Genaugenommen geht es um Wiedergutmachung. Jahrzehntelang wurde das Vermögen kommender Generationen verbraucht. Jetzt verlangt man von genau diesen Generationen,
Hmmm...
Wieso wurde da Vermögen kommender Generationen verbraucht?
Ressourcen würde ich ja noch verstehen,
aber das Vermögen im Sinne von Geld/Wertpapieren/Immobilien wurde durch die letzten -3 Generationen aufgebaut.
Und im Wesentlichen ist die heutige Generation der Nutznießer dieser Vermögenswerte.
immer höhere Sozialabgaben zu zahlen, um den überhöhten Lebensstandard zu halten.
Für wen?
Im Prinzip für jene, die beim Vermögensaufbau der letzten 80 Jahre nicht teilnehmen konnten/wollten whatever = Altersarmut
Eigentlich ist die jetzige Genration in der einzigartigen Lage, sich primär um "Privates" zu kümmern und kann lustig ist Smartphone gucken.
Stichwort: Work/Live Balance
Generationen, die meinige inkludiert, kennt das Thema Live aus dem 14Tägigen Sommerurlaub, ansonsten war/ist Work ansetzt.
1973 dürften weit über 50% der deutschen Haushalte einen Fernseher gehabt haben.
3 Programme und primär S/W Fernseher im ca. 20" Röhre. Kenn ich noch von Oma, die als einzige im Haus einen TV hatte.
Waschmaschine war/wurde damals im Westen auch schon Standard bis unterste Einkommensschichten und beide Geräte haben vermutlich sogar mehr Energie verbaucht, als ihre heutigen Erben.
Das ist richtig WaMa wurden großflächig zw. 1970 und 1980 in Bundesdeutschen Haushalten "en vogue".
Der Trockner übrigens erst ab ca. 1985 bis 1990
Gut - Internet fehlte und Computer auch, dafür beleuchteten 5*100 W das Wohnzimmer. Tatsächlich ist der Haushaltsstromverbrauch seit Ende der 50er kaum noch gestiegen (dafür aber von den 20ern bis Ende 50er explodiert).
Der Anteil der Neuen Medien inkl. TV beträgt allerdings, je nach Statistik zw. 30 und 45%.
Der Spareffekt über LEDs hält sich in Grenzen.
Bei uns im Verband geht man von max. 10-15% aus.
Grund: War "damals" im Schnitt eine Deckenleuchte/Zimmer an, hat man es heutzutage mit sehr viel "Ambientebeleuchtung" zu tun.
Da kleckern sich einzelne 12V Lämpchen zu einem großen Ganzen zusammen.
Die 100W Birne war eher die Ausnahme. Von den damaligen Verkaufszahlen ausgehend,
dürften grob 70-80% die 60W Birne zur Erleuchtung genutzt haben.
Was sich seitdem massiv verändert hat: In vielen dieser Haushalten lebt nur noch eine Person, hat aber mehr m² und verbraucht die gleiche Energiemenge. "Urlaub" heißt nicht mehr "je nach Klasse alle 1-2-3 Jahre für 50-100 l pro Kopf insgesamt nach Italien", sondern "zu Ostern für 150 l auf die Kanaren, über Pfingsten für 80 l nach London, im Juli für 400 l nach Bali und Weihnachten müssen wir mal schaun". Zur Verkehrsmenge kann ich keine soweit zurückliegenden Zahlen finden, aber allein seit 1990 sind es +23% auf den Straßen.
Generell ist der Flächenbedarf in Deutschland pro Person (generationenübergreifend) von 1980: 18-25m² auf 2022: bis zu 42-48 m² (HH/Berlin/München) gestiegen.
In der Stadt überproportional im Vergleich zu Land, wo sich das klassische Einfamilienhaus zw. 1960, ca. 90 m² auf 2022 ca. 120 m² analog vergrößert hat. Das durchschnittliche EFH hat bundesweit 3,1 EW/Haus.
Diese Werte betreffen die Netto-Wohnfläche einer Einheit, ohne Balkone/Terrassen und Flure (Verkehrsflächen in der Wohneinheit).