Ein Importstopp von russischen Gas, könnte wohl in der Stahlindustrie als auch in der Chemieindustrie, zu Verlusten von Arbeitsplätzen führen:
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Einige Wirtschaftswissenschaftler meinen der Staat müsse dann Kurzarbeit unterstützen. Falls man auf russisches Gas verzichtet. Oder der Gashahn zugedreht wird.
Fallen die paar Hansel, die es in der deutschen Stahlindustrie noch gibt, überhaupt auf, verglichen mit sämtlichen Produktionspausen, die der Steuerzahler den Autoherstellern seit gut zwei Jahren bezahlt?
Realistisch betrachtet scheitert sowas in der von mir bewertbaren Stichprobe München völlig, da man bei 45 min. Pendlerzeit im blödsten Falle nicht mal von der Fußgängerzone in die Hochpreiswohngebiete kommt, geschweige denn in die Nähe zu leistbaren Wohnraum.
Tjo. Dann wird man in besagter Fußgängerzone wohl künftig bessere Löhne zahlen müssen, damit die Leute freiwillig da arbeiten und nicht nur, weil sie von der Arge gezwungen werden bzw. damit sie nah genug dran wohnen können, um gezwungen zu werden. Genau das ist Teilziel meiner Forderung.
Gerüchten zu Folge erheben viele Ladenbesitzer in der Münchener Innenstadt ja schon heute die dafür nötigen Preise.
Denke strukturell muss es in Zukunft mehr Wohnmodelle geben, die gesamtheitliche Wohn- und Arbeitsquartiere umfasst.
Aber - Nicht jeder Beruf ist ein Büroberuf, nicht jeder Büroberuf lässt sich ins Homeoffice umwandeln.
Schwerindustrie mit Wohngebieten zu verbinden dürfte bzgl. Lebensqualität und Gesundheit auch nicht der Burner sein.
Komplex - ein uniformierte Antwort/Lösung wäre die Falsche.
Nein. Warten auf eine Fertige Lösung wäre das Falsche. Wir leben in einer Marktwirtschaft und der Staat kenn es sich schlichtweg nicht leisten, jeden Scheiß selbst ins reine zu bringen. Schon gar nicht die gesamte Wohnstruktur auf eigene Kasse umbauen. Das wäre selbst in einer Planwirtschaft ... mutig. Die Aufgabe des Staates ist es, die kleinen vor den Auswirkungen des Marktes zu schützen. Undzwar nicht in dem er sie selbst schluckt, sondern in dem er dem Markt Grenzen setzt. Tut das den Marktakteuren dann weh, wenn sie mit volldampf gegen die Grenzbalken rennen respektive in Gegenden Wohnungsmieten >20 €/m² kassieren wollen, aber <10 € Stundenlohn zahlen? Ja. Soll das wehtun? Aber hallo!
(Gleitende Übergänge von der heutigen in eine vernünftige Welt sind natürlich nötig und über die Übergangsfristen lässt sich streiten. Aber das Ziel abzulehnen, weil man die Gegenwart verkakt hat, bringt einem eine Zukunft, die genauso mieß ist. Die Gegenwart mag als Beispiel reichen

.)
Macht aber nur da Sinn, wo noch keine LEDs verbaut sind.
Mit LEDs verbrauchen die deutlich weniger und sollten im Sinne der Sicherheit alle leuchten.
Auch LEDs verbrauchen mehr als genug, zumal sie vielerorts zu einer Steigerung des Lichtoutputs genutzt wurden. Wieviel Licht insgesamt nötig ist, ist natürlich ein ewiges Reiztheme, aber zumindest ich sehe reichlich Einsparbedarf. Stellenweise würde die Sicherheit sogar steigen, wenn man Flutlichter reduzieren würde - allerdings müsste man dann neben der Straßenbeleuchtung auch die Beleuchtungen auf der Straße einplanen. Ich finde das immer wunderbar, wenn man eine Straße mit über der Fahrbahnmitte aufgehängten Laternen und die üblichen auf-Kopfhöhe-Flakscheinweifer
gängiger Stadtautos hat und von der dann abbiegen will. Nachtadaption des Auges? Unmöglich, beim Blick auf die Fahrbahn braucht man eigentlich eine Sonnenbrille. Aber Licht auf dem Bürgersteig? Fehlanzeige. Die Laterne leuchtet nur indirekt hin und das Bisschen Licht wird auch noch vom nächsten
Mutter-+-Kind-Minimalwägelchen abgeschirmt.
Selbst wenn man ALLE Lampen abschalten und sich auf Mondlicht und das, was aus Wohnungen scheint, verlassen würde, hätte ich da bessere Chancen, einen Fußgänger zu sehen.
Aber heutzutage sind die Leute ja schon so blind, dass man Probleme hat, einen für die Abendstunden auf unter 100 cd/m² regelbaren Monitor zu bekommen...
Das sehen die Radler aber ganz anders.
Gerade als Radfahrer sehe ich das ganz sicher nicht anders. Weil ich nämlich die zusätzliche Energie, um bei lauter Hochleistungstrahlenwaffen überhaupt wahrgenommen werden zu können, aus den Waden anliefern muss. In tatsächlich dunkler Umgebung sieht man mich dagegen auf 100te Meter Entfernung.