Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Höre bitte auf, die Probleme des Ostens kleinzureden und Ostdeutsche als faule Menschen darstellen zu wollen. Wegen diesem Verhalten hat die AfD im Osten doch erst so einen starken Zulauf.
Was du beschreibst, ist inzwischen Geschichte, Die Einheit ist 33 Jahre ehr, das ist eine komplette Generation. Meine kinder kennen die DDR nur noch aus Geschichtsbücher.
Das kann keiner mehr ändern. wir leben im Heute und da muss man eben auch mal selbst machen.
Gibt doch auch dinge, die laufen wie die Tesla Fabrik.
Ich erwarte, dass keiner den Kopf in den Sand steckt und nur noch meckert, sondern eben den Arsch hochkriegt.
Und die Ostdeutschen sind doch nicht blöd. Sie können doch anpacken, arbeiten, Ziele anpeilen.
 
Wie ist es denn um eine Demokratie bestellt, wenn man anscheinend geistig schon so dressiert wurde, dass man die Stimmenabgabe für eine Partei einzig davon abhängig macht, ob sie die Chance hat in ein Parlament einzuziehen oder nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der letzte Beweis dass eine "sonstige" Partei durchaus zu Korrekturen bei den Etablierten sorgen kann, waren die Piraten. Kaum hatten alle Digitalisierung ins Parteiprogramm geschrieben hat sie sich wieder verabschiedet.
Was auch daran lag, dass sich die Piraten sehr zerstritten haben.
Ich kann mich noch gut an Marina Weisband erinnern. Die hatte das in irgendeiner Talkshow mal erzählt.
 
Lies lieber mal das hier:
Und nu? Tl;dr Deutschland importiert dieses Jahr während der regulären Importsaison mehr als sonst.
Stand in meinem verlinkten Artikel schon... hast du den überhaupt gelesen?
 
Ich erwarte, dass keiner den Kopf in den Sand steckt und nur noch meckert, sondern eben den Arsch hochkriegt.
Und die Ostdeutschen sind doch nicht blöd. Sie können doch anpacken, arbeiten, Ziele anpeilen.
Was denkst du bitte was die Menschen in Ostdeutschland machen.
Aber Perspektiven baust du im Kapitalismus nun einmal nur bedingt durch pure Arbeit auf, sondern vor allen durch Kapital und dieses üblicherweise mit Erbschaft, sowie Kontakte / Seilschaften und in den Punkten ist "der Osten", historisch und politisch bedingt, nun einmal stark benachteiligt gewesen und in Teilen ist er es immer noch.
 
Was meines Erachtens ein Fehler war ist, dass man das Gesetz durchdrücken wollte und irgendwann später mal die Kommunen fragen wollte, wie das mit der Fernwäre aussieht.
Da hätte ein Blick nach Dänemark gereicht, wo sie erst die Fernwärme ausgebaut haten und dann die CO2 Neutralität verpflichtet haben.
Fernwärme planst du aber nicht in 2 Jahren. Die Grünen hätten also kein Gesetz durchbringen können, wollten sie aber unbedingt.
Eben. Die wollten das schnell durchdrücken ohne es richtig geplant zu haben.
 
Jaa, hatte ich schon irgendwie erwartet...
Ich habe doch schon meine Infos. Das Problem scheinen die PV-Anlagen zu sein, die nachts nichts liefern und so für die Importe sorgen, deren Preise höher sind als was wir für Exporte bekommen.

"The volatile electricity generation from photovoltaic (PV) sources at different times of the day plays a central role in this dynamic."
 
Ich habe doch schon meine Infos. Das Problem scheinen die PV-Anlagen zu sein, die nachts nichts liefern und so für die Importe sorgen, deren Preise höher sind als was wir für Exporte bekommen.

"The volatile electricity generation from photovoltaic (PV) sources at different times of the day plays a central role in this dynamic."
Aber das ist ja nicht "schlechtes".
Zusammen mit erneuerbaren Energien hier in Deutschland wird ein großes Europäisches Stromnetz uns erlauben, zu jeder Zeit erneuerbare Energien von irgendwo beschaffen zu können.
Zusätzlich, hättest du den Artikel gelesen wüsstest du es, ist der erneuerbare importierte Strom billiger als der Strom, den Deutschland mit fossilen Kraftwerken erzeugen könnte. Denn die Kapazitäten wären da.
 
Und am deutschen Wesen soll die Welt genesen?
Vielleicht ist ja auch das mitunter eins der größten Probleme. Ich erwarte von der Politik meines Landes, dass es sich um die hiesige Bevölkerung kümmert und nicht Steuergelder in der gesamten Welt verteilt.
Ich erwarte von der Politik meines Landes, dass sie unsere (DE und EU) Sicherheitsinteressen nachhaltig schützt, was die letzten 20 Jahre teilweise vorsätzlich, völlig vernachlässigt wurde.
Desweiteren erwarte ich von ihr, das sie einem Land in Europa, das Opfer eines verbrecherischen kolonialen Angriffskrieges geworden ist und wo der Aggressor es offensichtlich darauf abgesehen hat, nach der Ukraine, in der EU weiter zumachen, mit allen erdenklichen Mitteln unterstützt. Das beinhaltet für mich nicht nir die Lieferung sondern schlussendlich auch die Produktion von Waffen, weil es um die Sicherheit unserer Lebensgrundlage in DE und EU geht!

Wenn du gerne russisch werden willst, steht es dir frei dorthin auszuwandern, dann wird vielleicht weniger von deinem Steuergeld verschwendet! :what:
 
Der letzte Beweis dass eine "sonstige" Partei durchaus zu Korrekturen bei den Etablierten sorgen kann, waren die Piraten. Kaum hatten alle Digitalisierung ins Parteiprogramm geschrieben hat sie sich wieder verabschiedet. Und auch der geradezu wahnhaften Datenschutz in allen digitalen Staats-Angeboten lässt sich imo durchaus darauf zurückführen.
Die Piraten hatten allerdings auch realistische Chancen, in den Bundestag und Landtage zu ziehen. In einige Landtage hat die Piratenpartei es dann immerhin auch geschafft und mitunter auch gute Politik gemacht. Leider hat sich die Partei intern zerstritten und hatte im Übrigen ein eher übersichtliches Programm.
Was du beschreibst, ist inzwischen Geschichte,
Das ist keine Geschichte. Die Fakten sprechen doch immer noch für sich.
 
Das ist keine Geschichte. Die Fakten sprechen doch immer noch für sich.
Natürlich ist es Geschichte und es kann auch keiner etwas daran ändern!

1. Für die Deundustrialisierung durch die UdSSR kann niemand etwas und das ist 75-80 JAhre her.
2. Es gab keine 2. Deunstrualisierung, die DDR war faktisch total pleite mit einer sehr maroden wirtschaft und noch maroderen Infrastruktur
3, Es wurden Fehler bei der Treuhand gemacht, aber das es nun hunderte oder gar tausende Betriebe gab, die konkorrenzfähig gewesen wären, ist wohl eher Mythos und eher ein Opfernarrativ der ehemaligen Hardcore Ostbürger, die in DDR Nostalgie schwärmen.
4. Es wurden durch den Geldumtausch 1:1, 1:2, 1:3 einige Vermögenwerte als Startkapital transferriert, auf alle Fälle jedenfalls Millionenfach mehr als die 40 DM die es zum Start im Westen gab. Die DDR Mark lag zwischen 1:7 bis 1:9 je nanchdem welcher Rechnung man glaubt.
5. Es wurden Billionen DM/Euro in die Infrastruktur der neuen Länder investiert und transformiert, um die wirtschaftlichen Ansiedllungschancen anzugleichen.

Ich frage mich was du forderst?
Sollen im Westen Produktionsmittel enteignet werden und nach Osten geliefert werden?
Oder soll Eigentum enteignet werden und wer bekommt es dann im Osten? Per Los?
Was sagen die in NRW dazu, die durch den wirtschaftlichen Strukturwandel mind. genauso gelitten haben, denn ihre Produktionsmittel, die mal den Reichtum ausgemacht haben, sind abgewickelt, sollen deshal jetzt in Bay und BaWü Produktionmittel nach NRW verlegt werden?
Was ist mit den ganzen ehemaligen Vertriebenen in der BRD, die alle in den 1950er Jahren mit dem absoluten NICHTS angefangen haben, weil all ihr Eigentum und ihre Produktionsmittel, von Siegermächten besetzt wurden und sie vertrieben?
Es hat in der Geschichte immer Landstriche gegeben, die waren bevorteilt und welche die haben die sprichwörtliche A-Karte gezogen, meistens gleicht sich das irgendwann immer mal wieder aus, siehe NRW.
Soll es eine "Ost" Quote für Führungsplätze in DE geben?

Ich wüßte nicht was man 2023/24 irgendwie daran noch ändern sollte, außer das man wie es Threshold absolut richtig sagte, in die Zukunft blickt.
 
Das ist keine Geschichte. Die Fakten sprechen doch immer noch für sich.
Natürlich ist das Geschichte.
Anstatt die DDR wieder aufzubauen, wie es der Westen mit der BRD gemacht hat, haben die Sowjets das Land ausgeschlachtet., Beschwer dich also bei den Russen, wieso jegliche form von Individuelle Entwicklung und privatem Eigentum untersagt wurde und es deswegen auch keine Innovation oder geistiges Eigentum entwickelt wurde.
Ich kenne genug DDRler, die durch den Umtausch 1:1 zur D Mark richtig Geld generiert haben. Meine Verwandten in Leipzig haben darüber hinaus alle ihre Häuser, das sie bewohnten, als ihr Eigentum im Grundbuch eintragen lassen. Das ist die Generation meiner Eltern, bzw. 10-20 Jahre älter. Diese Häuser wurden inzwischen vererbt. Auch das ist Kapital.
Dann wurden Unsummen in die Infrastruktur gepumpt. Während der Westen unter maroden Straßen litt, gab es dort supertolle neue Autobahnen. Die Bahnstrecke München Berlin wurde hingestellt (was echt lange gedauert hat, aber irgendwann war es fertig). Berlin hat einen nagelneuen Flughafen bekommen.
Ich will nicht abstreiten, dass bei der Treuhand alles super war, dazu kenne ich mich nicht gut aus, aber auch das ist eben schon über 30 Jahre her.
Der Osten hat genug Zeit gehabt um was draus zu machen.
Ich will auch nicht abstreiten, dass die Energiewende eine große Herausforderung für die Lausitz ist, aber das ist sie auch für das Ruhrgebiet.
Also, an alle jungen Ostdeutschen: Geht in die Schulen, lernt, bildet euch, holt euch gute Abschlüsse, geht zu den Unis, holt heut die Bachelor und Master Abschlüsse und seid kreativ und entwickelt was.
Oder werdet Handwerker, lernt im sozialen Bereich. Es gibt viele offene Lehrstellen, schnappt sie euch, entwickelt euch, baut euch eure eigene Zukunft auf und wartet nicht auf irgendwas, dann verschwindet die Afd von selbst wieder in der Versenkung.
 
Auch das ist am Ende Symptombekämpfung. Die AfD wird nicht wegen einzelner Fehler gewählt, sondern weil der Wähler sich ganz allgemein nicht Ernst genommen fühlt und dieses Problem muss man endlich angehen, ansonsten wird es garantiert nicht besser.

Erster Schritt, wenn man ernstgenommen werden will:
Aufhören, faktenverweigernde, Lügen verbreitende Faschos zu wählen, deren programmatischen Ziele eine Mischung aus totaler Vernichtung Deutschlands und knallharter Elitenförderung innerhalb dieses Untergangs bedeuten.


Ich glaube kaum das andere Regierungen die Krisen besser bewältigen würden als es die Ampel tut.
Da kommt echt viel zusammen.
Erst Corona, dann der Ukraine Konflikt, Inflation, Klimawandel, jetzt Nahost und später möglicher Weise noch Taiwan.

Corona war überwiegend unter Schwarz-Rot, die da unter maßgeblicher Beteiligung von einem gewissen Olaf S. gemachten Entscheidungen (von diesem vermutlich wieder vergessen) sind hauptverantwortlich für die Inflation und an der Schärfe der aktuellen Klimawandelpolitik haben alle Ampel-Parteien außer den Grünen fleißig mitgewirkt. Ukraine könnte man in Teilen auch noch SPD und Grünen anlasten, wobei letztere wirklich schon lange keinen Einfluss mehr hatten, in Sachen Nahost und Taiwan hat die Ampel bislang gar nichts bewiesen. In Sachen Klimawandel und Inflation eigentlich auch nicht, bei Corona hat sie komplett versagt und Ukraine ... hätte auch deutlich besser laufen können.

Dann kommt noch dazu das Parteien zusammenarbeiten müssen welche eigentlich in ihren Ansichten weit auseinander sind.

Ob man regierungstauglich ist oder nicht, sollte man sich vor einer Wahl überlegen.


Der letzte Beweis dass eine "sonstige" Partei durchaus zu Korrekturen bei den Etablierten sorgen kann, waren die Piraten. Kaum hatten alle Digitalisierung ins Parteiprogramm geschrieben hat sie sich wieder verabschiedet.

FULL ACK!

Und auch der geradezu wahnhaften Datenschutz in allen digitalen Staats-Angeboten lässt sich imo durchaus darauf zurückführen.

Das wiederum kann ich nur bedingt nachvollziehen, wenn ich mir angucke, wieviele staatliche Instutionen für reine Informationsseiten eine Cookie-Erlaubnis auf meinem System haben wollen, wie viel Staatskente in Apps fließt, die nur über die Datenkraken Google und Apple zu bekommen sind (teilweise mit der Folge, dass Bürger von neuen Dienstleistungen komplett ausgeschlossen werden), wie intensiv alle Teile der Politik und Behörden Zuckerbergs Gelddruckmaschinen für Kommunikation nutzen, etc. etc., dann besteht da eigentlich noch massiver Nachholbedarf.


Die Piraten hatten allerdings auch realistische Chancen, in den Bundestag und Landtage zu ziehen. In einige Landtage hat die Piratenpartei es dann immerhin auch geschafft und mitunter auch gute Politik gemacht. Leider hat sich die Partei intern zerstritten und hatte im Übrigen ein eher übersichtliches Programm.

Die Partei hatte Auswirkungen auf die Programmatik anderer schon bevor sie in Landtage eingezogen ist. Ihr Themenfokus war dabei auch keine Besonderheit unter Kleinparteien - jede zweite davon hat ein Kernziel mit wenig drum rum. Aber obwohl bei direkter Ansprache 98% der Wähler behaupten, Klima- und Umweltschutz wären nötig und die Grünen nur wegen dem Gendern unwählbar, steht die ÖDP trotzdem unter ferner liefen. Obwohl viel zu viele Deutsche verlogener Rechtsextreme in Form der AFD toll finden und sich beschweren, dass Politiker verlogen sind, steht die offen-ehrlichen Faschos vom 3. Weg unter ferner liefern. Obwohl gefühlt jeder zweite mit seiner Wahlstimme nur irgendwem einen Denkzettel verpassen will, laufen reine Protestparteien wie die PARTEI unter ferner liefen.
Etc. etc. etc.

Fakt ist einfach: Die deutschen sind mehrheitlich zu blöd oder zu faul (einige beides) für eine funktionierende Demokratie. In den letzten 40 Jahren haben es nur drei Parteien geschafft, neuen Inhalten einen Platz in die Politik zu verschaffen, obwohl das einer der zentralsten und wichtigsten Vorgänge ist:
- Die Grünen für Umweltschutz, Atomare Abrüstung und Atomausstieg - dank Tschernobyl
- Die Piraten für #Neuland, weil das gar keine andere Partei auf dem Schirm hatte, obwohl mittlerweile 50% der Wähler "schon drin" waren und man dort extrem leicht mobilisieren kann, sodass ganz ohne Konkurrenz auch die Mittel einer Kleinpartei reichten
- Die AFD als populistische angestrichene Sammelpartei des Rechtsextremismus zu einem Zeitpunkt, wo alle bestehenden rechtsextremen Parteien an internen Streitigkeiten kollabierten, während klassische Abschottungsargumente die Nachrichten über Monate bis Jahre hinweg dominierten

Jede Menge andere Anliegen, über die regelmäßig gejammert wird und für die es zugehörige Kleinparteien gibt, bleiben dagegen unbearbeitet, weil es bequemer ist, einen der Selbstdarsteller der 4-5 großen zu wählen als sich zu informieren, weil Leute ihre Stimme lieber dem falschen geben ehe sie "verloren" geht oder weil man schlichtweg nicht kapiert, was man da eigentlich wählt. (Imho sollten wir den Förderalismus samt Landesparlamenten und Landtagswahlen abschaffen. Die Leute behandeln das sowieso als Bundestagswahl light. Also sollten wir selbigen entweder wie den US-Kongress alle zwei Jahre wählen oder, das fände ich persönlich noch wesentlich besser, jedes Jahr 25% der Sitze neu vergeben. Mehr als genug sind es ja.)
 
Erster Schritt, wenn man ernstgenommen werden will:
Aufhören, faktenverweigernde, Lügen verbreitende Faschos zu wählen, deren programmatischen Ziele eine Mischung aus totaler Vernichtung Deutschlands und knallharter Elitenförderung innerhalb dieses Untergangs bedeuten.
Das mag vielleicht für Venezuela erwiesen sein, aber hier lehnst du dich doch sehr weit aus dem Fenster.


Corona war überwiegend unter Schwarz-Rot, die da unter maßgeblicher Beteiligung von einem gewissen Olaf S. gemachten Entscheidungen (von diesem vermutlich wieder vergessen) sind hauptverantwortlich für die Inflation und an der Schärfe der aktuellen Klimawandelpolitik haben alle Ampel-Parteien außer den Grünen fleißig mitgewirkt. Ukraine könnte man in Teilen auch noch SPD und Grünen anlasten, wobei letztere wirklich schon lange keinen Einfluss mehr hatten, in Sachen Nahost und Taiwan hat die Ampel bislang gar nichts bewiesen. In Sachen Klimawandel und Inflation eigentlich auch nicht, bei Corona hat sie komplett versagt und Ukraine ... hätte auch deutlich besser laufen können.
Alles halbgar.


Ob man regierungstauglich ist oder nicht, sollte man sich vor einer Wahl überlegen.
Das wird noch lustig, wenn die alle zusammenhocken, damit die AfD nichts abkriegt.


Das wiederum kann ich nur bedingt nachvollziehen, wenn ich mir angucke, wieviele staatliche Instutionen für reine Informationsseiten eine Cookie-Erlaubnis auf meinem System haben wollen, wie viel Staatskente in Apps fließt, die nur über die Datenkraken Google und Apple zu bekommen sind (teilweise mit der Folge, dass Bürger von neuen Dienstleistungen komplett ausgeschlossen werden), wie intensiv alle Teile der Politik und Behörden Zuckerbergs Gelddruckmaschinen für Kommunikation nutzen, etc. etc., dann besteht da eigentlich noch massiver Nachholbedarf.
Der Staat richtet sich halt nach den Nutzungsgewohnheiten der Bürger. Aber mir kamen die noch nie mit Wahtsapp oder was auch immer. Ihr wolltet doch Digitalisierung und das ist sie.


Die Partei hatte Auswirkungen auf die Programmatik anderer schon bevor sie in Landtage eingezogen ist. Ihr Themenfokus war dabei auch keine Besonderheit unter Kleinparteien - jede zweite davon hat ein Kernziel mit wenig drum rum. Aber obwohl bei direkter Ansprache 98% der Wähler behaupten, Klima- und Umweltschutz wären nötig und die Grünen nur wegen dem Gendern unwählbar, steht die ÖDP trotzdem unter ferner liefen. Obwohl viel zu viele Deutsche verlogener Rechtsextreme in Form der AFD toll finden und sich beschweren, dass Politiker verlogen sind, steht die offen-ehrlichen Faschos vom 3. Weg unter ferner liefern. Obwohl gefühlt jeder zweite mit seiner Wahlstimme nur irgendwem einen Denkzettel verpassen will, laufen reine Protestparteien wie die PARTEI unter ferner liefen.
Etc. etc. etc.

Fakt ist einfach: Die deutschen sind mehrheitlich zu blöd oder zu faul (einige beides) für eine funktionierende Demokratie. In den letzten 40 Jahren haben es nur drei Parteien geschafft, neuen Inhalten einen Platz in die Politik zu verschaffen, obwohl das einer der zentralsten und wichtigsten Vorgänge ist:
- Die Grünen für Umweltschutz, Atomare Abrüstung und Atomausstieg - dank Tschernobyl
- Die Piraten für #Neuland, weil das gar keine andere Partei auf dem Schirm hatte, obwohl mittlerweile 50% der Wähler "schon drin" waren und man dort extrem leicht mobilisieren kann, sodass ganz ohne Konkurrenz auch die Mittel einer Kleinpartei reichten
- Die AFD als populistische angestrichene Sammelpartei des Rechtsextremismus zu einem Zeitpunkt, wo alle bestehenden rechtsextremen Parteien an internen Streitigkeiten kollabierten, während klassische Abschottungsargumente die Nachrichten über Monate bis Jahre hinweg dominierten

Jede Menge andere Anliegen, über die regelmäßig gejammert wird und für die es zugehörige Kleinparteien gibt, bleiben dagegen unbearbeitet, weil es bequemer ist, einen der Selbstdarsteller der 4-5 großen zu wählen als sich zu informieren, weil Leute ihre Stimme lieber dem falschen geben ehe sie "verloren" geht oder weil man schlichtweg nicht kapiert, was man da eigentlich wählt. (Imho sollten wir den Förderalismus samt Landesparlamenten und Landtagswahlen abschaffen. Die Leute behandeln das sowieso als Bundestagswahl light. Also sollten wir selbigen entweder wie den US-Kongress alle zwei Jahre wählen oder, das fände ich persönlich noch wesentlich besser, jedes Jahr 25% der Sitze neu vergeben. Mehr als genug sind es ja.)
Die Wähler haben sicher auch Angst vor Inkompetenz bei den kleinen Parteien. Im Übrigen regelt z.B. die syrische Verfassung, daß 50 % der Parlamentarier Arbeiter und Bauern sein müssen. Das wäre doch mal was.
 
Eben. Die wollten das schnell durchdrücken ohne es richtig geplant zu haben.
Wie willst Du das "richtig" planen? Seit Jahrzehnten, insbesondere durch CDU Regierungen, werden Heizungssysteme verboten. Versuch doch mal, eine billige Heizung mit Kanonenofen und Braunkohlebriketts zugelassen zu bekommen. Wo sind die Aufschreie, dass das verboten ist?

Die Planung ist: "Der Markt schafft das", das nennt sich Marktwirtschaft. Mehr staatliche Eingriffe zu planen würde ja, ohhh, dieses böse Wort, Soziale Marktwirtschaft bedeuten.

Das Ganze war einfach nur eine völlig unnötige Kampagne gegen grüne Politik. Und anstatt mt guten Produkten Wertschöpfung im Land zu halten wollen unsere Staatsdemontierer am rechten Rand lieber Mittel für Gasimporte verschwenden und ihren Hauptsponsor Onkel Putin unterstützen.
 
Wie willst Du das "richtig" planen? Seit Jahrzehnten, insbesondere durch CDU Regierungen, werden Heizungssysteme verboten. Versuch doch mal, eine billige Heizung mit Kanonenofen und Braunkohlebriketts zugelassen zu bekommen. Wo sind die Aufschreie, dass das verboten ist?

Die Planung ist: "Der Markt schafft das", das nennt sich Marktwirtschaft. Mehr staatliche Eingriffe zu planen würde ja, ohhh, dieses böse Wort, Soziale Marktwirtschaft bedeuten.

Das Ganze war einfach nur eine völlig unnötige Kampagne gegen grüne Politik. Und anstatt mt guten Produkten Wertschöpfung im Land zu halten wollen unsere Staatsdemontierer am rechten Rand lieber Mittel für Gasimporte verschwenden und ihren Hauptsponsor Onkel Putin unterstützen.
Sorry aber diese Argumentation halte ich für Blödsinn und das haben auch Experten mehrmals so zum Ausdruck gebracht!
Einmal war der Zeitfaktor entscheidend, der war viel zu Eng gefasst, eine Übergangszeit von 2-3 Jahren hätte wesentlich Druck aus dem Kessel genommen und dazu die einseitige Fixierung auf die Wärmepumpe!
Wo soll den in der Zukunft der ganze Strom herkommen, wenn wir zusätzlich auch noch unsere ganze Wärmeerzeugung auf Strom umstellen?
Sich flexibler auch durch Wasserstoff, Geothermie oder Kraft-Wärmekopplung aufzustellen, macht durchaus Sinn, oder willst du die Braunkohlekraftwerke bis anno dazumal laufen lassen, für die ganze Stromerzeugung?
 
die da unter maßgeblicher Beteiligung von einem gewissen Olaf S. gemachten Entscheidungen (von diesem vermutlich wieder vergessen) sind hauptverantwortlich für die Inflation
Genau, diese Wirtschaftshilfenin Deutschland haben weltweit die Inflation angeheizt auf z.B. 8% in den USA. Nicht dieser unpassende, extreme Angebotsrückgang infolge eines Krieges hier in Europa...
 
Das wiederum kann ich nur bedingt nachvollziehen, wenn ich mir angucke, wieviele staatliche Instutionen für reine Informationsseiten eine Cookie-Erlaubnis auf meinem System haben wollen, wie viel Staatskente in Apps fließt, die nur über die Datenkraken Google und Apple zu bekommen sind (teilweise mit der Folge, dass Bürger von neuen Dienstleistungen komplett ausgeschlossen werden), wie intensiv alle Teile der Politik und Behörden Zuckerbergs Gelddruckmaschinen für Kommunikation nutzen, etc. etc., dann besteht da eigentlich noch massiver Nachholbedarf.
Naja. Liegt vielleicht auch daran, dass Software aus Deutschland - und du sagst ja quasi, dass sie aus eigener Produktion kommen sollte - mitunter einfach nur Müll ist.

Ich habe z.B. gerade gestern versucht das kommende Anmeldeprozedere für die ePA zu aktivieren, weil das bisherige biometrische Anmeldeverfahren bald nicht mehr funktionieren wird. Das war so übel, dass ich, ein mehr als Technik affiner Mensch, das Schreiben meiner KV nahm und mit den Worten "Ihr könnt mich mal!" zerriß und wegwarf.
 
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