kA woran das liegt. Vielleicht auch an den Überkonsum von Medien heutzutage. Vielleicht ist dann einfach kein Platz für konzentriertes Lernen.
Es ist doch quasi erwiesen, dass Social Media dazu geführt hat, dass Aufmerksamkeitsspannen drastisch gesunken sind. Dazu kommt Chinas pychologische Kampfführung via TikTok, um die westliche Jugend von heute in den Abgrund zu treiben. Man kann ja vom "orange man" halten, was man mag, aber das TikTok-Verbot war absolut notwendig.
Die meisten sind halt nur noch faule Schwe*ne...oder die antiautoritäre Erziehung, oder wie der Quatsch heißt.
Das Schulsystem war ja schon immer nicht cool, aber wir hatten sa noch deurlich weniger "Mitspracherecht".
Keine Ahnung, wie das im wohlhabenden Bereich ist, aber gerade in Unterschichtfamilien resignieren die Kinder nur noch, weil sie keine Zukunftsperspektive haben. Die soziale Durchlässigkeit in Deutschland ist halt quasi Null. Gerade, wenn du als Kind ohnehin schon genug Probleme im eigenen Haus hast, bleibt da wenig Konzentration für die Schule übrig. Wäre der Artikel zwischenzeitlich nicht ins Plus-Abo gerutscht, hätte ich hier gern wieder einen Artikel über die Zustände in Marzahn-Hellersdorf zitiert.
Home-Unterricht hat nur schlecht funktioniert. Weil die Schulen weder dafür ausgetattet als auch die Lehrer schlecht darauf vorbereitet waren. Das haben wir den bisherigen Bundesregierungen zu verdanken.
lol.
Du konntest als Elternteil froh sein, wenn die Schulen überhaupt in irgendeiner Form Home-Unterricht angeboten haben. Bei den desaströsen Umständen an den Schulen war das alles andere als selbstverständlich. Das hat auch gerade die ohnehin schon sozialschwachen Häuser getroffen, die sich im Zweifel auch kein Notebook für Home-Schooling leisten können. Akademikerfamilien können im Zweifel selbst lehren oder die Kinder sind ohnehin auf einer Privatschule, die allein aus finanziellem Interesse schon Home-Schooling anbieten muss. COVID hat die Schere zwischen Arm und Reich nur noch stärker auseinanderdriften lassen.
Zumindest der Fokus der Kritik geht dieses Jahr in die weiterführenden Schulen. Die Kritik, dass immer mehr Grundschüler nicht flüssig lesen und vorlesen können, steht auch im Raum.
Das Problem sehe ich aber eher im sozialschwachen Bereich, in dem tatsächlich auch verpflichtende Vorschulen Sinn machen würden. In dem Bereich kann man im Zweifel keine Bildung durch die Eltern erwarten.
Schrecklich, es wird von Menschen verlangt, die eine Sprache sprechen, sich einen entsprechend breiten Wortschatz zuzulegen.
Also bei dem gebrachten Beispiel kann ich den Unsinn verstehen. Sprache sollte in der Schule auch irgendwie altersgerecht und nicht völlig altbacken sein.
Richtig, und genau das ist der strukturelle Rassismus. "Der Deutsche" schottet sich in wieten Teilen ab und lässt "die Ausländer" nicht in den Freundeskreis. Einzelfälle bestätigen die Regel. Und dann sagt derselbe Deutsche, "die Ausländer" integrieren sich nicht. Nein, weite Teile unserer Bevölkerung integriert keine Fremden, oder nicht alle Fremden, denn Franzosen oder Dänen haben weniger das Problem als Portugiesen, Spanier, Italiener, Griechen oder Türken.
Das sehe ich auch eher im sozialschwachen Bereich - auch von "Ausländern", die unter sich bleiben wollen.
Und ich kenne einen Briten, der nach 35 Jahren im Land immer noch kein Flugticket selber bestellen kann. Menschen sind unterschiedlich. Einige lernen Sprachen schnell, andere nie wirklich gut.
Das wird die Politik nie verstehen. Ist doch dasselbe mit dem Rentenalterproblem. Irgendwann sind die Leute halt durch und können je nach eigenen Fähigkeiten auch nicht einfach so umschulen.
Sag das dem deutschen Vorstadtspießbürger. Da gibt es z.B. Klagen, wenn ausländische Kinder in den Kindergarten wollen. Weil es ja das eigene "Ersteklasseichbinamwichtihstenkind" negativ beeinflussen könnte.
Hör mir damit auf.
Ich will gar nicht wissen, wie viele Wohnraumneubauprojekte durch solche Kandidaten verhindert wurden. Manchmal, da würd' ich gern wie Die Ärzte... Immer mitten in die Fresse rein!
Gibt auch genug Kandidaten in wohlhabenden Kreisen, die ihren Wohnort gewechselt haben, weil ihnen plötzlich ein Flüchtlingsheim vorgesetzt wurde.
Meine Meinung dazu: Es muss sich grundlegend was in der Struktur ändern, indem endlich mal Anreize geschaffen werden, in Form von guten finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen, sodass junge Menschen sich beruflich gerne zur Branche Soziale/Schule orientieren. So wie es gerade läuft ist einfach nur desaströs. Stetige Überforderung und schlechte Gehälter sind auf Dauer von keinem Menschen zu verlangen, oder gar möglich auszuhalten, was gerade jedoch auf weitem Feld geschieht. Was wiederum zur fatalen Folge führt, dass dringend benötigte fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zum Burnout verschleißen, oder vorher noch aussteigen, weil sie ihre Gesundheit verständlicherweise vorziehen.
Deinen Optimismus in allen Ehren, aber dafür gibt's halt keine Lobby. Politiker sehen halt, dass "trickle down" bei ihnen selbst ganz gut funktioniert und lassen sich lieber von der Wirtschaft schmieren anstelle in kritische Infrastruktur und Humankapital zu investieren. Die Frage ist halt auch, wie der Strukturwandel funktionieren soll. Das wäre ohnehin ein Prozess, der sich nach jahrzehntelangen Todsparorgien weitere Jahrzehnte ziehen würde. Außerdem gibt's ja die tolle ScHuLdEnBrEmSe!!!111elf, das ultimative Todschlagargument gegen zwingend notwendige Investitionen, das auch noch von geistig umnachteten Leuten ohne auch nur irgendeinen Funken volkswirtschaftlichen Verständnisses verteidigt wird.
Das Problem sind bei dem Thema viel mehr die Eltern, die trotz eigenem hohen Bildungsniveau zu dumm sind die gezeugten Bälger vor zu bilden, und, wenn die Lehrer ihnen das vor Unvermögen der eigenen Brut vor Augen führen, auf die Schule und den Lehrkörper schimpfen. Schließlich ist der eigene Chromosomenerbe einfach nur unverstanden und wir nur nicht richtig angeleitet.
Richtig geil wird es, wenn die Schule zu 80% aus Migranten der jüngeren Zeit besteht, wo die Eltern den Kindern gar nicht wirklich helfen können. Anstatt da mit wirklich guten Ideen und Geld ran zu gehen, ergeht sich die Politik in Föderalismuskleinklein. Die Lehrer in meinem Freundeskreis kotzen nur noch im Strahl bei dem Thema.
Dass deine Freunde überhaupt noch Lehrer sein wollen, verwundert mich. Hab' auch einen Freund, der Lehrer ist. Der wird jetzt schon seit Jahren mit Jahresverträgen abgespeist, ohne einen festen Arbeitsplatz zu bekommen. Der kotzt auch immer im Strahl, wie doof seine Schüler mitunter sind und was da so vom Elternhaus kommt - und der hat schon das Glück, am Gymnasium lehren zu dürfen. Ich sehe hier allerdings nicht nur den Staat, sondern auch die Eltern in der Verantwortung, von denen heutzutage teilweise so gar nichts kommt. Hier stimme ich dir voll zu.
Die Kinder sind ja nicht dumm. Aber sie sind faul, weil sie denken, dass das Leben ein Ponyhof ist.
Siehe mein zweiter Absatz. Man zeigt Kindern heute auch nicht mehr wirklich Zukunftsperspektiven auf. Wozu also noch anstrengen? In den sozialen Medien wird doch auch nur vorgemacht, dass "fake it till you make it" oder "fake it to make it" geil sind. Influencer ist doch mittlerweile einer der Haupttraumjobs der Jugend. Die Jugend ist in dem Sinne auch nur der Spiegel unserer immer weiter verfaulenden Gesellschaft. Ich habe daher starke Probleme damit, nur den Kindern den schwarzen Peter zuzuschieben, denn die sind m.E. nicht die Hauptschuldigen an der Misere.