Ich war in Hamburg, ich habe das mitbekommen und es waren deutlich mehr als "eine Handvoll".
Da wurden willkürlich Autos, die einfach nur geparkt waren, angezündet und anders zerstört.
Das ist gut dokumentiert. Das war eine Gruppe von ca. 30 Menschen, und wenige davon waren aktive Anzünder, darum sagte ich eine "Handvoll". Die zogen, trotz mehrere hundert Notrufe stundenlang durch die Stadt, in der 30.000 Polizisten waren. So etwas ist für mich "Polizeiversagen". Andere sehen das anders.
Ein Bekannter von mir wurde von einem vermummten Mop als Kapitalistenarsch bedroht, obwohl er nur in die Bahn wollte.
Das ist alle ScheiBe. Gewalt gegen Menschen ist immer beschissen, Gewalt gegen Sachen in der Regel völlig unnötig. Aber was ist an solchen Gewalttätern "links"? Gut, er sagte Kapitalistenarsch. Aber geht es gegen Kapitalisten nicht auch von Rechts? Faseln die nicht immer vom Weltfinanztum?
Als was stufst Du Fussballchaoten ein? Links, rechts, oder einfach nur Idioten? Und dann stell Dir vor, ein Spiel Schalke 06 gegen Borussia Dortmund würde ohne Polizei ablaufen. Danach wäre eine Stadt vernichtet, so meine Prognose. Und wenn da keine Polizei wäre, ist das für mich vor allem "Polizeiversagen"
Erzähl mir also nicht, dass das nur wenige waren und die Polizei hat schlicht versagt,. Anstatt mit voller Stärke anzurücken, hat sie nur zugeguckt.
Das ist eine andere Sache. Da geht es um ein billiges Viertel, welches neu bebaut werden soll. Und genau da hat man in Ruhe beobachtet, wie ein Mob wirkt. Danach hatte man politischen Rückhalt, um zu versuchen, dass linke Kulturzentrum zu schließen und die Restrukturierung des Viertels anzugehen. Das stockt aber meines Wissen noch [1]
Genauso lies es zu den Chaostagen in Hannover ab. Wäre des linke Veranstaltungen, hätte man das in denr eichen Vierteln gemacht und denen Schäden zu gefügt. Nein, die Punks und allerlei Gewaltterroristen hat man schön in die studentische Nordstadt und das Sprengelgebäute geleitet. Das ist den Investoren schon lange ein Dorn im Auge.
Nach den Krallen, bei denen die Gewaltbereiten ein linkes Stadtfest plünderten, das Fährmannsfest für Ortskundige, hat man auch versucht, das Sprengelgebäude zu Restrukturieren. Als Resultat in Hannover gibt es keine Chaostage mehr, weil die linken Gruppen dem Treffen jede Unterstützung versagen.
Auch die Chaostage sehe ich nicht als linken Terrorismus, auch wenn die Zustände damals Bürgerkriegsähnlich waren. Das war nicht witzig. Um Politik und politische Aussagen ging es nicht. Es gng nur um Randale.
Eine absolute Sauerei und es gab keinerlei politische Verantwortung. Boris Pistorius wollte sogar das Vermummungsverbot aufheben, damit man in Zukunft deeskalieren kann.
Zu Coronazeiten wurden die verfolgt, die sich nicht "vermummten". Im Zuge der immer umfassenderen Überwachung halte ich eine Vermummung auch für gegeben. Der Vorschlag ist durchaus zu diskutieren. Sobald es aber um Gewalt geht, hört für mich jeder Spaß auf.
Aber all diese Themen stehen nicht auf der Tagesordnung unserer Regierung. Linken Terrorismus gibt es aktuell nicht, oder wenn, dann nur im Verborgenen. Rechter Terrorismus dagegen ist mit brennenden Häusern und anderen Dingen relativ offen sichtbar. "Linksterrorismus" als Wahlkampfthema zu nehmen, ist reiner Populismus
Verweise:
[1] Selbst die Polizeigerwrekschaft hält eine Räumung der roten Flora für kontraproduktiv
Die Politik tut sich schwer mit der Roten Flora: Die Linke stellt die Gewaltfrage und die Union will sich profilieren. Eine Räumung ist unklug, sagt die GDP.
taz.de
Soviel zum Thema Polizeiversagen und Gewalt gegen Mitbürger
Polizeigewalt habe es nicht gegeben, versicherte der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz kurz nach dem G20-Gipfel. Aktivisten sammeln Videoaufnahmen, die daran Zweifel aufkommen lassen.
www.spiegel.de
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Das Thema hatten wir aber schon vor Jahren an anderer Stelle. Wir werden da keine Einigung bekommen. Das ist auch nicht schlimm. Man kann Dinge immer unterschiedlich interpretieren. Wir entfernen uns aber zu weit von unserer aktuellen Bundesregierung. Da gibt es genug Themen