Ja klar, das wird klappen. Die Migrationspolitik schwenkt doch schon hart um und schon legen die Faschisten mit ihren Remigrationsfantasien nach. Lassen wir die das noch ein paar Jahren in die Parlamente und Talkshows plärren, dann springen die übrigen Parteien auch darauf an, alles schön demokratisch. Das ist doch genau die Masche der Faschos, immer den Diskurs verschieben, sein populistisches Narrativ überall durchdrücken, bis alle davon getriggert werden.Letztendlich wird es darauf hinaus laufen, dass man politisch das umsetzt, wass die Afd im Grundsatz fordert und ihr damit das Wasser abgreäbt. also das, was Dänemark, finnland oder Schweden machen.
Das wird einigen in diversen Parteien nicht passen, aber das wird der Weg sein.
Nichts entschuldigt die Wahl von Faschisten, auch nicht schlechte Politik. Ist ja nicht so, dass es nicht noch andere Parteien abseits der im Parlament vertretenen gibt, die sich in der Regel nicht durch Menschenfeindlichkeit auszeichnen.Nicht die AfD höhlt die Demokratie aus, das machen die Altparteien mit ihrer Politik ganz alleine.
Die AfD ist nur ein Symptom, was auf dem Rücken von mangelnden politischen Willen und Taten seine Erfolge feiert.
Der Schutz der Demokratie ist nicht undemokratisch. Die Väter und Mütter haben aus eigener Erfahrung sich schon was dabei gedacht. Die konnten nämlich 1928 sowas lesen:Du hättest also gerne undemokratische Lösungen weil dir die Forderungen nicht gefallen?
"Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahmzulegen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre eigene Sache. Uns ist jedes gesetzliche Mittel recht, den Zustand von heute zu revolutionieren.
Wenn es uns gelingt, bei diesen Wahlen 60 oder 70 Agitatoren und Organisatoren unserer Partei in die verschiedenen Parlamente hineinzustecken, so wird der Staat selbst in Zukunft unseren Kampfapparat ausstatten und besolden. Eine Angelegeneheit, die reizvoll und neckisch genug ist, sie einmal auszuprobieren...
Wir kommen nicht als Freunde, auch nicht als Neutrale. Wir kommen als Feinde! Wie der Wolf in die Schafherde einbricht, so kommen wir!"
Bernd-Björn Höckler hat seinen Goebbels gelesen...
