RyzA
PCGH-Community-Veteran(in)
Ok. Dann nehme ich das mit der "Sch**sse" zurück. Jetzt besser?Dennoch ist und bleibt es keine "unnötige Sch**sse". Und nur darauf reite ich rum ^^

Ok. Dann nehme ich das mit der "Sch**sse" zurück. Jetzt besser?Dennoch ist und bleibt es keine "unnötige Sch**sse". Und nur darauf reite ich rum ^^

Würden wir da von einem Thema mit "existenzbedrohenden" Verhältnis reden wäre die Menschheit wegen nicht gendern schon seit mindestens 49.000 Jahren am Rande der Selbstuslöschung, ist sie aber nicht.Und was nützt es dem Menschen, wenn er was zu fressen hat aber so von der Psyche so angegriffen ist, dass sich um die Ecke bringt?

Es ist wie bei den meisten Dingen, die nicht von der Natur aus betachtet für das grundsätzliche überleben / fortbestehen einer Spezies existenziel sind.Ich bin ja voll bei dir, dass es für das Gros der Menschheit IMMER wichtigere Themen gibt als eine Diskussion über SprecherInnen, Sprecher*innen oder Sprechende. Dennoch ist und bleibt es keine "unnötige Sch**sse". Und nur darauf reite ich rum ^^

Im Kern ist hier ja jeder satt, weswegen man sich auch dieser Diskussion stellt. Allerdings ist das ja nur ein wirklich kleiner Teil des Eigentlichen da draußen vor dem Fenster. Will sagen, dass es a) eh nicht den Stellenwert hat, wie im die reine Diskussion eine Welle gemacht wird und b) die existenziellen Fragen schon jeher weitaus deutlicher im Vordergrund stehen.Würden wir da von einem Thema mit "existenzbedrohenden" Verhältnis reden wäre die Menschheit wegen nicht gendern schon seit mindestens 49.000 Jahren am Rande der Selbstuslöschung, ist sie aber nicht.
Oder um die Relation der Thematik technokratischer wie philosophischer auszudrücken, was ist wohl extremer, 50.500 Menschen die wegen nicht "gendern" und "Hunger" umkommen, 50.000 Menschen die zwar korrekt gegendert haben, aber "verhungerten", oder, die 500 die nicht hungern mussten, aber die sich auf Grund ihrer Psyche durchs "nicht vorhanden gendern" in der Gesellschaft am Ende wirklich auch umbringen?
Am Ende ist Existenz, ob als Individum, oder als Gesellschaft, doch irgendwo immer das treffen einer Entscheidung zwischen dem größeren und dem kleineren Übel, aber ungerecht behandelt und sterben wird am Ende wohl trotzdem irgendwer, egal wie bemüht du um maximalen Ausgleich bist.
Es ist wie bei den meisten Dingen, die nicht von der Natur aus betachtet für das grundsätzliche überleben / fortbestehen einer Spezies existenziel sind.
Für den Betroffenen, der auch keine dringenderen Sorgen bzgl. seiner Existenz hat, ist das gendern (wie vielleicht auch der Luxus einer Waschmaschine) eines der dringensten Anliegen überhaupt, für den der darum ringt überhaupt täglich seine Grundbedürfnisse (Essen / sauberes Wasser, warme Kleidung, trockener Schlafplatz) erfüllt zu bekommen die sinnlosteste Diskussion / Sache die er sich vermutlich nur vorstellen kann.
Wer hat da nun am Ende recht?
Der der satt ist und sich ungerecht behandelt fühlt, oder der der hungert und nicht mal seine grundlegensten Bedürfnisse sicher decken kann?
Naja, die Welt ist halt auch bei diesem Thema in einigen Bereichen grau.
Da zeigt sich die LGBTIAQ-Feindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft wieder, wo Äußerungen über die sexuelle Orientierung (Sozialsphäre)
Im Kern ist hier ja jeder satt, weswegen man sich auch dieser Diskussion stellt.

Allerdings ist das ja nur ein wirklich kleiner Teil des Eigentlichen da draußen vor dem Fenster. Will sagen, dass es a) eh nicht den Stellenwert hat, wie im die reine Diskussion eine Welle gemacht wird und b) die existenziellen Fragen schon jeher weitaus deutlicher im Vordergrund stehen.
Ist das jetzt die automatische Unterstellung, das dies auf jeden hier im Thread auch zutreffen muss und es auch unter diesen Menschen nicht andere Meinungen geben kann, weil jeder in einer Minderheit dies ja auf exakt selbe Art empfinden muss?Und eines darf man nicht vergessen: Sexualität ist essentielles Sein eines jeden von uns. Jeder von uns, der von der Natur mit der gesellschaftlichen Norm von Mann oder Frau bedacht worden ist, soll sich glücklich schätzen. Es gibt unter uns aber auch Menschen die dank der Launen der Natur psychisch wie biologisch nicht in ein A-B Schema passen. Für die ist das dann Zeit ihres Lebens eine Qual in einer Gesellschaft zu leben, die sie bestenfalls ignoriert oder aber gerne auch mal aktiv bekämpft.
Menschen wie du sind der Neville Chamberlain des 21 Jhr. , die glauben mit appeasement "durchwinken und aufnehmen" würde man "den Frieden" wahren, während man eigentlich nur dasitzt und die Augen vor Ursache und Wirkung verschließt und die Kosten einer vernünftigen nachhaltigen Lösung lieber scheut zu bezahlen, bis der Preis dafür am Ende unumgänglich weit höher ausfällt als er ursprünglich hätte sein müssen.Es wäre schön, wenn sich Deutshcland der humanitären Katastrophe an der polnischen Grenzen annehmen würde.
![]()
Geflüchtete in Belarus: Akt der Verzweiflung
Belarussische Einsatzkräfte eskortieren Geflüchtete an die polnische Grenze. Ihr Versuch, nach Polen zu kommen, scheitert.taz.de
Die verzweifelten Menschen sollten aufgenommen werden.
Dann ist Migrant*innen richtig, wir wissen nicht mit welchen Gender sich die Personen identifizieren. Es können durchaus Transpersonen unter die Flüchtenden sein.Im Artikel steht Migrantinnen...auf dem Bild sind NUR Kerle zu sehen.^^
Ich glaub, die haben andere Probleme als sich um sowas zu kümmern...Dann ist Migrant*innen richtig, wir wissen nicht mit welchen Gender sich die Personen identifizieren. Es können durchaus Transpersonen unter die Flüchtenden sein.
Steht da nicht.Im Artikel steht Migrantinnen...auf dem Bild sind NUR Kerle zu sehen.^^
So schwarz/weiß ist das leider nicht. Belarus setzt hier Migranten als Waffe ein um Sanktionserleichterungen zu bekommen. Das aktiv zu unterstützen kann auch nicht die Lösung sein.Die verzweifelten Menschen sollten aufgenommen werden.
Und wie willst du bitte die Ursachen abstellen, das Lukashenko dann einfach immer weiter / wieder neue Menschen herankarrt, bis er bekommen hat was er will (u.a. die Aufhebung der Sanktionen gegen Weißrussland)?Die Menschen sollte man schon aufnehmen. Der Winter steht vor der Tür.
Aber um die Ursachen muß man sich auch kümmern.
Das man so etwas kurzfristig hinbekommt habe ich ja nicht geschrieben. Wenn dann muß man die Situationen in den Heimatländern verbessern.Und wie willst du bitte die Ursachen abstellen, das Lukashenko dann einfach immer weiter / wieder neue Menschen herankarrt, bis er bekommen hat was er will (u.a. die Aufhebung der Sanktionen gegen Weißrussland)?
Weil die absoluten Ursächlichkeiten dieser "unfreiwilligen" Marionetten in der Pose (Taliban, Assad, Wirtschaftsflucht, usw.) wirst du nicht zeitnah abgestellt bekommen.
Wenn Polen oder Deutschland (oder irgendein anderes EU Land) sie nicht aufnehmen, könnten sie verdursten, verhungern oder erfrieren. Das wäre eine humanitäre Katastrophe.So traurig / kaltherzig es klingen mag, aber Olstyle hat leider recht, diese Menschen an der polnischen Grenze aufzunehmen würde nur zu genau einem Ergebnis führen, das Lukashenko nur noch leichter immer weitere Menschen für dieses perfide Tauziehen findet, die er instrumentalisieren kann.
Für die Lukashenko die alleinige Schuld tragen würde (da nachweisbar Initator & Agitator des Ganzen) und für die er dann auch, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, vor ein Gericht gestellt gehören täte.Wenn Polen oder Deutschland (oder irgendein anderes EU Land) sie nicht aufnehmen, könnten sie verdursten, verhungern oder erfrieren. Das wäre eine humanitäre Katastrophe.
Schon. Aber es drauf ankommen lassen, kann man auch nicht. Es geht um Menschenleben. Und da muß man handeln.Für die Lukashenko die alleinige Schuld tragen würde (da nachweisbar Initator & Agitator des Ganzen) und für die er dann auch, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, vor ein Gericht gestellt gehören täte.
Es geht überall jeden Tag um Menschenleben und nicht jedes Menschenleben kannst du retten, vor allen nicht wenn dahinter die Erpressung eines Despoten steht.Schon. Aber es drauf ankommen lassen, kann man auch nicht. Es geht um Menschenleben. Und da muß man handeln.
Stimmt, ich würde auch lieber eine "Flüchtlingsfamile" aufnehmen, wenn ich dich dafür dort im Gegenzug hinstellen könnte, weils ein guter "Deal" wäre.Schon erschreckend hilflose Flüchtlingsfamilien einem Despoten auszuliefern anstatt die Grenzen aufzumachen und die Flüchtenden hier zu begrüßen.
