Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Und was nützt es dem Menschen, wenn er was zu fressen hat aber so von der Psyche so angegriffen ist, dass sich um die Ecke bringt?
Würden wir da von einem Thema mit "existenzbedrohenden" Verhältnis reden wäre die Menschheit wegen nicht gendern schon seit mindestens 49.000 Jahren am Rande der Selbstuslöschung, ist sie aber nicht. ;)

Oder um die Relation der Thematik technokratischer wie philosophischer auszudrücken, was ist wohl extremer, 50.500 Menschen die wegen nicht "gendern" und "Hunger" umkommen, 50.000 Menschen die zwar korrekt gegendert haben, aber "verhungerten", oder, die 500 die nicht hungern mussten, aber die sich auf Grund ihrer Psyche durchs "nicht vorhanden gendern" in der Gesellschaft am Ende wirklich auch umbringen?

Am Ende ist Existenz, ob als Individum, oder als Gesellschaft, doch irgendwo immer das treffen einer Entscheidung zwischen dem größeren und dem kleineren Übel, aber ungerecht behandelt und sterben wird am Ende wohl trotzdem irgendwer, egal wie bemüht du um maximalen Ausgleich bist.

Ich bin ja voll bei dir, dass es für das Gros der Menschheit IMMER wichtigere Themen gibt als eine Diskussion über SprecherInnen, Sprecher*innen oder Sprechende. Dennoch ist und bleibt es keine "unnötige Sch**sse". Und nur darauf reite ich rum ^^
Es ist wie bei den meisten Dingen, die nicht von der Natur aus betachtet für das grundsätzliche überleben / fortbestehen einer Spezies existenziel sind.
Für den Betroffenen, der auch keine dringenderen Sorgen bzgl. seiner Existenz hat, ist das gendern (wie vielleicht auch der Luxus einer Waschmaschine) eines der dringensten Anliegen überhaupt, für den der darum ringt überhaupt täglich seine Grundbedürfnisse (Essen / sauberes Wasser, warme Kleidung, trockener Schlafplatz) erfüllt zu bekommen die sinnlosteste Diskussion / Sache die er sich vermutlich nur vorstellen kann. ;)

Wer hat da nun am Ende recht?
Der der satt ist und sich ungerecht behandelt fühlt, oder der der hungert und nicht mal seine grundlegensten Bedürfnisse sicher decken kann?
 
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Würden wir da von einem Thema mit "existenzbedrohenden" Verhältnis reden wäre die Menschheit wegen nicht gendern schon seit mindestens 49.000 Jahren am Rande der Selbstuslöschung, ist sie aber nicht. ;)

Oder um die Relation der Thematik technokratischer wie philosophischer auszudrücken, was ist wohl extremer, 50.500 Menschen die wegen nicht "gendern" und "Hunger" umkommen, 50.000 Menschen die zwar korrekt gegendert haben, aber "verhungerten", oder, die 500 die nicht hungern mussten, aber die sich auf Grund ihrer Psyche durchs "nicht vorhanden gendern" in der Gesellschaft am Ende wirklich auch umbringen?

Am Ende ist Existenz, ob als Individum, oder als Gesellschaft, doch irgendwo immer das treffen einer Entscheidung zwischen dem größeren und dem kleineren Übel, aber ungerecht behandelt und sterben wird am Ende wohl trotzdem irgendwer, egal wie bemüht du um maximalen Ausgleich bist.


Es ist wie bei den meisten Dingen, die nicht von der Natur aus betachtet für das grundsätzliche überleben / fortbestehen einer Spezies existenziel sind.
Für den Betroffenen, der auch keine dringenderen Sorgen bzgl. seiner Existenz hat, ist das gendern (wie vielleicht auch der Luxus einer Waschmaschine) eines der dringensten Anliegen überhaupt, für den der darum ringt überhaupt täglich seine Grundbedürfnisse (Essen / sauberes Wasser, warme Kleidung, trockener Schlafplatz) erfüllt zu bekommen die sinnlosteste Diskussion / Sache die er sich vermutlich nur vorstellen kann. ;)

Wer hat da nun am Ende recht?
Der der satt ist und sich ungerecht behandelt fühlt, oder der der hungert und nicht mal seine grundlegensten Bedürfnisse sicher decken kann?
Im Kern ist hier ja jeder satt, weswegen man sich auch dieser Diskussion stellt. Allerdings ist das ja nur ein wirklich kleiner Teil des Eigentlichen da draußen vor dem Fenster. Will sagen, dass es a) eh nicht den Stellenwert hat, wie im die reine Diskussion eine Welle gemacht wird und b) die existenziellen Fragen schon jeher weitaus deutlicher im Vordergrund stehen.

Und eines darf man nicht vergessen: Sexualität ist essentielles Sein eines jeden von uns. Jeder von uns, der von der Natur mit der gesellschaftlichen Norm von Mann oder Frau bedacht worden ist, soll sich glücklich schätzen. Es gibt unter uns aber auch Menschen die dank der Launen der Natur psychisch wie biologisch nicht in ein A-B Schema passen. Für die ist das dann Zeit ihres Lebens eine Qual in einer Gesellschaft zu leben, die sie bestenfalls ignoriert oder aber gerne auch mal aktiv bekämpft.
 
Naja, die Welt ist halt auch bei diesem Thema in einigen Bereichen grau.

Die Welt ist in dem Fall ziemlich knallhart schwarz/weiß, denn der Genus ist eindeutig in den Regeln der deutschen Sprache definiert. Dass die gleichen Leute, die nicht zwischen Geschlecht und sozialer Rolle unterscheiden können oder wollen auch mit "grammatikalischen Geschlechtern" auf dem Kriegsfuß stehen (gleichzeitig aber bei jeder nur erdenklichen Gegelegenheit geschlechtsabhängige Sonderbehandlungen fordern) ändert daran nichts.

Da zeigt sich die LGBTIAQ-Feindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft wieder, wo Äußerungen über die sexuelle Orientierung (Sozialsphäre)

Hallo? Gehts noch?? Du wirfst anderen mangelnde Rücksichtsnahme vor, unterstellst aber selbst jedem, dass Personen mit denen er öffentlich soziale Kontakte pflegt auch intime Sexualpartner sind????
 
Im Kern ist hier ja jeder satt, weswegen man sich auch dieser Diskussion stellt.

Jetzt müsstest du erstmal definieren was für dich "im Kern" bedeutet, weil ganz so einfach ist das nicht:

"Bei uns muss niemand hungern – dieser Satz stimmt so leider nicht. Zwar ist chronische Unterernährung in Deutschland heute äußerst selten, doch die Menschenrechtsorganisation FIAN hat beobachtet, dass immer mehr Menschen in Deutschland nicht in der Lage sind, sich „angemessen und in Würde zu ernähren“. Besonders betroffen sind Kinder aus Hartz-IV-Haushalten, Rentner und Flüchtlinge."
...
„Im Armutsbericht der Bundesregierung wird das Problem der ungesunden Ernährung von Kindern zwar erwähnt, aber nicht weiter erörtert“.


und auch:


sowie:


Bei der Thematik wird also ehr lieber auf Verdrängung und wegschauen gesetzt, weil wozu es keine umfassenden Studien / Untersuchungen gibt, kann quasi halt auch fast nicht existieren (so wie lange auch die häusliche Gewalt gegen Frauen und immer noch gegen Männer, oder eine korrupte deutsche Politik, usw. usf). ;)

Allerdings ist das ja nur ein wirklich kleiner Teil des Eigentlichen da draußen vor dem Fenster. Will sagen, dass es a) eh nicht den Stellenwert hat, wie im die reine Diskussion eine Welle gemacht wird und b) die existenziellen Fragen schon jeher weitaus deutlicher im Vordergrund stehen.

Auch da, schaut man in die Politik, stehen existenzielle Fragen ehr weniger im Vordergrund, als ganz andere, die persönliche Karrie, wie wirtschaftliche, wie Finanz-Kleinstgruppen Interessen..
Aber wenn dann mal was passiert dann sind es halt inzwischen gerne "kostensparende soziale first world problems", weil die Kosten eben ehr wenig und machen sich gut auf der persönlichen weißen Werte-Weste westlicher Werte-Überlegenheit, die man dann als Keule vermeindlich moralischer Überlegenheit vor sich her schwingen kann, nur um an den eigenen Außengrenzen und der Kleinstgruppen-Wirtschaftspolitik auf internationaler Ebene zu zeigen das die selben Werte im Grunde eigentlich nicht viel bedeuten.

Und eines darf man nicht vergessen: Sexualität ist essentielles Sein eines jeden von uns. Jeder von uns, der von der Natur mit der gesellschaftlichen Norm von Mann oder Frau bedacht worden ist, soll sich glücklich schätzen. Es gibt unter uns aber auch Menschen die dank der Launen der Natur psychisch wie biologisch nicht in ein A-B Schema passen. Für die ist das dann Zeit ihres Lebens eine Qual in einer Gesellschaft zu leben, die sie bestenfalls ignoriert oder aber gerne auch mal aktiv bekämpft.
Ist das jetzt die automatische Unterstellung, das dies auf jeden hier im Thread auch zutreffen muss und es auch unter diesen Menschen nicht andere Meinungen geben kann, weil jeder in einer Minderheit dies ja auf exakt selbe Art empfinden muss?

Auch unter Minderheiten gibt es keinen alle Anliegen umfassenden Meinungskollektivismus und nur weil es Interessensgruppen gibt die zu verschiedenen Themen lauthals Schreien, heißt das noch nicht das sie unbedingt auch für die Meinung aller betreffenden Personen sprechen können und jeder sich damit identifizieren muss.
 
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Es wäre schön, wenn sich Deutshcland der humanitären Katastrophe an der polnischen Grenzen annehmen würde.


Die verzweifelten Menschen sollten aufgenommen werden.
 
Es wäre schön, wenn sich Deutshcland der humanitären Katastrophe an der polnischen Grenzen annehmen würde.


Die verzweifelten Menschen sollten aufgenommen werden.
Menschen wie du sind der Neville Chamberlain des 21 Jhr. , die glauben mit appeasement "durchwinken und aufnehmen" würde man "den Frieden" wahren, während man eigentlich nur dasitzt und die Augen vor Ursache und Wirkung verschließt und die Kosten einer vernünftigen nachhaltigen Lösung lieber scheut zu bezahlen, bis der Preis dafür am Ende unumgänglich weit höher ausfällt als er ursprünglich hätte sein müssen.
 
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Dann ist Migrant*innen richtig, wir wissen nicht mit welchen Gender sich die Personen identifizieren. Es können durchaus Transpersonen unter die Flüchtenden sein.
Ich glaub, die haben andere Probleme als sich um sowas zu kümmern...
Dazu weiß man ja, wie in den Ländern mit sowas umgegangen wird, davon steht garantiert keiner vor der Grenze.
 
Im Artikel steht Migrantinnen...auf dem Bild sind NUR Kerle zu sehen.^^
Steht da nicht.
In der Zeit wird das gerne gemacht, dass man zwischen generischem Femininum und Maskulinum wechselt.
Eine elegante Lösung für das gendern, das stört den Lesefluss deutlich weniger als so ein blöder Stern oder Doppelpunkt.
 
Die Menschen sollte man schon aufnehmen. Der Winter steht vor der Tür.
Aber um die Ursachen muß man sich auch kümmern.
Und wie willst du bitte die Ursachen abstellen, das Lukashenko dann einfach immer weiter / wieder neue Menschen herankarrt, bis er bekommen hat was er will (u.a. die Aufhebung der Sanktionen gegen Weißrussland)?
Weil die absoluten Ursächlichkeiten dieser "unfreiwilligen" Marionetten in der Pose (Taliban, Assad, Wirtschaftsflucht, usw.) wirst du nicht zeitnah abgestellt bekommen.

So traurig / kaltherzig es klingen mag, aber Olstyle hat leider recht, diese Menschen an der polnischen Grenze aufzunehmen würde nur zu genau einem Ergebnis führen, das Lukashenko nur noch leichter immer weitere Menschen für dieses perfide Tauziehen findet, die er instrumentalisieren kann, Winter hin, Winter her.
 
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Und wie willst du bitte die Ursachen abstellen, das Lukashenko dann einfach immer weiter / wieder neue Menschen herankarrt, bis er bekommen hat was er will (u.a. die Aufhebung der Sanktionen gegen Weißrussland)?
Weil die absoluten Ursächlichkeiten dieser "unfreiwilligen" Marionetten in der Pose (Taliban, Assad, Wirtschaftsflucht, usw.) wirst du nicht zeitnah abgestellt bekommen.
Das man so etwas kurzfristig hinbekommt habe ich ja nicht geschrieben. Wenn dann muß man die Situationen in den Heimatländern verbessern.
So traurig / kaltherzig es klingen mag, aber Olstyle hat leider recht, diese Menschen an der polnischen Grenze aufzunehmen würde nur zu genau einem Ergebnis führen, das Lukashenko nur noch leichter immer weitere Menschen für dieses perfide Tauziehen findet, die er instrumentalisieren kann.
Wenn Polen oder Deutschland (oder irgendein anderes EU Land) sie nicht aufnehmen, könnten sie verdursten, verhungern oder erfrieren. Das wäre eine humanitäre Katastrophe.
 
Wenn Polen oder Deutschland (oder irgendein anderes EU Land) sie nicht aufnehmen, könnten sie verdursten, verhungern oder erfrieren. Das wäre eine humanitäre Katastrophe.
Für die Lukashenko die alleinige Schuld tragen würde (da nachweisbar Initator & Agitator des Ganzen) und für die er dann auch, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, vor ein Gericht gestellt gehören täte.
 
Für die Lukashenko die alleinige Schuld tragen würde (da nachweisbar Initator & Agitator des Ganzen) und für die er dann auch, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, vor ein Gericht gestellt gehören täte.
Schon. Aber es drauf ankommen lassen, kann man auch nicht. Es geht um Menschenleben. Und da muß man handeln.
 
Schon. Aber es drauf ankommen lassen, kann man auch nicht. Es geht um Menschenleben. Und da muß man handeln.
Es geht überall jeden Tag um Menschenleben und nicht jedes Menschenleben kannst du retten, vor allen nicht wenn dahinter die Erpressung eines Despoten steht.
Wohin sowas im schlimmsten Fall bei Despoten führen kann hat man zwischen 1933 und 1939 bei Hitler gesehen (Östereich, Böhmen, Tschechei, Memel, Polen), es wird immer weiter erpresst, solange wie es funktioniert und Menschenleben sind der Faustpfand dafür.

Wenn diese Menschen sterben dann kann Lukashenko dafür juristisch haftbar gemacht werden und wird auch sehr wahrscheinlich aufhören, oder irgendwann die Quiung für bekommen, nimmst du diese Menschen an der Grenze auf wird er damit auch immer weiter machen, so lange bis / wie er dadurch bekommt was er will.

Dumm für die Menschen da an der Grenze, aber so ist es doch nunmal, wem jeder Strohhalm völlig gedankenlos recht ist zieht irgendwann eben mal zwangsläufig den kürzesten Halm.
 
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Schon erschreckend hilflose Flüchtlingsfamilien einem Despoten auszuliefern anstatt die Grenzen aufzumachen und die Flüchtenden hier zu begrüßen.
 
Schon erschreckend hilflose Flüchtlingsfamilien einem Despoten auszuliefern anstatt die Grenzen aufzumachen und die Flüchtenden hier zu begrüßen.
Stimmt, ich würde auch lieber eine "Flüchtlingsfamile" aufnehmen, wenn ich dich dafür dort im Gegenzug hinstellen könnte, weils ein guter "Deal" wäre. :P
 
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