Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Also spart man bei den Dingen, die für die Nutzer relevant sind - toll. Ist ja nicht so, als ob man bei Dingen wie Wärmedämmstandard, PV Pflicht und den vielen Gutachten für einen Neubau etwas kürzen würde...
 
Indem man Wohnraum schafft.
Wenn kein Wohnraum geschaffen wird, bringts ja noch viel weniger.
Nach dieser Logik können wir auch direkt zum Baurecht der frühen 1900er Jahre zurückkehren, nur Gemeinschaftstoiletten auf der Zwischenetage bauen und wieder Wohnblöcke mit bis zu 11 Hinterhöfen errichten, damit es schön "billig" wird.

Hauptsache irgend ein Loch in das man Menschen stecken kann, die auf Wohnraum angewiesen sind, während alleine in Berlin bis zu 2 Mio. Wohnungen, rein aus Spekulation, weiter leer stehen und leere Gewerbeflächen nicht umgenutzt werden.

Aber hey, warum sollte man z.B. auch einmal da ansetzen wo es die Baukosten aktuell wirklich treibt, wenn man auch einfach die Wohnqualität absenken kann:

Welche Baustoffe sind denn aktuell knapp?

Vor allem Stahl und Dämmmaterial. Die im Jahr 2021 starke Holzknappheit hat sich bereits wieder etwas gelegt, weil die ausländische Nachfrage leicht zurückgegangen ist.
 
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Warum? Das ist schon fast 20 Jahre her.

Wir haben einen Balkon auf welchen ich nicht mehr verzichten möchte.
Vorher haben wir in einer Dachwohnung ohne Balkon gewohnt.
Das war die letzte Sch**sse.
Man merkt's. Mittlerweile ist der Wohnungsmarkt so kaputt, dass auf ein Angebot mehrere tausend (!) Anfragen kommen. Selbst Gerichte sehen den Zustand schon so kritisch, dass sie bei Wohnungsräumungen Räumungsfristen von zwei Jahren gewähren. Gerade immer mehr junge Menschen leben gezwungenermaßen bei ihren Eltern, weil es unmöglich ist, eine eigene Wohnung zu finden. Das führt mitunter schon dazu, dass die Eltern aus der eigenen Wohnung ziehen und diese ihren Kindern überlassen, weil die Kinder sonst keine Chance haben. Der Wohnungsmarkt in deutschen Großstädten ist pure Dystopie.
 
Nach dieser Logik können wir auch direkt zum Baurecht der frühen 1900er Jahre zurückkehren, nur Gemeinschaftstoiletten auf der Zwischenetage bauen und wieder Wohnblöcke mit bis zu 11 Hinterhöfen errichten, damit es schön "billig" wird.
Nach deiner Logik ist es dann besser, wenn weniger Wohnraum besser ist...

Hauptsache irgend ein Loch in das man Menschen stecken kann, die auf Wohnraum angewiesen sind, während alleine in Berlin bis zu 2 Mio. Wohnungen, rein aus Spekulation, weiter leer stehen und leere Gewerbeflächen nicht umgenutzt werden.
Das ist ja Grundsätzlich erstmal nicht das Problem der Besitzer, so blöd das auch klingen mag.
Da muss sich die Regierung um passende Gesetze kümmern...
Es gibt ja bekanntlich das Sprichwort: Hasse nicht den Spieler, sondern hasse das Spiel.
 
Nach deiner Logik ist es dann besser, wenn weniger Wohnraum besser ist...
Nein. Nach seiner Logik ist es nicht sinnvoll, einfach nur Wohnraum zu schaffen, um des Wohnraumswillen.

Was bringt mir eine Gesellschaft, die dann zwar ne Wohnung hat, dessen Standards wie Lärmschutz und ect soweit abgesenkt sind, dass sich das negativ auswirkt?
Arbeitsleistung leidet darunter, Regeneration ist dann nicht mehr wirklich gegeben und gleichzeitig leidet dann auch die Psyche.
 
Nein. Nach seiner Logik ist es nicht sinnvoll, einfach nur Wohnraum zu schaffen, um des Wohnraumswillen.

Was bringt mir eine Gesellschaft, die dann zwar ne Wohnung hat, dessen Standards wie Lärmschutz und ect soweit abgesenkt sind, dass sich das negativ auswirkt?
Arbeitsleistung leidet darunter, Regeneration ist dann nicht mehr wirklich gegeben und gleichzeitig leidet dann auch die Psyche.
Das es nicht optimal ist, ist ja jeden bewusst...aber in nem Zelt auf ner Wiese zu wohnen ist wahrscheinlich notrotzdem noch weniger geil.
Geringerer Lärmschutz bedeutet zudem ja nicht, das plötzlich Wände aus ner Sperrholzplatte reichen...
 
Wir reden hier immer wieder von Wohnungsbau. Schon mal wer darüber nachgedacht, dass wir in zehn Jahren vermutlich bereits den Bedarf mit den vorhandenen Wohneinheiten gedeckt und ab da von Jahr zu Jahr eher mehr Angebot denn Nachfrage haben werden? In 20 Jahren werden sehr viele Millionen von Deutschen nicht mehr da sein und folglich auch keinen Wohnraum mehr benötigen. Jetzt nach heutigem Bedarf zu planen und zu bauen heißt doch nichts weiter, als die Immobilienpreise von Übermorgen auf Ramschniveau zu drücken.
 
Geringerer Lärmschutz bedeutet zudem ja nicht, das plötzlich Wände aus ner Sperrholzplatte reichen...
Du, eine Wand / ein Boden muss nicht erst aus Sperrholzplatten bestehen, das du bereits jeden umglegten Lichtschalter aus der Nachbarwohnung hören kannst.
Also spar dir doch solch polemisches Gewäsch bitte für den Stammtisch ohne Schulabschluss auf.

Wir reden hier immer wieder von Wohnungsbau. Schon mal wer darüber nachgedacht, dass wir in zehn Jahren vermutlich bereits den Bedarf mit den vorhandenen Wohneinheiten gedeckt und ab da von Jahr zu Jahr eher mehr Angebot denn Nachfrage haben werden? In 20 Jahren werden sehr viele Millionen von Deutschen nicht mehr da sein und folglich auch keinen Wohnraum mehr benötigen. Jetzt nach heutigem Bedarf zu planen und zu bauen heißt doch nichts weiter, als die Immobilienpreise von Übermorgen auf Ramschniveau zu drücken.
U.a. genau deshalb sage ich ja es muss das Spepkulations- und Nutzungsverahlten angegangen werden.
Es kann nicht sein das Millionen Wohnungen und innerstädtische Büro- und Gewerbefläche leerstehen, wir aber lieber dadrüber diskutieren wo man noch mehr Fläche versiegeln kann, um Wohnungen zu bauen, für die man dann auch noch die Standards senken möchte.

Eigentum verpflichtet und Wohnraum ist ein Grundrecht.
Seiner Verpflichtung bzgl. des Eigentums kommt man aber bei Wohnungen und Gewerbeflächten nicht nach indem man sie für Spekulationen jahrelang leerstehen lässt, in der Hoffnung sich damit finanziell noch ein Stück mehr "gesundstoßen" zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du, eine Wand / ein Boden muss nicht erst aus Sperrholzplatten bestehen, das du bereits jeden umglegten Lichtschalter aus der Nachbarwohnung hören kannst.
Also spar dir doch solch polemisches Gewäsch bitte für den Stammtisch ohne Schulabschluss auf.
Was denn für ein Stammtisch? Dafür hab ich keine Zeit?!
Lustigerweise hab ich trotz fehlendem Schulabschluss (deiner Meinung nach) genug Geld für ne Wohnung mit dicken Wänden...wenn ich ne Wohnunh hätte/wollen würde.

Schulabschluss sagt genau nix aus.
 
U.a. genau deshalb sage ich ja es muss das Spepkulations- und Nutzungsverahlten angegangen werden.
Es kann nicht sein das Millionen Wohnungen und innerstädtische Büro- und Gewerbefläche leerstehen, wir aber dadrüber disktuieren wo man noch mehr Fläche versiegeln kann, um Wohnungen zu bauen, für die man dann auch noch die Standards senken möchte.
Ja, das ist auch für mich total widersinnig.
 
Oft werden sie nur dazu genutzt den Mietpreis künstlich hochsetzen zu können, weil die Wohnung ja einen "Balkon" besitzt.

Aus genau dem Grund sollte man trotzdem misstrauisch gegenüber Wohnungen ohne sein. Balkone kann man mit relativ überschaubarem Aufwand nachrüsten, wenn vor dem Haus noch Platz für eine Stützkonstruktion ist ohnehin mal wieder die Fassade ansteht. Genau das ist nahezu allen meinen Bekannten in Berlin passiert, die noch keinen oder nur einen kleinen Balkon hatten und jedesmal wurden nicht nur die gesamten Kosten (inkl. der Fassadensanierung, die eigentlich ohnehin als Instandhaltung fällig gewesen wäre) für die nächsten Jahre auf die Mieter umgelegt, sondern auch noch die Grundmiete wegen (ungefragten) "Aufwertung" drastisch angehoben. Klares Ziel (neben der Wertsteigerung des Vermieterbesitzes vollkommen zulaster der Mieter, wie das so üblich ist): Bestandmieter rausekeln, um noch höher neu vermieten zu können.

Ich nutze meinen Balkon wegen der Lage ausschließlich als Abstell-/Lagerfläche, aber wenigstens bin ich vor 30% Mieterhöhung sicher. (Und hellhörige Wände habe ich trotzdem nicht. Echt super Konzept von der Bislang schon durch ihre geniale Politik aufgefallenen Ministerin: Lass doch mal Häuser bauen, in denen später niemand freiwillig wohnen will. Es hat sich doch super bewährt, billige Massenunterkünfte rumstehen zu haben, in denen man dann die Hilfeempfänger zwangskonzentriert. Jede Wette, dass der Bauwirtschaft trotzdem noch Steuergelder zum Arsch reingeblasen werden werden.)
 
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