Verschlechtert sich das Pisa Rating nicht seit Jahren in Deutschland ständig?
Seit sehr vielen. Der Peak wurde ein paar Jahre vor der Flüchtlingswelle erreicht und viele Jahre, bevor Corona alle an PISA teilnehmenden Länder getroffen hat. Aber natürlich waren Zuwanderer schon lange vor ihrem eintreffen an allem schuld und Deutsche werden halt ganz besonders krank.
Es ging darum ob die protestieren gehen. Du meintest ja es würde daran liegen mit den schlechten Noten.
95% was man an Schulmathematik lernt braucht man später nicht mehr.
Kommt auch drauf an was und ob man danach studiert. Oder in welchen Berufen man arbeitet.
Eine Friseurin braucht jedenfalls kein Algebra um klar zu kommen.
Ein Klempner auch nicht.
Zu Algebra im weiteren Sinne kann schon sowas simples wie Prozent- und Zinsrechnung gehören, dass braucht jeder. Die, die anderer Meinung sind, spiegeln sich dann in den steigenden Überschuldungsquoten wieder.
Gerade der Generation der Boomer fiel im Pisatest gnadenlos durch? Und, wir haben gute Dinge gemacht, verdammt gute Dinge.
Atomkraftwerke, Flächenzubetonierung, CO2-Emissionen, marode Brücken, demontierte Bahngleise, Nahostpolitik, leere Rentenkasse,...

sollen die Z-ler mal weiterschreiben?
Richtig, und genau das ist der strukturelle Rassismus. "Der Deutsche" schottet sich in wieten Teilen ab und lässt "die Ausländer" nicht in den Freundeskreis. Einzelfälle bestätigen die Regel. Und dann sagt derselbe Deutsche, "die Ausländer" integrieren sich nicht. Nein, weite Teile unserer Bevölkerung integriert keine Fremden, oder nicht alle Fremden, denn Franzosen oder Dänen haben weniger das Problem als Portugiesen, Spanier, Italiener, Griechen oder Türken.
Also bei kleineren Kindern, um deren Integration es ja hier in erster Linie geht, ist mir das noch nie aufgefallen. Die kümmern sich da einen Dreck drum und integrieren sogar Kinder, mit deren Wortschatz sie exakt null Gemeinsamkeiten haben.
Wenn sich die Eltern eines Kindes also Mühe geben, ihm zumindest einigermaßen Deutsch beizubringen und wenn sie das Kind dann möglichst früh möglichst breit mit gleichaltrigen zusammenlassen, die besser deutsch sprechen, dann klappt das schon. Hatte genug Klassenkameraden, deren Eltern schlecht deutsch konnten und auch wenn die natürlich gewisse Nachteile in Deutsch selbst hatten, weil ihnen ihre Fragen zu Hause bei den Hausaufgaben niemand beantworten konnte, war es definitiv gut genug für Mathe. Und es war auch gut genug, um komplexeres Deutsch zu verstehen, nur die Rechtschreibung haperte ein Bisschen.
Aber das ging mir mit deutschen Eltern auch nicht besser

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Anders sieht das aus, wenn Maria-Theresa mit 6 in die 1. Klasse kommt und zum ersten Mal was anderes als bayrisch hört. Da wird das Zeitfenster zum Sprachen lernen schnell eng, denn die Schulen können nicht nachholen, was die Eltern verkackt haben und die andauernde Weigerung vieler Kommunen, ausreichende Kindergartenplätze bereit zu stellen, verhindert eben jede korrigierende Wirkung. Spätestens wenn aus den Kindern dann Jugendliche geworden sind, gelten Wissenslücken und primitive Sprache dann scheinbar als cool und werden gepflegt. Lesen? Einen aktiven Wortschatz von mehr als 300 Wörtern haben?? Wo käm unsere Jugend denn da hin!
Oder viele Sachen die man in Geometrie gelernt hat? Wer braucht das denn?
Jeder, der was basteln will. Und bei vielen Leuten, die aus unerfindlichen Gründen einen Führerschein haben, wären Grundkenntnisse über Kreisbahnen, Diagonalen und Parallaxen auch ein echter Fortschritt.
Habe ich noch nicht erlebt.
Geh mal in ne Burschenschaft

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Nur ist das unrealistisch, das du das besser durchmischt bekommst, weil du niemanden zwingen kannst irgendwo hinzuziehen.
Es reicht schon, wenn du gemischte Bebauungspläne machst und sämtliche Förderungen daran koppelst. Stattdessen gibt es in Deutschland überwiegend runtergekommene Massenunterkünfte und fein subventionierte EFH-Neubauviertel. Klar wo arme Flüchtlinge und vermögende Erben sich sammeln.
Gerade Eltern sollten doch eigentlich Wissen, das Schule wichtig ist.
Wenn ich mir angucke, was einem so an Eltern in Supermärkten & Co begegnet, dann wissen die vor allem, dass ihr Schneeflöckchen sowas wie Schule im Prinzip gar nicht mehr nötig hat, weil es sowas von hochbegabt ist...
Und dementsprechend werden die Kinder ja leider auch (nicht) erzogen und wenn es dann in der Schule auf einmal "Anforderungen" gibt, dann muss natürlich die Schule schlecht sein. Die Berichterstattung über PISA war da schon wieder toll: >50% der (visuell nicht-migrantischen) Schüler haben in den von mir gesehenen Interviews darüber geklagt, dass Mathe "keinen Spaß macht", dass sie sich "nicht abgeholt fühlen", dass sie "keinen Sinn" in den gerade anstehenden Themen sehen, etc..
Vielleicht sollte man als Kontrastprogramm einfach mal alle einen Tag mit einem Becher in die nächste Fußgängerzone setzen. Wetter ist gerade angemessen. Einfach so, um mal den Maßstab zu erden.
Die letzte Mindestlohn-Erhöhung ist ein Witz. Das müssen mindestens 14 Euro sein.
Sonst ist die Differenz Bürgergeld und Mindestlohn viel zu klein.
Sinnvoller wäre es, die Anrechnungsquoten anzupassen. Denn man kann ja Bürgergeld und Mindestlohn bekommen, aber halt dann nur verdammt wenig von ersterem. Einfach nur beides parallel anzuheben, löst die Probleme von denjenigen, die nur zeitweilig arbeiten können (Alleinerziehende, körperlich eingeschränkte, etc.) nicht, sondern macht es einerseits leichter, dauerhaft nicht zu arbeiten und andererseits schwerer, überhaupt Arbeitsplätze zu schaffen.
Damit sich niemand in der sozialen Hängematte ausruht.
Das Sozialsystem kostet Geld.
Und das wird von den Arbeitenden hauptsächlich finanziert.
Das Rentensystem kostet Geld. Der restliche Sozialkram ist im Vergleich dazu überschaubar.
Die Wagenknecht Partei ist doch auch links.
Gegen Migration, gegen internationale Zusammenarbeit, gegen Klimaschutz, für Putin,...
Hab ich nicht ganz den Überblick, wo sie in Bezug auf Gleichberechtigung, Umwelt und Sozialstaat steht. Aber da Wagenknecht ganz allgemein schon mal nicht für politische Wirkung, sondern für anspruchslosen Populismus steht, habe ich große Zweifel, dass man da linke Politik für seine Simme bekäme.
Merkt man garnicht...
Ey: Da haben Eltern einmal ihr Kind (in ihrem Sinne) erzogen und ihr seit schon wieder am meckern!