Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Don du bist an einem Diskurs offensichtlich nicht interessiert.

Kleiner Exkurs zur Aussagenlogik, wenn du sagst, dass es in Deutschland nur Staatsbahnen gab dann reicht eine einzige private Bahn um diese Aussage als falsch zu deklarieren.
Ich hab dir eine verlinkt, ich könnte dir zig weitere verlinken.

Ich hab Recht, ich hab es nachgewiesen.
 
Bekommt aber auch Gegenwind
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:ugly:
 
Rot-Grün dürfen sich von der FDP nicht erpressen lassen. Lieber Neuwahlen, als sich zum Diener neoliberaler Interessen zu machen!
Als Rot-Grün das letzte mal an der Macht war, haben sie sich von ganz allein zum Bettvorleger der Interessenverbände des Kapitals gemacht. Agenda 2010, Finanzmarktderegulierung, Steuersenkungsorgien für Reiche und Unternehmer, ...
 
Als Rot-Grün das letzte mal an der Macht war, haben sie sich von ganz allein zum Bettvorleger der Interessenverbände des Kapitals gemacht. Agenda 2010, Finanzmarktderegulierung, Steuersenkungsorgien für Reiche und Unternehmer, ...
Man muß aber auch dazu sagen, dass sie von der Kohlregierung damals, eine sehr hohe Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung übernommen hatten. Aber klar mit der Agenda 2010 wurde auch einiges falsch gemacht. Das hat die SPD versucht über Jahre nachzubessern. U.a. mit der Einführung des Mindestlohns (auch wenn der noch nicht perfekt ist und Lücken hat). Ohne die Union hätte sie bestimmt schon eher noch mehr gemacht. Ihr aktuelles Wahlprogramm ist links ausgelegt. Mal gucken was davon noch übrig bleibt, wenn man sich auf eine Ampel Koalition geeinigt hat.
 
Als Rot-Grün das letzte mal an der Macht war, haben sie sich von ganz allein zum Bettvorleger der Interessenverbände des Kapitals gemacht. Agenda 2010, Finanzmarktderegulierung, Steuersenkungsorgien für Reiche und Unternehmer, ...
Und dieser Sündenfall darf nie wieder passieren. Imho ist es mit der FDP ausgeschlossen die notwendigen Maßnahmen im Land zu ergreifen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Die Steuern für Reiche müssen massiv hoch!
 
Im Willy-Brandt-Haus wird versucht, Demut auszustrahlen vor den Sondierungen. Das einzig kämpferische der SPD hängt noch im Hintergrund, das "Olaf packt das"-Banner. Doch die Sozialdemokraten sollen alle die Füße still halten, werden auf Geschlossenheit und Verschwiegenheit eingeschworen. Bloß nicht über rote Linien reden, wird vor allem den neu ins Parlament eingezogenen SPD-Abgeordneten eingebläut. Das Vorbild: Olaf Scholz, der sich derzeit nicht kämpferisch gibt, nicht die Stimme erhebt.

Die Strategie kann aufgehen, meint Albrecht von Lucke, Politikwissenschaftler und Publizist der "Blätter für deutsche und internationale Politik". "Olaf Scholz hat doch bisher eine ungemein clevere Strategie gefahren, er hat sich regelrecht demütig gegeben, er hat genau gewusst: Die Selbstzerstörungsmomente werden unser aller Fokus voll auf die Union lenken" sagt er.

Grüne und FDP müssten sich erst einmal in die neue Situation einfinden, sie konnten sich quasi unterhaken, Liebesschwüre aussenden. "Und er konnte abwarten", so von Lucke weiter.
Quelle: Scholz und die Sondierungen: Kein Wort zu viel

Morgen geht´s hoffentlich erfolgreich weiter.
 
Alte Wähler sind eine nachwachsende Ressource. Seit mindestens einem Vierteljahrhundert liegen tendentiell Grüne und FDP bei den Jungwählern vorne, aber ein Großteil von denen ändert seine Meinung, wenn sie älter werden.
(War bei mir nicht anders. Wenn auch nicht zugunsten von SPD oder gar Union und natürlich auch nicht wegen mir, sondern weil die Grünen heute auch nicht mehr das sind, was sie mal waren :ugly: .)
Das haben die großen Parteien irgendwie alle gemeinsam. :D Ich bin auch kein Fan der Big Player.

Die Reise soll man also anhand einer Stimmungsschwankung erkennen können, sein wir mal offen, wie gut manche Parteien abschneiden unterliegt einer aktuellen Stimmung, wie wäre die Wahl ausgegangen wenn Merkel weitermachen wollen würde, wenn es keine Pandemie gegeben hätte.
Immer witzig solche Grafiken zu sehen und das andere glauben das sich dies über Jahrzehnte hinweg ziehen wird, vor allem sollte man sich auch ansehen warum die Jugend so gewählt hat, ich bezweifle das die heutige Jugend in deren 50ern genauso wählen würde.
Natürlich wurde so gewählt, bei den Grünen kann man das sofort verstehen warum, aber unterstützen sie auch die anderen Poltischen Ansichten, dass auf Dauer, hmmm - ich will es zumindest hoffen.
Es ist mir völlig klar, das Stimmungen und Ereignisse da mit reinspielen. Auch die Jugend wird älter und Wechselwähler wird es auch immer geben. Ebenfalls kommt es immer drauf an wie sauber die Parteien regieren und wie lange sie den evtl. vorhandenen "Dreck" unter den Teppich kehren können.

Aber aus einer Stimmungsschwankung kann durchaus eine Reise werden. Wenn nach 16 Jahren andere Parteien die Probleme im Land beispielsweise angehen, und die Bevölkerung das auch sehen und spüren kann, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, das diese Parteien für noch eine Periode an der Macht bleiben. Und nach 16 Jahren hat man sehr gute Vergleichswerte. Sollte es zur Ampel kommen, und diese liefert auch nur wieder ein "Weiter so" oder nur "heiße Luft", dann stehen wir wieder am Anfang.
 
Sollte es zur Ampel kommen, und diese liefert auch nur wieder ein "Weiter so" oder nur "heiße Luft", dann stehen wir wieder am Anfang.
Wer beurteilt das?
Die Ampel kann nur aus einem politischen Kompromiss bestehen, denn jedem sollte klar sein, das FDP Wähler etwas völlig anderes unter "abliefern" verstehen, wie die Mehrzahl von Rot Grün Wählern oder die Mehrzahl hier im Forum und die FDP wird keinen politischen Selbstmord begehen, in dem sie überwiegend die Erwartungen der SPD und Grünen Wähler erfüllt.
 
Wer beurteilt das?
Du, ich & alle die gewählt haben.....

Ich weiß nicht wie du das siehst, aber egal wer regieren wird, muss sich um die Probleme vor denen dieses Land steht kümmern. Ich für meinen Teil messe Politiker an ihren Taten und nicht an ihren Worten. Keine Partei ist perfekt. Und auch kein Politiker ist perfekt. Das ist nur menschlich. Aber man muss zu seinen Fehlern auch stehen, und nicht Manöver wie Hr. Scheuer oder Fr. Von der Leyen und Konsorten abziehen.

Es ist einfach ein himmelweiter Unterschied ob du nicht kannst, oder nicht willst. Selbst Fr. Merkel hat selbst zugegeben, das man in einigen Bereichen mehr hätte tun können und müssen.

Die Ampel kann nur aus einem politischen Kompromiss bestehen, denn jedem sollte klar sein, das FDP Wähler etwas völlig anderes unter "abliefern" verstehen, wie die Mehrzahl von Rot Grün Wählern oder die Mehrzahl hier im Forum und die FDP wird keinen politischen Selbstmord begehen, in dem sie überwiegend die Erwartungen der SPD und Grünen Wähler erfüllt.
Absolut! Aber solange die Ampel oder wer auch immer, mehrheitlich und zukunftsorientiert für die Bürger arbeitet und nicht gegen sie, wäre das in meinen Augen der richtige Weg. SPD, Grüne, FDP werden trotz Kompromissen sicher ihre Schnittmenge finden. Mal sehen wie ihr Schlachtplan aussieht, sollte es dazu kommen. Dann wird man mehr dazu sagen können.
 
Wer beurteilt das?
Die Ampel kann nur aus einem politischen Kompromiss bestehen, denn jedem sollte klar sein, das FDP Wähler etwas völlig anderes unter "abliefern" verstehen, wie die Mehrzahl von Rot Grün Wählern oder die Mehrzahl hier im Forum und die FDP wird keinen politischen Selbstmord begehen, in dem sie überwiegend die Erwartungen der SPD und Grünen Wähler erfüllt.
Man kann mit Lindner als Finanzminister die FDP-Wähler vorerst besänftigen. Es sollte aber auch klar sein, dass die FDP mit ihrem Stimmenanteil keine überbordenden Forderungen stellen kann. Die Leute sind nicht doof, deswegen wurde die CDU abgewählt und ich bin sehr froh darüber.
 
Die Ampel kann nur aus einem politischen Kompromiss bestehen, denn jedem sollte klar sein, das FDP Wähler etwas völlig anderes unter "abliefern" verstehen, wie die Mehrzahl von Rot Grün Wählern oder die Mehrzahl hier im Forum und die FDP wird keinen politischen Selbstmord begehen, in dem sie überwiegend die Erwartungen der SPD und Grünen Wähler erfüllt.
Jede mögliche Koalition fordert einen maximalen Kompromiss und die FDP muss sowohl bei der Union als auch bei der SPD Kröten schlucken.
Ich erinnere daran, dass die FDP als liberale Partei auch viele Probleme mit der Law&Order Partei Union hat.

Nun wenn Jamaika kommen sollte dann hoffentlich ohne Laschet (das geht für FDP und Grüne praktisch nicht),
ohne Merz und das ist zum Glück schon bestätigt ohne Altmaier. (Ach ja Schäuble gehört auch in die Rente)
Mit der FDP dürfte eine gerechte Poltiik unmöglich sein.
Jedenfalls aufs finanzielle bezogen, Uploadfilter, Vorratsdatenspeicherung etc sind andere Themen.
 
Mit der FDP dürfte eine gerechte Poltiik unmöglich sein. Die Steuern für Reiche müssen massiv hoch.
Definiere doch mal wer oder was Reich ist und was massiv heißt?!
Außerdem möchte ich mal wissen, wieso Linke nicht den Hals voll bekommen können, das Steueraufkommen in Deutschland hat sich in den letzten 10 Jahren um 40% erhöht, aber Hauptsache man schreit nach höheren Steuern aus rein ideologischen Gründen.
Lass mich raten bei dir sind Leute reich, die 100€ mehr im Monat verdienen als du.

 
Die Frage ist nur, wie man nun noch den Merz los wird. Er hat schon so oft verloren und versucht es immer wieder.

Definiere doch mal wer oder was Reich ist und was massiv heißt?!

Ab 3500€ Nettoeinkommen im Monat.
 
Ab 3500€ Nettoeinkommen im Monat.
Da werden sich aber eine ganze Menge Leute "freuen" mit ungefähr 70000 Brutto und Single Dasein als reich zu gelten. Aber die Rot Grüne Mischpoke soll ruhig schröpfen, das zahlt bei der nächsten Wahl wieder ein.
Wie sagte schon Honi, den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf, mal sehen wie weit man diesmal kommt.
 
das Steueraufkommen in Deutschland hat sich in den letzten 10 Jahren um 40% erhöht
Guck dir den Knick an.
aber Hauptsache man schreit nach höheren Steuern aus rein ideologischen Gründen.
Jetzt sind die finanziellen Auswirkungen der Pandemie schon ideologische Gründe. Wow.

Die Pandemie ist die richtig dritte teure Situation in der BRD.
Was hat man bei der ersten gemacht?
Union und FDP (und DP)
Bei der Zweiten?
Wieder Union und FDP

Die notwendige Finanzierung ist jetzt geringer, aber warum war das 2 mal für die Union und FDP in Ordnung und jetzt nicht?
 
Da werden sich aber eine ganze Menge Leute "freuen"
Nämlich die oberen zehn Prozent. Genau die haben ein Nettoeinkommen ab der Höhe.

Aber da ist man mal wieder bei dem Punkt:
[...]
Mit den 90er Jahren began hierzulande die idiotische Deregulierung der Finanzmärkte, u.a. durch die vier "Finanzmarktförderungsgesetze", welches unter rot-grün (Danke Schröder, Danke Joschka...) und deren Kuschelei mit den Hedgefonds dann nochmal richtig auf die Spitze getrieben wurde. Ebenso began in den 90er Jahren eine Steuer- und Sozialpolitik nach dem Matthäus-Prinzip, wo denen, die ohnehin schon viel haben, gegeben bzw. sie weniger belastet werden und denen, die nichts oder nur wenig haben, umso mehr in die Tasche gegriffen wird. Beispiele dafür:
Wegfall der Wohnungsgemeinnützigkeit,
Nichterhebung der Vermögenssteuer, obwohl sie noch im Grundgesetz steht,
Anhebung der Mehrwertsteuer , welche vorallem Haushalte mit kleinen Einkommen oder die gar auf Transferleistungen angewiesen sind, überdurchschnittlich belastet. Gleichzeitig Eseleien, wie z.B. das bis 2012 für Reitpferde der ermäßigte Mehrwertsteuersatz galt, während bis heute für Windeln der volle gezahlt werden muss.
eine absolut unsolidarisch gestaltete Ökosteuer,
Wegfall der Börsenumsatzsteuer und Wechselsteuer,
Senkung des Spitzensteuersatz von 53% auf 42%, mit dem kleinen Häubchen Reichensteuer von 45%,
Senkung der Körperschaftssteuer von 50% bzw 36% auf einheitlich 15%
Kapitalertragssteuer von einst gekoppelt an den persönlichen Steuersatz, gesenkt auf 25%,
eine Erbschaftssteuer, die Quandt und Co euphemisch zu Familienunternehmern macht und kaum bis gar nicht belastet,
Milliardengeschenke an Banken und Versicherungskonzerne durch Riester und Rürup, bei gleichzeitiger Schwächung der Gesetzlichen Rentenversicherung
Schaffung eines prekären Arbeitsmarktes, mit seinen ganzen Mini- und Midijobs, im Zuge von Hartz 1, den es vorher in der Form nie in der Bundesrepublik gegeben hat. Das ganze etwas später noch durch Hartz 4 flankiert, wo jeder, der sich weigert Prekär beschäftigt zu sein, die Sanktionskeule bekommt. Einhergehend mit diesem prekären Arbeitsmarkt auch indirekt Milliardengeschenke an die Wirtschaft. Denn die Prekären müssen aufstockend Alg2 beantragen, damit sie überhaupt über die Runden kommen.
...
[...]
sowie: https://www.boeckler.de/pdf/p_imk_pb_5_2018.pdf
[...]Die Abschaffung des Solidaritätszuschlags würde hauptsächlich Besserverdienern zugutekommen – und das, nachdem bereits die Steuerreformen zwischen 1998 und 2015 unter dem Strich nur die obersten 30 % der Haushalte entlastet haben, während die unteren 70 % zusätzlich belastet wurden. [...]


Halt ein Deutschland, in dem Reiche und Lobbynutten gut und gerne leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber aus einer Stimmungsschwankung kann durchaus eine Reise werden. Wenn nach 16 Jahren andere Parteien die Probleme im Land beispielsweise angehen, und die Bevölkerung das auch sehen und spüren kann, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, das diese Parteien für noch eine Periode an der Macht bleiben. Und nach 16 Jahren hat man sehr gute Vergleichswerte. Sollte es zur Ampel kommen, und diese liefert auch nur wieder ein "Weiter so" oder nur "heiße Luft", dann stehen wir wieder am Anfang.

Rot Grün hat damals nach 16 Jahren "Weiter so" vieles anders gemacht und viele Probleme in Angriff genommen.
Kam beim Wähler nicht so wahnsinnig gut an. Ohne Stoiber wäre vielleicht schon nach vier Jahren Schluss gewesen. Und dieses Problem hat grundsätzlich jeder Hauch progressiver Politik: Etwas zu ändern beduetet erstmal, auf viele Füße zu treten. Und wenn man etwas grundlegendes, wichtiges in Angriff nimmt, werden die Früchte meist er 10 oder mehr Jahre später genommen. Die SPD kriegt z.B. bis heute eins für HartzIV auf den Deckel, Merkel wurde bis zum Schluss dafür gelobt, dass sie in den späten 0er Jahren die Wirkung von HartzIV geerntet hat.
 
Guck dir den Knick an.
Welchen Knick soll ich mir anschauen, das du nicht simple Mathematik beherrschst?
530 Miliarden + 40% = 742 Milliarden, aber sicherlich willst jetzt mit mir über 3 Milliarden streiten, das passiert immer wenn man dir so etwas nachweisst.
Jetzt sind die finanziellen Auswirkungen der Pandemie schon ideologische Gründe. Wow.
Wahrscheinlich erschließt sich die Aussage nur deinem Geist.

Nämlich die oberen zehn Prozent. Genau die haben so ein Nettoeinkommen ab der Höhe.
Für Jemanden der studiert hat und sicherlich nicht nur Jahre sondern auch erhebliches Geld in seine Ausbildung investiert hat, sind 70000€ Brutto Jahreseinkommennun wirklich nicht unerreichbar oder umwerfend und schon gar nicht wird man damit reich.
Das ist einfach lächerlich, genauso wie deine und die Aussage des Artikels, denn da steht eindeutig 3500€ für einen Single(Haushalt).
 
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