Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Insofern ist es eher ein Standortthema.

Ja. Es gibt Standorte, da wohnen viele Menschen effizient. Es gibt Standorte, da ist Platz für Natur. Es gibt Standorte, das stören WKA & Co nicht.
Und es gibt zersiedelte Landschaften. Ohne. Ende. In Deutschland.

Mein täglicher Arbeitsweg beträgt einfache Stecke 85km übern kleinen Alpenpass und einer Ländergrenze.

Klingt noch mehr nach einem Lebenskonzept, dass unmöglich ein nenneswerter Teil der Bevölkerung teilen könnte.

Es geht um angemessenen und leistbaren Wohnraum.

Nein, von sowas hochtrabenden habe ich noch lange nicht gesprochen. Es geht erstmal um die Gesamtkapazität für Wohnraum und um die Ressourcen für Mobilität. Beide sind begrenzt und geteilt durch 80 Millionen bleibt sehr viel weniger pro Nase übrig, als dein Lebensstil verbraucht.

Auch soziale Umverteilung kann nur so viel verteilen, wie da ist.

Die Kernproblematik ist, dass der soziale Mietwohnungsbau nichts anders als Geschäftsmodell der Kommunen ist.
Das Objekt kostet x €, hat y Mieter und ist nach z Jahren amortisiert und danach wird Geld damit verdient.
Die Mieter (meist untere Einkommensschichten) müssen einen erheblichen Anteil ihres Verdienstes in die Miete stecken, ironischer weise sogar z. T. mit Mietzuschüssen anderweitig finanziert.
Um die Menschen aus der Armutsfalle herauszuholen, fände ich es besser, wenn nach meinethalben 30 Jahren Mietdauer die Mietwohnung in Eigentum übergeht, die hernach vom Besitzer als Wertanlage weitervererbt oder auch veräußert werden kann.
Eine überschlägige Rechnung verdeutlicht, dass dies möglich wäre.

Da muss man nicht viel rechnen: Kommunen und Bürger zusammen finanzieren Wohnraum Menge X. Entweder als Sozialwohnungen teilweise aus Steuer und aus Mieten oder als Geschennkwohnungen komplett aus entsprechend höheren Abgaben, die die Kommune irgendwo eintreiben muss. Das Mietmodell bietet dabei mehr Raum für Schindluder, aber wäre die Kommune ernsthaft am Wohl der Bürger, insbersondere der sozial schwachen, orientiert, würden beide Modelle zu guten Ergebnissen führen und das Mietmodell eine viel feinere Regulierung erlauben, weil man eben nicht 30 Jahre in Zukunft planen muss, ohne irgendwas ändern zu können.

Ich bin daher sogar für das genaue Gegenteil: Staatliche Vermietung als vorherrschende Wohnform. Wohneigentum ist vor allem eine Rückversicherung gegen "abgezockt werden", aber die braucht man eben nicht, wenn es statt Abzockern einen sozial denkenden Staat gibt. (Wenn - wenn nicht stirbt aber auch dein Modell schon vor dem ersten Spatenstich) Und bei der Flexibilität, die die moderne Arbeitswelt, durchaus aber auch soziale Interessen und erneut die optimale Ressourcennutzung erfordern, ist Wohneigentum ein großer Klotz am Bein, der am Ende nur Makler reich macht.

Aber von Seiten des Staates 30 Jahre lang Mietzuschuss gewähren und im Alter Dank Eigentum die Altersarmut zu vermeiden wäre ja mal was.

Altersarmut droht, weil der Staat kein Geld hat und in deinem Modell sinken die Staatseinnahmen bei steigenden Ausgaben.

Komplexe Themen wie ich muss alle 5 Jahre umziehen weil... - lasse ich jetzt mal der Einfachheit halber weg.

Die Vereinfachung ist aber heutzutage unzulässig. Dein Modell würde nur aufgehen, wenn jeder sein gesamtes Leben mit konstant großer Familie am gleichen Platz lebt und dann entsprechend weitervererbt. In allen anderen Szenarien ist es ganz normal, dass die Wohnumgebung dem Bedarf und den Interessen angepasst wird. Vielleicht nicht alle 5 Jahre, aber alle 10-15-20. Wenn dann jedesmal eine Immobilie verkauft werden muss, wird der Umzug noch teurer und die Nutzunganpassungen entfallen komplett. Einer der Verstärkungsfaktoren für den Mangel an familientauglichen Wohnungen in Großstädten ist schon heute, dass die ganzen Eltern bis ins Rentenalter, selbst nach Tod eines Partners, in der großen Wohnung beleiben, einfach nur um ihren günstigen Mietvertrag halten zu können. Habe ich selbst so in der Familie: Einpersonenhaushalt auf 75-80 m². Nicht weil es schön ist, muss ja auch geputzt werden, sondern weil Veränderung teurer wäre. Ein ausreichendes Angebot von fair bepreisten (also letztlich staatlichen) Mietwohnungen mit 40-50 m² und die große 2,5-Zimmer-Wohnung wäre nächste Woche frei. Drei solche Fälle und du hast dir einen kompletten Wohnungsneubau gespart und trotzdem sind alle glücklich.

Das ist zweifellos richtig, hat auch viel mit Bildungsmöglichkeiten und Bildungszugang zu tun.

Nicht im geringsten. Du betrachtest die Einkommensseite. Worum es beim Ressourcensparen geht, ist die Ausgabenseite.
(Und selbst die beschriebene Einkommensproblematik hat wenig mit dem Bildungssystem zu tun - auch wenn das seinem Namen gerecht würde, wäre immer noch irgendwer das Schlusslicht der Gesellschaft. Zwar jemand, der das eher verdient hat, aber wenn du willst, dass der 20 € mehr pro Pizza verdient, muss die Gesellschaft fairer werden)

Wir sitzen also in er Niedriglohnleistungsspirale.
Anspruch allgemein: So billig wie möglich, exorbitante Preissteigerungen zur Steigerung von Einkommen in den unteren Schichten kaum umsetzbar.
Der einzig sinnige Ausweg sehe ich, wie oben, in einem staatlich unterstützen Vermögensaufbau, der dafür sorgt, dass mit den Zuschüssen für Bedürftigen nicht noch zusätzlich Kasse gemacht wird und der Bedürftige am Ende eigentlich leer ausgeht.

Du kannst den Armen kein Geld geben, dass du nicht hast. Nimmst du es von Reichen, um den Armen XXX zu finanzieren, sorgt das natürlich für sozialen Ausgleich. Aber das gilt egal ob dieses XXX Vermögensausbau ist oder eine tausenden anderen Optionen ist. Und viele davon sind zielgerichteter und vor allem besser dosierbar als dein Vorschlag.

Die faire Perspektive muss sich auftun.
Selbst wenn Geld da ist, höre ich fast vorwurfsvoll, wie kannst du dir ein 2. Häuschen leisten, aber gleichzeitig von drei Urlauben im Jahr für zig Euros erzählen.

Ich weiß nicht, in was für elitären Kreisen dich bewegst, aber da wo kein Geld da ist, hört man nicht einmal alle drei Jahre was von Urlaub.

Ja, mei, ich fahre seit 15 Jahren nicht mehr in den Urlaub, so einfach ist das.

Fällt einem vermutlich auch leichter, wenn man in einem schönen Haus in ruhiger Gegend liegt. Aber für die ~20000-30000 €, die ich die letzten Jahre bei Verzicht auf sämtliche Urlaube (und damit eingeschlossen auf meine liebste sportliche Beschäftigung, auf Kontakte zu fremden Kulturen und auf Weiterbildung) hätte sparen können, finanzieren kein Haus.

Unterm Strich gehts nur darum, wie sinnig gehe ich mit dem Verdienten Geld um.
Manche brauchen da schlichtweg Investitionsberatung, andere wie ich machen das intuitiv und wieder andere haben schlichtweg Glück oder eh unendlich auf dem Konto.

Das klingt jetzt ehrlich gesagt nach den Lebenstipps von Merz und Lindner. "Aktien, Immobilien,..."
Wer nichts zum investieren hat, braucht auch keine Investionsberatung. Sicherlich wäre es bei vielen Leuten mal hilfreich, ihnen überhaupt wirtschaften beizubringen. Da könnte so mancher 5-10% einsparen. Aber mit 100 € Überschuss im Monat brauchst du immer noch keine Investitionen zu planen.

Danke für die Blumen.
Gute MAs bekommt man nur dann, wenn auch die Kohle passt.
Ich zahle schon seit jeher deutlich über Tarif, versuche auch die Arbeit fair und gleichmäßig zu verteilen.
Läuft dass Projekt z. b. für mein Büro gut, gibts eine ganz einfache und transparente Regelung, die jeder MA auf dem Server tagesaktuell abgreifen kann.
Da wir der erwartete Gewinn abgebildet.
Meinethalben 10% aus einem 500.000 € Planungsauftrag, wären 50.000 €
Regelung ist banal, 50% fließen ins Büro zum Reinvest, die anderen 50% gehen an jene Mitarbeiter, die am Projekt mitgearbeitet haben und zwar Verteilerschlüssel Stundenaufwand.
Da in der Regel jene MAs in eher niedrigen Positionen die meiste h Arbeit leisten müssen (klar: Arbeitsverteilung von oben nach unten), bekommt die Sekretärin oder der Zeichner immer mehr als der Projektleiter.
Da kann unterjährig nach Abschluss des Projekts durchaus mal ein 5-6.000 €/Projekt Schein aufs Konto der Sekretärin fließen. Da wir immer mehrere Projekte haben, liegt der langjährige Schnitt bei der besagten Sekretärin mit einem Grundgehalt von grob 45.000 €/a bei ca. 15.000 € Gratifikation/a.
Das mag nicht jeder MA, habe auch schon Kündigungen von Leistungsträgern genau aus diesem Grund gehabt, wer aber das soziale Prinzip mal kapiert hat, zieht mit.

Ich glaube, ich muss mal ganz schnell ne Ausbildung zum Sekretär machen :what:.
Ganz ehrlich: Das selsbt wenn mein Arbeitgeber auch nur in die Nähe des Tarifs kommen würde, wäre das noch ein Gehaltssprung, für den ich einen Umzug in Betracht ziehen würde.

Als Planungsbüro: Nein
Als GF Baufirma: Ja, wobei wir wohl zu 90% auf langjährige Subs zugreifen, die ausschließlich aus dem lokalen Raum kommen. Gründe sind banal: Weniger Mängel, weniger Kosten, mehr Kunden.

Cool.
Immerhin weiß ich jetzt für einen Fall, warum bauen so verdammt teuer ist und dass es in dem Fall einen guten Zweck hat :) .

Siehe Beispiel Gratifikation oben und nein, wenn einer leistet, steigt er auf.
Meine zwei besten Projektleiter sind keine Studierten, sondern Seiteneinsteiger techn. Zeichner + Klempner-Geselle.

Jo: Aber du kannst nicht 16 weitere Projektleiter gebrauchen, wenn du dann niemanden mehr hast, den sie anleiten können, oder?
"Allen eine Chance geben" ist schon weitaus mehr, als viele machen. Aber es ist eben immer noch eine Chance für alle. Es gibt einfach mehr einfache Tätigkeiten als Führungspositionen und deswegen wird es immer nur eine Minderheit von Leuten mit Führungskräftegehalt geben. Würden alle Arbeitgeber auch, wie du, Sekretärin & Co fair für deren Aufwand bezahlen, wäre das kein Problem, weil ein Führungskräftegehalt halt nichts besonderes mehr wäre. Aber das ist leider ein extremer, schon mehr als sozialistischer Ausnahmefall. In der Regel wird in Deutschland nicht Anstrengung, sondern "Verantwortung" belohnt. Wohlgemerkt nicht "Verantwortung gerecht werden", sondern nur "Verantwortung zugeschrieben haben". Und wenn man 3-4-5 Hierarchieebenen von Leuten hat, die überwiegend Sessel warmhalten und denen unter ihnen mit der Peitsche drohen und jeder davon kriegt deutlich mehr als der unter ihm, dann kommt halt nicht nur ein Ungleichgewicht von vielen Leuten und in der Hierarchie und wenigen oben bei raus, sondern auch ein extremes Gehaltsgefälle zwischen denen.

Das ist das Problem und die unten können es kaum ändern (Fakeln, Mistgabeln,...), die oben wollen es kaum ändern.
 
Das gilt auch für den Abiturienten, der sich für 30 Semester an der Uni reinschreibt und vor sich her studiert, weil eigentlich keine Lust hat zu arbeiten.

Um nicht zu arbeiten, braucht man keinen Studienplatz, sondern Geld. Und einschreiben kostet Geld, bringt aber keins. Die, die "30" Semester auf dem Konto haben (20 sind schon ansehnlich...) sind in der Regel genau die, die relativ viel arbeiten und deswegen kaum noch zum studieren kommen oder das de facto schon aufgegeben haben. "Nächstes Semester muss ich erstmal Geld ranschaffen, aber das hole ic dann nächstes Jahr wieder auf". Klar...
Bis man sich dann tatsächlich eingesteht, gescheitert zu sein bzw. längst in einem Erwerbsleben ohne Studium zu stecken, vergehen halt ettliche Jahre. Einige machen irgendwann trotzdem noch ihren Abschluss, aus Prinzip, andere exmatrikulieren irgendwann doch.


Klingt so, als holst du dir die ganze Info über die "Ausländer" irgendwo in schlecht informierten Blättern ab. So etwas was du beschreibst passt auf keinen einzigen Ausländer, mit dem ich in meiner Stadt aufgewachsen bin. Selbst syrische Flüchtlinge, die ich kennenlernen durfte haben in relativ kurzer Zeit sehr gut Deutsch gelernt. Wahrscheinlich besser, als du Arabisch in der Zeit lernen könntest ;)

Weiß nicht groß deine Stadt und die jeweiligen Communities wahren, aber für Türken aus Frankfurt kenne ich beide Varianten persönlich. Sobald die Dichte von schlecht integrierten Menschen einer Herkunft groß genug ist, also von Leuten denen die heimische Kultur fremd ist und die Deutsch wesentlich schlechter als eine andere, gemeinsame Sprache sprechen, entstehen Parallelgesellschaften. Es ist schlichtweg einfacher, bequemer und angenehmer, sich frei mit Leuten zu unterhalten, die ähnlich denken wie man selbst und wenn man einen Gemüsehändler, einen Fleischer, einen Supermarkt, einen Friseur, ein Cafe, einen (Heimat-)Verein und diverse Arbeitgeber in der Umgebung hat, auf die das zutrifft, kann man tatsächlich vollständig in so einer Blase leben. Aus z.B. Neukölln hört man ähnliche Schilderungen und aus dem Pott sowieso. Wer mit- und an die Zukunft denkt, versucht zumindest seinen Kindern andere Wege aufzuzeigen: Spricht möglichst Deutsch mit denen, damit das als primäre Sprache erachten, bringt sie gezielt in Kontakt mit anderen außerhalb der Blase, etc.. Aber die Migrationsgeschichte nach Deutschland ist eben voll von möglichst schlecht gebildeten Billigarbeitskräften, Flüchtlingen aus 3. und 4. Wellen, weil man ja vorher nie was aufgenommen hat, etc. und die Mehrheit davon wird einfach sitzen gelassen. Das ist das eben das genaue Gegenteil von Leuten die mitdenken und sich Mühe geben, weil ihnen schlicht die Bildung fehlt und weil sie sowieso schon gut mit ihrem Schicksal ausgelastet sind. So verstetigen sich die Strukturen dann und gerade bei den Deutschtürken gibt es ja mittlerweile eine ansehnliche Problemgruppe von türkisch-nationalistisch eingestellten in der 3. und 4. Generation. Also Leute mit deutschen Eltern, komplett in Deutschland aufgewachsen. Aber nicht in der deutschen Gesellschaft, sondern von dieser abgeschottet (beidseitig abgeschottet) und deswegen stattdessen auf ein oft noch verklärtes Bild der türkischen Gesellschaft orientiert.


das Ahmeds und Betüls aufgrund ihrer Namen keine Ausbildungsplätze bekommen können, spielt in dieser ganzen Sache keine unwesentliche Rolle.

Das spielt sogar die weitaus größere Rolle im Vergleich zur Religion. Die ist nach meiner Erfahrung nämlich 99% der Biodeutschen und 90% der Migrantendeutschen ziemlich egal.

Aber wenn man nicht IN einer Gesellschaft leben kann, sucht man sich halt eine andere. Fairerweise muss man aber umgkehrt auch sagen, dass einige es gar nicht erst versuchen - und nicht unbedingt diejenigen, die sich aufgrund ausufernden sozialogischen Wissens schon vorher denken können, dass es nicht lohnt, sondern eher die "ich will Spaß"-Fraktion.


Absolute Religionsfreiheit, somit sakarale Bauten und somit auch die eine oder andere Bullshitrede eines Iman auf der Payroll von von Erdoboy.

Es gibt eine großen Unterschied zwischen der Freiheit, seine Religion hier auszuleben und der Freiheit einer internationalen Organisation, hier ihre Ansichten zu verbreiten.

Ich führe das darauf zurück, dass die muslimische Welt sehr patriarchisch geprägt ist. Stärker als anderswo auf der Welt.

Vorsicht: Nicht "muslimisch" mit "traditionell arabisch geprägt" verwechseln. Es gibt zwar ein große Überlappung, aber die gleiche Prägung überwiegt auch bei nicht-muslimischen Gruppen in Vorderasien und Nordafrika, umgekehrt ähneln asiatische Muslime in der Hinsicht viel stärker anderen Asiaten. Es gibt als Besonderheit im Islam als solchen zwar eine strikte Rollenteilung, aber dass die Rollen der Frau dabei geringer geschätzt werden, ist eigentlich sogar ein Widerspruch gegen die muslimische Lehre. Sie sollten ausdrücklich gleichrangig sein und der für die Außenwirkung zuständige Mann innerhalb IHRER vier Wände unter dem Scheffel seiner Allerliebsten stehen.

Stattdessen diesem muslimischen Familienbild (dass natürlich trotzdem nicht mit modernen Frauenbildern vereinbar wäre), pflegen die Klischee-Muslime in Deutschland aber eher eins, dass man als "bayrisch" bezeichnen könnte.

Das Problem ist meiner Meinung, dass es vielen schwer fällt sich als Deutscher zu sehen.

Mein Problem ist eher, dass mich andere als Deutscher sehen, obwohl dass das absolut letzte ist, was ich im Urlaub will, wenn ich bedenke, wie sich die meisten Deutschen im Ausland geben :ugly: .


Mittlerweile ist erwiesen, dass die Autoindustrie da seit vielen Jahren gegen kämpft und den Klimawandel wissentlich befördert.

Das ist beides seit Jahrzehnten erwiesen. Allerdings hat es weiterhin recht wenig miteinander zu tun, zumindest solange wir nicht von Tempolimits der Größenordnung 100/60/30 reden.


Umso bescheuerter, dass man von einem christlich-jüdischen Abendland spricht

Das "jüdisch" hat man erst so vor 70 Jahren eingefügt.
Ohne dabei aber die eigentliche Betrachtung im geringsten zu verändern, also auch ohne irgendwas von jüdischen Leben in Europa zu berücksichtigen. (Was in Anbetracht des lange Zeit minimalen Einflusses von Juden im "Abendland" ja auch berechtigt ist. Nur sollte man es dann eben nicht heuchlerisch "jüdisch-christlich" nennen anhimmeln, sondern als das brandmarken, was es war: Christlicher Rassismus gegenüber allem und jedem, der anders war.)
 
Um die Menschen aus der Armutsfalle herauszuholen, fände ich es besser, wenn nach meinethalben 30 Jahren Mietdauer die Mietwohnung in Eigentum übergeht, die hernach vom Besitzer als Wertanlage weitervererbt oder auch veräußert werden kann.
Eine überschlägige Rechnung verdeutlicht, dass dies möglich wäre.
Erstellkosten inkl. aller Nebenkosten brutto für eine 75 m² Wohnung Stand 2022: 300.000 €
Miete: 75*10 € kalt = 750 €/mon=9.000 € /Jahr = 270.000 € in 30 Jahren.
Mit 12 € Kaltmiete würde die Wohnung nach 30 Jahren den Mietern gehören.
Natürlich ist das nur sehr grob, weil Zinsen, Instandhaltung pipapo da noch nicht dabei sind.
Aber von Seiten des Staates 30 Jahre lang Mietzuschuss gewähren und im Alter Dank Eigentum die Altersarmut zu vermeiden wäre ja mal was.
Unterm Strich wäre es nur eine Umverteilung und entgangener Gewinn für eine kommune nach 30 Jahren Nutzung einer Wohnung durch Mieter.
Komplexe Themen wie ich muss alle 5 Jahre umziehen weil... - lasse ich jetzt mal der Einfachheit halber weg.
Das eigentliche Problem in Deutschland sind einfach die Löhne. Es ist ja selbst als überdurchschnittlich verdienender Alleinlebender heutzutage nicht mehr möglich vor den Stadtgrenzen einer Großstadt sich eine neue(!) 2-Zimmer-Wohnung zu kaufen. Bei Kosten von 500000 Euro + bist du da 35+ Jahre am abbezahlen (ohne die Zinsen zu berücksichtigen, also quasi dann 45 Jahre am Ende). In 45 Jahren muss aber schon das ein oder andere am Wohnobjekt erneuert werden, d.h. man muss dann daneben noch Geld für die Instandsetzung haben.
Und der Fall, dass man 45 Jahre räumlich in derselben Region arbeitet ist heute auch schon ziemlich selten. Auch wenn man 45 Jahre in derselben Großstadt arbeitet macht es schon einen Unterschied ob man täglich einmal quer durch die Stadt muss oder nicht (das kostet dann 2 Stunden Lebenszeit zusätzlich, pro Tag, 45 Jahre lang).
Sorry aber ich kenne niemanden unter 45, der sein bisheriges Leben bei nur einem Arbeitgeber verbracht hat. Die meisten sind mit Mitte 30 schon beim 3.-4. Arbeitgeber.

Und nur weil der Staat die Hütte bauen lässt und man es dann Miete nennt, statt Tilgung, wird es ja nicht günstiger. Sobald das im großen Stil kommt werden die Bauten automatisch teurer, weil die Bauunternehmen diese Subvention gerne abgreifen. Das siehst du ja auch an der Automobilbranche, die lassen sich auch den Bauch vom Staat pinseln. Ohne z.B. die Dienstwagensubvention würde es den deutschen Autobauern doch niemals so gut gehen. 90% aller Audi, BMW, VW Passat, etc. werden als Dienstwagen in den Markt gebracht, weil kaum ein Privatmensch sich diese Preise leisten kann/will.
 
Ohne z.B. die Dienstwagensubvention würde es den deutschen Autobauern doch niemals so gut gehen. 90% aller Audi, BMW, VW Passat, etc. werden als Dienstwagen in den Markt gebracht, weil kaum ein Privatmensch sich diese Preise leisten kann/will.
Sind das wirklich soviele? Kann ich eigentlich gar nicht glauben.:wow:
 
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Sind das wirklich soviele? Kann ich eigentlich gar nicht glauben.:wow:

Nach 3 Jahren gehen sie halt als Gebrauchte in private Hand. Aber bei Neuwagen passen die Zahlen ca. :7er BMW, 3er BMW ~88%, ~92% S-Klassen ~88%, C-klasse ~70%, Audi A6 ~87%, Audi A4 ~88%, VW-Passat ~91%...
Quelle: KBA
Warum die Löhne und nicht die Mieten bzw Kaufpreise für Wohnraum?
Weils in Deutschland in keinster Weise irgendeine Art Lohngerechtigkeit gibt. 5km Luftline von meinen Arbeitgeber ist ein Großkonzern, da verdienen die Leute mal eben bei gleicher Tätigkeit, Qualifikation, Verantwortung, Branche 50% mehr bei einer 35h-Woche (statt 40h). So und nun verändere noch die Parameter Branche und Region und schon bist du bei noch größeren Unterschieden.
 
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5km Luftline von meinen Arbeitgeber ist ein Großkonzern, da verdienen die Leute mal eben bei gleicher Tätigkeit, Qualifikation, Verantwortung, Branche 50% mehr bei einer 35h-Woche (statt 40h).
Ja und?
Das ist der Arbeitsmarkt. Dann geh doch zu dem Unternehmen und arbeite da, 5km sind jetzt auch nicht die Welt an Entfernung.
 
Um nicht zu arbeiten, braucht man keinen Studienplatz, sondern Geld. Und einschreiben kostet Geld, bringt aber keins. Die, die "30" Semester auf dem Konto haben (20 sind schon ansehnlich...) sind in der Regel genau die, die relativ viel arbeiten und deswegen kaum noch zum studieren kommen oder das de facto schon aufgegeben haben. "Nächstes Semester muss ich erstmal Geld ranschaffen, aber das hole ic dann nächstes Jahr wieder auf". Klar...
Ich meine nicht den Langzeitstudenten, der sein Lebensunterhalt selbst finanzieren muss. Der ist bemüht, die Sache möglichst geradlinig durchzuziehen.
Und gerade in den letzten Jahren, wo man die schnellen jobs wie kellnern oder vergleichbar nicht machen konnte aufgrund von Corona, haben viele Studierende aufgeben müssen.
Meine Tochter konnte ihre kleinen Nebenjobs ebenfalls nicht machen und wurde vollständig von uns finanziert. Wir haben so den Druck genommen und sie konnte frei weiter studieren und ist aktuell auf einem guten Weg.
Aber das Glück haben eben nicht alle Studierende.

Ich meine eher den Langzeitstudenten, der von den Eltern finanziert wird und sich keine Gedanken um Unterkunft, Nahrung oder saubere Klamotten machen muss. Das ist natürlich eine kleine Minderheit aber sie gibt es und einen kenne ich sogar.
 
Ja und?
Das ist der Arbeitsmarkt. Dann geh doch zu dem Unternehmen und arbeite da, 5km sind jetzt auch nicht die Welt an Entfernung.
Irgendwie wusste ich schon vorher das das kommt.
Dir ist schon klar, dass es nicht möglich ist das jeder dort arbeitet, schon alleine weil die Anzahl der Arbeitsplätze dort begrenzt ist? Dir ist auch schon klar, dass es Berufe gibt die im allgemeinen relativ wenig an Geld bringen, in der Gesellschaft aber trotzdem gebraucht werden?
Ich mein wir können natürlich auch dann im Alter im Krankenhaus/Pflegeheim in unserer eigenen Sch...ohne trinken dahinvegetieren, weil das letzte Mal vor 8 Stunden jemand kurz vorbeigeschaut hatte. Man sieht es doch schon wenn man Paketdienstleister mit Post-Beamten vergleicht was passiert wenn die Angestellten sch... bezahlt werden.
Und das ist eben nicht nur bei einzelnen Unternehmen. Das hat mittlerweile systemweite Relevanz.
 
Dir ist schon klar, dass es nicht möglich ist das jeder dort arbeitet, schon alleine weil die Anzahl der Arbeitsplätze dort begrenzt ist?
Natürlich, aber wenn du gut genug bist wird dich der, der besser zahlt schon nehmen. Er hat ja scheinbar die Auswahl.
Dir ist auch schon klar, dass es Berufe gibt die im allgemeinen relativ wenig an Geld bringen, in der Gesellschaft aber trotzdem gebraucht werden?
Ja und deswegen bin ich für den Mindestestlohn von 12€, aber alles über der notwendigen Grenze (ob das jetzt 12€ sind oder eine andere sei mal dahin gestellt) muss der Markt regeln.
Man sieht es doch schon wenn man Paketdienstleister mit Post-Beamten vergleicht was passiert wenn die Angestellten sch... bezahlt werden.
Familiengeschichte:
Opa war DHL Paketfahrer, hat die Verbeamtung abgelehnt und konnte dann früher als seine verbeamteten Kollegen in den Ruhestand oder nennenswerte Unterschiede bei den Bezügen.

Aber auch da sind das Problem diese Subunternehmer, DHL bezahlt und behandelt die eigenen Mitarbeiter recht anständig.
 
Ich meine eher den Langzeitstudenten, der von den Eltern finanziert wird und sich keine Gedanken um Unterkunft, Nahrung oder saubere Klamotten machen muss.

Der muss dann aber strunzdoofe Eltern haben, wenn es einen Unterschied für seinen Unterhalt macht, ob er sich Student nennt oder nicht. Klar gibt es Leute, die sind von Beruf Sohn/Tochter, aber das kann man auch ohne Immatrikulation.

Vielleicht ist da Neusprech tatsächlich mal nützlich:
Menschen, die gar nicht studieren tun, sind keine "Studierende", auch wenn sie möglicherweise einen Studentenausweis haben.
 
Dass Ex-Kanzler Schröder seinen Chefposten im Aufsichtsrat des russischen Energieriesen Rosneft aufgegeben hat, kommt für SPD-Generalsekretär Kühnert "viel zu spät". Kanzler Scholz sieht keinen weiteren Handlungsbedarf.

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat die Entscheidung Gerhard Schröders, seinen Aufsichtsratsposten beim russischen Energiekonzern Rosneft aufzugeben, als "leider viel zu spät" kritisiert.

Schröders Entscheidung sei "wohl nicht ganz zufällig" gefallen, sagte Kühnert der "Rheinischen Post". Zuvor hatten Bundesregierung, Bundestag und das EU-Parlament den Druck auf den Altkanzler erhöht.

Der Bundestag strich die Privilegien für Altkanzler zusammen, die EU-Parlamentarier hatten gefordert, Sanktionen gegen Schröder zu verhängen. Zu diesen Forderungen hielt Kühnert sich bedeckt: "Ich habe keinen Anlass, eine schützende Hand über ihn zu halten. Wenn es klare, objektive Kriterien für Sanktionslisten gibt, dann gelten die natürlich für alle. Ob das hier der Fall ist, müssen andere bewerten.

"Bundeskanzler Olaf Scholz forderte Schröder auf, weitere Tätigkeiten für Unternehmen aus Russland einzustellen. "Wir nehmen zur Kenntnis, dass es jetzt bei einem passiert und die anderen müssen auch noch folgen", sagte Scholz am Rande der SPD-Landesdelegiertenkonferenz in Hildesheim. Der Bundeskanzler betonte, Schröder stehe mit seiner Haltung allein für sich. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil begrüßte den Schritt von Schröder - auch aus seiner Sicht kommt die Entscheidung zu spät.
Quelle: "Leider viel zu spät"

Gerhard Schröder hat das Ansehen der SPD und Sozialdemokratie massiv geschädigt.
Für viele ehemalige SPD Wähler hat er das ja damals schon mit der Agenda 2010 getan.
Die haben sich durch Schröder "verraten und verkauft" gefühlt.
 
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(Themenübernahme aus dem Ukraine-Thread)

Ich erinnere mich noch an eine Zugfahrt vor Jahren von Leipzig nach Dresden, als ein paar Flüchtlinge mit Kindern aus dem Zug ausstiegen und zwei überfette Deutsche plötzlich laut sagten und deswegen wählen wir die AFD.

Und genau das funktioniert nur in einer Situation, in der irgendwas besonderes mit Flüchtlingen vorgeht, auf die man zeigen kann. Eine verfehlte Geldpolitik steigt nicht in Züge ein, die ist für eine Partei mit dem ""Anspruch"" der AFD nicht direkt verwertbar. "Alternative zu Dingen, die man nicht mal realisiert, weil man dafür ein Hirn einschalten müsste"? Geht nicht.

Es stimmt, die Grünen konnten viel Zuspruch generieren, aber die Coronapolitik hat die Leute schon ganz schön heruntergezogen, dass merke ich schon in meinem gemäßigten Umfeld. Wenn Viele unter der aktuellen Folgen des Krieges nochmal so viel Schlucken müssen, dann könnte das schon zu einer Umorientierung führen.

Klar. Aber wohin? Wenn keine bessere Konzepte vorlegt, gibt es mehr Nichtwähler, aber nicht mehr AFD-Wähler.

Sie leugnen doch schon von Anfang an den Klimawandel und unter den Grünen wird jetzt alles teurer, weil die Energiewende wollten.

Und weiter? Die AFD leugnet den Klimawandel, aber nach 30 Jahren hat ein großer Teil der Bevölkerung geschnallt, dass das eine Lüge ist. Die Grünen wiederum profitieren davon, dass sie es "schon immer" besser gewusst haben, während alle anderen großen Parteien uns in die heutige, teure Sackgasse manövriert haben. Da die AFD da noch viel tiefer drin stecken würde, kann sie davon nicht profitieren. Es gibt noch eine Handvoll Hardcore-Leugner, aber spätestens seitdem die Äcker verdorren, sterben auch die aus und sie wählen ohnehin schon AFD. Da gibt es keine Stimmen mehr zu gewinnen, nur zu verlieren.

Die EU mit ihren Hilfszahlungen, Sanktionen und der schlechten Geldpolitik ist ebenfalls schuld, an den teuren Preisen.

Stimmt. Aber jetzt vermittel mal jemandem mit dem Intellekt eines typischen AFD-Wählers diese Zusammenhänge. Es steht nirgendwo "EU", nirgendwo "Hilfszahlungen", nirgendwo "Geldpolitik" an den aktuellen Problemen. Man muss nachdenken, um das zu kapieren. Aber wer nachdenkt realisiert auch, dass die AFD keine Lösung wäre.[/url]
 
Gerhard Schröder hat das Ansehen der SPD und Sozialdemokratie massiv geschädigt.
Für viele ehemalige SPD Wähler hat er das ja damals schon mit der Agenda 2010 getan.
Die haben sich durch Schröder "verraten und verkauft" gefühlt.

Wurde ja bei der NRW Wahl auch zum verhängnis.

Die AfD zerlegt sich doch selbst.
Da sind alle Protestwähler abgesprungen und nur noch die Nazis übrig geblieben.

Und es zeigt sich mal wieder, dass wir keine staatlichen Nachrichtendienste wie BND und BfV brauchen, um Informationen zu sammeln.
DPA und öffentlicher Rundfunk reichen aus.

 
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Ich bin daher sogar für das genaue Gegenteil: Staatliche Vermietung als vorherrschende Wohnform. Wohneigentum ist vor allem eine Rückversicherung gegen "abgezockt werden", aber die braucht man eben nicht, wenn es statt Abzockern einen sozial denkenden Staat gibt.

Phu, Daumen hoch!
Kann ich dir sogar an Hand meiner Vergangenheit bestätigen.
Im Osten sahen die Leute nicht die Notwendigkeit, sich mit einem Haus zu belasten und besorgten sich eher eine " Datsche" für den Sommer.
So hatte man beides.
Meine Eltern verzichteten auf mehrere dieser Möglichkeiten, die jetzt in Berlin einen enormen Wert darstellen würden und blieben in ihrer 3Raum Wohnung in Prenzlauer Berg und Datsche in Seenähe. Pacht lag bei 175 Mark im Jahr.
Schwiegereltern kamen mehr aus dem ländlichen Bereich und kauften für 15k Ost ein 2400qm Grundstück mit Haus.
Viele taten es sich aber nicht an.
Gleichzeitig stiegen nie die Mieten und 90Mark für eine 3 Raumwohnung, ermöglichten auch die Wohnung mit der geringeren Rente zu behalten.
Heute ist die Anschaffung eines Hauses eher eine Absicherung für das Alter.
Gut ist das nicht.

Gleichzeitig schaffte man Arbeit in entlegenen Gebieten, wodurch nicht alle in Richtung der Ballungszentren abwanderten.
 
Aber auch da sind das Problem diese Subunternehmer, DHL bezahlt und behandelt die eigenen Mitarbeiter recht anständig.
Da ist DHL ja fein raus oder? Das seh ich persönlich ganz anders. DHL weiß ganz genau was sie damit anrichten, entziehen sich aber ihrer sozialen Verantwortung als Unternehmen.
Und die Denkweise, dass der Markt das quasi ja selber irgendwie richet, wird uns auch noch auf die Füsse fallen.
Ich meine nicht den Langzeitstudenten, der sein Lebensunterhalt selbst finanzieren muss. Der ist bemüht, die Sache möglichst geradlinig durchzuziehen.
Soweit ich informiert bin geht ein Langzeitstudium doch gar nicht mehr, weil man vorher exmatrikuliert wird oder nicht?
Heutzutage musst du dich doch bei Unis für Bachlor/Master bewerben, mit Vorstellungsgespräch oder Motiviationsschrieben. Und mittlerweile ist auch die maximale Anzahl an Semestern die man hat um seinen Bachlor/Master abzuschließen gedeckelt. Zumindest ist das im MINT-Bereich üblich.

100% sicher bin ich mir aber nicht ob das überall so ist. Hab noch mein gutes altes Diplom gemacht, da gabs noch kein Bachlor/Master. Und bewerbenoder ähnlichen Käse musste man auch nicht, einfach einschreiben. Da war es natürlich auch noch möglich 30 Semester zu studieren (Wobei ich 11 gebaucht habe, was aber noch unterm Schnitt von 13 lag, musste aber auch nicht nebenbei arbeiten, hiess dann aber auch bei Eltern wohnen und in der Heimatstadt studieren).
 
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Soweit ich informiert bin geht ein Langzeitstudium doch gar nicht mehr, weil man vorher exmatrikuliert wird oder nicht?
Heutzutage musst du dich doch bei Unis für Bachlor/Master bewerben, mit Vorstellungsgespräch oder Motiviationsschrieben. Und mittlerweile ist auch die maximale Anzahl an Semestern die man hat um seinen Bachlor/Master abzuschließen gedeckelt. Zumindest ist das im MINT-Bereich üblich.

Im MINT-bereich gibt es normalerweise nicht mal einen NC.
Von einem Vorstellungsgespräch fürs Studium habe ich auch noch nie gehört.
Mit Corona sind eh alle Fristen aufgehoben.

Zumal viele auch den Studiengang und/oder Hochschule wechseln und dadurch länger brauchen. Aber da zählen dann natürlich die Fachsemester von vorne.


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Wobei man ja mit den aktuellen Affenpocken auch eine reale Epidemie hat und da gar nicht mehr viel simulieren muss.


Bzw. das Szenario mit dem Pocken-Anschlag ist bereits aus TheDivision bekannt.
 
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