Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Zu viel FDP in dem Papier. Keine Steuererhöhungen, kein Tempolimit. Es ist eine Schande!
 
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Beim Großteil der Menschen mag das so sein, aber nicht bei allen. Seh ich ja bei mir selbst. Ich such mir den Anbieter raus, welche am ehesten die Werte vertritt die mir wichtig sind.

Und machst du das JETZT, weil dich JETZT jemand davon überzeugt hast? Ich schätze mal nicht. Die Fakten liegen seit 30-40 Jahren auf dem Tisch und sie werden seit 20 Jahren in Massenmedien breitgetreten. Wer es bislang nicht eingesehen hat, wird es auch in Zukunft nicht einsehen, weil er sich entweder nicht darum kümmert, zu blöd ist es zu verstehen oder aber schlichtweg andere Prioritäten hat. Und das ändert man auch mit noch mehr Warten und Vorbeten nicht.

Wie kommst du denn da drauf? Dezentrale kleine Netze ergänzen Zentrale Netze hervorragend.
Anhang anzeigen 1377232
Quelle: *Klick*

Wie ich darauf komme, habe ich mit Argumenten dargelegt.
Aber wie kommst du darauf, dass der von dir verlinkte Artikel etwas über "kleine" und "große" Netze aussagt oder dass es überhaupt möglich wäre, so etwas zu haben? Im Artikel geht es nur über zentral oder dezentral. Ob man großräumig vernetzt oder mit nur lose verketteten Inseln arbeitet, ist ein ganz anderes Thema. Und letzteres ist schon mit wenig fluktuierenden Energiequellen eine verdammt schlechte Idee, wie Texas letztes Jahr bewiesen hat. Eine auf PV oder WK gestütze Energieversorgung braucht Netzverbünde, die die Größe eines Tiefdruckgebiets haben und Kapazitäten für mindestens 50% des Gesamtverbrauches über diese Entfernung. Wenn man noch Wasserkraft mit reinnimmt, was sich empfiehlt, dann kommen entsprechend geologische Dimensionen/halber Abstand zwischen Hauptgebirgen (Alpen + Skandinavien) hinzu. Alles, was kleiner denkt, führt nur zu zusätzlicher Speicherbelastung und Speicher sind VIEL, VIEL, VIEL teurer und aufwendiger als Netze.

Smart Meter sind nicht für alle Anlagen Pflicht. Nur wenn die PV-Anlage über mehr als 7 kWp verfügt, und/oder der Stromverbrauch über 6.000 kWh jährlich liegt. Liegst du mit den Werten darunter, dann reicht eine mME. Es wäre auch utopisch von Balkonkraftwerksbetreibern eine Smart Meter-Anbindung zu verlangen. :ugly:

Du sprichst von einem Mehrparteienhaus und Einspeisung. Da wirst du wohl kaum unter 7 kWp bleiben, oder?


War doch klar. Das lassen die Grünen als erstes fallen.

So klar war das nicht. Die Grünen sind schon oft darüber gestolpert, dass sie nutzlosen Symbolpopulismus über sinnvolle politische Maßnahmen gestellt haben. Ich sag nur "Veggie-Day".
Den hätten ich durchaus zugetraut, dass sie die Reform der Grundsicherung opfern, um Tempolimit und Verbrennerverbot durchzudrücken.


Generelles Tempolimit wäre schon sinnvoll. Man kann es ja bei 160 km/h festlegen. Die beschränkten Bereiche sind schon bei 120 oder 130 km/h.

Tempolimit bei 130 ist ja schon reichlich sinnarm, aber was soll denn bitte schön 160 bringen? Eine reine Verkaufsförderung für selbstlenkende Autos?
 
Scheinbar bekommen die Grünen nichtmal ein generelles Tempolimit hin.
Wow

Naja jedenfalls Kohleausstieg bis 2030.
Die wollen ja statt dessen mehr Gaskraftwerke. Das Gas soll aber nicht aus dem bösen Russland kommen.
Jetzt ist es schon knapp:

Dann sitzen wir 2030 im Dunkeln, grün und blöd. Zum Glück halten die Franzosen am Atomstrom fest und werden und als guten Kunden willkommen heißen, lol.
 
Da ist nix sinnvolles dran...der jetzt wie nen Henker fährt, fährt generell so, egal welche Geschwindigkeitsbegrenzung gerad ist...

Na daher wurde der Bußgeldkatalog gerade erst angepasst.
Wenn genügend kontrolliert wird oder feste Blitzer da sind, merkt er*sie es am Geldbeutel.

Tempolimit bei 130 ist ja schon reichlich sinnarm, aber was soll denn bitte schön 160 bringen? Eine reine Verkaufsförderung für selbstlenkende Autos?

Na die Richtgeschwindigkeit ist bei 130 km/h. Und es ist immer noch sehr nervig, wenn man mit 140 km/h auf der linken Spur überholt und dann immer noch einer von hinten angerauscht kommt und meint Lichthupe geben zu müssen.

Man sollte sich so beherrschen können, das man nicht gleich die Geduld verliert, wenn sich jemand an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält.

Ich habe nichts gegen sportliches Fahren. Wenn man eine gut ausgebaute Landstraße hat und die frei ist, blase ich da auch mit 140 km/h durch.

Wobei da die freie Landstraße sogar entspannter ist, als die Autobahn wo man ständig die Spur wechseln muss, weil vorne ein LKW ist oder von hinten einer angerast kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sprit wird teuerer =mehr Geld für den Staat
Strom wird teurer =mehr Geld für den Staat
Produkte allgemein werden teurer(wegen Sprit, Strom, Lohnerhöhungen) =mehr Geld für den Staat

Ich denke mal, die Staatsfinanzierung ist erstmal abgesichert.

Der Strom wird 1-2 Cent teurer und selbst wenn es 5 Cent wären, ginge davon nur 1 Cent extra an den Staat. Bei Sprit ist es noch weniger, denn auch die Energie"steuer" ist trotz des Namens eine fixe Abgabe und nicht vom Preis abhängig; da bleibt nur die Mehrwertssteuer. Das ist sowenig an Zusatzeinnahmen pro Liter, dass durch die Lenkungswirkung/Verbrauchsvermeidung sogar geringere Einnahmen resultieren könnten.


Na die Richtgeschwindigkeit ist bei 130 km/h. Und es ist immer noch sehr nervig, wenn man mit 140 km/h auf der linken Spur überholt und dann immer noch einer von hinten angerauscht kommt und meint Lichthupe geben zu müssen.

Und warum sollte daran 160 was ändern? Wenn du unvorsichtig rausziehst und/oder nicht regelkonform zügig überholst, ist es weiterhin gerechtfertigt, wenn du beides machst und er trotzdem drängelt, wird er das auch mit Limit 160 machen. Da ändert sich gar nichts dran. Sowas gibt es selbst in der Schweiz, wenn der Vordermann die Frechheit hat, 118 km/h statt 122 km/h zu fahren. (Neben jemandem, der 117-119 km/h fährt.)
 
So klar war das nicht. Die Grünen sind schon oft darüber gestolpert, dass sie nutzlosen Symbolpopulismus über sinnvolle politische Maßnahmen gestellt haben. Ich sag nur "Veggie-Day".
Den hätten ich durchaus zugetraut, dass sie die Reform der Grundsicherung opfern, um Tempolimit und Verbrennerverbot durchzudrücken.
Die grünen sind nicht mehr die Veggie Partei von 2017. Das merkt man meiner Meinung nach überall.
Um an die Tröge der Macht zu kommen, sind sie bereit mehr zu opfern als man denkt.
Und das Image der Verbotspartei wollen sie auch los werden.
Im Grunde genommen könnte man auch Jamaica machen -- die Grünen wären da bei und wenn die Union nicht so von machtgeilen Egoisten durchzogen wäre, hätte es sicher klappen können.
 
Zu viel FDP in dem Papier. Keine Steuererhöhungen, kein Tempolimit. Es ist eine Schande!
Das war klar das man da Kompromisse machen muß. Aber immer noch besser als Jamaika.

Pro/Contra Tempolimit von Harald Lesch

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Dann sitzen wir 2030 im Dunkeln, grün und blöd. Zum Glück halten die Franzosen am Atomstrom fest und werden und als guten Kunden willkommen heißen, lol.
Die Franzosen scheitern in Flamanville seit acht Jahren daran, einen weiteren Kraftwerksblock termingerecht in Betrieb zu nehmen, obwohl die französische Regierung ihrer Energiebehörde bereits einen Persilschein dafür ausgestellt hat, beim Ausbau von Block III Sicherheitsrichtlinien missachten zu dürfen. Derweil sammeln die älteren Blöcke (bisher glücklicherweise unkritische) Pannen wie ein Eichhörnchen Nüsse.
Zeitgleich hofft man in Frankreich, ab 2030 endlich ein Endlager in Betrieb nehmen zu können - also über 70 Jahre nach Beginn der zivilen Nutzung von Kernkraft. Da dort vorgesehene Versiegelungskonzept wird allerdings von zahlreichen Wissenschaftlern eher kritisch bewertet und um den Ort des Endlagers herum herrscht eine Stimmung, die sich am ehesten mit öffentlichen Unruhen beschreiben lässt.
Das nächste Ding ist die zunehmende Erwärmung. In heißen Sommern müssen die inländischen Kraftwerke bereits jetzt drosseln, weil es einfach an Kühlkapazität fehlt, und das wird sich in den nächsten Jahren verstärken.
Ich denke, die Energieerzeugung mittels Kernkraft in Frankreich als "wackelig" zu bezeichnen, wäre eine übertriebene Schmeichelei. Frankreich kann froh sein, wenn es zukünftig den eigenen Energiebedarf zuverlässig decken kann.

Die deutsche Entscheidung, in der Übergangsphase auf Erdgas zu setzen, ist nicht optimal, aber als Brückentechnologie durchaus sinnvoll. Ein "böses Russland gibt es da übrigens nicht, sonst wäre die Bundesregierung nicht wegen einer weiteren Pipeline auf Stänkerkurs mit den USA gegangen. Wenn Russland gelegentliche Kritik nicht vertragen kann, soll sich der Wowa auf seiner Datscha ausheulen.
Hinzu kommt, dass Russland viel stärker auf den Gasexport nach Deutschland angewiesen ist als Deutschland auf den Gasimport aus Russland. Die Amis scharren mit den Hufen, uns ihr Gas anzudrehen zu können, wenn Russland sich quer stellt und Norwegen ist als zweitgrößter Exporteur weltweit und zweitgrößter Importeur aus deutscher Sicht in Spuckweite.

Ach so, und welche Entwürfe für Zwangspausen ein von Altmaier (CDU) geführtes Ministerium ausarbeitet - um dann, nebenbei bemerkt, schnellstens wieder zurückzurudern - ist schon jetzt ohne Relevanz und interessiert demnächst erst recht kein Schwein mehr. Die CDU ist so gut wie raus und Altmaier hat zum persönlichen Rückzug geblasen.
 
Strom soll ja eben nicht teurer werden
Stimmt, die Investitionen für eurnerbare Energiegewinnung und die steigenden CO2.Dingsbumspreise bezahlen die Konzerne aus eigener Tasche, weil ein Konzern kein Geld verdienen will/muss.^^
Na daher wurde der Bußgeldkatalog gerade erst angepasst.
Wenn genügend kontrolliert wird oder feste Blitzer da sind, merkt er*sie es am Geldbeutel.
Da muss man sich eigentlich immer nur an die Einheimischen halten, die wissen dank Facebook usw. auf den Punkt genau, wo geblitzt wird.
Na die Richtgeschwindigkeit ist bei 130 km/h. Und es ist immer noch sehr nervig, wenn man mit 140 km/h auf der linken Spur überholt und dann immer noch einer von hinten angerauscht kommt und meint Lichthupe geben zu müssen.

Man sollte sich so beherrschen können, das man nicht gleich die Geduld verliert, wenn sich jemand an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält.
Ist das mit der Lichthupe wirklich so schlimm? Ich fahre meine 55.000-60.000Km/Jahr, aber Lichthupe sieht ich vielleicht 1 mal im Jahr.

Viel schlimmer sind diese "im Stau rechtsüberholer und reindrücker", oder die Linksspurschläfer wenn rechts keine Sau ist oder die Ausfahrtnehmenden Linksüberholer.
Der Strom wird 1-2 Cent teurer und selbst wenn es 5 Cent wären, ginge davon nur 1 Cent extra an den Staat. Bei Sprit ist es noch weniger, denn auch die Energie"steuer" ist trotz des Namens eine fixe Abgabe und nicht vom Preis abhängig; da bleibt nur die Mehrwertssteuer. Das ist sowenig an Zusatzeinnahmen pro Liter, dass durch die Lenkungswirkung/Verbrauchsvermeidung sogar geringere Einnahmen resultieren könnten.
Viel wenig Geld ist trotzdem viel Geld...der Stroverbrauch wird ja dank E-Autos steigen, das bringt schon ein paar Taler in die Kasse.
Zudem steigt die Energiesteuer von Jahr zu Jahr, bringt mehr Geld, dadurch gibts mehr Märchensteuer, was noch mal etwas Geld bringt...auch hier gilt viel wenig Geld ergibt am Ende trotzdem viel Geld.
Weniger Steuereinnahmen werden es definitv nicht, das holt man sich auf lange Sicht bei den E-Autos zurück, die Regierung ist ja nun auch nicht blöd, wenns drum geht, Geld zu bekommen.^^
 
Und die Gewinnung ist einfach da und die Elektronen hüpfen alleine in die Kabel bzw. In die Geräte der Endverbraucher?
Warum haben wir überhaupt Stromanbieter, wenn das alles rein Natürlich passiert?
Falls unter der Ampel-Koalition die direkten und indirekten Milliardensubventionen für fossile Energieträger spürbar heruntergefahren werden, wovon ausgegangen werden darf, stürzen sich Erzeuger von ganz allein auf das, was dadurch automatisch rentabler wird und wofür es ggf. neue Subventionen gibt. Anlagen zur Stromerzeugung müssen immer gebaut und gewartet werden, aber keine Energieträger- und Ewigkeitskosten mehr zu haben (die man nicht mehr vergesellschaften kann) ist schon recht attraktiv.

Man muss sich von der Vorstellung lösen, dass Stromkonzerne eine wie auch immer geartete grundsätzliche Präferenz hätten. Sie wollen ein Gut erzeugen, für das zwingend und immer Bedarf besteht und machen das auf die für sie jeweils wirtschaftlichste Weise. Nimm ihnen die Möglichkeit, sich auf den zuvor etablierten und begünstigten Geldruckmaschinen auszuruhen , und sie werden ganz opportunistisch anfangen, das Loblied auf Erneuerbare zu singen, gegen die sie vorher noch lobbyiert haben.

Wie teuer Strom am Ende wird, ist eine zu 90% politische Entscheidung und von Erzeugungsform weitgehend losgelöst. Erneuerbare haben allerdings aus Verbrauchersicht, gerade weil sie nicht so gut regelbar sind, einen entscheidenden Vorteil: Man muss die maximal benötigte Kapazität vorhalten und kann die Erzeugung nicht beliebig nach unten korrigieren, um den Marktpreis hochzuhalten. Wird mehr elektrische Energie erzeugt, als augenblicklich benötigt wird, muss man es Industrie und Privatpersonen (oder Anrainerstaaten) schmackhaft machen, sie trotzdem abzunehmen und in Großspeichern bzw. privaten Speichereinheiten (zb. dem Akku des eigenen Fahrzeugs) zu "lagern". Und das geschieht - Wer hätte es geahnt? - über den Preis.
 
Ist das mit der Lichthupe wirklich so schlimm? Ich fahre meine 55.000-60.000Km/Jahr, aber Lichthupe sieht ich vielleicht 1 mal im Jahr.
Ich hab schon alles gesehen -- Lichthupe, aggressives Auffahren, Blinker links, Stinkefinger, rechts überholen, aufm Standstreifen überholen.
Gerade aufn standstreifen überholen ist extrem gefährlich, da der Belag eine andere Nummer ist als auf der normalen Fahrbahn selbst. Hab da schon mehrmals Leute gesehen, die die Kontrolle über ihr Fahrzeug fast oder ganz verloren haben.
 
Die Franzosen scheitern in Flamanville seit acht Jahren daran, einen weiteren Kraftwerksblock termingerecht in Betrieb zu nehmen, obwohl die französische Regierung ihrer Energiebehörde bereits einen Persilschein dafür ausgestellt hat, beim Ausbau von Block III Sicherheitsrichtlinien missachten zu dürfen. Derweil sammeln die älteren Blöcke (bisher glücklicherweise unkritische) Pannen wie ein Eichhörnchen Nüsse.
Zeitgleich hofft man in Frankreich, ab 2030 endlich ein Endlager in Betrieb nehmen zu können - also über 70 Jahre nach Beginn der zivilen Nutzung von Kernkraft. Da dort vorgesehene Versiegelungskonzept wird allerdings von zahlreichen Wissenschaftlern eher kritisch bewertet und um den Ort des Endlagers herum herrscht eine Stimmung, die sich am ehesten mit öffentlichen Unruhen beschreiben lässt.
Das nächste Ding ist die zunehmende Erwärmung. In heißen Sommern müssen die inländischen Kraftwerke bereits jetzt drosseln, weil es einfach an Kühlkapazität fehlt, und das wird sich in den nächsten Jahren verstärken.
Ich denke, die Energieerzeugung mittels Kernkraft in Frankreich als "wackelig" zu bezeichnen, wäre eine übertriebene Schmeichelei. Frankreich kann froh sein, wenn es zukünftig den eigenen Energiebedarf zuverlässig decken kann.
Das kann man sicher besser machen. Ein Verzicht auf fossile Energieträger bringt aber fraglos einen Mehrbedarf an Strom mit sich. Fahren nun alle elektrisch und heizen elektrisch, steigt der Bedarf sehr stark an. Dafür muß es eine Lösung geben und da drucksen die Grünen rum und man wird darauf verwiesen, daß erneuerbare Energien im Kommen sind - das ganze aber bei aktuellem Stromverbrauch und nicht bei jenem, der zu erwarten wäre, wenn die fossilen Energieträger ersetzt wurden. Da bleibt am Ende nur ein Strommix mit viel Atomstrom als alternativlos. Da gibts nichts zu verhandeln.


Die deutsche Entscheidung, in der Übergangsphase auf Erdgas zu setzen, ist nicht optimal, aber als Brückentechnologie durchaus sinnvoll. Ein "böses Russland gibt es da übrigens nicht, sonst wäre die Bundesregierung nicht wegen einer weiteren Pipeline auf Stänkerkurs mit den USA gegangen. Wenn Russland gelegentliche Kritik nicht vertragen kann, soll sich der Wowa auf seiner Datscha ausheulen.
Hinzu kommt, dass Russland viel stärker auf den Gasexport nach Deutschland angewiesen ist als Deutschland auf den Gasimport aus Russland. Die Amis scharren mit den Hufen, uns ihr Gas anzudrehen zu können, wenn Russland sich quer stellt und Norwegen ist als zweitgrößter Exporteur weltweit und zweitgrößter Importeur aus deutscher Sicht in Spuckweite.
Baerbock hat im Wahlkampf Russland als Regime bezeichnet, mit dem man keinen Handel betreiben sollte. Und die Russen sagen, den Amerikanern gehts nicht darum, uns ihr Gas zu verkaufen, sondern solchen Handel in Dollar abwickeln zu lassen. Das hinge damit zusammen, daß jede Menge Dollar überall im Umlauf sein müssen, da sonst die Inflation der US-Wirtschaft schaden zufügen würde.
Aber mit Biden haben die USA die neue Pipeline ja akzeptiert.


Ach so, und welche Entwürfe für Zwangspausen ein von Altmaier (CDU) geführtes Ministerium ausarbeitet - um dann, nebenbei bemerkt, schnellstens wieder zurückzurudern - ist schon jetzt ohne Relevanz und interessiert demnächst erst recht kein Schwein mehr. Die CDU ist so gut wie raus und Altmaier hat zum persönlichen Rückzug geblasen.
Das ist mir zu einfach, denn so ein Entwurf kommt ja nicht von ungefähr. Wenn schon die paar Autos das Stromnetz deart belasten, daß man überlegt, zu solchen Mitteln zu greifen, was ist, wenn es nicht mehr nur ein paar sind. Da geht der Fanatismus der Grünen mit ihnen durch, denn die simpelste aller Gleichungen greift dort einfach nicht: Mehr E-Autos = höherer Stromverbrauch.
 
Das kann man sicher besser machen. Ein Verzicht auf fossile Energieträger bringt aber fraglos einen Mehrbedarf an Strom mit sich. Fahren nun alle elektrisch und heizen elektrisch, steigt der Bedarf sehr stark an. Dafür muß es eine Lösung geben und da drucksen die Grünen rum und man wird darauf verwiesen, daß erneuerbare Energien im Kommen sind - das ganze aber bei aktuellem Stromverbrauch und nicht bei jenem, der zu erwarten wäre, wenn die fossilen Energieträger ersetzt wurden. Da bleibt am Ende nur ein Strommix mit viel Atomstrom als alternativlos. Da gibts nichts zu verhandeln.
Die Grünen haben zumindest ein Konzept. Alle anderen Parteien haben gar nichts und das ist deutlich peinlicher.
Und die Atomenergie ist tot. Die kommt nicht mehr zurück. Niemand kommt heute auf die Idee ein Atomkraftwerk zu bauen oder auch nur zu planen. Der Kram würde jede Vorstellung an Kosten übersteigen. Ganz davon ab, dass das ganze länger dauern würde als eine Bahntrasse zu bauen.
Guck dir z.B. die Kernfusion an. Auch so ein Fass ohne Boden. Niemand weiß, wann und ob es jemals ein Fusionskraftwerk geben wird, das wirtschaftlich und technisch sicher Energie liefern kann.
Abgesehen davon brauchen wir nicht in 100 Jahren eine Lösung sondern jetzt, weil in ´den letzten 50 Jahren nicbts passiert ist.

Das war 1978.

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Gerade aufn standstreifen überholen ist extrem gefährlich, da der Belag eine andere Nummer ist als auf der normalen Fahrbahn selbst. Hab da schon mehrmals Leute gesehen, die die Kontrolle über ihr Fahrzeug fast oder ganz verloren haben.
Bei nem Komatösen Linkspurschläfer fahre ich aber auch langsam auf dem Standstreifen vorbei...man weiß ja nie was der macht, wenn der plötzlich wach wird, mit dem zusätzlichen Platz fühle ich mich da doch sicherer.
 
Bei nem Komatösen Linkspurschläfer fahre ich aber auch langsam auf dem Standstreifen vorbei...man weiß ja nie was der macht, wenn der plötzlich wach wird, mit dem zusätzlichen Platz fühle ich mich da doch sicherer.
Wenn das ein Linksspurfahrer ist, wieso musst du dann aufn Standstreifen daran vorbei fahren?
Brauchst du den Abstand? ;)
Lass dich nicht erwischen. Dein Lappen ist weg, seiner nicht.
Die Momente wo man sich fragt, ob man eine MPU nicht verpflichtend machen sollte. Egal ob bei solchen die gerade erst ihre Fahrerlaubnis machen oder diese verlängern.
Und sowas haben die sicher nicht das erste Mal gemacht. Solchen Leuten musst du nicht nur den Führerschein auf Lebenszeit einziehen, sondern auch gleich das Fahrzeug beschlagnahmen.
 
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