Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Die Grünen haben zumindest ein Konzept. Alle anderen Parteien haben gar nichts und das ist deutlich peinlicher.
Und die Atomenergie ist tot. Die kommt nicht mehr zurück. Niemand kommt heute auf die Idee ein Atomkraftwerk zu bauen oder auch nur zu planen. Der Kram würde jede Vorstellung an Kosten übersteigen. Ganz davon ab, dass das ganze länger dauern würde als eine Bahntrasse zu bauen.
Guck dir z.B. die Kernfusion an. Auch so ein Fass ohne Boden. Niemand weiß, wann und ob es jemals ein Fusionskraftwerk geben wird, das wirtschaftlich und technisch sicher Energie liefern kann.
Abgesehen davon brauchen wir nicht in 100 Jahren eine Lösung sondern jetzt, weil in ´den letzten 50 Jahren nicbts passiert ist.

Das war 1978.

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Wir brauchen aber funktionierende Konzepte.
Und hier die Fakten:
Reaktoren im Betrieb: 445
Reaktoren im Bau: 50
Geplante Reaktoren: 100
Vorgeschlagene Reaktoren: 300


Umweltschutz ist ja schön und gut, aber die Versorgungssicherheit muss Vorrang haben.
 
Wenn das ein Linksspurfahrer ist, wieso musst du dann aufn Standstreifen daran vorbei fahren?
Brauchst du den Abstand? ;)
Lass dich nicht erwischen. Dein Lappen ist weg, seiner nicht.
Wenn jemand mit 120km/h auf der leeren Autobahn links fährt, der schläft oder ist nicht ganz Dicht im Kopp, denen traue ich alles zu. Da fahre ich natürlich mit 130-140km/h auf'n Standstreifen vorbei, man weiß ja nicht ob der plötzlich erschreckt und nach rechts zieht.
Lichthupe mach ich aus diesem Grunde auch nicht, man weiß ja, wie man sich die ersten Sekunden fühlt, wenn man wach wird, da muss man erstmal seine Gedanken sortieren...ich fahr vorbei, damit die Leute weiterpennen können.
 
Wenn jemand mit 120km/h auf der leeren Autobahn links fährt, der schläft oder ist nicht ganz Dicht im Kopp, denen traue ich alles zu. Da fahre ich natürlich mit 130-140km/h auf'n Standstreifen vorbei, man weiß ja nicht ob der plötzlich erschreckt und nach rechts zieht.
Lichthupe mach ich aus diesem Grunde auch nicht, man weiß ja, wie man sich die ersten Sekunden fühlt, wenn man wach wird, da muss man erstmal seine Gedanken sortieren...ich fahr vorbei, damit die Leute weiterpennen können.

Wer mit 120 km/h fährt hält sich einfach nur an die Geschwindigkeitsbegrenzung.

Wenn Sie auf der Autobahn rechts überholen, kann eine Strafe folgen. Sie sollten also besser darauf verzichten. Das anfallende Bußgeld, wenn Sie rechts überholen auf der Autobahn, beträgt gemäß Bußgeldkatalog 100 Euro sowie einen Punkt in Flensburg.
 
Das Tempolimit muss kommen, Es ist wichtig für die Sicherheit auf den Straßen. Tempo 100 - jetzt!
 
Viel wenig Geld ist trotzdem viel Geld...der Stroverbrauch wird ja dank E-Autos steigen, das bringt schon ein paar Taler in die Kasse.

Bei 25 kWh / 100 km auf der Autobahn erhält der Bund ungefähr 1,8 Cent pro km, den ein Batterieauto fährt. Im Stadtverkehr aufgrund der Rekuperation deutlich weniger. Bei 7 l Benzin / 100 km sind es 6,8 Cent Bundesabgaben pro gefahrenen km, im Stadtverkehr aufgrund der geringen Effizenz deutlich mehr. Batterieautos sind für die Staatskasse ein extremes Verlustgeschäft, die Steuerbefreiung und die massiven Geschenke beim Kauf noch gar nicht mitgerechnet.


Das kann man sicher besser machen.

"Man" kann vieles besser machen. Fakt ist bei Kernenergie aber, dass niemand ein erprobtes Konzept hat, wie man es "gut" machen kann und es auch niemandem am Markt gibt, der es "leidlich" machen will. Stattdessen sind alle auf maximalen Profit aus - und selbst unter diesen unsicheren Bedingungen sind Atomkraftwerke noch eine der teuersten Lösungen überhaupt.

Erneuerbare sind wesentlich billiger, in der "man könnte machen"-Theorie perfekt und so, wie sie die Wirtschaft umsetzt, zumindest "ganz okay". Sieg auf ganzer Linie.

Aber mit Biden haben die USA die neue Pipeline ja akzeptiert.

Vielleicht eher eine Reaktion auf die Gesamtwirtschaftliche Lage. Im Moment stehen die USA selbst kurz vor dem Gasmangel; wenn die Nachfrage aus Asien anhält, könnten sie selbst nach wiederanfahren ihrer Fracking-Industrie alles dorthin absetzen. Währenddessen ist Deutschland Jahre davon entfernt, auch nur das Planungsverfahren für wenigstens eins der von Trump erzwungenen Flüssiggasterminals abzuschließen. Da Biden sich eher noch weniger für die Staatsfinanzen der Ukraine interessiert, als seine Vorgänger, gibt es eigentlich überhaupt keinen Grund mehr für die USA, sich um North Stream 2 zu kümmern.

Das ist mir zu einfach, denn so ein Entwurf kommt ja nicht von ungefähr. Wenn schon die paar Autos das Stromnetz deart belasten, daß man überlegt, zu solchen Mitteln zu greifen, was ist, wenn es nicht mehr nur ein paar sind. Da geht der Fanatismus der Grünen mit ihnen durch, denn die simpelste aller Gleichungen greift dort einfach nicht: Mehr E-Autos = höherer Stromverbrauch.

Das Problem ist in dem Fall tatsächlich das Netz, nicht der Stromverbrauch. Wenn man den Benzin- und Dieselverbrauch in Deutschland in Fahrleistung umrechnet und überschlägt, wieviel Strom Batterieautos für die gleichen Strecken brauchen würden, dann stiege der Gesamtverbrauch um "nur" 20%. Wohlgemerkt inklusive LKW, für die so etwas vorerst gar nicht geplant ist. Klar, verglichen mit dem Ausbauschneckentempo der erneuerbaren ist das ordentlich und für Wärme und Wasserstoff haben wir noch weit höhere Belastungen, aber von kritischen Zuständen sind wir im Durchschnitt noch einige Jahre entfernt. Bei Nieder- und Mittelspannungsnetzen wird es dagegen teilweise jetzt schon kritisch, weil wir die extremen Spitzenverbräuche ladender Batterieautos einfach nicht übertragen bekommen und zudem fällt die Hauptladelast auch noch "nach Feierabend" an, wo das Stromdefizit ohnehin schon am größten ist. Ein gesetzlicher Rahmen für die Laderegulierung ist also absolut angebracht, um die vorhandenen Kraftwerke und Netze effizienzt auszunutzen, statt sie zeitweilig zu überlasten.
 
Die Statistik ist bekannt, aber wer sagt, dass das überhaupt umgesetzt wird?
Einige der geplanten und vorgeschlagenen werden sicher gebaut. Von tot kann jedenfalls keine Rede sein. Die Atomenergie ist billig und emissionsfrei. Für die Abfälle wird es Lösungen geben. Närrisch, diese Technologie zu ignorieren, zumal, wenn man bedenkt, daß allein schon durch die Produktion von Wasserkraft mehr Leute zu Tode kommen.


Da Biden sich eher noch weniger für die Staatsfinanzen der Ukraine interessiert, als seine Vorgänger, gibt es eigentlich überhaupt keinen Grund mehr für die USA, sich um North Stream 2 zu kümmern.
Wenn den USA das Wohlergehen der Bandera-Ukraine (judenmordender Nazi-Kollaborateur, dessen Nazi-Gruß heute in der Ukraine bei Armee und Polizei wieder verpflichtend ist) so sehr am Herzen liegt, warum zahlen sie nicht selbst? Die Ukraine will als Wegelagerer auftreten, um uns Geld abzunehmen und erpressbar zu machen. Es liegt nicht in unserer Verantwortung, anderen Ländern die Brote zu schmieren. Wie wäre es, wenn sie mit ukrainischen Produkten Geld machen statt es mit den verhassten russischen zu versuchen, die sie sonst so weit wie möglich verbannen?


Das Problem ist in dem Fall tatsächlich das Netz, nicht der Stromverbrauch. Wenn man den Benzin- und Dieselverbrauch in Deutschland in Fahrleistung umrechnet und überschlägt, wieviel Strom Batterieautos für die gleichen Strecken brauchen würden, dann stiege der Gesamtverbrauch um "nur" 20%. Wohlgemerkt inklusive LKW, für die so etwas vorerst gar nicht geplant ist. Klar, verglichen mit dem Ausbauschneckentempo der erneuerbaren ist das ordentlich und für Wärme und Wasserstoff haben wir noch weit höhere Belastungen, aber von kritischen Zuständen sind wir im Durchschnitt noch einige Jahre entfernt. Bei Nieder- und Mittelspannungsnetzen wird es dagegen teilweise jetzt schon kritisch, weil wir die extremen Spitzenverbräuche ladender Batterieautos einfach nicht übertragen bekommen und zudem fällt die Hauptladelast auch noch "nach Feierabend" an, wo das Stromdefizit ohnehin schon am größten ist. Ein gesetzlicher Rahmen für die Laderegulierung ist also absolut angebracht, um die vorhandenen Kraftwerke und Netze effizienzt auszunutzen, statt sie zeitweilig zu überlasten.
Die 20 % glaube ich nicht ebenso. Wir reden von 40 Millionen Autos. Ich denke eher, diese würden zum Hauptverbraucher avancieren. Da müßte schon das ganze Land mit Windrädern und Solarpanels zugestellt werden.
 
Wer mit 120 km/h fährt hält sich einfach nur an die Geschwindigkeitsbegrenzung.
Rechtsfahrgebot...zudem sprach ich nicht von begrenzeten Bereichen...
wenn irgendwo 120km/h ist und ich fahre meine 129km/h auf der rechten Spur, bremse ich ganz sicher nicht ab, weil jemand links 120km/h fährt...da roll ich meine 129 vorbei und gut ist.
Es ist ein irrglaube, das rechtsüberholen noch in jedem Fall Strafbar ist...wenn man natürlich wie ne gesenkte Sau dran vorbeiheizt ist man selber Schuld.
 
Wir brauchen aber funktionierende Konzepte.
Und hier die Fakten:
Reaktoren im Betrieb: 445
Reaktoren im Bau: 50
Geplante Reaktoren: 100
Vorgeschlagene Reaktoren: 300

Das ist bestenfalls ein Fäktchen. Warum verschweigst du die zeitliche Entwicklung?

2020:
451 in Betrieb
54 in Bau
108 in Planung

2019:
451 in Betrieb
54 in Bau
154 in Planung

2018:
447 in Betrieb
56 in Bau
154 in Planung

2017:
446 in Betrieb
61 in Bau
154 in Planung

Yeah... So sehen Erfolgsgeschichten NICHT aus. Seit Jahren gibt es nur vier Zahlen, die in Zusammenhang mit Atomkraft stetig steigen: Die Anzahl der Störfälle, die Kosten für Neubauten, die Zahl der stillgelegten Reaktoren und die Zahl derjenigen, deren Bau oder Planung abgebrochen wurden. Aber selbst China setzt mittlerweile primär auf Erneuerbare und behandelt Atomkraft, genau wie Russland oder USA (oder Nordkorea oder Iran oder...) nur noch als Nebenprodukt des eigenen Kernwaffenprogramms.

Das überhaupt noch nenneswert Reaktoren "in Bau" sind, resultiert einfach nur daraus, dass die Dinger ewig nicht fertig werden. Flamanville 3 zum Beispiel wurde 2004 in Angriff genommen (zwei Jahre VOR dem BER) und 2019 wurde eine Fertigstellung nicht vor 2023 erwartet (dann kam Corona und man sagte lieber gar nichts mehr)

Die Zahl der Kraftwerke, die jährlich neu begonnen wird, ist seit Jahren einstellig, während die Zahl derjenigen, die eigentlich jedes Jahr stillgelegt werden muss, seit Jahren zweistellig ist. Würden die Verfechter der ""sicheren Atomkraft"" nicht ständig die Laufzeiten von 30, 40, 50 Jahre alten, rissigen Schrottreaktoren verlängern (die mittlerweile die Mehrheit[/rul] des internationalen Bestandes darstellen), wäre die Menge des produzierten Atomstroms längst drastisch gesunken. So haben 2019 nochmal knapp den Höchstwert von 2005 erreicht, 2020 war es dann schon wieder deutlich weniger. (Kein Wunder, wenn die Verfügbarkeit der Kraftwerke weltweit selbst im Schnitt nur bei 75% liegt...). Zukunftsfähiges Wirtschaftswachstum & Co werden derweil von Erneuerbaren getragen.


Jup: Die Versorgung mit sauberem Wasser, Lebensmitteln aus nicht kontaminierter Umwelt, einem stabilen Ökosystem, einer Atommüllfreien Zukunft...
 
Das Tempolimit muss kommen, Es ist wichtig für die Sicherheit auf den Straßen. Tempo 100 - jetzt!
Das Tempolimit auf Autobahnen einführen und mit "Sicherheit" begründen ist sinnfrei.
Ein Tempolimit kann nur ein Baustein von vielen sein um sowohl die Verkehrssicherheit zu erhöhen, als auch die Emissionen zu senken.

Ja, es Tempolimit würde zur Sicherheit beitragen. Aber andere Maßnahmen, wie z.b. die Reduzierung des LKW Verkehrs auf den Autobahnen würden (wir betrachten nur Autobahnen) erheblich mehr zur Verbesserung dieses Risikos beitragen. Synergie wäre, Tempolimit + mehr Güterverkehr auf der Schiene (und damit weniger auf der Straße + Autobahnmaut.

Und Tempo 100 ist kein Garant für Sicherheit, das zeigen die Bundesstraßen der Republik sehr sehr deutlich.
Weg von Kampfbegriffen, hin zu nachhaltigen Konzepten! Weg mit der stumpfen Forderung nach einem Tempolimit nur um damit Klientelpolitik zu betreiben. Verkehrswende, keine Schlagwortpolitik!
 
Die 20 % glaube ich nicht ebenso.

Das musst du nicht glauben, das kannst du gerne selber nachrechnen:

2019 wurden in Deutschland 26.593 Millionen Liter Benzin und 20.417 Millionen Liter Benzin durch PKW verbraucht.

Der Praxis-Durchschnittsverbrauch liegt für Benziner bei 7,67 l pro 100 km
für Diesel bei 6,98 l pro 100 km (soviel zu "weniger CO2"...)
und für Batterie bei 16,25 kWh pro 100 km.
(Anm.: Spritmonitor ist nicht ganz repräsentativ, da natürlich verbrauchsbewusste Fahrer eher ihre Werte eintragen. Da das sowohl für Verbrenner- als auch Batteriefahrer gilt, hat dieser Fehler keinen Einfluss auf die folgende Rechnung und es sind mit Abstand dies praxisnahesten Werte, die es gibt.)

Heißt also: Von Benzinern wurden rund 266,192 Milliarden Kilometer gefahren, von Dieseln 292,507 Milliarden, zusammen knapp 560 Milliarden PKW-Kilometer. Dafür bräuchten Batterieautos 90,79 TWh, was 17,6% der 2019 für andere Verbraucher erzeugten 515,56 TWh ist.

Ich habe überschlagsmäßig schon 15% draufgelegt, also 20 Prozenztpunkte des bisherigen Stromverbrauchs genannt, um die schlechte Tauglichkeit/geringere Effizienz von Batterieautos in vielen heutigen Verbrennereinsatzgebieten zu berücksichtigen. Wenn man umgekehrt endlich den Indivualverkehr mengenmäßig reduziert oder wenigstens die Fahrzeuge angemessen dimensioniert, würden sogar 5-10% der heute produzierten Strommenge für eine Batterie-Auto-Zukunft ausreichen.

Verglichen mit den über 25 Jahren aufgebauten erneuerbaren Kapazitäten ist das immer noch ansehnlich (nämlich 10-40%), aber der echte Hammer liegt woanders: Unser Wärmebedarf beträgt rund 1500 TWh. DAS auf Elektrizität umzustellen ist eine Herausforderung.

Deswegen sehe ich auch keinen Sinn in der jetzigen Batterieauto-Manie. Wir haben so dermaßen viele stationäre CO2-Produzenten, die viel, viel, viel billiger auszutauschen wären als der heutige Fahrzeugbestand und wir werden künftig sowie chemische Speicher für mindestens das Doppelte der heutigen gesamten Strom-Jahresproduktion benötigen, um die Sommersonne im Winter nutzen zu können. Da fällt mehr als genug E-Fuel ab, um mal einen Urlaubsfahrt über die Autobahn mit einem Verbrenner zu machen, anstatt sich einen 150-kWh-Akku auf die Straße stellen zu müssen.
 
Das ist bestenfalls ein Fäktchen. Warum verschweigst du die zeitliche Entwicklung?

2020:
451 in Betrieb
54 in Bau
108 in Planung

2019:
451 in Betrieb
54 in Bau
154 in Planung

2018:
447 in Betrieb
56 in Bau
154 in Planung

2017:
446 in Betrieb
61 in Bau
154 in Planung

Yeah... So sehen Erfolgsgeschichten NICHT aus. Seit Jahren gibt es nur vier Zahlen, die in Zusammenhang mit Atomkraft stetig steigen: Die Anzahl der Störfälle, die Kosten für Neubauten, die Zahl der stillgelegten Reaktoren und die Zahl derjenigen, deren Bau oder Planung abgebrochen wurden. Aber selbst China setzt mittlerweile primär auf Erneuerbare und behandelt Atomkraft, genau wie Russland oder USA (oder Nordkorea oder Iran oder...) nur noch als Nebenprodukt des eigenen Kernwaffenprogramms.

Das überhaupt noch nenneswert Reaktoren "in Bau" sind, resultiert einfach nur daraus, dass die Dinger ewig nicht fertig werden. Flamanville 3 zum Beispiel wurde 2004 in Angriff genommen (zwei Jahre VOR dem BER) und 2019 wurde eine Fertigstellung nicht vor 2023 erwartet (dann kam Corona und man sagte lieber gar nichts mehr)

Die Zahl der Kraftwerke, die jährlich neu begonnen wird, ist seit Jahren einstellig, während die Zahl derjenigen, die eigentlich jedes Jahr stillgelegt werden muss, seit Jahren zweistellig ist. Würden die Verfechter der ""sicheren Atomkraft"" nicht ständig die Laufzeiten von 30, 40, 50 Jahre alten, rissigen Schrottreaktoren verlängern (die mittlerweile die Mehrheit[/rul] des internationalen Bestandes darstellen), wäre die Menge des produzierten Atomstroms längst drastisch gesunken. So haben 2019 nochmal knapp den Höchstwert von 2005 erreicht, 2020 war es dann schon wieder deutlich weniger. (Kein Wunder, wenn die Verfügbarkeit der Kraftwerke weltweit selbst im Schnitt nur bei 75% liegt...). Zukunftsfähiges Wirtschaftswachstum & Co werden derweil von Erneuerbaren getragen.



Jup: Die Versorgung mit sauberem Wasser, Lebensmitteln aus nicht kontaminierter Umwelt, einem stabilen Ökosystem, einer Atommüllfreien Zukunft...
Die meisten der im Bau befindlichen Reaktoren sind in China. China setzt auf einen ausgewogenen Energiemix.
Umweltschutz beschränkt sich nicht auf die Energiegewinnung. Andere Aspekte bleiben aber gerne außen vor. Beispielsweise die Abfälle der Konsumgesellschaft. Die waren bei den Wahlen nicht Thema.
 
Das Tempolimit auf Autobahnen einführen und mit "Sicherheit" begründen ist sinnfrei.
Ein Tempolimit kann nur ein Baustein von vielen sein um sowohl die Verkehrssicherheit zu erhöhen, als auch die Emissionen zu senken.

Ja, es Tempolimit würde zur Sicherheit beitragen. Aber andere Maßnahmen, wie z.b. die Reduzierung des LKW Verkehrs auf den Autobahnen würden (wir betrachten nur Autobahnen) erheblich mehr zur Verbesserung dieses Risikos beitragen. Synergie wäre, Tempolimit + mehr Güterverkehr auf der Schiene (und damit weniger auf der Straße + Autobahnmaut.

Und Tempo 100 ist kein Garant für Sicherheit, das zeigen die Bundesstraßen der Republik sehr sehr deutlich.
Weg von Kampfbegriffen, hin zu nachhaltigen Konzepten! Weg mit der stumpfen Forderung nach einem Tempolimit nur um damit Klientelpolitik zu betreiben. Verkehrswende, keine Schlagwortpolitik!

Deswegen Tempo 0 der Sicherheit wegen! Nur wer zu Hause bleibt ist so sicher, wie Seahawk das will!!

Zahlen übrigens (2019, als es noch Verkehr gab):
1758 Tote auf Landstraßen
932 Tote Innerstädtisch
335 Tote auf Autobahnen
(+21 Tote, die es beim Unfall über mehrere Verkehrsbereich zerfetzt haben muss. Oder das statistische Bundesamt rechnet reichlich schief :ugly: . )

Rund 30% der Autobahntoten waren dabei auf Abschnitten, wo schon ein Tempolimit gilt, und beim Rest wurde mehrheitlich keine unangemessene Geschwindigkeit festgestellt. (Was mich sehr überrascht, denn "mehr als Richtgeschwindigkeit" bedeutet eigentlich selbst unter perfekten Bedingungen eine Mitschuld, es muss also auf den Bereichen ohne Tempolimit vor allem bei <<130 gekracht haben)

Das ergibt gerade einmal 107 Verkehrstote ""wegen"" fehlendem Tempolimit und das schließt bereits in Staus krachende LKW und eine größere Zahl von Unfällen bei Nebel oder Glatteis ein, wo flächendeckend "130" überhaupt nichts ändert. Bei der ganzen Scheindebatte geht es also um wenige Dutzend Verkehrstote und da sind schon bei Tempo 280 abfliegende Raser mitgezählt, die vor allem sich selbst schaden.

Um die 932 Tote in bestehenden Tempo-50- und Tempo-30-Gebieten, darunter zu großen Teilen unschuldige Opfer, kümmert sich die "130!!!!1111elf"-Fraktion dagegen kaum.
 
Das musst du nicht glauben, das kannst du gerne selber nachrechnen:

2019 wurden in Deutschland 26.593 Millionen Liter Benzin und 20.417 Millionen Liter Benzin durch PKW verbraucht.

Der Praxis-Durchschnittsverbrauch liegt für Benziner bei 7,67 l pro 100 km
für Diesel bei 6,98 l pro 100 km (soviel zu "weniger CO2"...)
und für Batterie bei 16,25 kWh pro 100 km.
(Anm.: Spritmonitor ist nicht ganz repräsentativ, da natürlich verbrauchsbewusste Fahrer eher ihre Werte eintragen. Da das sowohl für Verbrenner- als auch Batteriefahrer gilt, hat dieser Fehler keinen Einfluss auf die folgende Rechnung und es sind mit Abstand dies praxisnahesten Werte, die es gibt.)

Heißt also: Von Benzinern wurden rund 266,192 Milliarden Kilometer gefahren, von Dieseln 292,507 Milliarden, zusammen knapp 560 Milliarden PKW-Kilometer. Dafür bräuchten Batterieautos 90,79 TWh, was 17,6% der 2019 für andere Verbraucher erzeugten 515,56 TWh ist.

Ich habe überschlagsmäßig schon 15% draufgelegt, also 20 Prozenztpunkte des bisherigen Stromverbrauchs genannt, um die schlechte Tauglichkeit/geringere Effizienz von Batterieautos in vielen heutigen Verbrennereinsatzgebieten zu berücksichtigen. Wenn man umgekehrt endlich den Indivualverkehr mengenmäßig reduziert oder wenigstens die Fahrzeuge angemessen dimensioniert, würden sogar 5-10% der heute produzierten Strommenge für eine Batterie-Auto-Zukunft ausreichen.

Verglichen mit den über 25 Jahren aufgebauten erneuerbaren Kapazitäten ist das immer noch ansehnlich (nämlich 10-40%), aber der echte Hammer liegt woanders: Unser Wärmebedarf beträgt rund 1500 TWh. DAS auf Elektrizität umzustellen ist eine Herausforderung.

Deswegen sehe ich auch keinen Sinn in der jetzigen Batterieauto-Manie. Wir haben so dermaßen viele stationäre CO2-Produzenten, die viel, viel, viel billiger auszutauschen wären als der heutige Fahrzeugbestand und wir werden künftig sowie chemische Speicher für mindestens das Doppelte der heutigen gesamten Strom-Jahresproduktion benötigen, um die Sommersonne im Winter nutzen zu können. Da fällt mehr als genug E-Fuel ab, um mal einen Urlaubsfahrt über die Autobahn mit einem Verbrenner zu machen, anstatt sich einen 150-kWh-Akku auf die Straße stellen zu müssen.
Dann verbrauchen die Kisten eben weniger als ich erwartet habe. Ist doch ne feine Sache. Deine Zahlen geben aber an, daß wir 3x so viel Strom brauchen wie heute, wenn wir auch mit Strom heizen wollen. Da sehe ich keinen Spielraum. Gas, Öl und Kohle fallen weg, sonst brauchen wir gar nicht erst umzustellen. Erneuerbare Energien allein sind sicher nicht der Lage, den Bedarf zu decken. Bleibt nur der Atomstrom.
 
Das Tempolimit auf Autobahnen einführen und mit "Sicherheit" begründen ist sinnfrei.
Ein Tempolimit kann nur ein Baustein von vielen sein um sowohl die Verkehrssicherheit zu erhöhen, als auch die Emissionen zu senken.

Ja, es Tempolimit würde zur Sicherheit beitragen. Aber andere Maßnahmen, wie z.b. die Reduzierung des LKW Verkehrs auf den Autobahnen würden (wir betrachten nur Autobahnen) erheblich mehr zur Verbesserung dieses Risikos beitragen. Synergie wäre, Tempolimit + mehr Güterverkehr auf der Schiene (und damit weniger auf der Straße + Autobahnmaut.

Und Tempo 100 ist kein Garant für Sicherheit, das zeigen die Bundesstraßen der Republik sehr sehr deutlich.
Weg von Kampfbegriffen, hin zu nachhaltigen Konzepten! Weg mit der stumpfen Forderung nach einem Tempolimit nur um damit Klientelpolitik zu betreiben. Verkehrswende, keine Schlagwortpolitik!
Deswegen muss ja auch auf der Landstrasse das Tempo runter auf 80. Je langsamer, desto sicherer. Abgesehen davon ist das Tempolimit auch ein wichtiges Symbol für die Verkehrswende und ein Zeichen für ein Ende der toxischen, maskulinen Aggressivität im öffentlichen Straßenverkehr.
 
Abgesehen davon ist das Tempolimit auch ein wichtiges Symbol für die Verkehrswende und ein Zeichen für ein Ende der toxischen, maskulinen Aggressivität im öffentlichen Straßenverkehr.

Es ist ein sinnfreies Symbol das geeignet ist solche (wie von Dir) vorgebrachten Argumente zu befriedigen und damit abzulenken, dass viel viel mehr notwendig wäre, um echte Ziele zu erreichen.

Tempolimit ja, aber NUR im Verbund mit mindestens den anderen von mir genannten Maßnahmen.
 
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