Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Weil es „falsch“ formuliert ist, denken jetzt also alle Leute, dass mit dieser Kampagne um Leute geworben werden soll, die generell keinen Bock auf Arbeit haben, um diese dann auf die Schulkinder loszulassen. Und halten deswegen alle Lehrer jetzt für voll die Lappen und Hänger. Habe ich die Argumentation halbwegs richtig zusammengefasst?
Nein. Aber es wird der Eindruck dadurch suggeriert. ;)
 
Nein. Habe ich das irgendwo geschrieben?
Trotzdem ist der Schuss bei der Werbung nach hinten losgegangen.

Dann gehst du also davon aus, dass den meisten Leuten auffallen wird, dass die Kampagne kein Schlechtmachen der Arbeitskräfte darstellt, die man genau damit anwerben will. Weil das ja irgendwie auch null Sinn ergeben würde.

Dann frage ich mich nur: wo ist denn dann das Problem? Wo ging da werbetechnisch der Schuss nach hinten los, wenn außer einigen Lehrerhassern eigentlich doch alle verstehen, dass diese Werbekampagne aktuelle und zukünftige Lehrer gar nicht in ein schlechtes Licht rückt?
 
Dann frage ich mich nur: wo ist denn dann das Problem? Wo ging da werbetechnisch der Schuss nach hinten los, wenn außer einigen Lehrerhassern eigentlich doch alle verstehen, dass diese Werbekampagne aktuelle und zukünftige Lehrer gar nicht in ein schlechtes Licht rückt?
Dann ist sie trotzdem schlecht gemacht und handwerkliche Fehler enthalten.
 
Dann ist sie trotzdem schlecht gemacht und handwerkliche Fehler enthalten.

Warum?

/edit:

@RyzA Nö ernsthaft, warum? Wir haben doch gerade festgestellt, dass man nur schwerlich argumentieren kann, dass diese Kampagne den Beruf als Lehrer in ein schlechtes Licht rückt. Und gleichzeitig ist sowohl die Kampagne, als auch das zugrundeliegende Thema Lehrkräftemangel dadurch viel breiter in die Öffentlichkeit gekommen, als es bei einer „unverfänglichen“ Kampagne vermutlich der Fall gewesen wäre.

Klingt für mich ehrlich gesagt zunehmend nach einer guten Kampagne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Trotzdem ist der Schuss bei der Werbung nach hinten losgegangen.
Ist er ja nicht, denn sonst würde keiner diskutieren und genau das kann auch die Absicht gewesen sein.
Dass wir im Bildungsbereich im Eimer sind, ist ja klar, nur wird das immer verdrängt und da wir gerade die Sommerlöcher füllen müssen, kann man den bringen.
 
Ist ja eher Landesregierung, aber die Bewerbung neuer Lehrkräfte in BW ist -äh- bemerkenswert.
Wie wahr, dieser Sternchenschwachs*inn geht wirklich zu weit.:kotz:

Dann müsste es "keinen Bock auf DEINE Arbeit morgen" heißen. Es steht aber ganz klar "auf Arbeit", also auf jede beliebge Arbeit, dar. Das Plakat spricht Leute an, die nicht arbeiten wollen und rät, !stattdessen! Lehrer zu werden.
Genau so klar steht da auf Arbeit morgen.
Ich mag mich irren aber je nach Region sollen gerade Ferien sein.

Na, klingelts? Ferien? Lehrer? Wenn Ferien sind, wer muss dann morgen "nicht" arbeiten?
 
Aber nicht gleich beim ersten mal lesen. Darum geht es doch.;)
1,5 Sekunden nachdenken. Meinetwegen auch 15 Sekunden. Dann ist (nahezu) jedem klar, dass es wohl kaum so gemeint sein kann, wie man vielleicht beim ersten Querlesen gedacht hat. Es sei denn, man hat eh ein negatives Bild von Lehrern.

Werbung kann/darf durchaus mal ne winzige Denkpause erfordern oder einen „WTF?!“-Moment erzeugen.

Schönes Wochenende dir.
 
Ich finde es eher schlimm, dass man für Quereinsteiger werben muss.
Der Staat, dessen Aufgabe das ist, Lehrer auszubilden, muss mal seinen Arsch hochkriegen.
Und so schwer ist das auch nicht. Man guckt nach, wie viele Kinder in dem Jahr geboren werden und hat dann eine ungefähre Vorstellung, wie viele Lehrer man 6 Jahre später benötigt.
Der Staat kriegt seinen Arsch schon seit Jahrzehnten nicht hoch. Warum soll er es denn gerade jetzt schaffen? :lol:
Na, klingelts? Ferien? Lehrer? Wenn Ferien sind, wer muss dann morgen "nicht" arbeiten?
Dass Lehrer in den Ferien (oder auch nach der Schule o.ä.) nicht arbeiten müssen, ist ein weit verbreiteter Irrtum.
 
Ich finde es eher schlimm, dass man für Quereinsteiger werben muss.
Der Staat, dessen Aufgabe das ist, Lehrer auszubilden, muss mal seinen Arsch hochkriegen.
Und so schwer ist das auch nicht. Man guckt nach, wie viele Kinder in dem Jahr geboren werden und hat dann eine ungefähre Vorstellung, wie viele Lehrer man 6 Jahre später benötigt.
Irgendwo hatte ich mal gelesen dass tatsächlich nur Bayern so seinen Lehrer und Erzieher Bedarf berechnet. Wenn ja wäre es ziemlich lächerlich.
Den zusätzlichen Bedarf durch Flüchtlinge hat aber auch die Methode nicht abgedeckt.
 
Ich mag mich irren aber je nach Region sollen gerade Ferien sein.

Na, klingelts? Ferien? Lehrer? Wenn Ferien sind, wer muss dann morgen "nicht" arbeiten?

Womit wir wieder bei dem abwertenden, falschen, geringschätzenden Vorurteil wären, dass die Arbeit eines Lehrers in dem Moment endet, in dem er ein Klassenzimmer verlässt :wall: :wall: .


Irgendwo hatte ich mal gelesen dass tatsächlich nur Bayern so seinen Lehrer und Erzieher Bedarf berechnet. Wenn ja wäre es ziemlich lächerlich.
Den zusätzlichen Bedarf durch Flüchtlinge hat aber auch die Methode nicht abgedeckt.

Ich weiß nicht, wie es in Bayern ist, aber aus meiner eigenen Schulzeit und später meinem Studium habe ich genug Hinweise, dass andere Bundesländer zu blöd für sowas sind.

Bei den ukrainischen Flüchtlingen (andere sind nicht großer Ballung plötzlich gekommen, sondern planbar über Jahre) hat die Politik sowieso höchst selbst schuld am Lehrermangel: Ukrainischen Lehrerinnen, die ja in angemessener Proportion selber fliehen, wird das Unterrichten verboten, weil sie deutsche Anforderungen nicht genügen und stattdessen setzt man nur ukrainisch oder russisch verstehende Kinder vor nur deutsch sprechende Lehrer und wundert sich, dass das Betreuungsverhältnis in den Keller geht.
 
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