Noch sind die nicht verboten und die Autolobby wird das in Deutschland auch durchsetzen, solange die nicht entsprechende Elektroautos auf dem Markt haben und die auch gekauft werden.
Die Verbote sind verabschiedet und glaubst du, Scholz & Co hätten zugestimmt, ohne sich von VW, BMW und Daimler "beraten" zu lassen? 2035 ist noch auf ein paar anderen Märkten weltweit Torpfiff und doppelte Entwicklungskosten wären doppelte Entwicklungskosten. Die deutschen Hersteller haben die Verbrennerweiterentwicklung daher längst eingestellt und verkaufen noch 10-12 Jahre den gleichen Schrott ab (ggf. mit "alternativloser" Verlängerung, je nachdem wie die Geschäfte laufen) und dann "MUSS" ein Verbot kommen. Um den Heimatmarkt zu schützen, denn Honda, Toyota & Co innovatieren sehr wohl weiter und werden in 5-10 Jahren klar die besseren Verbrenner haben.
Dabei ist auch vollkommen egal, ob/dass Batterieautos bis dahin weiterhin für einige Anwendungszwecke schlecht oder zumindest schlechter geeignet sein werden, dass sie bis mindestens 2045, eher 2055+ mangels erneuerbaren Strom für mehr CO2 sorgen und dass sie schweine teuer sind. Wenn statt 3 600-km-Benzinern für 200 Hunnis zwei 200-km-Batterieautos für 60 Hunnis und ein Balkonien-Urlaub verkauft werden, dann ist das für VW & Co vollkommen okay. Daran sind deren Planungen ausgerichtet und dafür werden die Gesetze gemacht.
Es werden genau dann Verbrenner "verboten werden", wenn genug Elektrizität produziert werden kann, vorher wäre das ja völliger Schwachsinn und irgendwie sehe ich das noch nicht, das 2035 genügend Strom für Verkehr und Wohnen/Wärmepumpen vorhanden ist.
Wir haben genug Kohlekraftwerke rumstehen, wir bauen neue Gaskraftwerke und USA sowie Russland neue Flüssiggasterminals. Das passt schon. Den Autokonzernen und ihren Mitarbeitern im Bundestag geht es nicht um Klimaschutz, sondern um maximalen Umsatz bei minimalen Entwicklungskosten. Und für letzteres ist "nur Batterieautos" die nächstbeste Alternative zu "nur Verbrenner", war international nicht mehr tragfähig ist, nachdem man zwei Jahrzehnte vor allem die Schummelei, aber nicht die Technik weiterentwickelt hat.
Da sind alles gute Argumente aber
seahawk hat schon recht, wenn die anderen absolut nicht mitziehen, hat das alles wenig Sinn.
Wobei "mitziehen"? Soll China etwa ihre EE-Entwicklung aus Sympathie mit Deutschland auch vor die Wand fahren? Kalifornien Drecks-Diesel verfplichtend machen? Ich weiß nicht, in welcher Traumwelt ihr lebt, aber es ist bald 20 Jahre (genauer 16 Jahre CDU-Regierungsbeteiligung und 6 Jahre FDP-Regierungsbeteiligung

) her, dass irgendjemand bezüglich zukunfsfähiger Energie- und Klimapolitik nach Deutschland geguckt hat.
Sehr sehr aufschlussreich, wenn man den ganzen Artikel liest.
Immer mehr Bundesbürger schätzen die AfD als rechtsradikal ein. Drei von vier Befragten sind einer Forsa-Umfrage zufolge ernsthaft besorgt ob der sich abzeichnenden Wahlerfolge der Partei. Besonders aufschlussreich: wie sehr die Wahrnehmung der AfD-Wähler vom Rest der Bevölkerung abweicht.
www.n-tv.de
Man kann sehr schön sehen was Soziale Medien und eine Bubble anrichten.
Waren es früher Stammtischaußenseiter, ist es Heute eine unbelehrbare 20% Menge, die sich für die Mehrheit des (schweigenden) Volkes hält.
Kann man jeden Tag auf Twitter und den Dreck den sie twittern genau nachvollziehen!
Und konnte man ja auch schon hier im Forum beobachten, obwohl sie hier noch deutlicher in der Minderheit sind.
"95 Prozent der AfD-Anhänger erwarten gar, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse drastisch verschlechtern würden, obwohl dies im Durchschnitt nur 63 Prozent erwarten.
Auch die Sorge um das Überleben der sozialen Sicherungssysteme ist nirgendwo anders so stark ausgeprägt: 72 Prozent der AfD-Wähler treibt diese Angst um, während es im Schnitt nur 60 Prozent sind."
Sind doch vollkommen korrekte Erwartungen von Wählern, die für Sozialabbau und für die Zerschlagung der deutschen Exportwirtschaft stimmen und die davon ausgehen, dass ihre Stimmen auch Wirkung haben

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