Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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@compisucher : Dennoch. Als eine Partei welche in nur einen Bundesland vertreten ist bundesweit mitzuentscheiden. Das genau verstehe ich nicht.
Na ja, historisch stand ja kurzzeitig der eigenständige Binnenstaat Bayern im Raum.
Freistaat Bayern heisst ja nix anderes, als dass er sich "freiwillig" dem Bund angeschlossen hat.
Das war wohl nicht wirklich ernst gemeint hatte, aber die Folge, dass sich Bayern ein paar Sonderrechte genehmigte aus deren Konsequenz letztlich auch die CSU entstand.
Dass diese Pfründe mittlerweile aus der Zeit gefallen sind, wird Söder und Co. irgendwann erkennen müssen.
 
Linke und CSU wollen dagegen klagen. Was ich verstehen kann. Es geht ja um ihre Existenz.
Aber wie soll man sonst den aufgeblähten Bundestag verkleinern?

Die Linke dreht am Rad, weil die 5%-Hürde knallhart durchgedrückt werden soll. Daraus resultiert aber keine Verkleinerung des Bundestages. Letztere halte ich für sinnvoll, ersteres ist ein ziemlich offensichtlicher, aus demokratischer Sicht verdammt übler Versuch, die politische Konkurrenz rauszukegeln. Und das richtet sich nicht nur gegen die CSU, sondern gegen absolut alle Kleinparteien. Wer es nicht von Stunde 0 an schafft, bundesweit um Wähler zu werben, spielt ab sofort keine Rolle mehr - selbst wenn er zum Beispiel im gesamten Saarland 100% der Stimmen holt? Sorry, aber diese Entscheidung hat mit Demokratie nichts mehr zu tun.


Böse Welt, von Ahnungslosen regiert.
Ich bin eigenermaßen fassungslos.
Wir haben eine hunderte von Milliarden Euro teure Erdgasinfrastruktur in Deutschland, die sich problemlos für H2 umrüsten lässt.
Soll das jetzt alles zurück gebaut werden - für Wärmepumpen?
60% der Deutschen Bevölkerung zus. mit Wärmepumpen versorgen?

Unsere Erdagsinfrastruktur für H2 fit zu machen ist zwar möglich und sollte längerfristig kommen, aber billig wird das nicht und als kurzfristige Maßnahme kann man es somit nicht einplanen. Zumal wir dank der kompletten Unfähigkeit der Ampel bis auf weiteres überwiegend Wasserstoff aus Erdgas haben und der ist fürs Heizen genutzt (und auch für alles andere außer chemische Industrie) klimaschädlicher, als das Gas einfach direkt zu nutzen. Und wenn sich das irgendwann mal ändert, sollte man H2 immer noch nicht einfach so verbrennen, sondern als einzige dafür wirklich gut geeignete Substanz durch eine Brennstoffzelle jagen. Heizperiode = Solarmangelperiode, den Strom wird man gut gebrauchen können.

Die Begründung der Grünen ist aber mal wieder absolut Banane und zeugt, wie das komplette Gesetz, davon, dass rein gar nicht kapieren, um was es da geht und was für Konsequenzen ihre Beschlüsse haben werden.
 
Im Aussitzen war die Union schon immer sehr gut.
Stimmt. Paradedisziplin.
Und ab 2025 geht es wieder weiter.
Das fürchte ich auch.
Wobei man auch schon merkt, dass Straßenmusikantinnen und Kinderbuchautoren derzeit nicht in ihrer Kernkompetenz tätig sind.
Mal sehen, wer sich dann um die AKWs streitet.
Das ist und bleibt eine sinnfreie Diskussion.
Die Alten sind jetzt am runterfahren.
Kein vernünftiger Ingenieur würde die Teile wieder hochfahren - never change a running system.
Für einen Neustart sind die technologisch viel zu alt.
Und neu?
Wir beide haben dem Lesch zugehört - und ausnahmsweise sehe ich das sehr ähnlich wie er.
Realistisch gäbe erst in einigen Jahrzehnten die erhoffte Technologie in der kommerziellen Nutzung.

Bis dahin aber muss schon längst eine andere Technologie flächenweit im Großeinsatz sein - sonst brauchen wir die AKW Techno gar nicht mehr.
 
Das ist und bleibt eine sinnfreie Diskussion.
Die Alten sind jetzt am runterfahren.
Kein vernünftiger Ingenieur würde die Teile wieder hochfahren - never change a running system.
Für einen Neustart sind die technologisch viel zu alt.
Die Diskussion läuft doch schon und die Union kritisiert Merkel auch für den Ausstieg.
Mit Merz am Ruder wird die Union wieder einsteigen wollen.
Und dann stellt sich die Frage, mit wem koaliert wird.
Die Afd wird beim Atom sicher mitgehen.
Und neu?
Wir beide haben dem Lesch zugehört - und ausnahmsweise sehe ich das sehr ähnlich wie er.
Realistisch gäbe erst in einigen Jahrzehnten die erhoffte Technologie in der kommerziellen Nutzung.
Die 4. Generation kommt eh zu spät und wichtige Fragen sind völlig unbeantwortet.
Das gleiche bei der Fusion.
Jeder Plasmaphysiker kriegt leuchtende Augen und im Supercomputer laufen die Modelle auch schon mehrere Minuten lang (ehe das Magnetfeld kollabiert). Aber technisch ist da gar nichts gelöst.
Alles kommt Jahrzehnte zu spät.
Wir brauchen jetzt was und nicht erst in 50 Jahren.
 
Die Diskussion läuft doch schon und die Union kritisiert Merkel auch für den Ausstieg.
Jetzt aber ernsthaft.
Würdest du mit einen PKW von Berlin-Moabit nach Valencia/Spanien in den Urlaub fahren,
der zuvor in 30 Jahren Betrieb 500.000 km heruntergeschrubbt hat und der nur noch aus geschweißten Ersatzblechen besteht?

Mit Merz am Ruder wird die Union wieder einsteigen wollen.
Yo, klar, Blackrock-Investment-Banker macht einen auf Protonen-Versteher.
Wo ist der Kinderbuchautor geblieben?
Merz braucht eine Schnellschulung...
Und dann stellt sich die Frage, mit wem koaliert wird.
Die Afd wird beim Atom sicher mitgehen.
Ahhhh... eine schwarzbraune Koalition.
Zum Glück werden meine Alterspläne auf einem anderen Kontinent schon konkreter....

Wir brauchen jetzt was und nicht erst in 50 Jahren.
Genau.
Eigentlich wäre es ganz einfach.

Wir haben grob 600 km Nordseeküste mit ordentlichem Tidenhub.

Ratzfatz ne große Betonmauer hingebaut - Beton können wir (noch) - und dann ein riesiges Gezeitenkraftwerk hin.
Reicht für ganz Europa.

Icke höre aber jetzt schon die Umweltschützer jammern: Ja aber Sylt, die Robbe, das Wattmeer, die Würmer.

Sch... drauf... das heisst nicht umsonst Wattmeer - mehr Watt ins Stromnetz, ganz einfach...
 
Jeder Plasmaphysiker kriegt leuchtende Augen und im Supercomputer laufen die Modelle auch schon mehrere Minuten lang (ehe das Magnetfeld kollabiert). Aber technisch ist da gar nichts gelöst.
Alles kommt Jahrzehnte zu spät.
researcher_translation.png

"A technology that is '20 years away' will be 20 years away indefinitely."
Ich könnte es nicht besser sagen als XKCD
 
:lol:
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Zitat hieraus:
"Das ist eine Militarisierung des Verteidigungsministeriums"

Ist halt schon arg blöd, wenn man im Verteidigungsministerium arbeitet, aber keine Soldaten dort haben möchte.
 
:lol:
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Zitat hieraus:
"Das ist eine Militarisierung des Verteidigungsministeriums"

Ist halt schon arg blöd, wenn man im Verteidigungsministerium arbeitet, aber keine Soldaten dort haben möchte.
Ist unsere ganze Regierung nicht auf Unwissenheit und Fachfremd aufgebaut?!

In Deutschland passt an allen Ecken und Enden nix zusammen...
 
Ich kann Pistorius sein Vorhaben schon verstehen. Er möchte das die Bundeswehrreform schneller von Statten geht.
Und Leute vom Militär wissen noch eher was wo gebraucht wird und was nicht.
Ich auch, nix ist logischer als Vertreter der Truppe mit in den Beschaffungsvorgang einzubinden.
Der "Erfolg" der bisherigen Papiertigerzivilbeamten ist ja mehr als überschaubar.
 
:lol:
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Zitat hieraus:
"Das ist eine Militarisierung des Verteidigungsministeriums"

Ist halt schon arg blöd, wenn man im Verteidigungsministerium arbeitet, aber keine Soldaten dort haben möchte.
Prinzipiell hast du Recht, aber ob diese "Reform" wirklich eine Verbesserung ist, kann man durchaus anzweifeln. Im Großen und Ganzen wird ja damit eine zusätzliche Instanz geschaffen, die dem Ministerium Arbeit abnehmen soll. Also ungefähr so, als wenn ein Dachdecker den Job an seinen Sohn auslagerte und es sich vor der Glotze gemütlich machte.
Man könnte natürlich sagen, daß wenn so ein Politiker jetzt weniger involviert ist, muß dies zwangsläufig eine Verbesserung darstellen, aber am Ende bedeutet eine stärkere und bessere Bundeswehr nur mehr militärisches US-Vasallentum, was wiederum der Sicherheit des Landes abträglich ist.
 
:lol:
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Zitat hieraus:
"Das ist eine Militarisierung des Verteidigungsministeriums"

Ist halt schon arg blöd, wenn man im Verteidigungsministerium arbeitet, aber keine Soldaten dort haben möchte.

Mag für Laien erstmal kurios klingen. Aber wenn man bedenkt, dass das Verteidigungsministerium die Bundeswehr beaufsichtigen soll, bestehen da schon erhebliche Interessenskonflikte. Für bürokratische Selbstorganisation existieren ja außerhalb des Ministeriums getrennte, Bundeswehreigene Sturkturen und auch die Umsetzung der ""Zeitenwende"" ist Aufgabe des Beschaffungsbereichs der Bundeswehr, nicht des Ministeriums. Da ist die Frage durchaus berechtigt, warum hier der Bock zum Gärtner gemacht werden soll?

Immerhin: Inkompetenter kann es dadurch (oder durch irgend eine andere Maßnahme) auch nicht mehr werden. Nur halt noch klientelhafter.


Speaking off:
Die taz hatte diese Woche einen schönen, ausführlichen Artikel über die unzähligen personellen Verknüpfungen zwischen SPD und Kohlebranche (aber auch KFZ). Wer also nochmal schwarz auf weiß nachlesen möchte, warum es ein Fulltime-Job für Koalitionspartner ist (respektive unter Merkel: gewesen wäre), den Genossen so sehr in den Arsch zu treten, dass wenigstens ein paar Tippelschritte für Klimaschutz und zukunftsfähige Industriestruktur gemacht werden:
 
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