Darum ging es mir eigentlich. Das Grundwasser ist weg, Spanien will die Produktion steigern, das geht nur mit mehr und größeren Anlagen und dafür brauchst du eine Menge Energie.
Ahhh...
Das Grundwasser ist schon seit Jahrhunderten/Jahrtausenden weg.
Zuerst haben die Römer für Bau und Schiffbau abgeholzt bis zum umfallen.
Dann die Araber Holz in Unmengen abgehackt, primär zum Bau der Paläste aber auch zum verfeuern.
Und am Schluss hat er spanische Schiffsbau (Armada und so) dem Land den ökologischen Baumgaraus bereitet.
Die Böden sind also schon so um 1500/1600 recht blank gewesen und der GW-Spiegel analog heftig gesunken.
Die Foliendachlandschaften für den preisbewußten deutschen Gemüsegenießer entstanden ja erst in den 1970gern, der Massentourismus analog ungefähr in der Zeit.
Seit dem werden dort Meerwasserentsalzungsanlagen gebaut.
Ebenso analog lange Zeit mit (russischem) Gas befeuert.
Der Umbau auf Solar (Anteil D. ca. 10%, Anteil SPA ca. 14% am Strommix) erfolgte erst in der jüngsten Vergangenheit.
Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass seit 2021 jedes Jahr in Spanien ungefähr 2x so viel PV Fläche als in D. erstellt wird. Weniger für den geneigten Einfamilienhausbesitzer, sondern in der Masse von der Industrie.
Das spanische Salz findet man dann primär auch als "Industriesalz", wenns nicht verklappt wird.
Aber auch z. B. BASF kauft ganze Güterzugladungen für deren chem. Industrie ein, weil es im Einkauf gerade mal 1/3 von dem aus Deutschland oder Österreich (Steinsalz) kostet.
Unterm Strich sind die Entsalzungsanlagen in Spanien m. W. gut gewinnabwerfende Unternehmen.
Die Endprodukte Salz wie Süsswasser werden gewinnbringend verkauft und soweit gerade eingelesen, schon jetzt ca. 45% der Anlagen ausschließlich mit PV betrieben (andere Quellen aus dem Netz berichten von nur 35%, aber ich bin mal jetzt "pro" Spanien)