compisucher
Lötkolbengott/-göttin
Du kennst München noch nicht...Ich hab noch nie ein Haus gesehen, dass liegende Fernwärme nicht genutzt hätte.
Es wurde eine ganze Menge neuer Häuser auch mit Niedertemperatur-Gasheizung gebaut.Und für Wärmepumpe brauchst du entweder eine sehr gute Isolierung (die du in einem alten Haus mit Gasheizung nicht hast) oder einen i Relation zur Hausgröße leistungsfähigen Stromanschluss, weil du dann nämlich ab einer gewissen Außentemperatur mit einer Stromheizung dasitzt. Und die kannst du nicht rund um die Uhr mit lokalem Solar versorgen, die muss notfalls sogar ganz ohne laufen können.
Der Altbestand ist zumindest in Bayern geringer als neue Anlagen mit modern gedämmten Häusern und Niedertemperaturheizungsanlagen.
Muss dass zwangsläufig wissen, weil ich ein Ingenieurbüro mit dem Zeugs planen führe...
Es ist allerdings richtig, das bei altbestand die Sanierung hierzu ungleich teurer wird.
Wirtschaftlich ist es unsinnig, NUR mit WäPu warmes Brauchwasser zu gewinnen. Das schafft die technisch auch nicht immer (Frostperiode). Die Unterstützung LWäPu oder ErdWäPu mit PV aber auch alternativ oder im Mix mit Solarthermie ist hier die derzeit sinnigste
Lösung.
+Mieter haben bei energetischer Sanierung gar nichts zu melden, ....
Denke, da muss sich sowohl gesellschaftlich wie auch von gesetzgeberischen Rahmen was ändern.Rechnen tut sich das ganze erst, wenn der Vermieter einem entgegenkommt aber ich sag mal:
Ein netter Vermieter würde einem gar nicht erst die Investition aufbrummen.
So wie jetzt die Lage ist, fallen zu viele, die zu wenig Geld haben, hinten runter.
Was ja nicht der Plan für eine funktionierende Gesellschaft sein kann...



