Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Einmal "populistisch" über die Vermögenssteuer reinzuholen und aber dafür den Verlust von Arbeitsplätzen zu riskieren?

Das System muß umgebaut werden.
Es ist viel zu leicht und lukrativ, mit vorhandenem Geld, ohne Leistung, noch mehr Geld zu generieren.
Mieten, Aktien,Spekulationen.
Diese Gewinne werden von den Werktätigen erzeugt, aber sie kommen ihnen am wenigsten zu gute.

Wir erhöhen, trotz riesiger Produktionssteigerungen durch Wissenschaft und Technik das Rentenalter, mit der Begründung einer negativen Demografie.

Wo bleiben aber die Gewinne durch die Steigerungen der Produktivität ?
Da muß man rangehen und an das außer Landes schaffen von Gewinnen.
Waren da nicht Firmen wie MC Doof, Microsoft und Apple beteiligt?

"Microsoft zahlt keine Steuern auf 260 Milliarden Euro Gewinn
Zusammen erwirtschafteten die drei im Ende Juni 2020 zu Ende gegangenen Finanzjahr aber einen Gewinn (!) von 260 Milliarden Euro. Die Steuerlast darauf laut „Guardian“: 0 Euro.06.06.2021
https://www.finanzen100.de › boerse
123 Milliarden Euro Steuern gespart: Wie US-Tech-Riesen auch in Europa den Fiskus austricksen - Finanzen100"

Meine Frau erzählte mir das die Lizenzgebühren für ihre Firma um 20% steigen. ( Wettbewerbsfähigkeit)

Aber der Deutsche Michel, denkt bei Steuern sofort an sein kleines Häuschen und der Hartz4 Bezieher, an sein Einkommen.
Gegenargument:" Willst wohl die DDR wiederhaben?"

Nee, so wie die Ökologie in den Köpfen und Herzen der Menschen Relevanz gewinnt, sollte dies auch beim Thema soziale Gerechtigkeit gelten und Sozialdarwinismus ablehnen

Nur mal als Ossi.
Das was die Leute wollten, war die BRD der 80er Jahre, mit ihrem allgemeinen Lebensstandard und sozialen Sicherungssystemen, aber das existiert nicht mehr.
Vielleicht daher die " Undankbarkeit" vieler?
 
Nur mal als Ossi.
Das was die Leute wollten, war die BRD der 80er Jahre, mit ihrem allgemeinen Lebensstandard und sozialen Sicherungssystemen, aber das existiert nicht mehr.
Vielleicht daher die " Undankbarkeit" vieler?
Und das ist keineswegs nur die Ossi-Perspektive.

Sicherlich, es werde tatsächlich Steuergelder verschwendet. Aber da ist noch zu unterscheiden zwischen fahrlässiger oder möglicherweise sogar schon kriminell-vorsätzlicher Verschwendung und Maßnahmen/Projekten, die durchaus sinnvoll angelegt sind, aber halt einfach nicht funktioniert haben. Fehlinvestitionen sind kein Privileg der Privatwirtschaft.

Dessen ungeachtet macht Steuerverschwendung nur einen Bruchteil dessen aus, was der Allgemeinheit durch unverständliche Steuerbefreiungen, Nichterhebung/-vollzug und ein generell ausbaufähige Besteuerung entgeht.

Sicherlich, Geld einsparen wäre schon ganz gut.
Mehr Geld einnehmen und sinnvoll ausgeben ist aber noch besser.
 
Nur mal als Ossi.
Das was die Leute wollten, war die BRD der 80er Jahre, mit ihrem allgemeinen Lebensstandard und sozialen Sicherungssystemen, aber das existiert nicht mehr.
Vielleicht daher die " Undankbarkeit" vieler?

Die Systeme, die dann den Ossis, die nichts eingezahlt hatten und auch keine Rücklagen aus ihren Systemen mitbrachten, trotzdem ihre Absicherung besorgt haben? Ja, dann kann man man schon undankbar sein und lieber weiter Genosse Putin zu jubeln.
 
die nichts eingezahlt hatten und auch keine Rücklagen aus ihren Systemen mitbrachten

Unsinn.
Was ist wohl der ganze Krempel wert gewesen? Schon alleine die Kinder und Jugendlichen, gut ausgebildet ?
Ich bin mit 24 im Westen gelandet und habe dem Staat nichts gekostet aber seit über 30 Jahren Werte geschaffen.
Vielleicht einfach mal weiter denken?
 
Unsinn.
Was ist wohl der ganze Krempel wert gewesen? Schon alleine die Kinder und Jugendlichen, gut ausgebildet ?
Ich bin mit 24 im Westen gelandet und habe dem Staat nichts gekostet aber seit über 30 Jahren Werte geschaffen.
Vielleicht einfach mal weiter denken?
11 Millionen gut ausgebildeter Arbeitskräfte, einen Berg an Immobilen mit unfassbaren Wertsteigerungen in den letzten 30 Jahren (degegen waren die ggf. anfallenden Renovierungskosten ein Witz), 15 Millonen zusätzliche Konsumenten für Absatz der eigenen Waren, eine ganze Menge an exelent ausgebildeten wehrfähigen Soldaten, einen Haufen neuer Beamtenstellen für Westbeamte in Ost, mit DDR "Dschungelzulage" beim Gehalt, ect. pp.

Dieses, der Osten war ein ein Draufzahlgeschäft gab es schon so oft und wenn dann mal fachlich gegenrechnnet wird, stellt sich immer wieder herraus, bei allen Kosten und Investitionen, war der Osten am Ende, mindestens für die Privatwirtschaft West, ein riesen Plusgeschäft.

Das davon beim Staat ggf. dann nicht soviel angekommen ist, nun das hatte ganz andere Gründe, als 15 Millionen neue Bürger Ost.
 
Unsinn.
Was ist wohl der ganze Krempel wert gewesen? Schon alleine die Kinder und Jugendlichen, gut ausgebildet ?
Ich bin mit 24 im Westen gelandet und habe dem Staat nichts gekostet aber seit über 30 Jahren Werte geschaffen.
Vielleicht einfach mal weiter denken?

Genau, am Ende hat die DDR doch die BRD vor dem Ruin gerettet.
 
Tsss! Das ist noch gar nichts! Eine Dame aus dem erweiterten Kollegium bei mir, hatte mal sage und schreibe 500 Euro ausgegeben. Extensions & shit...

Ich fand vor ein paar Monaten die 30€ beim Friseur zuviel und hab stattdessen mir für 20€ eine Haarschneidemaschine gekauft.
Da muss man auch nicht erst einen Termin machen. ;)

Genau. Und deswegen muß am Spitzensteuersatz was geändert werden.

Ist nur mit der FDP sehr unwahrscheinlich.
Da konnte man nicht mal die Übergewinnsteuer durchsetzen.
 
Ich fand vor ein paar Monaten die 30€ beim Friseur zuviel und hab stattdessen mir für 20€ eine Haarschneidemaschine gekauft.
Da muss man auch nicht erst einen Termin machen. ;)

Das ist ein Dilema.
Weil du dir das nicht leisten kannst, sparst du.
Machen das immer mehr Leute, zahlen wir für arbeitslose Haarkünstler, Unterhalt zum Leben, weil sie entlassen werden .
Daraus kann eine Welle werden, weil das ja alle Bereiche des Lebens betrifft.
Juckt Vermögende weniger.
 
Gibt ja noch einen unterschied zwischen leisten können und wollen.
Letztens wollten sie selbst um nur die Seiten zu kürzen auch 31€ das ist mir für das bisschen einfach zu viel.
 
Joar zumindest für die Immobilie die man selbst bewohnt bzw wenn es nur eine ist, ist es ein Nogo.
Aber wenn du 10 Stück erbst ist es ja ne andere Sache.?

Aber man muss ja auch nicht sagen, dass die Summen auf einmal bezahlt werden müssen.
Grad wenn jemand zig Immobilien erbt und vermietet könnte man die Erbschaftssteuer über Jahre reinholen durch die Miete.
Meines Wissen greift die Erbschaftssteuer für den Normalsterblichen oberhalb von ca. 500.000 €.
Bin jetzt zu faul, aber hier kann man alles nachlesen.

Die Erben der 10 Stück müssen sich wohl oder übel damit auseinandersetzen.

Beispiel aus dem Leben:
Eine zu uns befreundete Familie hat ein älteres Mehrfamilienhaus in München / Haar geerbt.
10 "Altbau" Wohnungen (BJ 1960 oder so) in der Vermietung drinnen gewesen, irgendwas um die 12 € kalt, was für die Lage günstig ist.
Verkehrswert >3,5 Mio. € und natürlich hatte keiner der fünf Erben genügend Kohle, die anderen auszuzahlen noch die Erbschaftssteuer on Top dafür zu berappen.
Also wurde verkauft und nach Abzug der Erbschaftssteuer und Nebenkosten hatte jeder noch irgendwas um die etwas mehr als 500.000 € auf dem Konto.
Sehr viel Geld für z. B. den mir am nächsten befreundeten Erben, der Lagerarbeiter beim MediaMarkt ist.

Das Problem war aber der Verkauf.
Die Mieter wurden rausgedrängelt und aktuell entsteht da ein Luxuswohnbunker für deutlich geldigeres Miet-/Kaufklientel.

Ob dass dann im Sinne des Erfinders ist, sei mal dahingestellt.
 
Die Rentenversicherung ist schon immer eine Umlage ohne nennenswerte Rücklagen. "Nicht eingezahlt" ist also tatsächlich kein Problem solang auch genug neue Einzahler hinzu kommen.
In der DDR gab es eine Grundrente und eine freiwillige Rentenversicherung, die den westlichen Betriebsrenten glichen. Diese wurden voll in die gesetzliche Rente nach Weststandard umgelegt. Die DDR Rente berücksichtigte nur den Nettoverdienst der letzten 20 Jahre für die Höhe (nicht das gesamte Berufsleben), auch das wurde übernommen.
 
Gibt ja noch einen unterschied zwischen leisten können und wollen.
Letztens wollten sie selbst um nur die Seiten zu kürzen auch 31€ das ist mir für das bisschen einfach zu viel.

Hallo, das geht nicht gegen dich, aber rechne nach das der Friseur 4 Leutchen wie dich versorgt und damit rund 120 Euro verdient und dann rechne seine Kosten für Miete, Energie, Krankenkasse, Rente, Steuern, Rücklagen für Renovierungen, Reparaturen usw.
Also da müssen viele schon mit Enthusiasmus bei der Arbeit sein.
Wenn man jetzt dem Miethai, einen vor den Latz gibt, eventuell das Gesundheitswesen von seiner Gewinnorientierung abbringt, wird dein Haarschnitt schon billiger.

Übrigens wurde auch Energie in der Herstellung nicht teurer, sondern man hat einen Markt dazu etabliert.
" Wettbewerb" ist nicht der Heilsbringer.
 
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