Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Was in solchen selbst gefälschten Statistiken

Ich denke das die Aussage von den vorhandenen Reserven stimmt.
Gerade wenn man auch global denkt. Abgeholzt Flächen für Soja und Palmöl, in geeigneten Regionen der Welt, verlagern die Probleme .
Die Belastung der Böden durch Nitrate, sind auch Folgen der Massentierhaltung.
Ein erster Schritt wäre der Abbau von Überschüssen.
 
Hatten wir schon letztes Jahr das Thema: Als symbolische Anerkennung von Wissenschaft zwar überfällig. Aber Fakt ist leider auch, dass für viele der Halbhypochonder in Deutschland der Placeboeffekt eine vollkommen ausreichende und darüber hinaus Nebenwirkungsfreie Behandlung darstellt und Homöpathie da eine verdammt beliebte Verabreichungsform ist, die trotz der absurden Preise für ein paar Tropfen Wasser mit Zucker immer noch weniger kostet, als echte Medikamente.
Immerhin fast 700 Millionen Euro im Jahr 2019:

Das Geschäft mit Homöopathie wächst


Und das hier ist auch interessant: Studie: Behandlung mit Homoeopathie ist dauerhaft teurer.
 
Äh: Die 670 Millionen sind der Gesamtumsatz der Branche. Die Krankenkassen haben aber nur 13% der Fälle einen Teil der Kosten übernommen. Also, bei gleichmäßiger Verteilung der Werte, vielleicht 80 Millionen Euro für Homöpathie bezahlt. Das deckt sich ungefähr mit den direkten Zahlen, die ich im letzten Jahr gehört habe und ist sehr wenig im Vergleich zu dem Gesamtkosten der Krankenkassen. Wenn dem eine angemessen große Zahl an Fällen gegenübersteht, in denen sonst Medizin hätte bezahlt werden müssen, kann das trotz allem Aberglauben eine Win-Win-Win-Situation für Patienten, Krankenkassen und Gesellschaft sein.


@Tschetan: Ich meinte damit nicht, dass die Zahlen an sich falsch wären, sondern dass (gemäß des Spruchs "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" und der sich auch nicht auf falsche Zahlen, sondern auf die statistische Aufarbeitung derselben bezieht) die Interpretation dieser Zahlen aufgrund fehlender Informationen einen falschen Eindruck erweckt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bewusst. Das ist ähnlich wie mit den Batterieauto-Studien die alle davon ausgehen, dass für zusätzlichen Stromverbrauch auch zusätzlicher erneuerbarer Strom im Netz aus dem nichts entsteht: Alles richtig gerechnet, alles angegeben, aber total absurde Annahmen gemacht und das nicht thematisiert, obwohl die weitaus wichtiger als alle betrachteten Aspekte wären und das Ergebnis komplett auf den Kopf stellen können.

Das gilt ähnlich auch für deinen neuen Link. Der betrachtet jetzt nicht Produktion, sondern nur Flächen - ohne zu beachten, dass Grasland oft miserabler Ackerboden ist. In der Landwirtschaft verquirlt man normalerweise alle Aspekte zur Ertragsmesszahl, die sowohl Fläche als auch Bodengüte berücksichtigt, also den Absoluten Nutzwert als Ackerland angibt. Darauf müsste man eigentlich eine Statistik aufbauen: Wieviele derart gewichtete ha werden für Tierfutter, wie viele für Energie und wie viele für direkten menschlichen Verzehr genutzt?
Leider habe ich so eine Statistik noch nie gesehen und googlen kann man auch vergessen. Die Ergebnisse sind zugespammt mit Veganermärchen, die nur den verwerteten Ertrag ohne Berücksichtigung des Abfalls oder nur die Bodenfläche ohne Bewertung der Nutzbarkeit betrachten. Beides kann, wie dargelegt, zu Fehlern in Größenordnung von 500% fehlen, wenn man daraus Aussagen über die produzierbaren Nahrungsmittel ableiten will.
 
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Warum kaufen so viele Kunden die verpackte Wurst wenn es ne Theke gibt an der sie mit ne eigenen Dose vorbei kommen können und ohne Abfall ihren Aufschnitt kaufen können?
Wurst hat üblicherweise auch keine Verpackung die einen anfixen soll wie bei Müsli oder so.
Die/das verpackte Wurst/Fleisch ist länger haltbar. Das ist für mich einer der Hauptgründe.
Der zweiten ist, dass ich nur Biofleisch kaufe (also das was der Supermarkt als Bio bezeichnet, quasi Bio "light"). Das Biofleisch gibts hier nur abgepackt bei uns im Edeka. Daneben liegt, ebenfalls verpackt, vier mal soviel Fleisch der schlechtesten Haltungsform. Und am Tresen bekommst du nicht die höchste Haltungform. Der Grund ist recht simpel: der Supermarkt verkauft das was nachgefragt wird. Anscheind ist die Nachfrage nach Bio so gering, dass es sich nicht lohnt das offen an der Theke anzubieten. Es macht halt für viele Menschen nen Unterschied ob 400g Hähnchenbrust 4,50 Euro kosten oder 11,50 Euro.

Aber in vielen Fällen ist es auch einfach Bequemlichkeit und Zeit.
Die verpackte Wurst kann man im vorbeigehen greifen. Bei der Wursttheke musst du erstmal ne Nummer ziehen, warten bis deine Nummer im Display erscheint, dann der Frau hinterm Tresen sagen was du möchtest. Die braucht dann ewig um das zu verpacken.
Im Endeffekt braucht man dann 5-6 Minuten nur für die Wursttheke und ein paar Scheiben Wurst. Wenn die Bedienung gerade hinten Raum hinter der Theke irgendwo steckt kommt noch die Wartezeit dazu bis die mal wieder auftaucht.
 
Äh: Die 670 Millionen sind der Gesamtumsatz der Branche. Die Krankenkassen haben aber nur 13% der Fälle einen Teil der Kosten übernommen. Also, bei gleichmäßiger Verteilung der Werte, vielleicht 80 Millionen Euro für Homöpathie bezahlt. Das deckt sich ungefähr mit den direkten Zahlen, die ich im letzten Jahr gehört habe und ist sehr wenig im Vergleich zu dem Gesamtkosten der Krankenkassen. Wem dem eine angemessen große Zahl an Fällen gegenübersteht, in denen sonst Medizin hätte bezahlt werden müssen, kann das trotz allem Aberglauben eine Win-Win-Win-Situation für Patienten, Krankenkassen und Gesellschaft sein.


@Tschetan: Ich meinte damit nicht, dass die Zahlen an sich falsch wären, sondern dass (gemäß des Spruchs "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" und der sich auch nicht auf falsche Zahlen, sondern auf die statistische Aufarbeitung derselben bezieht) die Interpretation dieser Zahlen aufgrund fehlender Informationen einen falschen Eindruck ist. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bewusst. Das ist ähnlich wie mit den Batterieauto-Studien die alle davon ausgehen, dass für zusätzlichen Stromverbrauch auch zusätzlicher erneuerbarer Strom im Netz aus dem nichts entsteht: Alles richtig gerechnet, alles angegeben, aber total absurde Annahmen gemacht und nicht thematisiert, die aber weitaus wichtiger als alle betrachteten Aspekte wären und die das Ergebnis komplett auf den Kopf stellen können.

Das gilt ähnlich auch für deinen neuen Link. Der betrachtet jetzt nicht Produktion, sondern nur Flächen - ohne zu beachten, dass Grasland oft miserabler Ackerboden ist. In der Landwirtschaft verquirlt man normalerweise alle Aspekte zur Ertragsmesszahl, die sowohl Fläche als auch Bodengüte berücksichtigt, also den Absoluten Nutzwert als Ackerland angibt. Darauf müsste man eigentlich eine Statistik aufbauen: Wieviele derart gewichtete ha werden für Tierfutter, wie viele für Energie und wie viele für direkten menschlichen Verzehr genutzt?
Leider habe ich so eine Statistik noch nie gesehen und googlen kann man auch vergessen. Die Ergebnisse sind zugespammt mit Veganermärchen, die nur den verwerteten Ertrag ohne Berücksichtigung des Abfalls oder nur die Bodenfläche ohne Bewertung der Nutzbarkeit betrachten. Beides kann, wie dargelegt, zu Fehlern in Größenordnung von 500% fehlen, wenn man darauf Aussagen über die produzierbaren Nahrungsmittel ableiten will.

Hast du sicher recht, nur was ich meine ist die Vorhaltung von Flächen, die entweder für Nahrungsmittelproduktion fehlen, oder der Natur " entrissen" werden.
Am Ende ist es Stück für Stück irgendwo ein Baustein.
Wir produzieren Fleisch das entsorgt wird, verbrauchen dafür wertvolle Flächen und um die Gülle zu entsorgen, versauen wir Boden und Grundwasser.
Das liegt nicht nur an den Preisen, sondern auch an Haltharkeitsdaten und bestimmten Philosophien, in Bezug darauf was es alles, zu jeder Zeit geben muß.

So würden Wälder die Temperaturen absenken, können CO2 und Grundwasser zu speichern.
Deshalb sehe ich es auch kritisch, das jede Vorstadt - Milf, ihr eigenes Pferd, für ihren wöchentlichen Ausritt besitzt.
Was das gesamte an Flächen und Futter benötigt, ist nicht wenig.
Bei der Wursttheke musst du erstmal ne Nummer ziehen, warten bis deine Nummer im Display erscheint, dann der Frau hinterm Tresen sagen was du möchtest.

Ich könnte mir vorstellen das eine Rückbesinnung auf viele kleine Fleischer von Vorteil wären.
So ein Fleischer muß viel besser kalkulieren, weil das wegwerfen sein Geld wäre und die Wurst ja früher auch an der Theke verpackt wurde. Im Osten mit Papier.
Außerdem schmeckt es besser. ?
 
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Berlin. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat eine deutliche Erhöhung der Hartz-IV-Sätze angekündigt. „Mit dem Bürgergeld werden wir das System entbürokratisieren und dafür sorgen, dass Menschen in der Not verlässlich abgesichert sind“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

„Ich werde den Gesetzentwurf in diesem Sommer vorlegen und es wird zu Beginn des nächsten Jahres eine deutliche Erhöhung der Regelsätze geben“, betonte er. „Unser Sozialstaat muss dafür sorgen, dass Menschen, die keine finanziellen Rücklagen haben, auch über die Runden kommen können“, sagte Heil. „Ich bin fest entschlossen, die Art, wie wir den Regelsatz berechnen, zu verändern. Der bisherige Mechanismus hinkt der Preisentwicklung zu sehr hinterher.“

Na schauen wir mal, überfällig war das ja bereits lange...
Wenn die "deutliche Erhöhung" dann aber nächstes Jahr am Ende nur die rund 54 Euro betragen sollte, die mal im Raum standen, dürfte der Satz, bei der aktuellen Preisentwicklung, wohl weiter massiv hinter der Entwicklung hinterher hinken. :ugly:

Und vor allen bleibt bis dahin auch weiterhin die Frage, was Empfänger von Leistungen bis nächstes Jahr machen sollen.

Gehen die aktuellen Preissteigerungen so weiter wie bisher, dürften Empfänger von Leistungen noch vor Ende des Jahres bereits in die Not geraten, sich selbst grundlegende Lebensmittel gar nicht mehr in ausreichenden Umfang leisten zu können, da selbst die billigste Dreckswurst der Discounter Eigenmarken und grundlegende Nahrungsmittel, wie z.B. Quark & Brot, in den letzten Monaten bereits Preissteigerungen von teilweise deutlich über 50% hatten.

 
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Gehen die aktuellen Preissteigerungen so weiter wie bisher, dürften Empfänger von Leistungen noch vor Ende des Jahres bereits in die Not geraten, sich selbst grundlegende Lebensmittel gar nicht mehr in ausreichenden Umfang leisten zu können, da selbst die billigste Dreckswurst der Discounter Eigenmarken und grundlegende Nahrungsmittel, wie z.B. Quark & Brot, in den letzten Monaten bereits Preissteigerungen von teilweise deutlich über 50% hatten.
Sparanus war hier ja der Auffassung, dass die Preissteigerungen bei Lebensmitteln exakt der Inflationsrate entsprechen.
Was aber Quatsch ist. Weil im (virtuellen) Warenkorb die Anteile unterschiedlich gewichtet sind. Und dort Nahrungsmittel nur einen kleinen Teil ausmachen.
 
Weil im (virtuellen) Warenkorb die Anteile unterschiedlich gewichtet sind. Und dort Nahrungsmittel nur einen kleinen Teil ausmachen.
Dieser Warenkorb ist vorallem ein Durchschnitt aus allen möglichen Haushaltsformen, arm, reich oder merzsche Mittelschicht sowie auch Stadt und Land.
 
Entweder kannst du das zitieren oder du löscht diese Lüge.
Bitte schön:
8 Prozent Inflation heißt, dass der Warenkorb der als Referenz genommen wird 8 Prozent mehr kostet.
Die Aussage ist zwar nicht falsch. Aber ich hatte explizit von Lebensmitteln gesprochen.
Bzw du wolltest mir das mit den Lebensmitteln zuerst nicht glauben. Deswegen hattest du auf den Warenkorb verwiesen.
 
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Dieser Warenkorb ist vorallem ein Durchschnitt aus allen möglichen Haushaltsformen, arm, reich oder merzsche Mittelschicht sowie auch Stadt und Land.
Es täuscht halt wunderbar einfach darüber hinweg, das Probleme ggf. größer sind, als solche facegelifteten Zahlen im Grunde impizieren.

Immerhin ist Inflation auf Elektronik, Haushaltswaren und Autos etwas das ärmere Personen erstmal oft genauso weniger direkt trifft, wie Personen mit deutlich mehr Einkommen, da die (Neu-)Anschaffungszeiträume doch ehr vergleichsweise groß ausfallen.

Zudem eignet sich das natürlich dann auch wunderbar um die Inflation runterzurechnen, da Elektronik, Haushaltswaren und Autos in Summe meist weniger massiv größeren direkten Sprüngen unterliegen, anders halt als Lebensmittel, oder Energie, die ärmere Menschen auch unmittelbar überproportional härter treffen, als höhere Einkommen.

Am Ende ist es halt wieder nicht groß anders als beim Durchschnittseinkommen, wo "durchschnittlich" jeder Deutsche ca. 3500 Euro im Monat verdient, oder dem Vermögen, wo wir in Deutschland ja alle "durchschnittlich" 83.000 Euro besitzen, oder wenn der Armutsbericht mal wieder "politikerfreundlicher" umgeschrieben wird. :ugly:
 
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Das ist das schönrechnen der Statistiken, von Theoretikern, welche keinen Bezug zur Lebenswirklichkeit einfacher Menschen haben.
 
Das ist das schönrechnen der Statistiken, von Theoretikern, welche keinen Bezug zur Lebenswirklichkeit einfacher Menschen haben.
Nein, mehr von Menschen die nicht möchten das die Gerechtigkeitsfrage stärker thematisisert wird und daher lieber etwas Geld dafür ausgeben (Lobbyismus), das u.a. eben auch Personen im Staat Untersuchungen und Statistiken in Auftrag geben, die die Situationen schöner färben (Armutsbericht -> BM Arbeit & Soziales, Warenkorb Inflation -> Statistisches Bundesamt), als mehr Geld bezahlen zu müssen, um die Gesellschaft gerechter zu gestalten.

Und für die beteiligten Seiten ist das in jeden Fall eine Win-Win Situation.
Die einen müssen von ihren Vermögen nur vergleichsweise kleine Penats abdrücken und die anderen können sich mit diesen Penats ein schöneres Leben machen.
Verlierer ist dabei nur der größere Teil der Bürger, die dadurch sozial und wirtschaftlich etwas weniger und etwas mehr unter die Räder kommen...

Aber hey!
Die bekommen im Zweifel einfach alle 4 Jahre kleine Wahlgeschenke, welche dann von ihren eigenen Steuergeldern bezahlt werden und wenn das nicht hilft "mahnt" man einfach eindringlich davor, wie beim Mindestlohn, dass die Einführung von sowas ihr Leben noch beschissener machen wird, wenn die größeren Einkommen mehr zur Kasse gebeten werden, weil ihre eh schon beschissenen Arbeitsplätze dann ja ganz wegfallen (dumm nur wenn die eigene unbegründete Angstmacherei sich hinterher dann halt als genau das entpuppt was es ist, reine unbegründete Angstmacherei).

Aber ganz grundsätzlich hat das schüren von Angst um das eigene (Seelen)wohl ja bekanntermaßen bei der Kriche auch Jahrhunderte lang ganz wunderbar funktioniert, um das "Fussvolk" ruhig und willig zu halten und oft genug funktioniert das halt bis heute noch, damit die Menschen nicht auf die Idee kommen mal zu laut zu fragen, ob das was hier in der Gesellschaft bzgl. der Verteilung passiert, noch als auch nur ansatzweise gerecht bezeichnet werden kann. ;)
 
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Und vor allem wird immer gerne von einer "Neiddebatte" gesprochen, wenn man soziale Ungerechtigkeiten anspricht.
Das spiegelt aber nur die Oberflächlichkeit solcher Menschen wieder.
Ich persönlich kenne keinen Neid. Und darum geht es auch nicht.
Es geht darum das die Menschen würdevoll (über)leben können.
Das Menschen welche Vollzeit arbeiten nicht beim Amt aufstocken müssen.
Und das Männer und Frauen bei gleicher getaner Arbeit gefälligst auch den selben Lohn bekommen.
 
Und vor allem wird immer gerne von einer "Neiddebatte" gesprochen, wenn man soziale Ungerechtigkeiten anspricht.
Das spiegelt aber nur die Oberflächlichkeit solcher Menschen wieder.
Ich persönlich kenne keinen Neid. Und darum geht es auch nicht.
Es gibt sicher auch Menschen bei denen da reiner Neid spricht, aber es ist nicht der Grundtenor, aus dem solche Debatten meistens angstoßen werden.

Es geht darum das die Menschen würdevoll (über)leben können.

Eben, wenn jemand sich eine Villa im Millionenbereich leisten kann, oder mit dem 900.000 Euro Privatflugzeug zu syltschen Hochzeiten von geistigen Schwipschwagern fliegen kann (*hust*), dann aber nur lächerliche Spitzensteuersätze zahlen muss, während das andere Ende mit dem 15 Jahre alten Gebrauchtwagen kaum weiß wie es von Monatsanfang bis Monatsende zur Arbeit kommen soll und dabei die letzten Wochen im Monat noch anständig Essen kann und wehe es geht noch ein Haushaltsgerät unplanmäßig nebenher kaputt, oder die 15 Jahre alte Karre muss mal wieder zur außerplanmäßigen Reperatur, oder das eigene Kind auf Klassenfahrt...

Stellt sich halt schon die Frage, ob das noch gerecht ist und ob sich jemand ein rein privates 900.000 Euro Flugzeug leisten können sollte, oder die teure Villa, weil man halt nur lächerliche Abgaben zur Gesellschaft leisten muss und das andere Ende nur deshalb überleben kann, weil diese Gesellschaft sie dafür aufstockt / subventioniert, oder sie sich selbst mit zweit- dritt- und viertjobs seelisch und körperlich kaputt machen, um irgendwie gerade so über die Runden zu kommen.

Nur um dann wieder am Ende, nach 40 Jahren Arbeit, auch noch als armgewirtschafteter und gesundheitlich kaputter Renter, zur Belohnung weiterarbeiten gehen zu dürfen, weil die Rente sonst nicht einmal in den letzten Lebensjahren ausreicht, um davon zu leben.
 
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Muss dann aber wohl ehr eine persönlich getroffene lokale Geschichte des Filialbetreibers sein?
Weil gehört und selbst kennen tue ich das sonst nicht aus Edeka Märkten.
Wahrscheinlich. Jedoch würde ohne so ein System ja die Wartezeit trotzdem nicht geringer werden.
Brötchen/Brot kauf ich z.B. immer beim Bäcker. Kostet deutlich mehr, schmeckt aber auch deutlich besser. Bei der Theke dagegen hab ich qualitativ noch keinen Vorteil festgestellt (wie schon geschrieben, Bio haben sie sogar nur abgepackt).
 
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