Nightslaver
PCGH-Community-Veteran(in)
Die gab es auch schon auf antiken Handelsschiffen und späteren Segelschiffen und bis heute auf jeden Frachter und Kreuzfahrtschiff (Kapitän, erster Offizier, zweiter Offizier, Wachoffizier, Leitender Ingenieur, Bootsmann, Matrose, Deckhelfer, ect.).Es gibt eine Befehlsstruktur auf Raumschiffen. Die ist logischer Weise militärisch ausgelegt.
Denk daran, wann Star Trek entstanden ist. Die 60er waren militärisch geprägt. Uniformen waren belebt.
Es macht auch Sinn, weil du nicht erst über jede Kursänderung und Segelsetzung demokratisch abstimmen kannst und der Kapitän und seine Offiziere, üblicherweise ein vielfaches mehr nautische Erfahrung und Wissen verfügt, als der einfache Matrose, der im letzten Hafen zum Deck schruben und Segel setzen angeheuert wurde.
Star Trek hat sich da also nicht am "Kalten Krieg" orientiert, zumindest nicht bei seinen Schiffen und Besatzungen (für die Klingonen stand sehr wohl der Ostblock Pate), sondern schlicht an der (zivilen) Seefahrt allgemein, die auch Uniformen kennt.
Richtig, es gab im Ostblock eigene Weltraumserien und Filme, die waren sogar vom Design und Requisiten ziemlich stark dabei (für ihre Zeit), manches davon diente später Star Wars, optisch, sogar als Vorlage.Man stelle sich vor, die Menschheit fliegt mit Raumschiffen los, die riesige Trichter vor sich herschieben oder gigantische Sonnensegel benutzen und in den endlosen Weiten der Galaxis auf nichts treffen? Das guckt sich keiner an.
Ich weiß nicht, wie die Menschheit ins All aufbrechen wird, aber eine Befehlsstruktur brauchst du, man kann nicht alles diskutieren und dann abstimmen.
Allerdings hatten die Ostblockproduktionen meist ein Problem, in der Zukunft hatte der Kommunismus natürlich gesiegt (in Star Trek eigentlich auch, zumindest auf der Erde, aber pssst), es gab also keine Probleme mehr und keine Gegner, entsprechend langweilig waren die Produktionen meist und niemand wollte es schauen und genau darum kennt es heute oft auch keiner mehr.
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Es braucht ziemlich oft Führer, niemand würde wohl die Anweisungen seines Bergführers (normalerweise) in Frage stellen, oder die Entscheidungen seines Bus- / Bahnfahrers, die eines Feuerwehrmannes, oder Fahrlehrers, genauso wenig wie die des Schiffführers, oder Flugzeugkapitäns, selbst in deiner Kindheit sind die meisten Dinge autokratische Entscheidungen der Eltern, gerade und besonders in denn ersten 12 Lebensjahren, oder auch an welche Straßenverkehrsregeln du dich zu halten hast.Ab und zu braucht es einen Führer.![]()
Die meisten Dinge in menschlichen Gemeinschaften sind und werden autokratisch geregelt, weil man davon ausgeht das die Positionen mit entsprechend befähigten / ausgebildeten Personen besetzt sind und weil vieles zusammenbrechen würde, würde man über jeden Prozess in klein-klein erstmal einen demokratischen Konsens einholen und dann auch noch oft von Leuten die kaum, oder gar keine Ahnung vom Thema haben und nicht selten ist es auch schlicht unmöglich / nicht realistisch, einen Konsens einzuholen.
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