Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Unsere Wirtschaft besteht aber zu 80% aus Klein- und Mittleren Unternehmen bei denen auch fast 80% der beschäftigten Menschen arbeiten!
Und die werden von der Union strukturell zerstört frag mal die deutsche Solarbranche oder die Windenergiebranche.

Thema AfD:
Scheinbar kennen auch massive Rechtsausleger Grenzen zu Rechtsextremisten
 
Ja und die obersten 5% haben soviel Vermögen wie der Rest der Bevölkerung zusammen.
Denen wird von der Union und FDP in den Hintern gekrochen.
Für die kleine Leute machen sie fast gar nichts.
Ja, deshalb waren vor der Pandemie ja 80% der Bevölkerung mit ihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden.
Und die werden von der Union strukturell zerstört frag mal die deutsche Solarbranche oder die Windenergiebranche.
Der Lacher des Tages, ohne die Union, wäre dieser starke Mittelstand, der uns von allen anderen westlichen und europäischen Staaten unterscheidet und massiv zu unserem Wohlstand beiträgt, schon längst vor die Hunde gegangen. Die SPD weiss überhaupt nicht was Mittelstand ist und die Grünen nur, wenn er ihren Zwecken dient!
 
Der Lacher des Tages, ohne die Union, wäre dieser starke Mittelstand, der uns von allen anderen westlichen und europäischen Staaten unterscheidet und massiv zu unserem Wohlstand beiträgt, schon längst vor die Hunde gegangen.
Sag das denen aus der Solarbranche
 
Leider ist keine der 3 Kandidat*innen gewillt wirklich etwas zu ändern. Wir müssen endlich ran an die Besserverdiener und Vermögensbesitzer und wir brauchen eine massive Umverteilung von Vermögen von oben nach unten.
 
Unsere Wirtschaft besteht aber zu 80% aus Klein- und Mittleren Unternehmen bei denen auch fast 80% der beschäftigten Menschen arbeiten!
Umso schlimmer ist es, das die Politik hier so patzt. Immerhin ist es der Motor unseres Landes. Hier stimme ich dir absolut zu. Laut statistisches Bundesamt gibt es 2,6 Millionen kleine und mittlere Unternehmen, in denen 56% aller Berufstätigen arbeiten. Da sollte ich doch als regierende Partei daran interessiert sein, das die Soforthilfen auch sofort ankommen und nicht als Rohrkrepierer irgendwo untergehen. Beispiel aus meinem Ort: Corona-Soforthilfe für November 2020 kommt im Februar 2021 an. Und wenn man im Netz mal so rum liest, dann ist das leider nicht die Ausnahme. Die Definition von "Sofort" scheint wohl nicht so ganz klar zu sein. Und für viele ist so eine Verspätung oftmals der Grund der sie dann Schachmatt setzt. :(

Natürlich kann man jetzt argumentieren, das wir uns in einer Notlage befinden, und nun mal Fehler passieren. Stimmt, sehe ich genau so. Wir sind alle Menschen und machen alle Fehler, aber wenn die Existenz der Bürger und damit auch verbunden unser Motor des Landes auf dem Spiel steht, dann schaffe ich doch klare Verhältnisse und halte meine gegebene Versprechen auch ein.

Da sollte die Politik doch ein Interesse daran haben, das der Motor am laufen bleibt. Warum also werden die Großunternehmen bevorzugt/anders behandelt? Ganz einfach, durch die Größe, den Umsatz etc. haben sie eine gewisse Macht und auch einen entsprechenden Einfluss auf die Politik.
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Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/B...Tabellen/wirtschaftsabschnitte-insgesamt.html


Aber was willst du da als kleines oder mittelständiges Unternehmen machen? Nicht jedes ist eine AG wie VW an der das Land Niedersachsen mit 11,8% beteiligt ist. Sowas hinterlässt nicht nur im Bezug auf den Dieselbetrug einen faden Beigeschmack. Ähnliche Spiele bei Bahn, Telekom, Post und co.

Da ich nicht nur in meinem eigenen Horizont denke, geht es mir darum, wie schnellst möglich genügend Arbeitsplätze geschaffen werden, damit die Menschen ihr eigenes Geld verdienen können.
Das ehrt dich, und ich bin hier auch völlig deiner Meinung! :daumen:

Mit einem kleinen Zusatz:
Bevorzugte Behandlung für Großunternehmen darf es nicht einfach blauäugig geben. Subventionen müssen ordentlich geprüft werden, und sie müssen fair sein. Wenn Unternehmen Milliardengewinne erwirtschaften, dann sollte in meinen Augen geprüft werden ob die Subventionen überhaupt noch benötigt werden oder ob andere Unternehmen ggf. besser in Frage dafür kommen. Aber allen voran müssen die Leute ordentlich bezahlt werden.

Und damit sind wir wieder bei den Steuerentlastungen für kleine und mittlere Einkommen. Denn diese krubeln den Motor der Wirtschaft zusätzlich an. Es muss doch möglich sein, einen gesunden Mittelweg für Unternehmen und Bürger zu finden.

Um die Verbraucherpreise wirklich einschätzen zu können, muss erstmal die Pandemie weltweit besiegt werden,erst dann kann man das real einschätzen. Deine Aussage ist m.A. nach grundfalsch, denn abgesehen von einzelnen Preisen wie z.B. Mieten, waren die Preise in Deutschland im letzten Jahrzehnt äußerst stabil, viele "Wirtschaftsweise" malten schon eine Deflation an die Wand.
Natürlich hat die Pandemie einen Einfluss, das leugne ich gar nicht. Lassen wir die Pandemie mal außen vor, und betrachten einfach mal das Jahr 2016 und das Jahr 2019.

Juli 2016:
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Juli 2019:
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Bei allem was Recht ist, aber als Stabil würde ich das nicht bezeichnen. Ist aber wie gesagt, nur meine persönliche Meinung. Kann mich da auch irren. Bin kein Experte für Statisiken.

Meine Aussage beruht auf Zahlen, Daten und Fakten aus diesen Quellen hier:

Du kannst die Quellen gerne prüfen, aber man sieht bereits sehr schön wohin die Reise geht.Die Grafik ist aus der zweiten Quelle. Wenn du da weiter runter scrollst, dann findest du den Gesamt/Teilindex schön aufgegliedert.

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Alle für Unternehmen und Reiche relevanten Steuern, sind seit der Wende teils massiv gesenkt wurden bzw. werden wie die Vermögenssteuer gar nicht mehr erhoben. Die Steuersenkungsorgien der vergangenen Jahrzehnte hat u.a. zu solchen Blüten geführt: rot-gruen: Das groesste Geschenk aller Zeiten | ZEIT ONLINE (Privates Fenster öffnen, Link in google rein und darüber aufrufen. Dann ist die erste Seite lesbar.)
Mitten in der Nacht klingelte das Telefon bei Jörg Asmussen. Der Anrufer aus New York, ein Angestellter der Investmentbank Goldman Sachs, wollte von dem Referenten des deutschen Finanzministers wissen, ob er die Mitteilungen aus Berlin richtig verstanden habe. Ob es stimme, dass deutsche Kapitalgesellschaften künftig keine Steuern mehr auf die Gewinne zahlen müssten, die sie beim Verkauf von Aktienpaketen oder ganzen Tochterunternehmen erzielen. Der Beamte bestätigte die Information.
[...]
Das war aber noch die harmloseste Fehleinschätzung bei der Unternehmensteuerreform, wie sich später herausstellte. Vor allem bei den Steuerausfällen hatten sich Finanzminister Hans Eichel und seine Beamten völlig verkalkuliert. Noch im Jahr 2000 kassierte der Staat 23,6 Milliarden Euro Körperschaftsteuer von den Kapitalgesellschaften. Im Jahr darauf, nach dem Inkrafttreten des Reformwerks, brachen diese Einnahmen vollkommen weg. Per saldo mussten die Finanzämter sogar fast eine halbe Milliarde Euro an die Firmen auszahlen – das hatte es noch nie gegeben. Bis heute bekommt der Staat weitaus weniger Gewinnsteuern als in früheren Jahren. Das Ministerium hatte unterschätzt, in welchem Ausmaß Unternehmen die neu eröffneten Chancen nutzen würden.

Die durchschnittliche kombinierte Belastung aus Körperschaftssteuer, Soli und Gewerbesteuer ist von 59,27% im Jahr 1991, auf mittlerweile 29,83% gesunken. Im gleichen Zeitraum hat sich das BIP verdoppelt und die Gewinne deutscher Kapitalgesellschaften verdreifacht. Wenn man sich dann noch vom Statistischen Bundesamt die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Arbeitsunterlage Investitionen anschaut, überkommt einem das kalte Grausen. Vollgefressen und fett ist die Wirtschaft und verlangt trotzdem immer dreister nach Nachschlag. Gleichzeitig wird die Infrastruktur seit über zwei Jahrzehnten auf Verschleiß gefahren und notwendige Investitionen, auch im Bereich Bildung und Soziales, nicht getätigt, weil man ja angeblich die Unternehmen und Reichen zu sehr schröpfen würde und irgendwelche scheuen Rehe verscheuchen könnte. Vom für Schröder "besten Niedriglohnsektor" will ich da noch nichtmal anfangen.

Halt "ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben". :schief:

Nur weil man links ist, muss man den sinnlosen Machtkampf in der Linken nicht gut finden. Gerade wenn eine reale Chance für eine linke Mehrheit besteht.
Man meinte ja unbedingt Landesverbände in den alten Bundesländern haben zu müssen, obwohl man sich damit nur Obskuranten und Sektierer einfängt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer meistens auf der Strecke bleibt sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Selbstständige. Und hier hakt es einfach nach wie vor. Das liegt vorallem daran, das die versprochene Hilfsleistungen viel zu spät , gar nicht ankommen oder zu gering sind. Siehe hier: *Klick* *Klick* *Klick*

Deutschland ist schon lange eine Zweiklassengesellschaft was den Arbeitsmarkt angeht. Auf der einen Seite Großkonzerne und Staatsdienser auf der anderen KMUs. Letztere haben halt mal so gar keine Lobby.
 
Man meinte ja unbedingt Landesverbände in den alten Bundesländern haben zu müssen, obwohl man sich damit nur Obskuranten und Sektierer einfängt.
Aber eine lokale Partei, wie eine Ostpartei, wäre auch nicht der Hit. Die CSU ist ja schon zu viel...
Deutschland ist schon lange eine Zweiklassengesellschaft was den Arbeitsmarkt angeht. Auf der einen Seite Großkonzerne und Staatsdienser auf der anderen KMUs. Letztere haben halt mal so gar keine Lobby.
Nun die Forderung nach Erhöhung des Mindestlohns ist doch eine Forderung die grad diese Gruppe trifft und ihr hilft.
 
Dann noch die Wohnkosten. Wer 10€ pro qm warm zahlt kommt mit Mindestlohn deutlich weiter als wenn man 20€ pro qm löhnen muss.
Daran hat die SPD auch gedacht. Zumindest das die Mieten nicht mehr so schnell erhöht werden können. Als Mietpreisbremse. Außerdem die Förderung von mehr Sozialwohnungen.
 
Daran hat die SPD auch gedacht. Zumindest das die Mieten nicht mehr so schnell erhöht werden können. Als Mietpreisbremse. Außerdem die Förderung von mehr Sozialwohnungen.
Und es bleibt dabei, die SPD will einfach nicht verstehen, wie und warum diese so hoch sind und betreiben stumpf Symptombekämpfung.
 
Ich glaube die haben das sehr gut verstanden. Andere Parteien machen gar nichts dagegen und lassen es "den Markt regeln".
Nein, die haben eben die eigentliche Ursache nicht verstanden. Die schöpfen das Wasser aus dem Keller, wenn die Leitung ein Leck hat, statt die Leitung zu reparieren.

Die kapieren nicht, dass einfach nicht genügend Wohnungen da sind (und das auch nicht geht, weil der Platz eben begrenzt ist) und daher hohe Preise verlangt werden können, weil es Leute gibt, die bereit sind, das dafür zu bezahlen.
 
Die kapieren nicht, dass einfach nicht genügend Wohnungen da sind (und das auch nicht geht, weil der Platz eben begrenzt ist) und daher hohe Preise verlangt werden können, weil es Leute gibt, die bereit sind, das dafür zu bezahlen.
In ihrem Wahlprogramm steht, dass sie jährlich 400K neue Wohnungen schaffen wollen, wovon 100K öffentlich gefördert werden.
 
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