Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wie macht man das? Bist du ein Er oder Sie? Oder hast du dich noch nicht entschieden?

Viel wichtiger: Wie macht das, wenn man gerade im Gespräch mit Person 2 ist und mittem im Satz das richtige Personalpronomen braucht, um weiter über ihr/sein XYZ von Person 1 reden zu können und verstanden zu werden :ugly: ?

Im direkten persönlichen Gespräch kam ich noch nie in die Verlegenheit, "deins" oder "ihrs" gendern zu müssen. Da ist allenfalls die förmliche Anrede in Geschäftschreiben ein Problem (was bin ich froh, dass international alles auf Englisch läuft), aber man kann schlecht vor der ersten Anrede erstmal Fragen stellen.


Es ist mittlerweile bei vielen Workshops etc. online wie offline in der Vorstellungsrunde üblich, das Pronomen mit zum Namen mit dazu zu sagen. Auch als cis Mann oder cis Frau.

Ich wär schon froh, wenn ich mir innerhalb der ersten Wochen die Namen merken könnte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man ja genauso noch nachfragen wie beim Pronomen.
Ist doch völlig Schnuppe. Auf Arbeit, Workshops oder was weiß ich interessiert mich weder das biologische noch das soziologische Geschlecht. Ich gehe da doch nicht rein und begrüße alle mit "Hallo ich bin der Alex, männlich und mein Pronomen ist er.". Das interessiert doch absolut keine Sau ^^
 
Ich gehe da doch nicht rein und begrüße alle mit "Hallo ich bin der Alex, männlich und mein Pronomen ist er.". Das interessiert doch absolut keine Sau ^^
Dann würde es fast so zugehen wie bei einem Rentnertreff, wo sich darüber ausgetauscht wird, wer als letztes aus dem Konsum ausgetreten ist und was man jetzt noch für Krankheiten und Wehwehchen hat.
 
Ist doch völlig Schnuppe. Auf Arbeit, Workshops oder was weiß ich interessiert mich weder das biologische noch das soziologische Geschlecht. Ich gehe da doch nicht rein und begrüße alle mit "Hallo ich bin der Alex, männlich und mein Pronomen ist er.". Das interessiert doch absolut keine Sau ^^
Ich saß tatsächlich in Runden, wo Leute sich so vorgestellt haben "Hallo, ich heiße xy. Bin ein weißer heterosexueller Cis-Mann..."

Ich habe mich normal vorgestellt, mit Namen und Alter, wie sonst die Jahre davor auch immer.

Ich bin zwar nur 36, aber fühle mich irgendwie doch zu alt für diesen shit...
 
Ich bin zwar nur 36, aber fühle mich irgendwie doch zu alt für diesen shit...
Am Ende ist es mir auch egal, wenn sich jemand anderes so vorstellen will kann er das gerne machen. Ich werde es aber garantiert nicht tun.

Allgemein tue ich mich mit dem Thema soziologisches Geschlecht recht schwer. Es erscheint mir da fast unmöglich alles zu inkludieren. Wäre es da nicht einfacher das Geschlecht aus dem Ausweis usw. komplett zu streichen. Dann sollte doch niemand diskriminiert werden :ka:
 
Ist doch völlig Schnuppe. Auf Arbeit, Workshops oder was weiß ich interessiert mich weder das biologische noch das soziologische Geschlecht. Ich gehe da doch nicht rein und begrüße alle mit "Hallo ich bin der Alex, männlich und mein Pronomen ist er.". Das interessiert doch absolut keine Sau ^^

Manche Leute dürfen ihre Sexualität dauernd in den Mittelpunkt drängen bei anderen Leuten ist das dann Belästigung.
 
Ist doch völlig Schnuppe. Auf Arbeit, Workshops oder was weiß ich interessiert mich weder das biologische noch das soziologische Geschlecht. Ich gehe da doch nicht rein und begrüße alle mit "Hallo ich bin der Alex, männlich und mein Pronomen ist er.". Das interessiert doch absolut keine Sau ^^
Das ist genau richtig, denn so können auch queere Personen ohne Angst ihre Identität leben.
 
Allgemein tue ich mich mit dem Thema soziologisches Geschlecht recht schwer.
Soziologisches Geschlecht ist ja auch tatsächlich der Punkt, wo sich die LGBQT Community selbst in den Schwanz beißt. Feministinnen reden u.a. davon, dass Geschlechter nur sozial konstruiert, und daher durch und durch gleich sind, während dann die Transgender daherkommen und sagen, dass sie sich wie das andere Geschlecht "fühlen", das dürften sie ja aber eigentlich gar nicht nach feministischer Lesart, da Geschlechter auf bestimmte Attribute nicht fest gemacht werden sollen. Durch dieses ideologische Paradoxon entsteht die Diskriminierung schon in der eigenen Community.

Wer soll dann von außen da durchblicken:stupid:

Ich wäre auch schwer dafür, dass die Geschlechtsfrage und Sexualität wieder mehr ins Private gerät und nicht so sehr ein Objekt der Öffentlichkeit. Sollen die Menschen doch machen, was sie wollen im Privaten.
 
Das ist genau richtig, denn so können auch queere Personen ohne Angst ihre Identität leben.
Warum? Wenn sich ein "biologischer Mann" als Michelle bei mir vorstellt werde ich diese Person als Michelle ansprechen und fertig. Diskriminierung findet dort nicht statt. Warum also die Menschen dazu zwingen sich in irgendeine Rolle zu zwängen?
Wer soll dann von außen da durchblicken:stupid:
Aktuell entlädt sich da wohl so einiges was sich die letzten Jahrzehnte in der Gesellschaft angestaut hat. Als Außenstehender verliert man da wohl schnell den Überblick. Ich muss aber auch zugeben das ich damit in meinem Bekanntenkreis absolut null Kontakt habe. Nur im Internet komme ich damit überhaupt irgendwie in Berührung.
 
Warum? Wenn sich ein "biologischer Mann" als Michelle bei mir vorstellt werde ich diese Person als Michelle ansprechen und fertig. Diskriminierung findet dort nicht statt. Warum also die Menschen dazu zwingen sich in irgendeine Rolle zu zwängen?
Im Per Du ist das eh einfach, per Sie auch, aber wenn man im höflichen über jemanden spricht muss man das anders ausdrücken oder man lässt das Herr/Frau/Xy schlicht weg wenn man über wen spricht.

Aber im großen und ganzen wird das nie ein Problem wenn man die Menschen normal behandelt.
 
Was interessiert mich denn bitte die sexuelle Identität des jeweils anderen? Woher kommt nur dieses Verlangen, Hinz und Kunz alles mögliche auf die Nase binden zu wollen?
Manch einer in der "woken Bubble" glaubt halt felsenfest daran, wenn man den Sklaven einfach Knecht nennt, oder Zeitarbeiter, Entschuldigung, meine Leiharbeiter, oder den Hausmeister einfach Facility Manager, ist das halt die große "real gelebte sprachliche und somit automatisch auch soziale Gerechtigkeit". :ugly:

Genauso muss man in besagter bubble halt natürlich auch jedem aufs Auge drücken wie die eigene sexuelle Orientierung ist, das man sich "sozial gerecht behandelt" fühlt.

Das man damit inzwischen hart mit dem Niveau von lästigen Staubsaugervertretern, an der 70er Jahre Haustür, konkuriert, jeden die eigene Sexualität ungefragt ins Gesicht drücken zu müssen, merkt man schon gar nicht mehr vor Selbstbeweihräucherung und gelebter Stuhlkreismentalität:

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist erstaunlich wie eine kleine Minderheit, die Debatte bestimmt und sogar Sprache und Kultur verändert.
Letztens las ich, das " Der Schwarm " verfilmt wird. Klasse Buch mit tollen Charakteren.
Wird verändert, diverser...
Was soll das?
Wenn man Star Trek Discovery sieht, gibt es in Zukunft scheinbar kaum noch Menschen, die in " traditionellen" Beziehungen leben.
Eigentlich müsste die Menschheit da schon von alleine aussterben.
Es nervt mich persönlich nur noch.

Privat bin ich mit einigen gut befreundet, also nicht Homophob. Stellte sich aber auch keiner vor mit dem Spruch :
" Hallo, ich bin Manu und eine Lesbe!"
 
Es ist erstaunlich wie eine kleine Minderheit, die Debatte bestimmt und sogar Sprache und Kultur verändert.

Probiers einfach mal aus im Leben bestimmten Dinge nicht Folge zu leisten und du wirst sehen das dir garnichts wiederfahren wird. Nicht mit der Sprache drüber reden sondern einfach garnicht machen, das gilt für alles wo Meinungen einfach auseinander gehen.

Man muss garnichts machen von selbsternannten Moralaposteln, es muss nicht jeder die gleiche Meinung haben.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück