Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nehmen wir nur einmal, als plakatives Beispiel, denn Israel-Thread.
Bei manchen Dingen die du da so schreibst kann ich im Grunde nur mit dem Kopf schütteln, soll man dir da dann jetzt eine ausreichend vorhandene Bildung und ausreichend breite Meinungsbildung absprechen und somit das Recht eigene Kinder haben / erziehen zu dürfen?
Dein Beispiel ist sehr daneben, da ich nie an irgendeiner Stelle je Menschenhass gegen ganze Gruppen hier gepredigt habe, im Gegensatz zur AfD. Passt also nicht.

Oder willst du etwa politische Kritik gegen Israels Militär mit Ausländerfeindlichkeit gleichsetzen?
 
Dein Beispiel ist sehr daneben, da ich nie an irgendeiner Stelle je Menschenhass gegen ganze Gruppen hier gepredigt habe, im Gegensatz zur AfD. Passt also nicht.

Oder willst du etwa politische Kritik gegen Israels Militär mit Ausländerfeindlichkeit gleichsetzen?
Habe ich nirgends und ich bin auch absichtlich nicht genauer dadrauf eingangen, weil die Details für die Thematik irrelevant sind, trotzdem halte ich einige deiner dort geäußerten Ansichten (persönlich) für problematisch.

Wie auch immer machst du gerade den Eindruck als wolltest du dem Kern meiner geäußerten Frage damit ausweichen.

...soll man dir da dann jetzt eine ausreichend vorhandene Bildung und ausreichend breite Meinungsbildung absprechen und somit das Recht eigene Kinder haben / erziehen zu dürfen?

Kurz um, deine Forderungen sind ja auf dem Papier schön und gut, aber praktisch gesehen völlig unrealistisch sachlich / fair bewertbar, weil es nichts und niemanden gibt der Dinge absolut, in irgend einer Form, neutral und ohne irgend eine Form von perspektivischen Standpunkt betachtet, der immer auch von jeder Form von persönlicher Prägung und Lebenserfahrung geprägt und beeinflusst ist.

Außerdem kannst du auch hierdrauf gerne noch eine Antwort posten:

Was ist / fällt für dich unter emotionale Bildung, bitte mal ausführen, damit mit man sich dadrunter etwas konkretes vorstellen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein sagst du ja eben nicht. :ugly:
Meine Frage war, die du nicht beantwortet hast, was, von dem was gelehrt wird, deiner Meinung nach denn nur für irgend eine "Statistik" sinnvoll sein soll. ;)
Findest du Pisa super, oder wie soll ich das deuten?
Ich sagte ja, der Lehrplan muss sich näher an dem orientieren, was tatsächlich passiert.
Ich weiß ja, was meine kinder so in der Schule hatten und das ist nicht das, was ich machen würde.
 
Findest du Pisa super, oder wie soll ich das deuten?
Ich sagte ja, der Lehrplan muss sich näher an dem orientieren, was tatsächlich passiert.
Ich weiß ja, was meine kinder so in der Schule hatten und das ist nicht das, was ich machen würde.
Sag mal verstehst du meine Frage nicht, oder versuchst du mich gerade absichtlich für dumm zu verkaufen, weil den Eindruck gewinne ich langsam, oder was hat meine Ansicht zu Pisa bitte gerade mit der von mir gestellten Frage zu tun, richtig nichts!

Ich habe dich lediglich um eine Antwort auf deine folgende Aussage gebeten gehabt:
Das lehren, was für das Leben sinnvoll ist und nicht für irgendeine Statistik.
Was denn das sein soll, was nur für irgend eine Statistik sinnvoll sein soll.
Lesekompetenz, schreiben, Mathe (die 3 Hauptthemenfelder in der Pisaumfrage), Chemie, Physik, Erdkunde, Sport, oder was soll das sein, was man dann dafür streichen sollte, weil es nur für "irgendwelche Statistiken" zu taugen scheint?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wie willst du das praktikabel kontrollieren und vor allen sachlich unvoreingenommen bewerten, das die Ansichten und das Bildungslevel angemessen sind?
Du hängst dich hier mMn zu sehr an den Begriff "Bildung" auf. Es geht mir bei dem Begriff Bildung synonym vielmehr um emotionale Bildung oder auch Entwicklung und ob Eltern selber die notwendige emotionale Reife mitbringen, um ihre Kinder nicht auch noch ein transgenerationales Trauma zu verpassen, oder mit destruktiven Erziehungsformen zu zukünftigen Arschlöcher auf Egotrip zu erziehen.

Daher wäre es gut, dass man einen psychologischen Eignungstest, quasi einen Elternführerschein absolviert. Dieser wird allen werdenden Eltern ab Feststellung der Schwangerschaft aufgelegt. Hört sich drastisch an, aber es geht halt um unsere Zukunft.
Was ist / fällt für dich unter emotionale Bildung, bitte mal ausführen, damit mit man sich dadrunter etwas konkretes vorstellen kann.
Emotionale Bildung habe ich hier synonymhaft für emotionale Intelligenz benutzt. Es geht kurz gefasst darum, eigene Emotionen zu verstehen, die der anderen einordnen zu können und sozial adäquat damit umzugehen.

 
Du hängst dich hier mMn zu sehr an den Begriff "Bildung" auf. Es geht mir bei dem Begriff Bildung synonym vielmehr um emotionale Bildung oder auch Entwicklung und ob Eltern selber die notwendige emotionale Reife mitbringen, um ihre Kinder nicht auch noch ein transgenerationales Trauma zu verpassen, oder mit destruktiven Erziehungsformen zu zukünftigen Arschlöcher auf Egotrip zu erziehen.

Daher wäre es gut, dass man einen psychologischen Eignungstest, quasi einen Elternführerschein absolviert. Dieser wird allen werdenden Eltern ab Feststellung der Schwangerschaft aufgelegt. Hört sich drastisch an, aber es geht halt um unsere Zukunft.

Emotionale Bildung habe ich hier synonymhaft für emotionale Intelligenz benutzt. Es geht kurz gefasst darum, eigene Emotionen zu verstehen, die der anderen einordnen zu können und sozial adäquat damit umzugehen.

Gerade "Empathie" fehlt heutzutage bei vielen.

Das Gegenteil ist Abstumpfung und Verrohung.

49848572_1465769350222156_2825116130236956672_n.jpg
 
Daher wäre es gut, dass man einen psychologischen Eignungstest, quasi einen Elternführerschein absolviert
Genau daran habe ich gedacht, als Du diese Idee aufgegriffen hast...
Quasi den Hundeführerschein für Eltern...

Die Idee schon jungen Eltern Wissen zu vermitteln, ist wohl nicht komplett falsch.
Wobei ich persönlich eher an Gesundheitsfürsorge denken würde, denn das ist z.B. Wissen das man vermitteln kann.
Aber
emotionale Bildung oder auch Entwicklung und ob Eltern selber die notwendige emotionale Reife mitbringen
sowas lässt sich aus meiner Sicht nicht durch Kurse nachholen :ka:
 
Sorry, aber so lange wie unsere Gesellschaft vormacht, dass soziopathisches Verhalten zu Erfolg führt, wird das nichts. Da kann auch Schule und Elternhaus nichts richten.
Sehr guter Punkt! Gehe ich zu 100% mit. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, aber das widerspricht halt auch ein bisschen einer massivst individualisierten und hedonistischen Gesellschaft, in der das Individuum erstmal nur an die eigenen Bedürfnisse denkt.
sowas lässt sich aus meiner Sicht nicht durch Kurse nachholen :ka:
Von heute auf morgen nicht, aber Änderungen geschehen immer im Prozess und schrittweise. Und in der Pädagogik sind wir ja auch Gott sei Dank weg von phys. Gewalt an Kinder als Erziehungsintervention, was zwar immer noch leider geschieht, aber zumindest nicht mehr ohne Restriktionen, da der gesellschaftliche Rahmen sich verändert hat und das ist gut so!
 
Das Problem ist, wie so oft, Distanz.
Distanz zu den Problemen anderer Menschen, weil man nur vorm Handy sitzt und selbst ja die Prinzessin ist. Außer der üblichen Depressionen und psychischen Probleme, die heutzutage irgendwie Standard werden. Da ist ein Mangel an Mitleid quasi vorprogrammiert. Vor allem aber versagt man immer mehr darin, die Sorgen anderer ernstzunehmen, im Kleinen wie im Großen.
Tja, und auch Distanz dazu, welche Folgen es hat, wenn man im internationalen Vergleich absteigt. Da gilt seit jeher und für alle Ewigkeit das Recht des Stärkeren und Macht ist alles. Wenn man sich davon löst, wird einen die Realität ganz schnell einholen, denn solange es auch nur einen gibt, der seine Macht gegen andere einzusetzen bereit ist, braucht man selbst welche, damit man bestehen bleibt. Auch in Friedenszeiten gibt es Sieger und Verlierer und natürlich wird der Verlierer irgendwann lieber zur Waffe greifen als weiter und weiter zu verlieren, bis er gar keine Chance mehr hat.
Und wie im Großen, so auch im Kleinen.
Im Großen ist es auch eine Frage der Distanz, aber nicht der fehlenden Distanz, sondern von zu wenig, die einen oft davon abhält, zu tun, was nötig ist. Der Schachspieler gewinnt. Er muss nur alle Figuren kennen, so auch die Möglichkeit, über emotionale Verbindungen Verbündete zu gewinnen. Demagogen können den Teil sehr gut, versagen nur oft in anderen Bereichen.
 
Das Problem ist, wie so oft, Distanz.
Distanz zu den Problemen anderer Menschen, weil man nur vorm Handy sitzt und selbst ja die Prinzessin ist. Außer der üblichen Depressionen und psychischen Probleme, die heutzutage irgendwie Standard werden. Da ist ein Mangel an Mitleid quasi vorprogrammiert. Vor allem aber versagt man immer mehr darin, die Sorgen anderer ernstzunehmen, im Kleinen wie im Großen.
Tja, und auch Distanz dazu, welche Folgen es hat, wenn man im internationalen Vergleich absteigt. Da gilt seit jeher und für alle Ewigkeit das Recht des Stärkeren und Macht ist alles. Wenn man sich davon löst, wird einen die Realität ganz schnell einholen, denn solange es auch nur einen gibt, der seine Macht gegen andere einzusetzen bereit ist, braucht man selbst welche, damit man bestehen bleibt. Auch in Friedenszeiten gibt es Sieger und Verlierer und natürlich wird der Verlierer irgendwann lieber zur Waffe greifen als weiter und weiter zu verlieren, bis er gar keine Chance mehr hat.
Und wie im Großen, so auch im Kleinen.
Im Großen ist es auch eine Frage der Distanz, aber nicht der fehlenden Distanz, sondern von zu wenig, die einen oft davon abhält, zu tun, was nötig ist. Der Schachspieler gewinnt. Er muss nur alle Figuren kennen, so auch die Möglichkeit, über emotionale Verbindungen Verbündete zu gewinnen. Demagogen können den Teil sehr gut, versagen nur oft in anderen Bereichen.
Distanz kann aber auch Schutz sein.
Man kann sich nicht alle Probleme und Befindlichkeiten in der Welt annehmen.
Ein Psychologe oder Psychiater z.B. braucht zumindest nach seiner getanenen Arbeit Distanz.
Sonst würde er selber daran kaputt gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist, wie so oft, Distanz.
Distanz zu den Problemen anderer Menschen, weil man nur vorm Handy sitzt und selbst ja die Prinzessin ist. Außer der üblichen Depressionen und psychischen Probleme, die heutzutage irgendwie Standard werden. Da ist ein Mangel an Mitleid quasi vorprogrammiert. Vor allem aber versagt man immer mehr darin, die Sorgen anderer ernstzunehmen, im Kleinen wie im Großen.
Tja, und auch Distanz dazu, welche Folgen es hat, wenn man im internationalen Vergleich absteigt. Da gilt seit jeher und für alle Ewigkeit das Recht des Stärkeren und Macht ist alles. Wenn man sich davon löst, wird einen die Realität ganz schnell einholen, denn solange es auch nur einen gibt, der seine Macht gegen andere einzusetzen bereit ist, braucht man selbst welche, damit man bestehen bleibt. Auch in Friedenszeiten gibt es Sieger und Verlierer und natürlich wird der Verlierer irgendwann lieber zur Waffe greifen als weiter und weiter zu verlieren, bis er gar keine Chance mehr hat.
Und wie im Großen, so auch im Kleinen.
Im Großen ist es auch eine Frage der Distanz, aber nicht der fehlenden Distanz, sondern von zu wenig, die einen oft davon abhält, zu tun, was nötig ist. Der Schachspieler gewinnt. Er muss nur alle Figuren kennen, so auch die Möglichkeit, über emotionale Verbindungen Verbündete zu gewinnen. Demagogen können den Teil sehr gut, versagen nur oft in anderen Bereichen.
Klingt nach "Survival of the fittest" also eigentlich genau das, was mMn auch verkehrt läuft.
Distanz kann aber auch Schutz sein.
Man kann sich nicht alle Probleme und Befindlichkeiten in der Welt annehmen.
Ein Psychologe oder Psychiater z.B. braucht zumindest nach seiner getanenen Arbeit Distanz.
Sonst würde er selber daran kaputt gehen.
Das stimmt! Menschen sind empathische Wesen. Heutzutage nehmen viele psych. Erkrankungen leider auch aufgrund Nachrichten zu, da die ganzen negativ Meldungen über Kriege und Grausamkeiten viele Menschen überfordern.

Angststörungen sind statistisch die meisten psych. Erkrankungen.
 
Das stimmt! Menschen sind empathische Wesen. Heutzutage nehmen viele psych. Erkrankungen leider auch aufgrund Nachrichten zu, da die ganzen negativ Meldungen über Kriege und Grausamkeiten viele Menschen überfordern.

Angststörungen sind statistisch die meisten psych. Erkrankungen.
Die "Kunst" ist zwischen Distanz/Schutz auch noch in den passenden Situationen "gesunde" Emotionen und Empathie zuzulassen. Das gesunde Mittelmaß.

Und mit Distanz/Schutz meine ich keine Abstumpfung/Verrohung. Erstere kann man ja auch bewußt beeinflussen.
 
Was denn das sein soll, was nur für irgend eine Statistik sinnvoll sein soll.
Lesekompetenz, schreiben, Mathe (die 3 Hauptthemenfelder in der Pisaumfrage), Chemie, Physik, Erdkunde, Sport, oder was soll das sein, was man dann dafür streichen sollte, weil es nur für "irgendwelche Statistiken" zu taugen scheint?
Pisa ist doch nur Statistik und aktuell wird doch gelehrt, damit man bei Pisa gut abschneidet.
Was verstehst du da nicht?
 
Pisa ist doch nur Statistik und aktuell wird doch gelehrt, damit man bei Pisa gut abschneidet.
Was verstehst du da nicht?
Sorry das doch reiner Unsinn.
Pisa-Studien gab es schon da bin ich selbst noch zur Schule gegangen und da wurde nichts für gezielt unterrichtet, wie sollte es auch, da die Tests, soweit ich weiß, von Jahr zu Jahr andere Fragen haben, damit man eben nicht gezielt dafür lernen kann.

Zudem, inwiefern ist Lesekomptenz, Mathematik und Naturwissenschaften nur für Pisa gut, was die Themenfelder sind, die bei Pisa abgefragt werden und das die Lesekompetenz bei viel zu vielen oft wirklich eine regelrechte Vollkatastrophe ist erlebe ich selbst auch immer wieder.
 
Sorry das doch reiner Unsinn.
Pisa-Studien gab es schon da bin ich selbst noch zur Schule gegangen und da wurde nichts für gezielt unterrichtet, wie sollte es auch, da die Tests, soweit ich weiß, von Jahr zu Jahr andere Fragen haben, damit man eben nicht gezielt dafür lernen kann.

Zudem, inwiefern ist Lesekomptenz, Mathematik und Naturwissenschaften nur für Pisa gut, was die Themenfelder sind, die bei Pisa abgefragt werden und das die Lesekompetenz bei viel zu vielen oft wirklich eine regelrechte Vollkatastrophe ist erlebe ich selbst auch immer wieder.
Dazu kommt noch, dass in manchen Ländern Migranten (mit schlechteren Kenntnissen der Amtssprache) abgefragt werden und in anderen Ländern nicht. Dann ist logisch, dass diese Länder im Bereich "Sprache" schlechter abschneiden als andere.
 
Dazu kommt noch, dass in manchen Ländern Migranten (mit schlechteren Kenntnissen der Amtssprache) abgefragt werden und in anderen Ländern nicht. Dann ist logisch, dass diese Länder im Bereich "Sprache" schlechter abschneiden als andere.
Wer an Pisa teilnimmt wird zufällig ausgewählt (damals bei uns wurde zufällig durch alles Klassen gegangen und pro Klasse eine Hand voll Schüler ausgewäht).

Wenn du, wie in Deutschland, in Städten oft einen hohen Migrantenanteil in der Klasse hast (60-70% ist an nicht wenigen Berliner Schulen nicht unüblich) und in z.B. polnischen Schulen, in den Städten, naturgemäß ehr nicht, ist das nun einmal automatisch so gegeben und macht die Ergebnisse nicht weniger aussagekräftig (das dort Probleme vorhanden sind, besonders in so Bereichen wie Lesekompetenz).

Oder was möchtest du jetzt? Das man künstlich selektiert, wer die Tests macht?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück