Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Letzteres werde ich wohl kaum „eingestanden haben“.
Sorry. Hatte ich wohl nicht mehr richtig in Erinnerung:


Was ich aber immer noch nicht ganz verstanden habe: warum sollen alle das Grundeinkommen bekommen?
Selbst die welche relativ gut verdienen? Die haben meistens auch die Möglichkeiten sich noch privat abzusichern.

Ich fände es angemessener, wenn nur die etwas vom Staat bekommen, welche wirklich bedürftig sind.
 
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Ich frage mich wann das gewesen sein soll?

1994/1995 sind wir noch auf den Truppenübungsplatz Munster gefahren.


Naja, die sind jetzt schon am labern das zuviel für das Sozialssystem ausgegeben wird. Und das die Renten irgendwann nicht mehr so garantiert werden können.

Wo soll das Geld wegkommen? Die Reichen mehr besteuern? Dann hauen sie ab.
Schulden aufnehmen?

Und was ist mit den anderen Bereichen? Wo unbedingt mehr getan werden muß?
Klimaschutz, Gesundheitssystem, Bildungssystem, Digitalisierung, Verteidigung.
Die sind auch wichtig und dürfen nicht vernachlässigt werden.
Auf den ÜbPl Munster fährt man immer noch.

Die Renten können schon lange lediglich durch staatliche Leistungen gezahlt werden. Zieh das Mal ab und schau wie viel Rente über die Beitragszahler geleistet wird.
Grundsätzlich ist das aber gar nicht so verkehrt, dass durch Steuereinnahmen zum Beispiel auch die Rente finanziert wird. So beteiligen sich auch diejenigen welche nicht in dieses System einzahlen. Wenn es nach mir ging dürfen die sehr hohen Einkommen gerne stärker dafür belastet werden. Ebenso sollten Erträge aus Kapitalvermögen so wie Einkommen besteuert werden.
Wir reden hier aber nicht von Leid, sondern der aktiven Finanzierung eines Krieges, der Leid erzeugt. Gleichzeitig wird dieser russische Bürgerkrieg auch noch als Vorwand genutzt um dem militärisch-industriellen Komplex noch mehr Geld zu geben und das Land wieder stärker zu militarisieren.
Die Finanzierung dient dazu, dass ein Volk selbstbestimmt in Freiheit leben darf. Das als "Bürgerkrieg" zu bezeichnen ist schon allerhand.
Da sehe ich im übrigen auch keinen Vorwand sondern eine Notwendigkeit, damit auch wir weiterhin selbstbestimmt und Frei leben können.
Einfach Mal mit Zeitzeugen aus dem von der Sowjetunion besetzten Teil Deutschlands sprechen. Oder wenn auch mit Menschen aus Litauen oder Estland.
Das Leid bringt übrigens nur einer und das ist derjenige der diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg angefangen hat.
 
Die Finanzierung dient dazu, dass ein Volk selbstbestimmt in Freiheit leben darf. Das als "Bürgerkrieg" zu bezeichnen ist schon allerhand.
Da sehe ich im übrigen auch keinen Vorwand sondern eine Notwendigkeit, damit auch wir weiterhin selbstbestimmt und Frei leben können.
Einfach Mal mit Zeitzeugen aus dem von der Sowjetunion besetzten Teil Deutschlands sprechen. Oder wenn auch mit Menschen aus Litauen oder Estland.
Das Leid bringt übrigens nur einer und das ist derjenige der diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg angefangen hat.
Bestimmt von wegen : Das ist ein Bürgerkrieg und damit "interne Angelegenheit" Russlands. Und demnach geht das uns nichts an!

Aber das geht uns eine Menge an!
 
Und was spart man dadurch? Nur einen sehr kleinen Bruchteil davon was das Ganze kosten würde.
Je nach Berechnung gehen ca. 30% der heutigen Bürgergeldzahlungen in die Verwaltung, weitere 50% in mehr oder weniger unsinige Maßnahmen, die Menschen aufgedrückt bekommen, damit sie aus der Arbeitslosenstatistik fliegen und irgendwie "beschäftigt" sind. Da gibt es natürlich auch sinnvolles, aber auch viel Geldverschwendung. Dazu kommt Bafägzahlungen, Wohngeld, Aufstockungen etc.

In der Summe werden in diesem Lande 10 Millionen Menschen staatliche Förderungen bekommen, vermutlich mehr. Kindergeld wird doch auch an alle gezahlt (oder zumindest bis vor kurzem), da wurde doch auch nicht groß berecht, wer wie viel hat, man muß es nicht alle drei Monate wieder nachweisen etc.

All das kann entfallen und genau das ist der Grund, warum zigtausende Angestellte und Beamte in den Arbeitsämtern mit aller Macht versuchen, dass es niemals so etwas wie ein Grundeinkommen geben wird. Dazu kann vieles weitere entfallen, z.B. der steuerliche Grundfreibetrag, Pendlerpauschalen, etc.. Das erklärte ich doch schon. Dazu Arbeitslosenversicherungen etc. Das erklärte ich doch alles schon. Dazu gibt es entliche Berechnungen.

In Summe kostet es nichts, Menschen werden nicht mehr entwürdigt, wenn sie betteln müssen, Studenten müssen nicht mehr ihre Eltern verklagen, wenn sie überleben wollen, etc. Aber man kann natürlich trotzdem dagegen sein, damit das faule Gelumpe endlich mal ordentlich arbeitet! Das einizge Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit!
 
Zuletzt bearbeitet:
Je nach Berechnung gehen ca. 30% der heutigen Bürgergeldzahlungen in die Verwaltung, weitere 50% in mehr oder weniger unsinige Maßnahmen, die Menschen aufgedrückt bekommen, damit sie aus der Arbeitslosenstatistik fliegen und irgendwie "beschäftigt" sind. Da gibt es natürlich auch sinnvolles, aber auch viel Geldverschwendung. Dazu kommt Bafägzahlungen, Wohngeld, Aufstockungen etc.

Da braucht man gar nicht soviel schätzen und mit relativen Porzentsätzen arbeiten, sondern kann sich die offen einsehbaren konrekten Zahlen herranziehen.

Und nach denen sind im aktuellen Bundeshaushalt 24,3 Mrd. Euro für Bürgergeld vorgesehen, was nur die gezahlten Regelleistungen und Unterkunftskosten (die anderen 10,4 Mrd. Euro, für Unterkunft und Heizung betreffen die Kosten von Aufstockern, also solche die arbeiten, aber nicht genug verdienen und nicht Bürgergeldempfänger) der 5,5 Mio. Bezieher sind.

Im Durchschnitt macht das, pro Nase, 4418,18 Euro, im Jahr.
Kinder bekommen dabei weniger Regelleistung, Menschen mit einem Mehrbedarf, z.B. für besondere Ernährung, bei chronischen Krankheiten, was mehr, einige haben etwas höhere Mieten, einige niedrigere Mieten, manche bekommen auch gar keine Miete gezahlt, weil sie z.B. in einem eigenen Haus auf einem Dorf / einer Eigentumswohnung leben, oder ggf. auch gar keine Wohnung haben, oder in einer Wohngemeinschaft anhängig sind (Beziehung, WG, Eltern, ect).

Zusätzlich zu diesen 24,3 Mrd. Euro, pro Jahr, für Bürgergeld, werden dann nochmal weitere 43,7 Mrd. Euro für "Arbeitssuchende" ausgegeben, worunter dann auch (meines Wissens) alle Maßnahmen (MAEs, Bewerbungstrainings, Coachings, ect.) fallen, die Bürgergeldempfänger machen, sowie die Verwaltungskosten und auch die Zahlungen für ALG I Empfänger (die von dieser Summe etwa 18,07 Mrd. Euro pro Jahr ausmachen).

Klammert man also mal die Kosten für ALG I aus, kostet alleine der ganze Bürgergeld-Gängelungsapperat uns pro Jahr stolze 25,63 Mrd. Euro und damit sogar mehr als die eigentlichen Bürgergeldleistungen.

Da stellt sich doch schon die berechtigte Frage ob man das noch als ein gesundes Verhältnis aus Kosten und der erzielten Wirkung bezeichnen kann, oder ob da nicht aus reinem Populismus und politischen Kalkül jährlich massig Geld verbrannt wird...
 
Zuletzt bearbeitet:
Und es würde kaum Mehrausgaben bedeuten, da es bei meisten zu mehr als 100% durch höhere Abgaben ausgeglichen werden würde.

Und wie einfach könnte die Steuergesetzgebung sein.

Alle Arten von Einkommen kombiniert bis zur Höhe des Bürgergeldes steuerfrei, alles darüber pauschal mit 50%.

(die Steuerfreiheit entfällt natürlich, wenn jemand sich dafür entscheidet Bürgergeld zu beziehen)
 
Häh? Dann habe ich trotzdem weniger Geld als jetzt. Klingt irgendwie nach einem scheiß Deal.

Das würde jeden Arbeitnehmer treffen. Die einzige Ausnahme wären die Superreichen die schlicht keine Einkommenssteuer zahlen :ugly:
 
Warum hast Du weniger Geld als jetzt?
Ich rechne der Einfachheit halber mal mit 5000€ Brutto und 1000€ Bürgergeld:
So sieht es aktuell für das Jahr 2024 in SK1 aus:
1704184411157.png


So mit Seahawks Forderung:
4000€ wären Steuerpflichtig. Macht also:
2000€+1000€=3000€

Je nachdem wie hoch das Bürgergeld wäre verschiebt sich die Grenze natürlich.

Edit:
Selbst mit gerade mal 3000€ Brutto hätte man bei 1000€ Bürgergeld noch weniger:
1704184799576.png

vs.
1000€+1000€=2000€
 
Ja die Höhe des Grundeinkommens, es ist ja kein Bürgergeld mehr da bedingungslos, wird höher liegen. Es soll ja ein ordentliches Leben damit möglich sein.
Beiträge zur Rente, Arbeitslosenversicherung sowie Krankenkasse gibt es nicht mehr. Wird alles durch das Steueraufkommen gedeckt.
Biste arbeitslos haste ja Dein Grundeinkommen, Würste Rentner haste Dein Grundeinkommen.

Nun rechne nochmal mit einen Grundeinkommen von 1500 bis 2000€. Bedenke, dass Du nur noch Steuern zu zahlen hast. Dein Arbeitgeber übrigens auch.

Aber auch bei dem zu niedrigen 1000€ hast Du mehr in der Tasche.
 
Krankenkasse wird sicher bleiben, aber Rente und Arbeitslosenversicherung entfallen natürlich.
 
Nun rechne nochmal mit einen Grundeinkommen von 1500 bis 2000€. Bedenke, dass Du nur noch Steuern zu zahlen hast. Dein Arbeitgeber übrigens auch.
Da wird es dann langsam sehr schwierig zu rechnen, weil die Preise auch ein gutes Stück steigen würden.
Bei 5000€ würde es theoretisch so aussehen:
1750€+1500€=3250€

Also theoretisch 100€ mehr die dann aber durch die höheren Preise direkt aufgefressen werden. In dem Szenario würden also nur die ganz niedrigen Einkommen und die Superreichen profitieren. Die gesamte Mittelschicht fällt weg. Würdest du das als fair empfinden?
Krankenkasse wird sicher bleiben, aber Rente und Arbeitslosenversicherung entfallen natürlich.
Die soll also noch oben drauf kommen?
 
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