Ja schon klar was du meinst, aber Gulag war etwas für echte oder vermeintliche politische Gegner und für den Holocaust hat es gereicht nach irgendeiner Definition Jude zu sein.
Für mich ist das schon ein Unterschied.
Es wurden in den KZ nicht nur Juden ermordet.
Es wurden in den Konzentrationslagern auch viele andere Menschen ermordet, wie Kommunisten, Sozialisten, Pfarrer, Systemkritiker, Sinti und Roma (siehe Porajmos), Homosexuelle, Zeugen Jehovas, geistig Behinderte und angebliche „Asoziale“ (siehe auch Aktion T4). Die genaue Anzahl der Toten ist unklar, da die Mörder längst nicht über alle Opfer Akten führten, am Ende des Zweiten Weltkrieges keine Ermordungen mehr dokumentarisch festgehalten wurden und viele Unterlagen durch Kriegsereignisse unwiederbringlich verloren gingen.
de.wikipedia.org
Sehenswerte Doku von Anfang des Jahres:
Große Anzahl an Geschichts-Dokus mit exklusivem Archivmaterial, Biografien, Sendungen und Serien zu historischen Ereignissen. Jetzt in der Mediathek streamen.
www.daserste.de
Eine ARD-Dokumentation erinnert an Nazi-Folterkeller in der Nachbarschaft belebter Wohnquartiere.
www.tagesspiegel.de
Und ähnlich wie damals bei der NDSAP und liegen auch heute bei rechtsextremen Gruppierung fertige Todeslisten in den Regalen.
Auch die russischen Faschisten hatten diese schon vor dem Angriff erstellt.
Russland erstellt laut einem Medienbericht Listen von prominenten Personen, die im Fall einer Invasion verhaftet oder getötet werden sollen. Die US-Regierung sei demnach über die Detailliertheit der Aufzählung erschrocken.
www.t-online.de
In der Ost Ukraine lebenden LGBTQ+ Aktivisten müssen um ihr Leben fürchten. Die USA informierten die UN, dass eine "Todesliste" mit Namen von Aktivisten existiere, unter denen sich auch LGBTQ+ Personen befänden.
www.out.tv
Daher ist eine Bekämpfung des Rechtsextreminus sehr wichtig.
Dabei kommt es sowohl auf eine strenge Strafverfolgung, als auch die Politische Bildung und demokratische Projekte an.
Da wird die Bundesregierung mit dem Demokratiefördergesetz liefern müssen.
Wie kann der Bund Projekte gegen Demokratiefeindlichkeit verlässlich fördern? Dafür fand die vorige Regierung keinen Weg, nun machen zwei Ministerinnen nach SPIEGEL-Informationen einen neuen Vorschlag.
www.spiegel.de