Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern gehandhabt wird, aber in Bremen wurden „Willkommensschulen“ eingerichtet, in den ukrainische Kinder von ukrainisch- und zur Not russischsprachigen Lehrkräften unterrichtet werden in den regulären Schulfächern und nebenbei auch Deutsch lernen, bis sie dem Unterricht an einer Regelschule beiwohnen können.
Aber natürlich gibt es nicht ausreichend Kapazitäten. Dazu dann noch allgemeine Probleme, wie dass eine Anmeldung an einer solchen Schule erst geht, wenn geklärt ist, wo die betreffenden Kinder mittelfristig wohnen werden, sprich wenn sie aus der Erstunterbringung raus sind. Allerdings stehen auch geflüchtete Kinder aus anderen Ländern vor dem gleichen Problem, nur dass es für die keine eigenen Schulen gibt, sondern „Willkommensklassen“ an Regelschulen. Da sind dann aber oft Kids mit unterschiedlichen Muttersprachen, was den Spracherwerb natürlich verkompliziert.

Ganz allgemein scheint sich das Problem auch dahingehend auszudifferenzieren, dass der Lehrermangel sich vor allem in den „ungemütlicheren“ Schulformen und insbesondere an „Brennpunktschulen“ zeigt, während an Gymnasien mit sagen wir mal „gutbürgerlichem“ Einzugsgebiet/Klientel die Versorgung noch besser aussieht. Zumindest wurde mir das so geschildert von den Lehrern in meinem Umfeld.
 
Ganz allgemein scheint sich das Problem auch dahingehend auszudifferenzieren, dass der Lehrermangel sich vor allem in den „ungemütlicheren“ Schulformen und insbesondere an „Brennpunktschulen“ zeigt, während an Gymnasien mit sagen wir mal „gutbürgerlichem“ Einzugsgebiet/Klientel die Versorgung noch besser aussieht. Zumindest wurde mir das so geschildert von den Lehrern in meinem Umfeld.
Ist ja logisch. Dort will selbstverständlich niemand lehren. Da hängt man die "Karriere" als Lehrer lieber an den Nagel und macht etwas anderes. So Multikulti, wie sich das einige Politiker gern vorstellen, funktioniert's halt nicht. Unsere Einwanderungs- und Sicherheitspolitik hat in dem Sinne halt kräftig versagt. Wundert's wirklich wen, dass es in Deutschland bspw. pseudo-islamische Parallelgesellschaften gibt? Wir kriegen ja nicht einmal das Problem mit Klankriminalität gelöst. Lieber hilft der Staat den Klans bei Geldwäsche wie bspw. bei Zwangsversteigerungen. Ich glaube kaum, dass ich der einzige bin, der sich zuweilen einen Punisher wünscht, der diese kriminellen Parallelgesellschaften "aufräumt".
 
Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern gehandhabt wird, aber in Bremen wurden „Willkommensschulen“ eingerichtet, in den ukrainische Kinder von ukrainisch- und zur Not russischsprachigen Lehrkräften unterrichtet werden in den regulären Schulfächern und nebenbei auch Deutsch lernen, bis sie dem Unterricht an einer Regelschule beiwohnen können.

Stellenweise gab es so etwas auch woanders. Aber eben immer nur als "Not"lösung mit dem Ziel, die Kinder schnellstmöglich in normale deutsche Klassen zu stecken. Obwohl man weder die Kapazitäten dafür hatte noch es von Kinder zu erwarten ist, in weniger als 2-3 Jahren so gut Deutschland zu lernen, dass sie in dieser Sprache Unterricht für eine weitere Fremdsprache oder für komplexere MatNat-Inhalte folgen können. Für ersteres muss einfach sehr sicher sein, für letzteres braucht man Begriffe, die unter Garantie nicht in einem 2-Monate-Crash-Kurs vermittelt werden. Bei peu a peu eintrickelenden Flüchtlingen war das in der Vergangenheit kein großes Problem, weil die einzeln in den Klassen aufschlugen und dann "nur" ein besonders vieler Erklärungen bedürftiger Schüler waren (was ebenfalls schon einen massiven Nachteil darstellt), aber in der jetzigen Dichte kann diese Defizite kein Lehrer im Regelunterricht ausgleichen.

während an Gymnasien mit sagen wir mal „gutbürgerlichem“ Einzugsgebiet/Klientel die Versorgung noch besser aussieht. Zumindest wurde mir das so geschildert von den Lehrern in meinem Umfeld.

Das ist sowieso seit Ewigkeiten ein Grundproblem, dass man Gymnasiallehrern pauschal mehr zahlt, obwohl jeder Lehrer pädagogische Arbeit in gleichem Umfange und Qualität leistet und sich die fähigsten so schon nicht um die Hauptschulposten reißen würden.
 
Gibt es überhaupt noch Hauptschulen? Ich dachte die wären abgeschafft.


Edit: Aber ist wohl von Bundesland zu Bundesland verschieden.
 
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Es ging auch darum bestimmte Schüler aus gewissen "Milieus" nicht auszugrenzen.
Deswegen war der Gedanke "nur noch Gesamtschulen". Wo es gemischter ist.
Die allgemeinen Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt sind in den letzten Jahrzehnten auch gestiegen was Schulabschlüsse anging.
Mitlerweile rudern sie aber zumindest was handwerkliche Berufe angeht zurück. Weil dort Nachwuchs fehlt.
Ich selber habe nichts gegen Hauptschüler. Kenne auch einige welche viel erreicht haben.
Meine Frau war auch auf der Hauptschule und hat zwei Ausbildungen abgeschlossen.


Mitlwerweile wird sogar darüber nachgedacht ob es nicht ein Fehler war diese abzuschaffen

 
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Hauptschule bedeutet ja erstmal nur das, das man weniger Quatsch vergessen muss, den man in der Realschule oder aufn Gymnasium lernt und doch nur Bullsh*t ist.
Wenn ich sehe, was Freunde von mir dort gelernt haben und was die davon wirklich noch brauchen...da käme ich mir noch verarschter vor, wie mit dem, was ich der Hauptschule zwangsläufig durchkauen musste. :ugly:
 
Niedrigeres intellektuelles Niveau und mehr Schüler mit Lernproblemen sind für studierte Pädagogen tendenziell der weniger angenehme Arbeitsplatz. Aber wie gesagt: Das größere Problem ist hausgemacht, weil Lehrtätigkeit an "niedrigeren" Schulen inkl. Grundschule einfach schlechter bezahlt wird. Da gehen somit nur die Lehrämtler hin, bei denen es für einen Gymnasiumsposten nicht gereicht hat, dabei bräuchte man (im Interesse eines ausgleichen Schulsystems) eigentlich besonders fähige Lehrer.


Gibt es überhaupt noch Hauptschulen? Ich dachte die wären abgeschafft.


Edit: Aber ist wohl von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Ehrlich gesagt: Ich habe die weitere Entwicklung nicht näher verfolgt. Ich glaube es ist mittlerweile so, dass man überall seine 10. Klasse machen kann. Aber das heißt halt nicht, dass die ehemaligen "Hauptschulen" jetzt Realschulen wären. Sondern eher so eine Art Gemeinschaftsschule ohne Gymnasialpfad oder halt eine Schule mit 9+1er Lehrplan, bei der die mittlere Reife eher optional ist.
 
Ehrlich gesagt: Ich habe die weitere Entwicklung nicht näher verfolgt. Ich glaube es ist mittlerweile so, dass man überall seine 10. Klasse machen kann. Aber das heißt halt nicht, dass die ehemaligen "Hauptschulen" jetzt Realschulen wären. Sondern eher so eine Art Gemeinschaftsschule ohne Gymnasialpfad oder halt eine Schule mit 9+1er Lehrplan, bei der die mittlere Reife eher optional ist.
Bei uns gibt es Gesamtschulen nur mit Gymnasialstufe. Da gehen alle Schüler hin welche normalerweise auf Hauptschulen gegangen wären.
 
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Deutschland ist eine Oase für Geldwäsche´, weil keiner fragt, woher das Geld kommt, mit dem die Immobilie bezahlt wurde.
Daher wäre das sehr einfach, aber die Union (und auch die Afd) wehren sich gegen die passenden Gesetze.
Da ist formal nicht richtig, weil sowohl AfD wie Union hier bei der Gesetzgebung mit Regierungsmehrheit irrelevant wären.

Es ist voran die FDP, Herr Lindner, der sich obendrauf in bester Gesellschaft mit dem obersten Datenschützer der Republik, Prof. Ulrich Kelber, SPD befindet.

Hinter der Position von Prof. Kelber scharrt sich im Übrigen der Großteil der SPD, hier ganz Vorne unser allseits beliebter CumEx-Vorstand -äh - sorry, Bundeskanzler.

Nur noch digitales Geld bzw. Obergrenze Bargeld widerspricht in der Grundsätzlichkeit der DSGVO.

Die Republik muss sich also nicht zw. Bargeldobergrenze oder nicht, sondern zw. Datenschutz oder nicht gemäß DSGVO entscheiden.
 
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Das wäre mal ein Gesetz, womit man Leben kann.
Vielleicht werde die kriminellen Angehörigen von der Familie erzogen oder die Angehörigen geniessen die finanziellen Annehmlichkeiten der Kriminalität nicht.
 

Das wäre mal ein Gesetz, womit man Leben kann.
Vielleicht werde die kriminellen Angehörigen von der Familie erzogen oder die Angehörigen geniessen die finanziellen Annehmlichkeiten der Kriminalität nicht.
Wie würdest du es denn finden in den Knast zu kommen nur weil ein Verwandter eine Straftat begeht?
 
Auch wenn ich nix gegen härteres Vorgehen und meinethalben "Auflösung" der Clanstrukturen habe.
Sippenhaft war ein Instrument von Nazi-Deutschland und hat nichts in einem demokratischen Rechtstaat zu suchen.
Nur wer auch eine Straftat tatsächlich begeht, sollte belangt werden.
Dies aus einem SPD Mund hören zu müssen, ist kurz vor pervers, auf jeden Fall hochgradig populistisch.
 
Auch wenn ich nix gegen härteres Vorgehen und meinethalben "Auflösung" der Clanstrukturen habe.
Sippenhaft war ein Instrument von Nazi-Deutschland und hat nichts in einem demokratischen Rechtstaat zu suchen.
Nur wer auch eine Straftat tatsächlich begeht, sollte belangt werden.
Dies aus einem SPD Mund hören zu müssen, ist kurz vor pervers, auf jeden Fall hochgradig populistisch.
Das Schlimme ist mal wieder die Nutzung der Sprache, wobei ich vermute, dass diese ganz bewusst genutzt wird um den Vorschlag aus den Ländern zu verhindern. Richtig wäre "Abschiebung bei Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung", da würde sicher kaum jemand etwas gegen sagen.
 
Da ist formal nicht richtig, weil sowohl AfD wie Union hier bei der Gesetzgebung mit Regierungsmehrheit irrelevant wären.
Wenn ich nicht irre, muss bei dem Gesetz der Bundesrat zustimmen und da blockiert die Union.
Die Afd hat sich schon immer für Bargeld ausgesprochen und hält die Beschränkung für verfassungswidrig.
Dass die FDP für Bargeld ist, ist klar. Darüber werden die FDP Nebeneinkünfte ja abgewickelt. ;)
Sippenhaft ist nicht zulässig. Erschreckend so etwas aus einer rot-grünen Regierung zu hören.
Das wird bei Terrorismusverdacht ja schon gemacht.
 
Wenn ich nicht irre, muss bei dem Gesetz der Bundesrat zustimmen und da blockiert die Union.
Die Afd hat sich schon immer für Bargeld ausgesprochen und hält die Beschränkung für verfassungswidrig.
Dass die FDP für Bargeld ist, ist klar. Darüber werden die FDP Nebeneinkünfte ja abgewickelt. ;)

Nochmal:
Der Knackpunkt ist nicht irgendeine Parteizugehörigkeit, sondern die Datenschutzgrundverordnung.
Es liegt quasi in der Gläsernheit jedes Einzelnen.

Aber was schreib ich auch, mir mittlerweile egal.
 
Nochmal:
Der Knackpunkt ist nicht irgendeine Parteizugehörigkeit, sondern die Datenschutzgrundverordnung.
Mir ist nicht klar, was das mit einer Bargeldgrenze zu tun hat?
In anderen Ländern ist es üblich, dass wenn du ab einer bestimmten Summe Bargeld nachweise musst, wo das herkommt.
Bei Überweisungen ist das ja nicht notwendig.
 
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