Beides sehe ich nicht gegeben.
Das glaube ich, bei deiner Quellenauswahl und -interpretation, gerne.
Das ist schön, öffentliche Meinung ist was tolles, aber Gott sei dank nicht maßgebend für unsere Sicherheitspolitik.
Das ist nicht einmal "die öffentliche Meinung". Gefragt wurde in dieser Umfrage einer privaten GmbH (!), zumindest laut Pressemitteilung, welche Staaten die Leute als größte Bedrohung für den Weltfrieden sehen. Das ist eine ganz andere Frage als "welche Staaten sind nicht Deutschlands Freunde".
Russland steht halt nicht drauf im Westen die NATO und im Süden China und im Osten die USA vor der Nase zu haben. Kann man verstehen.
Verstehen schon, aber es wird ein paar Millionen Jahre Kontinentalverschiebung brauchen, um das ohne Krieg zu ändern. Und es ist ja auch nicht so, als wäre China von seiner Position zwischen Russland und NATO oder die NATO von ihrer Position zwischen Russland und China begeistert. Aber man ist halt nicht allein auf der Welt.
Es geht nicht um das Gendersternchen, sondern um eine Gleichberechtigung in der Gesellschaft. Dazu gehört eine Novelle des Transsexuellengesetz und ein Ende des unwürdigen Prozesses bei einer Änderung des Geschlechtes.
Die Gleichberechtigung ist seit 2017 gegeben. Die Eheschließung war das letzte geschlechtsgebundene praxisrelevante Gesetz, steht jetzt aber allen offen. (In der Theorie gäbe es zusätzlich noch die Wehrpflicht, aber die ist ja ausgesetzt.)
Was du vielleicht meinst, ist aktive Gleichstellung aka Gegendiskriminierung, wie wir sie seit Jahrzehnten für Frauen haben. Aber das ist aus gutem Grund ein anderes Wort als GleichbeRECHTigung.
Die Nato hat Russland garantiert, keine offensiven Handlungen gegen Russland durchzuführen, sondern ein System kollektiver Verteidigung zu sein, daraus hat Russland den Schluss gezogen, dass hierzu die Nichterweiterung gen Osten dazuzählen wird, auch wenn dieser Punkt nicht explizit besprochen wurde.
Wieso wird eigentlich immer so getan, als wäre die NATO-Osterweiterung eine aktive Maßnahme der alten NATO-Staaten? Die Aufnahmegesuche gestellt und Aufnahmevorraussetzungen geschaffen haben die Neumitglieder gemäß deren Sicherheitsbedürniss. Und die waren genauso offensichtlich und sie zurückzuweisen, wäre mindestens genauso unfreundlich gewesen, nur halt gegenüber jemand anderem. Wenn Russland sich also bei jemandem beschweren möchte, dann bitte bei den Staaten, die in die NATO wollten.
Nur mit inklusiver Sprache setzt auch ein inklusives Denken ein.
Nach vier Jahrzehnten "-Innen" ohne 51% Frauenanteil bei den Bewerbungen von Polizei, Bundeswehr, Müllabfuhr, Klärwerkstauchern,... sollte doch langsam mal jedem klar geworden sein, dass Sprache bestenfalls einen kleinen Einfluss auf die Denkweise der Menschen hat.?! Ich seh ja ein, dass man bei formellen Werken darauf besteht, da z.B. Gesetze eben auf jeden zutreffen, aber einen absoluten Zusammenhang mit Denkweisen zu postulieren ist reichlich naiv.