Von meinen Sohn die Freundin ist Äthopierin. Die ist seit 7 Jahren erst in Deutschland spricht perfekt Deutsch. Und hat ihren Schulabschluß gemacht bzw geht jetzt noch auf eine Berufsfachschule. Im sozialen Bereich und macht noch einen besseren Abschluß (Fachabi).
Das kenne ich von chinesischen Kindern, die haben Deutsch in weniger als ein Jahr gelernt
Ich kenne auch einen Vietnamesen welcher in 5 Jahren fließend Deutsch gelernt hat.
Das sind dann auch die, die wirklich wollen und das ist eine gute Einstellung.
Aber stimmt schon. Es gibt auch viele Imigrantenkinder welche schon in der Grundschule Probleme mit der Landessprache haben. Wenn sie aus Familien kommen wo kaum Deutsch gesprochen wird.
Oder auch nicht im Kindergarten waren.
Es reicht nicht, dass du ein gesetzlich recht auf einen Kindergartenplatz hast, wenn es den faktisch nicht gibt, weils kein Personal gibt. Hier musss deutlich mehr getan aber leider stopft die Politik das Geld lieber in die Ärsche von klimazerstörenden Unternehmen und Leuten, die das Geld eigentlich nicht benötigen.
Richtig, und genau das ist der strukturelle Rassismus. "Der Deutsche" schottet sich in wieten Teilen ab und lässt "die Ausländer" nicht in den Freundeskreis. Einzelfälle bestätigen die Regel. Und dann sagt derselbe Deutsche, "die Ausländer" integrieren sich nicht.
Ich finde das zu pauschal gesagt.
Ich kenne das von meinen Kindern, als die noch zur Schule gingen. Da kamen auch immer Kinder aus Migrantenfamilien vorbei oder man traf sich irgendwo und Solidarität gab es auch. Wir haben die Klassenfahrt auch für die Kinder mit bezahlt, deren Eltern sich das nicht leiten konnten, damit die Kinder nicht außen vor sind.
Klar gibt es Rassismus, aber das ist nur ein kleiner Teil.
Nein, weite Teile unserer Bevölkerung integriert keine Fremden, oder nicht alle Fremden, denn Franzosen oder Dänen haben weniger das Problem als Portugiesen, Spanier, Italiener, Griechen oder Türken.
Ich hatte jahrelang portugiesische Mieter. Sehr nette Leute, natürlich südländischer Typ aber konnten gut deutsch und haben keine rechtsradikale Parolen gebrüllt.
ich z.B. habe mit Sprachen auch so meine Probleme, vor allem mit dem Deutschen, sobald es ums Schreiben geht.Und auch das kann eine Regierung nicht ändern. Bestimmte Fähigkeiten sind schwer zu verändern.
Es ist kein Zeichen von Schwäche sich helfen zu lassen. Trau dich.
Aber selbst wenn man nicht der sprachbegabteste Mensch ist, kann man eine Sprache lernen, solange man das halt auch wirklich möchte, dauert dann halt nur etwas länger, bis es sitzt.
Die Frage ist ja, ob sie auch wollen?
Wenn ich diverse Demos, wie in Essen anschaue, habe ich meine Zweifel, ob sich wirklich alle integrieren wollen.
Und die, die offensichtlich nicht wollen, können auch gerne wieder gehen.
*edit*
Das Problem ist wohl oft nur ehr das eine Menge Menschen hier nicht wirklich Energie darauf verschwenden möchten Deutsch auf einem soliden Niveau zu lernen. Oft sicherlich weil Sprache lernen für viele Menschen halt ein unangenehmes / anstrengendes Thema ist, also wird sich lieber irgendwie durchgemogelt...
Es gibt auch genug deutsche Analphabeten. Denen muss man helfen, Kurse anbieten oder sowas. Es gibt ja viele Gründe, wieso jemand nicht gut Deutsch lesen oder scheiben kann.
Nur so kann Gesellschaft aber halt nicht funktionieren und so kann auch Bildung nicht funktionieren, wenn keine (ausreichende) gemeinsame Sprachbasis da ist.
Da muss der Staat ran und diese Basis legen aber wie immer wird dort weiterhin gespart.
Es gibt auch viele die unter sich seinen wollen. Im eigenen Kulturkreis.
Ein Problem sind auch Stadtbezirke wo nur Migranten wohnen.
Die müßten besser durchmischt sein.
So wie in Dänemark.
Das Problem ist, dass Blankenese keine Migranten will und weite Teile Ostdeutschlands auch nicht.
Wohin willst du sie also Zwangsumsiedeln?
Sag das dem deutschen Vorstadtspießbürger. Da gibt es z.B. Klagen, wenn ausländische Kinder in den Kindergarten wollen. Weil es ja das eigene "Ersteklasseichbinamwichtihstenkind" negativ beeinflussen könnte.
Gelesen hab ich sowas auch schon, aber noch nie erlebt.
Ich hoffe ja, dass irgendwann mal ein Kindergarten ein Altenheim verklagt, weil die Kinder durch die Anwesenheit älterer Menschen traumatisiert werden.
