass die Politik diesen 300.000 tausend nicht nachgegeben hat und die Persching II stationiert wurden. Was danach passierte ist Geschichte und hat zum Ende des kalten Krieges beigetragen.

Das nicht mehr darüber diskutiert wird, ja das kann man durchaus kritisieren. Die Gesellschaftliche Debatte wäre sehr wünschenswert. Ich habe aber den Eindruck, dass da gerade etwas passiert.

Ich bin nicht der Meinung, dass sich SPD oder Grüne schämen müssten. Wofür? Das diese einem Mitglied der Vereinten Nationen gemäß der UN Charte gegen einen völkerrechtswidrichen Angriffskrieg beistehen?
Das ist nicht nur richtig das sehe ich sogar als Pflicht eines jeden Staates der Mitglied in der UN ist. Die Völkergemeinschaft darf Krieg als Mittel der Diplomatie nicht tolerieren.
Die Leute sind halt dumm und haben nicht begriffen, dass Frieden in unserer Geschichte die Ausnahme ist und Krieg der Standard. Bislang konnten wir uns ja auch immer auf die Weltpolizei USA verlassen.
 
Es ist erschreckend, dass diese Aufrüstung in Deutschland nicht kontroverser diskutiert wird.
Warum sollte es? In Russland wird das ja auch nicht diskutiert.
Ich kann mich noch an die Zeiten des kalten Krieges erinnern, als es in Westdeutshcland noch eine aktive Friedensbewegung gab und sich die Grünen als Teil dieser sahen.
Damals gab es auch kein Land, das ein anderes Land überfallen hat und ihm die eigene Doktrin aufbrummen will.
Die Leute sind halt dumm und haben nicht begriffen, dass Frieden in unserer Geschichte die Ausnahme ist und Krieg der Standard. Bislang konnten wir uns ja auch immer auf die Weltpolizei USA verlassen.
Die USA waren ja nur als Abschreckung da. Das verfliegt aber langsam. Ergo muss Europa selbst abschrecken.
 
Ich bin nicht der Meinung, dass sich SPD oder Grüne schämen müssten. Wofür? Das diese einem Mitglied der Vereinten Nationen gemäß der UN Charte gegen einen völkerrechtswidrichen Angriffskrieg beistehen?
Das ist nicht nur richtig das sehe ich sogar als Pflicht eines jeden Staates der Mitglied in der UN ist. Die Völkergemeinschaft darf Krieg als Mittel der Diplomatie nicht tolerieren.
Diese Hilfe sollte sich aber auf humanitäre Leistungen und einen aktive Friedenspolitik beschränken, die durch Diplomatie und Kompromiss den Krieg überwindet.
 
Spenden wir also Verbandsmaterial und Pflaster für die Toten?

Die Vorstellungen einiger Leute werde ich nie verstehen.
Hier kannst du noch so einen Tiefflieger bewundern, der darf sogar damit an eine breite Öffentlichkeit, um seine Meinung wiederzugeben.


Ich hoffe hier wissen alle wie man den Artikel in Gänze lesen kann, wenn nicht, es gibt PMs!

Edit:
Nebenbei versucht jetzt die RU/Putin aktiv unsere Innenpolitik zu bestimmen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, ich sehe die oben diskutierte Stationierung von Tomahawks nüchtern.

a)
Das hat schon mal funktioniert.
Staats-/Systemzusammenbruch Dank Sättigung.
Ein maximal Schwellenstaat wie Russland kann kaum mehr technologisch aufrüsten, dazu fehlen ihm Qualifikation, Produktionsstätten und KnowHow.

b)
Genau genommen rüsten die USA jetzt das nach, wass die Russen schon längst auf uns gerichtet herumliegen haben, wenn auch auf unterirdisch niedrigem Niveau.
Muss man ja erst mal schaffen, statt miltärische Ziele Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser zu treffen.
Oder ist das gar kein Zufall?
So lange die US-Administration noch Willens ist, entsprechende Militärgüter zu entsenden, sollte man das nicht ausschlagen.

c)
Die aus SPD Kreisen andiskutierte Atombedrohung ist doch PillePalle.
Seit wann hat sich ein Gewaltregime jemals selbst vernichtet?
Selbst den überwiegend intelektuell unterbelichteten Kreisen im Kreml dürfte klar sein,
dass ein wie auch immer gearteter Atomangriff auf ein NATO Gebiet Selbstmord ist.
Nein, dazu haben diese Kreise ihre Villen, Krimsekt und Kaviar viel zu lieb.

womit wir bei d) wären:
Die SPD hält immer noch am sozialistischen Ideal nach und vergöttert die EX-UdSSR, die es nicht mehr gibt.
Gut, man kann von einem SPDler nicht erwarten, das sofort zu kapieren, aber nach über 2 Jahren terroristischen Angriffskrieg auf die Ukraine sollte so langsam mal der Groschen fallen.
 
Und während die Flitzpiepe Linneman den angeblich 100.000 arbeitsunwilligen Bürgergeldempfänger die Bezüge ersatzlos streichen will, erklärt er so ganz nebenbei, dass man mit BSW ja schon koalieren könne. Also ich denke, dass man dem wegen Arbeits- und Denkunwilligkeit mal ersatzlos die Diäten streichen sollte.
 
Und während die Flitzpiepe Linneman den angeblich 100.000 arbeitsunwilligen Bürgergeldempfänger die Bezüge ersatzlos streichen will, erklärt er so ganz nebenbei, dass man mit BSW ja schon koalieren könne. Also ich denke, dass man dem wegen Arbeits- und Denkunwilligkeit mal ersatzlos die Diäten streichen sollte.
Er will ja allen Bürgergeldempfängern, die arbeiten können, das Geld streichen. Das sind nach seiner Rechnung 1,2 Millionen Menschen. Natürlich schafft er das Verfassungsgericht dafür ab.
 
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