Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Da hat sie nicht mit Wirtschaftsliberalismus geworben, sondern sich die Corona-Pandemie zu Nutze gemacht.
Sie sind mit auf denn Rechtspopulisten- und Schwurblerzug aufgesprungen, von wegen alles nicht nicht mal 10% so wild, weg mit jeglichen Beschränkungen.
Das hat genügend "Jungwähler" spitz wie Nachbars Lumpi werden lassen, weil "ging ja gar nicht", das man am Wochenende nicht feiern gehen konnte! Das hat man auch unter Studenten hier in der Nachbarschaft, hier in der Ecke sind wegen der nahen Uni ziemlich viele eingemietet, damals, während Covid, immer wieder mitbekommen.

Entweder trotz Beschränkungen illegal fleißig gefeiert(während der Lockdowns war die Polizei hier immer mal wieder zum "Partys sprengen"), sich sonst in einer Tour über nicht feiern gehen zu können aufgeregt und jedem der daher kam fast schon zwanghaft nachgeplappert, wie nutzolos alle Maßnahmen sind, egal aus welch noch so schräger Ecke das kam.

Und mit Grundrechtsgefasel vor allem Jungwähler geködert.
Es wurde das gewählt was die FDP permanent "in die Kamera" fasselte, in das frei zugängliche Restparteiprogramm der FDP hat doch da keiner reingeschaut.
Man brauchte entsprechend also fast schon nichts mehr ködern, weil es war nicht so das man a) nicht aus der Vergangenheit nachvollziehen können was die "Realpolitik" der FDP ist, sobald sie in der Regierung ist und b) sie ihre üblichen Maroten versucht hätte bewusst zum "ködern" zu verstecken, um wählbarer zu werden.
Die FDP hat im Grunde nur eine gerade neu rausgerachte Schalplatte aufgelegt, das erste gespielte Lied war etwas anders, aber die generelle Musikrichtung und der musikalische Stil der restlichen Lieder blieb exakt gleich.
 
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Das relativiert Wagenknecht doch schon fast.
 
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Das relativiert Wagenknecht doch schon fast.
Ich halte das für nicht für ganz direkt mit damals vergleichbar.
Unterschiede sind unter anderen, man hatte sich in denn Ersten Weltkrieg eingemischt, der hat die USA in nicht ganz 2 Jahren 320.000 verlorene Soldaten eingebracht und war teuer.
Dann erholten sich die USA gerade von einer der schwersten Weltwirtschaftskrisen, welche die USA ebenfalls (als Ausgangspunkt selbiger) wirtschaftlich hart getroffen hatte.
Außerdem konnten sich die Menschen damals über Details von Gründen, warum (mal wieder) in Europa ein Krieg ausbrach (ist nicht so als wäre der letzte bereits 75 Jahre her gewesen), weniger unabhängig und tagesaktuell informieren.

Das dort entsprechend unter denn Menschen Ablehnung vorherrschte, sich wieder in Europa in einen Krieg zu stürzen, welcher (die USA waren zu dem Zeitpunkt, abseits ihrer Wirtschaftsleistung, auch noch keine Supermacht, wie nach '45, sollte man auch nicht vergessen) die USA nicht einmal direkt betroffen hat, ist daher wohl auch ehr nachvollziehbar als wenn sich 2023 eine Wagenknecht und Schwarzer hinstellen und pro-Kreml Friedensdemos veranstalten.

Aber natürlich gab es, abgesehen von obrigen Gründen, auch damals durchaus aktive faschistische Bewegungen in den USA (u.a. Silver Legion of America), welche natürlich auch versucht haben Hitlers Agression im eigenen Sinne propagandistisch politisch zu benutzen und da ist ein agressiver Hitler halt schlechter für das faschistische Image, als ein Hitler der der von seinen Gegnern "gezwungen wurde" anzugreifen.
 
Die NATO ist ein Relikt aus dem kalten Krieg und damit eine Bedrohung für Russland. Wir brauchen aber eine Sicherheitsstrategie, die Russlands natürliche Interessen würdigt.
 
Ist jetzt nicht vor Begründungen strotzend...

Will jetzt eine ahnungslose Weisler über wohl und Wehe der z. B. Baltischen Staaten und über deren Köpfe hinweg entscheiden?
DIE fühlen sich nämlich durchaus von den doofen Russen bedroht.
Die persönliche Einschätzung einer Wiesler ist maximal eine Meinung, dazu noch eine schlechte einer gefühlt bildungsfernen Person.
Was genau versteht die Frau von Bedrohungslagen?
Die NATO ist ein Relikt aus dem kalten Krieg und damit eine Bedrohung für Russland. Wir brauchen aber eine Sicherheitsstrategie, die Russlands natürliche Interessen würdigt.
Die da wären?
 
Nein, um der Diplomatie wieder eine Chance zugeben. Frieden kommt aus Verhandlungen und aus Kompromissen.
 
Nein, um der Diplomatie wieder eine Chance zugeben. Frieden kommt aus Verhandlungen und aus Kompromissen.
Nun ja, wie wäre es, wenn man erst gar keine "Spezialoperationen", als großangelegten Angriffskrieg getarnt, gegen ein Nachbarland ausübt?

So lange man Despoten und Diktaturen in der näheren Nachbarschaft hat, ist so ein Verteidigungsbündnis echt praktisch, finde zumindest ich.

Ich drehe es mal um.
Wenn es keine Regime mehr wie z. B. Russland, Belarus oder auch Syrien oder Iran und auf der anderen Seite der Welt Myanmar oder Nordkorea mehr gibt, dann können wir gerne über eine Alternative der Nato sprechen.
 
Frieden bedeutet Kompromisse zu finden und mit Respekt zu agieren. Mehr Waffen und mehr Soldaten sind immer eine Bedrohung und diese erzeugt Angst und Angst erzeugt oft Gewalt bei den Bedrohten.
Wir müssen diesen Kreislauf aus Gewalt und Unterwerfung durchbrechen, das Töten beenden und der Diplomatie Raum geben. Es geht darum Menschenleben auf allen Seiten zu retten und eine vernichtende Spirale der Eskalation zu durchbrechen, die das Leben aller Menschen gefährdet.
 
Wir müssen diesen Kreislauf aus Gewalt und Unterwerfung durchbrechen, das Töten beenden und der Diplomatie Raum geben.
Russland will aber die Ukraine unterwerfen.
Es geht darum Menschenleben auf allen Seiten zu retten und eine vernichtende Spirale der Eskalation zu durchbrechen, die das Leben aller Menschen gefährdet.
Dann soll Putin seine Armee aus der Ukraine abziehen.
 
Frieden bedeutet Kompromisse zu finden und mit Respekt zu agieren. Mehr Waffen und mehr Soldaten sind immer eine Bedrohung und diese erzeugt Angst und Angst erzeugt oft Gewalt bei den Bedrohten.
Wir müssen diesen Kreislauf aus Gewalt und Unterwerfung durchbrechen, das Töten beenden und der Diplomatie Raum geben. Es geht darum Menschenleben auf allen Seiten zu retten und eine vernichtende Spirale der Eskalation zu durchbrechen, die das Leben aller Menschen gefährdet.
Sorry, werter @seahawk

Das sind eher allgemein gehaltene "Plattitüden".
Unterschwellig vernehme ich ich im 2. Satz die Anspielung, das exemplarische Russland sah sich bedroht.
Nochmal: an welchem Tag genau wurde Russland nach dem des Kalten Krieges direkt oder indirekt, subtil oder nicht vorn irgend einem Land der Erde existenziell bedroht?

Randbemerkung:
Das ist ja das Narrativ von heute, vor einem Jahr war es, die Nazis aus der Ukraine zu werfen.
Ja, wat den nun?
Hat Putler also vor einem Jahr den Krieg begonnen und gar nicht gewußt, warum genau?
Klingt nicht nach einem weitsichtigen Staatenlenker, sondern nach einem Volldepp.
 
Okay, ich höre mit dem Wagenknecht-Style auf.

Aber das Prinzip ist geil einfach.

"Es stimmt zwar, dass Russland den militärischen Konflikt eskalierte, aber jetzt ist es wichtig, dass auch der Westen und die Ukraine ohne Vorbehalte bereit sind durch diplomatische Lösungen und Verhandlungen Frieden zu erreichen. Es darf keine roten Linien geben, wenn es um die Erreichung eines Waffenstillstandes geht. Nur ein Ende der Kämpfe kann das Sterben auf beiden Seiten beenden. Darauf muss der Fokus einer engagierten Sicherheits- und Friedenspolitik liegen. Beide Seiten müssen bereit sein Lösungen zu finden und nicht erst auf ein Nachgeben der anderen Seite warten. Auch die Ukraine muss konstruktiv an Lösungen für einen Frieden arbeiten."

Allerdings glaube ich wirklich, dass es dauerhaft sinnvoll ist die NATO an Bedeutung verlieren zu lassen und ein europäisches Verteidigungsbündnis auf Basis der EU stärker zu forcieren und auch militärisch eigenständig handlungsfähig zu machen. Das bedeutet aber eine Aufrüstung in Europa und auch in Deutschland. Ob Frau Wissler daran dachte, mag jeder für sich entscheiden.
 
Allerdings glaube ich wirklich, dass es dauerhaft sinnvoll ist die NATO an Bedeutung verlieren zu lassen...
Das wäre schon spätestens nach 1991 sinnvoll gewesen, oder es zumindest in ein neues zu transformieren, weg von dem Fundament des Kalten Krieges, auf welchen die NATO aufgestellt worden war.
...und ein europäisches Verteidigungsbündnis auf Basis der EU stärker zu forcieren und auch militärisch eigenständig handlungsfähig zu machen. Das bedeutet aber eine Aufrüstung in Europa und auch in Deutschland. Ob Frau Wissler daran dachte, mag jeder für sich entscheiden.
Genauso notwendig wie weg von nationaler "Kleinstaaterei" bei der europäischen Verteidigung zu kommen (jedes Land seine eigene Armee) und eine gemeinsame europäische Gesamtarmee aufzustellen.

Aber das bedeutet neben Geld in die Hand nehmen noch viel mehr auch nationale Kompetenzen abzugeben und das nicht nur beim Feld der Verteidigung selbst, sondern ebenso in der Außenpolitik und weder war man in der EU bereit Geld in die Hand zu nehmen (zweimal nicht mehr nach Ende des Kalten Krieges) und noch viel weniger dafür nationale Kompetenzen auf EU-Ebene hin abzugeben (man stelle sich nur mal vor Frankreich, Deutschland und Italien alleine müssten sich auf einen einstimmigen Kurs und Position in ihren Außeninteressen einigen, jetzt versuche das mal mit mehr 20 Staaten, darunter solchen "Spezialisten" wie Polen und Ungarn).
 
Allerdings glaube ich wirklich, dass es dauerhaft sinnvoll ist die NATO an Bedeutung verlieren zu lassen und ein europäisches Verteidigungsbündnis auf Basis der EU stärker zu forcieren und auch militärisch eigenständig handlungsfähig zu machen. Das bedeutet aber eine Aufrüstung in Europa und auch in Deutschland. Ob Frau Wissler daran dachte, mag jeder für sich entscheiden.
Gut, dass Du diesen Aspekt ins Spiel bringst.
Das wäre aus meiner Perspektive dann auch meine Konsequenz daraus.
Die here Absicht von dir verstehe ich durchaus, die differenzierte Betrachtung war mir aber wichtig.
 
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