Teile der CDU radikalisieren sich lieber.
Ich schrieb es ja schon. Der jetzige Skandal war vor 30 Jahren übliche CDU Politik, Kohl wollte ja auch alle Türken wieder abschieben. Das römische Reich funktkionierte 1000 Jahre als multikulti Gesellschaft. Früher war das irgendwie weniger ein Problem, heute drehen alle am Rad, wenn man zu große Gartenzwerge aufstellt. Die müssen alle gleich sein, bei jedem. Es ist so absurd.
Warum musste Bundespräsident Wulff weg? Weil er sich für Integration einsetzte. Da sagte sich Friede Springer
"Der muss gehen". Soweit sind wir schon gekommen. Der Mann hatte sich nichts zu schulden kommen lassen. Ich mochte ihn aus anderen Gründen nicht, aber so funktioniert Demokratie nicht. Nicht wenige Besitzer großer Medien sollten entscheiden, wer politisch aktiv ist und wer zerrissen wird.
Der CDU geht es doch nicht darum, ob es dem Land "gut geht", es geht nur darum, dass man möglichst viele Ämter bekommt und möglichst an der Quelle der Korruption sitzt. Die Coronazeit hat doch offenbart, wie sich CDU/CSU Politiker ihre Arbeit vorstellen. Möglichst viele Provisionen einsammeln. In die Schwarzen Kassen war die gesamte Führungsspitze involviert.
Neue Parteien neben den etabilierten sind darum immer sinnvoll, genau um Jahrzehnte alte Seilschaften zu durchbrechen, Korruptionsfälle bei den Grünen sind noch selten, zumindest hört man nichts. Dazu müssten aber neue Menschen in solchen Partien altiv werden. Schauen wir auf AfD, Wagenknecht und Maaßen, geht es vor allem um ein Sammelbecken von Politikern aus anderen Parteien. Immer jene, die in der dritten oder vierten Reihe nicht an den Trog kamen, so wie Gauland. Der will jetzt auch mal Kasse machen.
Demokratie ist ein mühsames Geschäft. Da müssen wir alle mitmachen. Machen die Leute aber kaum noch und dann bekommen sie, was sie verdienen.