Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich denke wir brauchen unbedingt eine Studie, fianziert durch die Bundesregierung, um die Gründe der Poltikverdrossenheit zu ergründen. Es ist einfach nicht zu verstehen warum die Bürger sich von ihren Volksvertretern abwenden.
:D
:D
 
Nö du verlinkst halt nur das dümmste Clickbait das man sich vorstellen kann. Die Überschrift suggeriert, dass die Gehälter von Kanzler und Ministern erhöht wird, erst spät im Video wird ganz ganz ganz kurz gesagt, dass es um
eine Diätenerhöhung der Abgeordneten handelt.

Aber was erwähnt man denn nicht so als scheiß Clickbait Magazin?
Vielleicht, dass sie die Diäten der Abgeordneten nach der Lohnentwicklungen richten und
dieser durch mehrfachen Verzicht auf Erhöhungen dieser sogar hinterher hängt?
Ist doch egal ob es "nur" Diäten sind. Die verdienen mehr als genug und jetzt ist wirklich ein ungünstiger Zeitpunkt dafür die zu erhöhen. Wie kommt das denn beim Volk, besonders dem "kleinen Mann" an?
 
Ja sie wurden da festgelegt aber steigen jetzt.
Hätten sie sofort steigen sollen? Wäre zwar teurer für den Steuerzahler, aber dir geht es nur ums symbolische.
Die Armen. Tun mir richtig leid.
Na guck mal woran sich die Besoldung der Abgeordneten richten soll.
Nach der Besoldung der höchsten Richterbesoldung. Was bekommen die? <15k im Monat
Wurden deren Bezüge je gesenkt? Nein
 
Bedenke, dass man der Haustechnik immer von Warmwasserbereitstellung redet.
Der Anteil "Heizung" ist da groß, aber mit ca. 20-30% ist der Anteil an Brauchwarmwasser (Dusche, Spüle) ebenso zu beachten und nicht unerheblich.
Kurzum, "ohne Heizung" oder präziser "Warmwasserbereitstellung" wird man auch in Zukunft kaum auskommen.

Ich redete aber von "Heizung" ;) .
Warmwasser ist extra zu betrachten, ich sehe allerdings nicht so ganz wo da die Dämmung eine größere Rolle spielt. (Also mal abgesehen davon, dass ein schlecht gedämmter Solarthermiespeicher unfreiwillig zur Heizleistung beiträgt).

Bezüglich der Bilanz von Dämmung betrachte ich das ganze natürlich rein energetisch. Wenn man die Dämmwirkung durch passenden Aufbau der Mauer und Wahl der Werkstoffe erzielt (ja, das kostet Baufläche - aber im Vergleich zur Wohnfläche sind die Außenwände immer noch klein und der Unterschied in ihrem Flächenbedarf kleiner als der Parkplatzbedarf manch Bewohners), nicht durch Stypropor, dann handelt es sich praktisch um eine Einmalinvestition für die nächsten 100-150 Jahre. Das rechnet sich auch bei Faktor 4 ganz locker. Ökonomische Überschläge kommen im Moment natürlich noch zu anderen Ergebnissen - aber das predige ich ja seit jeher: Wenn sich eine ökologisch oder klimatologisch sinnvolle Maßnahme nicht rechnet, dann ist nicht die Maßnahme schlecht, sondern der wirtschaftliche Rahmen gehört geändert.

Falscher Weg, die Gebäude werden weniger Klimatisierung bekommen, weil die Technologie wiederum zu hohe Primärengergieen erzeugen und schlecht im Sinne CO2 sind.
Die Wahl von natürlich "kühlenden" Baustoffen z. b. Lehm und entsprechende Architektur ist augenblicklich bei und in der Forschung und Entwicklung.

Das hör ich so jetzt seit 20 Jahren, ich hoffe es stimmt diesmal.

Die WäPu läuft 365/24/7, das ist ein Grundlastsystem, die im Sommer für das Brauchwarmwasser sorgt und im Winter mit PV gerade so den Wärmebedarf sichern kann. WäPu als Standalone funktioniert (manchmal) nur im EFH/Reihenhaus. Größere Wohnanlagen benötigen IMMER ein Dualsystem zur Sicherstellung des Wärmebedarfs.

Wie gesagt: Heizungsbedarf. Wenn die WäPu im Sommer bei >20 °C durchschnittlicher Außentemperatur und Bedarf an kalten Duschen zur Mittagszeit noch permanent für die Warmwasserbereitung laufen kann, ohne ihren Effizienzbereich zu verlassen, dann wird sie im Winter bei -10 °C wohl nur begrenzt was zum Heizungsbedarf beisteuern. Warmwasser wird da ja nicht plötzlich weniger benötigt und allein die um Faktor 2 verschlechterte Differenztemperatur frisst eine Großteil des Regelbereichs. Dann direkt mit Strom zuzuheizen wäre eine Katastrophe, also entweder braucht man eine nicht permanent laufende [zweite] WäPu oder man steht doch wieder mit einem Verbrennersystem da. In einem gut isolierten Haus erscheint es mir da sinnvoller, das Warmwasser von vorneherein komplett über Solarthermie laufen zu lassen und die 1-2-3 Wochen im Winter, wo tatsächlich geheizt werden muss, ist eine Stillstand-taugliche Verbrenneranlage dann sicherlich die ökologischere Alternative zu einem Tauchsieder. (Ich hatte in gründlich sanierten Bauten auch schon Jahre, wo ich von Feburar bis Dezember das Fenster auf Kippe und die Heizung nie an hatte...)

Mal gucken, ob BHKs ein Revival feiern, wenn der erste harte Winter mit hoher Elektroheizungsnutzung zu explodierenden Strompreisen oder gar -abschaltungen führt.
 
Hätten sie sofort steigen sollen? Wäre zwar teurer für den Steuerzahler, aber dir geht es nur ums symbolische.
Ja sicher geht es auch um das Symbolische. Gerade in Krisenzeiten.
Hat man ja an Laschet gesehen wie schnell der weg war nach seinem unpassenden Gegrinse.
Man sollte die Wirkung von Medien nicht unterschätzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal eine gute Tat dieser Regierung:


Hoffen wir, dass das Selbstbestimmungsgesetz schnell in Kraft tritt und es nur ein erster Schritt für mehr Fairness für queere Menschen ist.

Yeah, endlich darf ich mich auch auf Stellen als Gleichstellungsbeauftragter äh beauftragte bewerben!
 
Ich redete aber von "Heizung" ;) .
Warmwasser ist extra zu betrachten, ich sehe allerdings nicht so ganz wo da die Dämmung eine größere Rolle spielt. (Also mal abgesehen davon, dass ein schlecht gedämmter Solarthermiespeicher unfreiwillig zur Heizleistung beiträgt).

Bezüglich der Bilanz von Dämmung betrachte ich das ganze natürlich rein energetisch. Wenn man die Dämmwirkung durch passenden Aufbau der Mauer und Wahl der Werkstoffe erzielt (ja, das kostet Baufläche - aber im Vergleich zur Wohnfläche sind die Außenwände immer noch klein und der Unterschied in ihrem Flächenbedarf kleiner als der Parkplatzbedarf manch Bewohners), nicht durch Stypropor, dann handelt es sich praktisch um eine Einmalinvestition für die nächsten 100-150 Jahre. Das rechnet sich auch bei Faktor 4 ganz locker. Ökonomische Überschläge kommen im Moment natürlich noch zu anderen Ergebnissen - aber das predige ich ja seit jeher: Wenn sich eine ökologisch oder klimatologisch sinnvolle Maßnahme nicht rechnet, dann ist nicht die Maßnahme schlecht, sondern der wirtschaftliche Rahmen gehört geändert.



Das hör ich so jetzt seit 20 Jahren, ich hoffe es stimmt diesmal.



Wie gesagt: Heizungsbedarf. Wenn die WäPu im Sommer bei >20 °C durchschnittlicher Außentemperatur und Bedarf an kalten Duschen zur Mittagszeit noch permanent für die Warmwasserbereitung laufen kann, ohne ihren Effizienzbereich zu verlassen, dann wird sie im Winter bei -10 °C wohl nur begrenzt was zum Heizungsbedarf beisteuern. Warmwasser wird da ja nicht plötzlich weniger benötigt und allein die um Faktor 2 verschlechterte Differenztemperatur frisst eine Großteil des Regelbereichs. Dann direkt mit Strom zuzuheizen wäre eine Katastrophe, also entweder braucht man eine nicht permanent laufende [zweite] WäPu oder man steht doch wieder mit einem Verbrennersystem da. In einem gut isolierten Haus erscheint es mir da sinnvoller, das Warmwasser von vorneherein komplett über Solarthermie laufen zu lassen und die 1-2-3 Wochen im Winter, wo tatsächlich geheizt werden muss, ist eine Stillstand-taugliche Verbrenneranlage dann sicherlich die ökologischere Alternative zu einem Tauchsieder. (Ich hatte in gründlich sanierten Bauten auch schon Jahre, wo ich von Feburar bis Dezember das Fenster auf Kippe und die Heizung nie an hatte...)

Mal gucken, ob BHKs ein Revival feiern, wenn der erste harte Winter mit hoher Elektroheizungsnutzung zu explodierenden Strompreisen oder gar -abschaltungen führt.
Sorry, aber Haus- und Bautechnik ist nicht deine Welt, da sind viele Zusammenhänge einfach anders...
Ich hatte es schon mal verlinkt, das ist das Zeugs, dass ich als verantwortlicher GF F&E zusammen mit der TUM gebaut habe und weiterentwickle.
Gerade den deutschen Nachhaltigkeitspreis kassiert:
 
Sorry, aber Haus- und Bautechnik ist nicht deine Welt, da sind viele Zusammenhänge einfach anders...
Hmmm... Die von ingenieuren und bauplanern aber auch nicht. Letztlich gehört dazu auch die nachhaltig- sprich haltbarkeit und die ist unter aller sau. Aktuelle bauten erreichen ja nichtmal das was im mittelalter gang und gäbe war geschweige den stand, den die römer mal hatten. Jedes fachwerkhaus ist da schon um längen überlegen...
Ich hatte es schon mal verlinkt, das ist das Zeugs, dass ich als verantwortlicher GF F&E zusammen mit der TUM gebaut habe und weiterentwickle.
Ohne euch zu nahe treten zu wollen, aber das projekt hätte man eher "Häßliche Bunker" nennen sollen, die außenwand-stärken scheinen dies ja noch zu untermauern. Aber das ist halt B&O... Den baustil hatten wir jedenfalls vor 80 jahren schonmal und auch wenn ich weis das alles mal wieder kommt finde ich es in diesem fall schon irgendwie grotesk.
Außerdem würde ich mich freuen, wenn du den verwendeten "leichtbeton" mal erklären würdest. Was macht das zeug "leicht"? Muß ja ein bestimmter materialzusatz drin sein. Allerdings würde ich mich wundern, wenn das zeug besser als konventioneller porenbeton ist, welcher sich, dadurch das da einfach nur steine verklebt werden, sicherlich einfacher verarbeiten lässt. (kostenfaktor)
 
Wenn du hier ein Diskussionsniveau wie @Tschetan an den Tag legst.
Was meinst du denn und auf was beziehst du dich?
Ich würde gerne an mir arbeiten.
Hmmm... Die von ingenieuren und bauplanern aber auch nicht. Letztlich gehört dazu auch die nachhaltig- sprich haltbarkeit und die ist unter aller sau. Aktuelle bauten erreichen ja nichtmal das was im mittelalter gang und gäbe war geschweige den stand, den die römer mal hatten. Jedes fachwerkhaus ist da schon um längen überlegen...

Ohne euch zu nahe treten zu wollen, aber das projekt hätte man eher "Häßliche Bunker" nennen sollen, die außenwand-stärken scheinen dies ja noch zu untermauern. Aber das ist halt B&O... Den baustil hatten wir jedenfalls vor 80 jahren schonmal und auch wenn ich weis das alles mal wieder kommt finde ich es in diesem fall schon irgendwie grotesk.
Außerdem würde ich mich freuen, wenn du den verwendeten "leichtbeton" mal erklären würdest. Was macht das zeug "leicht"? Muß ja ein bestimmter materialzusatz drin sein. Allerdings würde ich mich wundern, wenn das zeug besser als konventioneller porenbeton ist, welcher sich, dadurch das da einfach nur steine verklebt werden, sicherlich einfacher verarbeiten lässt. (kostenfaktor)
Ich weiß nicht ob der Baustil unbedingt im Mittelpunkt stand?
Beim kurzen überfliegen hatte ich den Eindruck, das es eher um vergleichbare Baukörper, mit unterschiedlichen Materialien und Technik ging?
Gleichzeitig finde ich so eine Langzeitstudie interessant, wenn man bedenkt was ständig an neuen Forderungen verlangt wird, wo die Praktiker häufig den Kopf schütteln.
Gibt haufenweise Lobbyverbände, wie der Gesamtverband der Dämmstoffindustrie, die auch daran beteiligt sind, Baukosten in die Höhe zu treiben und das Problem der Sondermüllentsorgung, was auch Auswirkungen auf jede Schadstoffbilanz hat, in die Zukunft zu transferieren.
Vor einigen Jahren türmte sich Styropordämmung auf Betriebsgrundstücken, weil keiner diese als Sondermüll los wurde.

Ich finde diesen Ansatz also gut. Über Geschmack und Mode, sollte man dabei vielleicht weniger sinnieren?

Übrigens sind viele alte Fachwerkhäuser in Bezug auf Wärmedämmung, nicht unbedingt die Referenz. Meine persönliche Erfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau mal Poulton, wie er wieder beginnt im Gesicht grün anzulaufen. :P:D
Würde mich nicht wundern, wenn er dem Präsidenten des Bundesverband der Lehnsherren dafür Beifall klatscht:
:kotz:
 
Ich weiß nicht ob der Baustil unbedingt im Mittelpunkt stand?
So ein gebäude muß nicht hyper-spacig sein, sondern man muß drin wohnen wollen, ansonsten bringt der ganze bau ja nix. (wir hatten mal eine baustelle wo der neubau wirklich von innen und außen wie ein bunker aus sah-> es mag anderen gefallen aber ich fand`s scheußlich)
Beim kurzen überfliegen hatte ich den Eindruck, das es eher um vergleichbare Baukörper, mit unterschiedlichen Materialien und Technik ging?
Das ist ja kein problem, aber wenn (in meinen augen) sinnlos dicke außenwände aus beton gebaut werden nur um "thermische speichermasse" zu haben finde ich ist`s auch mal gut. Beton ist klimakiller Nr.1 und das sollte man nicht außer acht lassen. Wenn etwas zum wärme speichern her soll, dann schamott-stein den man mit lehm verputzen könnte. Tut man gleich noch etwas für`s innenklima.
Gibt haufenweise Lobbyverbände, wie der Gesamtverband der Dämmstoffindustrie, die auch daran beteiligt sind, Baukosten in die Höhe zu treiben und das Problem der Sondermüllentsorgung, was auch Auswirkungen auf jede Schadstoffbilanz hat, in die Zukunft zu transferieren.
Vor einigen Jahren türmte sich Styropordämmung auf Betriebsgrundstücken, weil keiner diese als Sondermüll los wurde.
Ja, styropor ist die pest und brand-technisch wohl eher ein alptraum. (siehe die wohntürme in england vor ein paar jahren)
Ich finde diesen Ansatz also gut. Über Geschmack und Mode, sollte man dabei vielleicht weniger sinnieren?
Da magst du recht haben, aber etwas formschöner, oder wenigstens verputzt und bemahlt, wäre schon nett. Das eine schaut ja aus wie blanker beton...
Übrigens sind viele alte Fachwerkhäuser in Bezug auf Wärmedämmung, nicht unbedingt die Referenz. Meine persönliche Erfahrung.
Kann man alles entsprechend (um)bauen. Das ist mittlerweile das kleinste problem. So kann man das gefach mit gasbeton ausmauern oder,wie ich, nochmal davor blenden und dämmen. Den mauerwerks-sockel und die giebel kann man wie bei jedem anderen haus dämmen. Wichtig ist nur das die dämmung außen und vor allem atmungsaktiv ist. (dämmwolle gibt es auch in platten)
 
Würde mich nicht wundern, wenn er dem Präsidenten des Bundesverband der Lehnsherren dafür Beifall klatscht:
Ich liebe es einfach wenn @Nightslaver anfängt AfD Narrative zu verbreiten und du dazu klatschst :D
 
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