Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Solange da nicht in den Schulen umfassende Aufklärung stattfindet, sind wir aber noch von der Zukunft entfernt.
Solange queere Menschen nicht die in allen belangen voll umfänglich in der Gesellschaft represäntiert sind, reicht Aufklärung nicht. Wir brauchen eine aktive Förderung von queeren Menschen. Zum Beispiel eine "Queer Quote" von 10% für alle Führungspositionen.
 
Wobei es da eher nur um die Fortplanzung ging...ist bei Queeren ja eher unwahrscheinlich.

Im Gegensatz zu cis-heteros passiert es natürlich nicht so ausversehen. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, auch so Kinder zu bekommen, wenn auch nicht immer mit den eigenen Genen.
Adoption, Leihmutterschaft, Samenspende etc.

Das Thema gibt also genug her für spannende Diskussionen im Bio- oder Sozialkundeunterricht.
Und auch Themen wie Intergeschlechtlichkeit sind biologisch sehr interessant.

 
Wir brauchen eine aktive Förderung von queeren Menschen. Zum Beispiel eine "Queer Quote" von 10% für alle Führungspositionen.
Du vernachlässigst den wichtigsten Part: Die eigene Sexualität, kinks, ... gehen prinzipiell nur einem selber und ggf. dem Partner etwas an. Ansonsten kann einem Gott und die Welt mal gepflegt den Buckel runterrutschen. Für deinen Vorschlag müsste jede Person eben diesen höchst privaten Bereich offen legen, ob sie es will oder nicht.
 
Im Gegensatz zu cis-heteros passiert es natürlich nicht so ausversehen. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, auch so Kinder zu bekommen, wenn auch nicht immer mit den eigenen Genen.
Adoption, Leihmutterschaft, Samenspende etc.

Das Thema gibt also genug her für spannende Diskussionen im Bio- oder Sozialkundeunterricht.
Und auch Themen wie Intergeschlechtlichkeit sind biologisch sehr interessant.

Die Leute müssen endlich das Thema des Kinderkriegen von der Sexualität lösen. Natürlich können nur menstruierende Personen ein Kind austragen, aber eine menstruierende Person muss keine Frau sein.
 
Solange queere Menschen nicht die in allen belangen voll umfänglich in der Gesellschaft represäntiert sind, reicht Aufklärung nicht. Wir brauchen eine aktive Förderung von queeren Menschen. Zum Beispiel eine "Queer Quote" von 10% für alle Führungspositionen.


Aktuell gibt es nicht mal einen schwulen Profifußballer. Zumindest bei den Männern. Bei den Frauen sind ja sogar zwei in der Nationalmannschaft verheiratet.

Was aber wohl auch daran liegt, das Männer Fußball schon immer sehr machohaft und schwule Jungs dann wohl gleich einen anderen Sport wählen (z.B. Turmspringen) oder nicht bis zur Profikarriere dabei bleiben.
 
Du vernachlässigst den wichtigsten Part: Die eigene Sexualität, kinks, ... gehen prinzipiell nur einem selber und ggf. dem Partner etwas an. Ansonsten kann einem Gott und die Welt mal gepflegt den Buckel runterrutschen. Für deinen Vorschlag müsste jede Person eben diesen höchst privaten Bereich offen legen, ob sie es will oder nicht.
Das ist halt die Konsequenz einer Identitätspolitik.
 
Mir ist keiner bekannt, aber die Einschränkung aktiv und Deutschland hast du ja erst jetzt gestellt.
Darum geht es aber. Klar gibt es schwule Fußballer, wie Thomas Hitzlsperger. aber der spielt eben nicht mehr.
Und ich frage mich halt, wieso das so ein Problem sein soll?
Was interessiert mich seine sexuelle Orientierung? Er muss spielen können.
 
Mir persönlich ist es auch egal welche sexuelle Orientierung ein Fußballspieler hat.
Aber die haben bestimmt Angst sich zu outen. Es gibt auf jeden Fall noch mehr da draussen.
 
Die Leute müssen endlich das Thema des Kinderkriegen von der Sexualität lösen. Natürlich können nur menstruierende Personen ein Kind austragen, aber eine menstruierende Person muss keine Frau sein.
Ich bezweifle stark das es ihm da nur um das Kinder bekommen geht, auch sonst interessiert es in 90% der alltäglichen Kommunikation, zwischen zwei sich nicht näher bekannten Personen, jemanden einen Scheiß als was du dich persönlich (sozial)geschlechtlich identifizierst.

Und beim Rest fragt man im Normalfall ansonsten nach, wo es das schnittmengentechnisch zusammenkommt, und nach außen eine völlig uneindeutige Wahrnehmung des Gegenübers besteht, wie die Person angesprochen werden möchte, oder aber weißt die Person einfach mal im Zweifel selbst darauf hin, wie sie angesprochen werden will (ja ich weiß unvorstellbar in dieser heutigen Gesellschaft, das man im Leben auch mal auf etwas von sich aus hinweisen muss, so vom Gegenüber vekehrt kommuniziert).

Grundsätzlich aber braucht es keine generelle aufs Auge gedrücke der eigenen (sozial)geschlechtlichen Wahrnehmung nach außen, weil das ist das exakte Gegenteil von Normalität darstellt, etwa so wie in Big Bang Theory, wo Howard jedem ungefragt aufs Auge drücken muss das er Astronaut und im Weltraum gewesen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer ist eigentlich auf so ne Abkürzung gekommen? Das liest sich für mich immer wie ne Krankheit, obwohls eigentlich ja nichtmal der Rede wert ist, weil...sind halt einfach auch nur Menschen.

Irgendwer hatte irgendwann keinen Lust mehr, von der "lesbian and gay"-Szene zu schreiben und hat es abgekürzt. Später kamen sehr viele andere Minderheiten auf den Trichter, dass sie so wichtig sind, dass sie auch abseits von sexuell-definierten Szenen oder allgemein sexuell bezogenen Themen zwingend immer genannt werden wollen. Je nach Philosophie lässt sich die resultierende Kette auch durchaus noch ausbauen, ich kriege spontan LGBTTIAOQ* auf die Reihe. Laut Wiki gibt es aber noch mindestens je ein weiteres A, Q, O und T, also LGBTTTIAAOOQQ* und für Abwechslung/Hervorhebung/Unterscheidung wird manchmal auch mit zwei Zeichen abgekürzt. Fortsetzung folgt also bestimmt :ugly: .


Statistisch sind etwa 10% der Menschen in Deutschland queer. Es müsste also jeder in der Klasse, im Freundeskreis oder bei den Arbeitskollegen queere Menschen kennen.
Das ist aber oft nicht der Fall, da sich die manche erst nach vielen Jahren zu einem Coming Out trauen, andere nie.

Ich weiß ehrlich gesagt von exakt zwei Personen in meinem Umfeld die vollständige sexuelle Orientierung. Eine davon hat mich gezeugt, mit der anderen lebe ich zusammen. Das wars. Bei rund 70% der Leute kann ich zwar die Vorzugsorientierung abschätzen (wobei vor allem Paare für den hohen Anteil verantwortlich sind, da lernt man halt doppelt so viele Leute kennen), aber beim Rest habe ich nicht den Hauch einer Ahnung. Wieso sollte mich auch die sexuelle Orientierung von Personen etwas angehen, mit denen ich nicht selber sexuell aktiv werden möchte?


Die Leute müssen endlich das Thema des Kinderkriegen von der Sexualität lösen. Natürlich können nur menstruierende Personen ein Kind austragen, aber eine menstruierende Person muss keine Frau sein.

Eine Frau muss keine weibliche soziale Rolle annehmen, das ändert aber nichts daran, dass man Weibchen der Gattung Homo sapiens nicht "Weibchen", sondern eben "Frauen" nennt.

Gebärmuttertransplantationen sind aber auch in Männer denkbar und selbst wenn man dann noch von einem Menstruationszyklus sprechen wollte, wäre die erste Fruchtbarkeit vor der ersten Menstruation gegeben. Tierversuche mit komplett künstlichen Plazenten waren zuletzt auch erfolgreich und es gibt die medizinische Therorie, dass eine Gebärmutter (und damit Menstruationen) überhaupt nicht nötig wären, wenn man das Baby operativ zur Welt bringt. Unsicherheiten besteht nur, ob der Körper die Entnahme überleben würde und warum man so einen Scheiß machen sollte :ugly: . Aber es ist definitiv denkbar, dass eine nicht menstruierende Person ein Kind austrägt.
 
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