Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Da hat sie nicht mit Wirtschaftsliberalismus geworben, sondern sich die Corona-Pandemie zu Nutze gemacht. Und mit Grundrechtsgefasel vor allem Jungwähler geködert.

Warn Jungwähler nicht die, die voll gut informiert sind und sich sorgfältig Gedanken machen und einfach die besseren Wähler sind, weswegen dringend noch mehr noch jüngere Wähler brauchen? Glaube mich da an diesbezügliche Ausführungen hier im Thread zu erinnern...


Die NATO ist ein Relikt aus dem kalten Krieg und damit eine Bedrohung für Russland. Wir brauchen aber eine Sicherheitsstrategie, die Russlands natürliche Interessen würdigt.

Russland beansprucht aktuell die militärische Kontrolle bis an die Elbe als sein "natürliches Interesse". Das ist genau die gleiche Bedrohungslage wie im kalten Krieg und sie wurde damals vom westlichen Verteidigungsbündnis angemessen gewürdigt. => NATO ist genau die Sicherheitsstrategie, die wir (leider) wieder brauchen, Putin sei "dank".


Nein, um der Diplomatie wieder eine Chance zugeben. Frieden kommt aus Verhandlungen und aus Kompromissen.

Frieden kommt aus Vertrauen. Entweder Vertrauen in die Verlässlichkeit eines Gegenübers oder Vertrauen in die eigene Stärke. Mit Verlässlichkeit ist es gerade nicht soweit her, Putin hat so ziemlich alle internationalen Abkommen gebrochen, auf die sich ein Vertrauen hätten stützen können.


Aber das bedeutet neben Geld in die Hand nehmen noch viel mehr auch nationale Kompetenzen abzugeben und das nicht nur beim Feld der Verteidigung selbst, sondern ebenso in der Außenpolitik und weder war man in der EU bereit Geld in die Hand zu nehmen (zweimal nicht mehr nach Ende des Kalten Krieges) und noch viel weniger dafür nationale Kompetenzen auf EU-Ebene hin abzugeben (man stelle sich nur mal vor Frankreich, Deutschland und Italien alleine müssten sich auf einen einstimmigen Kurs und Position in ihren Außeninteressen einigen, jetzt versuche das mal mit mehr 20 Staaten, darunter solchen "Spezialisten" wie Polen und Ungarn).

/sign.
Solange Europa ein Flickenteppich ist, muss unsere Verteidigung deutlich weiter aufgestellt sein, um Ausfälle einzelner Partner abzufedern. Aber selbst zwischen einem geeinten Europa und den USA als gleichgroße Partner wäre ein Bündniss unter den derzeitigen Vorzeichen der richtige Weg. Man kann unsere Geopolitik zum Kotzen finden, aber sie ist zu >>90% deckungsgleich mit der der USA. Warum also nicht an einem Strang ziehen, solange man die gleichen Interessen hat? China wird mittelfristig ohnehin größer als die NATO werden, eine künstliche Verkleinerung unserer Sicherheitsbasis wäre ein Fehler.
(Emanzipieren sollte sich Europa trotzdem, damit es nicht weiterhin innerhalb der NATO hinterherdackeln muss)
 
Warn Jungwähler nicht die, die voll gut informiert sind und sich sorgfältig Gedanken machen und einfach die besseren Wähler sind, weswegen dringend noch mehr noch jüngere Wähler brauchen? Glaube mich da an diesbezügliche Ausführungen hier im Thread zu erinnern...
Naja, aber immer noch besser als die AfD Wähler. Welche hauptsächlich aus Älteren bestehen.
Und nochmal würde die FDP auch nicht soviele Stimmen bekommen.
 
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Naja, aber immer noch besser als die AfD Wähler. Welche hauptsächlich aus Älteren bestehen.
Nur weil jemand dir nur dein Bargeld geklaut hat und nicht gleich die gesammte Geldbörse, macht ihn das nicht zu einer tragbareren Person, der man seine Hausschlüssel in die Hand drücken kann.

Und nochmal würde die FDP auch nicht soviele Stimmen bekommen.
Computer sagt doch.
Sofern man eines in 74 Jahren deutsche (Nachkriegs)Demokratie mit Sicherheit sagen kann, dann das, man erreicht die Mehrzahl der Wähler fast immer alleine über aktuelle "polarisierenden" Themen und der eigenen Position dazu, nicht mit dem was irgendwo "kleingedruckt" in mehrere dutzend Seiten starken Parteiprogrammen steht, weil da müsste man dann mal lesen (mehr als 110 Zeichen) und lesen (und das dann auch noch dieses zu verstehen) ist für viele moderne "Jugendliche und Erwachsene" ein "Haider-Endgegner".

Wie schon 2013 festgestellt wurde und seitdem nicht besser geworden ist:


Ob eine Partei, wie die FDP, während einer Regierungsbeteiligung da dann darüber hinaus vor allen mit für 95% der Wähler alles andere als vernünftigen Anliegen glänzt, wie einem Mehrwertsteuer-Vorteil für Hotels, oder Pharmakonzernen, die zum schreiben von Medikamentengesetzen im röslerrischen Gesundheitsministerium ein und aus gehen, vergessen genügend dann fast immer wieder schneller, als ihren nächsten Halbjahrestermin beim Zahnarzt.
 
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Es geht mir um das Argument, dass Ältere angeblich besser wissen wen sie wählen sollen und besser informiert sind.
Was so ja nicht stimmt.
Besser informiert sicher, weil sie mehr Themen selbst betreffen, als einen jungen Menschen, deshalb besser in der Lage sein das auch einordnen zu können und daraus die richtigen Entscheidungen zu treffen, nur bedingt.
Trotzdem hilft mehr Lebenserfahrung und Eigenverantwortung, für sein eignes Leben, immer (nur halt mehr, oder eben weniger mehr) und ist ein Vorteil, welche viele Jugendliche noch nicht haben (können), solange sie keine Ausbildung angefangen haben, oder im Berufsleben angekommen sind (oder andere Faktoren eine deutlich vorgezogene Reifung erfordern).

Und wie sähe es aus wäre 2030 Wahl?
 
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Besser informiert sicher, weil sie mehr Themen selbst betreffen, als einen jungen Menschen, deshalb besser in der Lage sein das auch einordnen zu können und daraus die richtigen Entscheidungen zu treffen, nur bedingt.
Trotzdem hilft mehr Lebenserfahrung und Eigenverantwortung, für sein eignes Leben, immer (nur halt mehr, oder eben weniger mehr) und ist ein Vorteil, welche viele Jugendliche eben noch nicht haben (können), solange sie keine Ausbildung angefangen haben, oder im Berufsleben angekommen sind.
Naja, wenn ich mir die 15% der Afd angucke habe ich da meine Zweifel.
Und wie sähe es aus wäre 2030 Wahl?
Das weiß ich nicht.
 
Naja, wenn ich mir die 15% der Afd angucke habe ich da meine Zweifel.
Wer Egoist ist interessiert primär vor allen wie er seinen persönlichen Wohlstand halten kann (der größere Teil der AfD-Wähler kommt aus dem Mittelstand und / oder hat Besitz) und diesen findet man (üblicherweise), oh Wunder, auch ehr bei Menschen die schon etwas älter sind und nicht primär bei 16-jährigen.

Viele dieser Minimum 7-10% dieser AfD-Wähler würden an gleicher Stelle wohl sonst auch durchaus CDU und FDP wählen, hätten sie halt nicht das Gefühl diese Parteien würden ihre in ihrer Jugend, als sie 16 waren, gesellschaftlich-vermittelten Werte und Ordnung in Frage stellen ("klassische Familie") und es schaffen das der deutsche Mittelstand seit Jahr und Jahrzehnt (kontinuierlich) schrumpft und sie die nächsten sein könnten, die in diese Statistik fallen (während man in der Politik 14 Jahre lang Milliardenteure Flughäfen und Hafenopern baut und reichen Investoren, von Pleitekaufhäusern, wie Galeria-Kaufhof und umweltfreundlichen Fluggesellschaften, sowie Pleitebanken das Geld mit beiden Händen hinterwirft).

Das weiß ich nicht.
Ach, aber du bist dir 1510%ig sicher 2030 könnten junge Wähler niemals nie wieder soviele Stimmen der FDP geben?
Also entweder kannst du in die Köpfe dieser heute oft noch nicht einmal annähernd 16-jährigen schauen, hast dir strafbewährte und unterschriebene Garantien für geben lassen, oder aber, was wohl ehr zutrifft, du stellst dazu einfach eine populistische Behauptung auf, die so brüchig wie ein antiker Tonkrug ist.

Such es dir aus. ;)
 
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Also irgendwie, finde ich es unpassend FDP und AfD so zu vermischen. Man kann sicherlich viele Gründe finden warum man die FDP nicht mag, aber rein faktisch kann man sie zwar unsozial nennen, aber sie hat sicher keine Strömung, die die freiheitlich, demokratische Rechtsordnung infrage stellen möchte, oder Mitglieder, die gewaltbereit gegen den Staat sind.

Man muss schon ganz klar trennen, zwischen einer Partei, deren Meinung man nicht mag - das muss man aushalten - und einer Partei, die durchaus anti-demokratische Tendenzen zeigt.
 
Wer Egoist ist interessiert primär vor allen wie er seinen persönlichen Wohlstand halten kann (der größere Teil der AfD-Wähler kommt aus dem Mittelstand und / oder hat Besitz) und diesen findet man (üblicherweise), oh Wunder, auch ehr bei Menschen die schon etwas älter sind und nicht primär bei 16-jährigen.
Naja, das war ja mein Argument das die AfD vorwiegend von Älteren gewählt wird.
Soviel zu Vernunft.

Ach, aber du bist dir 1510%ig sicher 2030 könnten junge Wähler niemals nie wieder soviele Stimmen der FDP geben?
Es ging mir um den aktuellen Stand und die nächste Bundestagswahl.

Und nicht darüber was irgendwann mal in 2030 sein könnte.

Also irgendwie, finde ich es unpassend FDP und AfD so zu vermischen. Man kann sicherlich viele Gründe finden warum man die FDP nicht mag, aber rein faktisch kann man sie zwar unsozial nennen, aber sie hat sicher keine Strömung, die die freiheitlich, demokratische Rechtsordnung infrage stellen möchte, oder Mitglieder, die gewaltbereit gegen den Staat sind.

Man muss schon ganz klar trennen, zwischen einer Partei, deren Meinung man nicht mag - das muss man aushalten - und einer Partei, die durchaus anti-demokratische Tendenzen zeigt.

Es ging mir um das Pseudo- "Vernunftsargument", dass ältere Wähler vernünftiger und besser wählen als Jugendliche. Anhand der AfD sieht man dass das Gegenteil der Fall ist.
 
Also irgendwie, finde ich es unpassend FDP und AfD so zu vermischen. Man kann sicherlich viele Gründe finden warum man die FDP nicht mag, aber rein faktisch kann man sie zwar unsozial nennen, aber sie hat sicher keine Strömung, die die freiheitlich, demokratische Rechtsordnung infrage stellen möchte, oder Mitglieder, die gewaltbereit gegen den Staat sind.
Nein, man kann sie sehr gut "vermischen", weil die FDP von der AfD nur ihr völkisches und Anti-EU Gefassel unterscheidet, ansonsten gleichen sie sich beim Rest fast wie ein Ei dem anderen Ei.
Oder kurz gesagt, die AfD ist nichts anderes als eine rechts-völkische FDP.
 
Nein, man kann sie sehr gut "vermischen", weil die FDP von der AfD nur ihr völkisches und Anti-EU Gefassel unterscheidet, ansonsten gleichen sie sich beim Rest fast wie ein Ei dem anderen Ei.
Oder kurz gesagt, die AfD ist nichts anderes als eine rechts-völkische FDP.
Also, da habe ich, wie @seahawk eine andere Meinung.
Das "Fischen" um Wählerstimmen haben alle Parteien schon gemacht, fängt aktuell bei der Putin-Freundin Wagenknecht an und hört beim Söder-Wendehals auf.
Den entscheidende Satz hat @seahawk eigentlich schon geschrieben:
Man muss schon ganz klar trennen, zwischen einer Partei, deren Meinung man nicht mag - das muss man aushalten - und einer Partei, die durchaus anti-demokratische Tendenzen zeigt.
 
Naja, das war ja mein Argument das die AfD vorwiegend von Älteren gewählt wird.
Soviel zu Vernunft. Und da sind auch viele mit bei denen es finanziell nicht so gut geht.
Gerade in Ostdeutschland.
Bitte hör auf so einen falschen Quatsch zu erzählen:

(Scrollen, bis Wählerschaft und lesen.)

Es ging mir um den aktuellen Stand und die nächste Bundestagswahl.
Die ist aber auch noch nicht "heute", sondern in 3 Jahren und selbst bis dahin kann irgend ein Thema wieder dafür sorgen das die FDP zulegt, ganz zu schweigen davon das sich die Regierung alle 4 Jahre ändert, angestoßene politische Prozesse und Entscheidungen längerfristig auswirken / laufen und eben nicht nach der nächsten Wahl Wahlergebnisse für immer und ewig "endgültig" sind, sondern nur für 4 Jahre.

Und nicht darüber was irgendwann mal in 2030 sein könnte.
Du spekulierst doch genauso was 2025 "sein könnte", ich hab nur etwas mehr als eine Legislaturperiode drangehangen und nicht 10 Stück / 40 Jahre.

Es ging mir um das Pseudo- "Vernunftsargument", dass ältere Wähler vernünftiger und besser wählen als Jugendliche. Anhand der AfD sieht man dass das Gegenteil der Fall ist.
Indem du mit noch viel größeren Pseudo-"Vernuftsargumenten", unter Jugendlichen, argumentierst?

Also, da habe ich, wie @seahawk eine andere Meinung.
Das "Fischen" um Wählerstimmen haben alle Parteien schon gemacht, fängt aktuell bei der Putin-Freundin Wagenknecht an und hört beim Söder-Wendehals auf.
Die FDP betreibt vorrangig Klientelpolitik für Kapital und Vermögende und lamentiert in einer Tour an die Eigenverantwortung und Freiheit des einzelnen Bürger und zuviel Staat.

Die AfD schießt abseits ihrer völkischen Parolen genau die selben Kerben.
Würde man das rechts-völkische Geschwafel der AfD entfernen, bliebe, wie unter ihrem Gründer Lucke, seinerzeit, eine Europa- und Euro-ablehnende FDP übrig.
Das kann man so auch fein aus dem Parteiprogramm der AfD und FDP rauslesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, man kann sie sehr gut "vermischen", weil die FDP von der AfD nur ihr völkisches und Anti-EU Gefassel unterscheidet, ansonsten gleichen sie sich beim Rest fast wie ein Ei dem anderen Ei.
Oder kurz gesagt, die AfD ist nichts anderes als eine rechts-völkische FDP.
Sorry, aber das muss an Deiner Wahrnehmung liegen:

FDP


Die AfD hat nicht mal eine Seite zum Thema "Queer"
 
Sorry, aber das muss an Deiner Wahrnehmung liegen:

FDP


Die AfD hat nicht mal eine Seite zum Thema "Queer"
Ähm, dir ist aber bewusst das ins völkische auch das Bild von Gesellschaft und Familie fällt und somit auch sowas und das die AfD deshalb natürlich auch nichts zu "queer" hat?
 
Die FDP betreibt vorrangig Klientelpolitik für Kapital und Vermögende
Wie auch die CDU.
Die Grünen und Linken machen Klientelpolitik für die Ärmeren und Umweltschutz.
Die SPD sucht noch Klientel.
Und die AfD geht auf Russland-Kuschelkurs mit der erwähnenswerten Ironie, das "rechts" historisch eigentlich der Todfeind vom allem in Richtung Osten war
So what?

Natürlich sind das Parteiprogramme, die auf die jeweiligen Wählerschichten und Zielgruppen passen.

und lamentiert in einer Tour an die Eigenverantwortung und Freiheit des einzelnen Bürger und zuviel Staat.
Genau.

Würde es z. B. nach mir gehen, gäbe es so wenig wie möglich staatlichen Einfluss inkl. der Abschaffung des Sozialstaates. Jeder ist seines eignen Glückes Schmid.
Für die meisten auf dem Wohlfühlsofa Deutschland in der sozialen Hängematte unvorstellbar, aber so ticke ich eben.
Und bevor das Geschrei losgeht, gefühlt 99% der Menschen geht es bei uns besser als den meisten in einem anderen EU-Land = Rumänien.

Die AfD schießt abseits ihrer Fischereiversuche genau die selben Tendenzen und Interessen.

Was auch normal ist.
Du findest in allen Parteiprogrammen Überschneidungen.
Sonst wären die üblichen Koalitionen ja gar nicht umsetzbar.
Würde man das rechts-völkische Geschwafel der AfD entfernen, bliebe, wie unter ihrem Gründer Lucke, seinerzeit, eine Europa- und Euro-ablehnende FDP übrig.
Seit wann lehnt die FDP Europa ab? :hmm:
Das ist doch jetzt geschriebener Schwachfug...

Das kann man so auch fein aus dem Parteiprogramm der AfD und FDP rauslesen.
Genau deshalb habe ich FDP oben verlinkt und hier die AfD


Es ist ein riesiger Unterschied ob man "gemeinsam stark" (FDP) oder "Europa der Nationen (AfD) voranstellt.
 
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Seit wann lehnt die FDP Europa ab? :hmm:
Habe ich nirgends geschrieben.
Es geht darum das die AfD das unter Lucke war, eine Europa und Euro ablehende FDP, was mehr oder weniger auch fast das nahezu einzige war, was sie in ihren Anfängen 2013 von der FDP unterschied, bis dann mit Gauland, Höcke und "Friends" noch der rechte Kokolores verstärkt dazugekommen ist.
 
Bitte hör auf so einen falschen Quatsch zu erzählen:

(Scrollen, bis Wählerschaft und lesen.)
Bei der Wählerschaft der AfD muß ich mich wohl geirrt haben:
Bezogen auf die Sozialstruktur der AfD-Wählerschaft kommen die vorliegenden Untersuchungen zu teilweise disparaten Befunden, was darauf hindeutet, dass monokausale Erklärungsversuche hier zu kurz greifen. So führen z.B. weder eine hohe Arbeitslosenquote noch ein höherer Ausländeranteil per se zu einer größeren Wahlbereitschaft der AfD. Im Westen scheint die AfD vor allen dort zu punkten, wo die Wähler ein unterdurchschnittliches Haushaltsaufkommen aufweisen und/oder einer Tätigkeit in der Industrie nachgehen. Im Osten ist sie in ländlichen Regionen stark, die unter Abwanderung leiden und ökonomisch abgehängt zu werden drohen. Arbeiter und Arbeitslose sind unter den Wählern zwar überdurchschnittlich vertreten, machen aber nur ein Viertel der AfD-Gesamtwählerschaft aus, während die übrigen drei Viertel auf Angestellte, Beamte und Selbständige entfallen. Auch bei den formalen Bildungsabschlüssen dominieren die mittleren Ränge (Niedermayer / Hofrichter 2016).
Das hätte ich echt nicht gedacht.


Die ist aber auch noch nicht "heute", sondern in 3 Jahren und selbst bis dahin kann irgend ein Thema wieder dafür sorgen das die FDP zulegt, ganz zu schweigen davon das sich die Regierung alle 4 Jahre ändert, angestoßene politische Prozesse und Entscheidungen längerfristig auswirken / laufen und eben nicht nach der nächsten Wahl Wahlergebnisse für immer und ewig "endgültig" sind, sondern nur für 4 Jahre.
Über das "heute" hat man Daten. Z.B. die letzten Ergebnisse der Landtagswahlen und auch aktuelle Umfrageergebnisse. Und Vorhersagen oder Einschätzungen über kürzere Zeiträume sind sicherer.
Es kann natürlich auch etwas völlig unvorhersehbares eintreten. Und deswegen die FDP wieder in der Wählergunst steigen. Aber momentan sieht es eben nicht danach aus.
Indem du mit noch viel größeren Pseudo-"Vernuftsargumenten", unter Jugendlichen, argumentierst?
Ihr müßt erstmal das Gegenteil eurer Behauptung beweisen, dass junge Menschen schlechter oder "falsch" wählen würden. Weil ihnen die Lebenserfahrung fehlt.
 
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Ähm, dir ist aber bewusst das ins völkische auch das Bild von Gesellschaft und Familie fällt und somit auch sowas und das die AfD deshalb natürlich auch nichts zu "queer" hat?
Die FDP und die AfD haben eigentlich kaum Gemeinsamkeiten, außer dass die AfD auch verspricht bestimmte Steuern zu senken oder abzuschaffen, aber im Gegensatz zur FDP tut sie das ohne sich zur Schuldenbremse zu bekennen und ohne Sozialleistungen kürzen zu wollen.

Nur weil man beide nicht mag, sollte man sie aber nicht in einen Topf werfen.
 
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