Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Stellt sich echt die Frage: woher?
Wird ja kaum ein Wildtier sein und der Privatgarten müsste dann schon etwas größer zur Haltung sein.
Vom Lästergerde der lieben Nachbarn mal ganz abgesehen.
Illegal gehalten und ausgebüchst...wärs mein Vieh, würd ich auch schön die Schnauze halten...kann ja auch aus Brandenburg migriert sein, da kannste ja locker Platz zu den Nachbarn haben.
 
Hoffentlich koaliert niemand mit denen.
Die Union wird das irgendwann machen.
Nächstes Jahr gibt es 3 Landtagswahlen im Osten. Als Juniorpartner jetzt nicht, aber wenn man mit der Afd eine Regierung bilden kann, könnten einige umfallen und wenn Merz sagt, dass das nicht passieren wird, es aber im Raum steht, kann es Merz den Vorsitz kosten und er wird abgesägt.
Kramp Karrenbauer ist damals als Vorsitzende an Thüringen gescheitert.
Ich glaube eher, dass man nichts macht und wir die vollen Konsequenzen der Klimakatastrophe kriegen. Nun gut, weniger Menschen am dem Planeten reduziert auch zwangsläufig den Ressourcenverbrauch.
Es passiert ja was. Man kann jetzt nicht sagen, dass nichts ist, aber es dauert schlicht zu lange. Man merkt an den letzten Jahren, dass die Geschwindigkeit der Veränderungen zunimmt.
Wenn jetzt die Union ab 2025 wieder alles verschleppen wird, kann man davon ausgehen, dass es einem vor die Füße fallen wird.
Abgesehen von den direkten Klimaauswirkungen (Hitzetote, Überschwemmungen, Unwetter, Dürre,..) die uns hier in Deutschland direkt treffen werden, wird die Klimakatastrophe vor allem viele Länder weiter südlich praktisch unbewohnbar machen und die Menschen werden nach Norden wandern und sie werden sicher nicht Einreiseanträge stellen. Punkt ist, dass der globale Süden sich unseren Wohlstand holen wird, entweder in dem wir freiwillig teilen oder indem sie einfach nach hier kommen.
Europa wird es hart treffen. Das sieht man heute schon, wo Südeuropa immer stärkere Hitzewellen und Waldbrände erleben wird. Dazu die Austrocknung des Südens. In Spanien werden sie irgendwann Entsalzungsanlagen hinbauen und ich frage mich heute schon, in welches Loch sie die Salzschlicke werfen wollen.
Und wer macht da freiwillig mit? Die Leute gehen doch bei jeden Verzichtsaufruf auf die Barrikaden und fühlen sich bevormundet. Guck dir mal an was mit den Grünen zur Zeit in Umfragen los ist.
Das ist immer so, wenn von Oben was angeordnet wird. Denk an Corona. Das wird beim Klima noch stärker eintreten.
Aber irgendwann kommen die Verbote und dann wird es hässlich.
 
Eine große Raubkatze als "Haustier" halten ist - surreal.
Katzen lassen sich nicht zähmen, bestenfalls Konditionieren oder antrainieren, selbst die armen Viecher im Zirkus sind "nur" trainiert.
 
In Spanien werden sie irgendwann Entsalzungsanlagen hinbauen und ich frage mich heute schon, in welches Loch sie die Salzschlicke werfen wollen.
Irgendwann? Die "bei uns" ist die seit 15Jahren in Betrieb, läuft aber direkt mit Meerwasser statt mit kaputtem Grundwasser.
Das übrige Salz wird vermutlich als tolles Meersalz an Deutsche verkauft oder direkt zurück ins Meer gekippt.
 
Ich rede nicht von kleinen Hausanlagen. ;)
Die Spanier haben schon um die 700 Anlagen in Betrieb und "klein" würde ich die Meisten davon nicht gerade bezeichnen:
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Die Spanier haben schon um die 700 Anlagen in Betrieb und "klein" würde ich die Meisten davon nicht gerade bezeichnen:
Klein sollen sie ja sein, wenn ich nicht irre.
Aber Spanien braucht sehr viel Wasser. Alles muss erweitert werden. Ergo wird es doch groß und dann kommt wieder die Frage, wohin mit dem Abfall.
Und woher die Energie kommen soll, die man braucht, weiß auch keiner.
 
Klein sollen sie ja sein, wenn ich nicht irre.
Aber Spanien braucht sehr viel Wasser. Alles muss erweitert werden. Ergo wird es doch groß und dann kommt wieder die Frage, wohin mit dem Abfall.
Und woher die Energie kommen soll, die man braucht, weiß auch keiner.
Gefühlt warst du schon lange nicht mehr in Spanien :)
Ich kann das natürlich nicht so präzisieren wie @Olstyle , der offensichtlich dort wohnt.

Aber ebenso gefühlt hat nahezu jede Gemeinde entlang der Südküste so eine Anlage stehen.
Und das teils schon seit Jahrzehnten.

Und klein, na ja, die versorgen eben immerhin immer so ca. 1000-5000 Leute, eben mindestens die einzelnen Gemeinden und sind in etwa doppelt groß wie bei uns die Klärwerke der Gemeinden im ländlichen Raum.
Also doch deutlich größer als eine Hauswasserentsalzungsanlage.

Ohne diese Anlagen würde überdies weder der Gemüse/Obstanbau noch die Tourismusindustrie ausreichend Frischwasser haben.

PS:
Jene Anlagen, die ich wahrgenommen habe, werden visuell und überwiegend von Solarstrom gespeist.
Ich dachte bisher, Bayern sei da schon ganz gut dabei, weil ja praktisch jedes Haus schon irgendwo PV auf dem Dach hat, aber die Spanier toppen das locker um das zigfache.
 
Gefühlt warst du schon lange nicht mehr in Spanien :)
Ich war noch nie in Spanien.
Ich hab das nur gelesen, weil Spanien immer mehr austrocknet und man eben Gemüse anbaut.
Aber ebenso gefühlt hat nahezu jede Gemeinde entlang der Südküste so eine Anlage stehen.
Und das teils schon seit Jahrzehnten.
Das sind eben kleine Anlagen, für den Hausgebrauch. ;)
Und klein, na ja, die versorgen eben immerhin immer so ca. 1000-5000 Leute, eben mindestens die einzelnen Gemeinden und sind in etwa doppelt groß wie bei uns die Klärwerke der Gemeinden im ländlichen Raum.
Also doch deutlich größer als eine Hauswasserentsalzungsanlage.
Eigentlich noch kleiner, wenn man die fetten Dinger im arabischen Raum anguckt.
Ohne diese Anlagen würde überdies weder der Gemüse/Obstanbau noch die Tourismusindustrie ausreichend Frischwasser haben.
Darum ging es mir eigentlich. Das Grundwasser ist weg, Spanien will die Produktion steigern, das geht nur mit mehr und größeren Anlagen und dafür brauchst du eine Menge Energie.
 
Klein sollen sie ja sein, wenn ich nicht irre.
Aber Spanien braucht sehr viel Wasser. Alles muss erweitert werden. Ergo wird es doch groß und dann kommt wieder die Frage, wohin mit dem Abfall.
Welcher Abfall? Das Salz?
Das muss logischerweise zurück ins Meer...es kommt ja immer mehr Süßwasser dazu, da brauchste das Salz eh...zudem kommt das Brauchwasser auch irgendwann mal wieder ins Meer.
 
Ich hab gedacht, die entsalzen das nach Art "Verschollen auf der Insel"...

Dann muss das eben getrennt werden, ein paar Anlagen sind nicht schlimm, aber je mehr kommen, um so mehr kippt der Fischbestand um
 
Darum ging es mir eigentlich. Das Grundwasser ist weg, Spanien will die Produktion steigern, das geht nur mit mehr und größeren Anlagen und dafür brauchst du eine Menge Energie.
Ahhh...
Das Grundwasser ist schon seit Jahrhunderten/Jahrtausenden weg.
Zuerst haben die Römer für Bau und Schiffbau abgeholzt bis zum umfallen.
Dann die Araber Holz in Unmengen abgehackt, primär zum Bau der Paläste aber auch zum verfeuern.
Und am Schluss hat er spanische Schiffsbau (Armada und so) dem Land den ökologischen Baumgaraus bereitet.

Die Böden sind also schon so um 1500/1600 recht blank gewesen und der GW-Spiegel analog heftig gesunken.

Die Foliendachlandschaften für den preisbewußten deutschen Gemüsegenießer entstanden ja erst in den 1970gern, der Massentourismus analog ungefähr in der Zeit.

Seit dem werden dort Meerwasserentsalzungsanlagen gebaut.
Ebenso analog lange Zeit mit (russischem) Gas befeuert.

Der Umbau auf Solar (Anteil D. ca. 10%, Anteil SPA ca. 14% am Strommix) erfolgte erst in der jüngsten Vergangenheit.
Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass seit 2021 jedes Jahr in Spanien ungefähr 2x so viel PV Fläche als in D. erstellt wird. Weniger für den geneigten Einfamilienhausbesitzer, sondern in der Masse von der Industrie.

Das spanische Salz findet man dann primär auch als "Industriesalz", wenns nicht verklappt wird.
Aber auch z. B. BASF kauft ganze Güterzugladungen für deren chem. Industrie ein, weil es im Einkauf gerade mal 1/3 von dem aus Deutschland oder Österreich (Steinsalz) kostet.
Unterm Strich sind die Entsalzungsanlagen in Spanien m. W. gut gewinnabwerfende Unternehmen.
Die Endprodukte Salz wie Süsswasser werden gewinnbringend verkauft und soweit gerade eingelesen, schon jetzt ca. 45% der Anlagen ausschließlich mit PV betrieben (andere Quellen aus dem Netz berichten von nur 35%, aber ich bin mal jetzt "pro" Spanien)
 
Ich kann das natürlich nicht so präzisieren wie @Olstyle , der offensichtlich dort wohnt.
Meine Eltern wohnen dort mittlerweile ca. 1/3 des Jahres, ich bin nur zwischenzeitlich mal dort.
Jene Anlagen, die ich wahrgenommen habe, werden visuell und überwiegend von Solarstrom gespeist.
Ich dachte bisher, Bayern sei da schon ganz gut dabei, weil ja praktisch jedes Haus schon irgendwo PV auf dem Dach hat, aber die Spanier toppen das locker um das zigfache.
In Privatbereich ist Solar dafür nach wie vor was total Neues für die Spanier, ehemalige Strafzahlungen an die Iberdrola sei Dank.
Ebenso analog lange Zeit mit (russischem) Gas befeuert.
Algerisches Gas. Siehe z.B.
(Das war wohlgemerkt der Stand bevor Deutschland noch weitere 8 Jahre russisches Gas gekauft hat)

@Threshold
80hm³ reicht bei 46,5m³ pro Kopf Verbrauch für 1,72 Millionen Menschen. Klein ist anders.

Aber wo schieb ich die Diskussion jetzt hin? Mit der deutschen Bundesregierung hat das Alles wenig zu tun. :ugly:
 
Aber wo schieb ich die Diskussion jetzt hin? Mit der deutschen Bundesregierung hat das Alles wenig zu tun. :ugly:
Betrachte es aus Ausflug im Rahmen der generellen Diskussion bzgl. erneuerbaren Energien bzw. deren politischen Begleitung und verknüpft mit dem Ausflug in die jeweils notwendigen länderspezifischen Gegebenheiten (hier Spanien), wofür Energie überhaupt gebraucht wird.
Und belasse es bitte hier, um den Kontext zu wahren...
 
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