Tja wer mit und nach Corona und der damit einhergehenden wirtschaftlichen Stagnation oder gar Arbeitzplatzabbau, nicht verstehen kann, das man der Wirtschaft und somit Unternehmen Anreize bieten muss, dass sich die Wirtschaft so schnell wie möglich erholt, damit sie weiterhin Arbeitsplätze schafft, damit "Menschen"ihr Geld verdienen können, hat vieles wohl nicht vestanden.
Gerade die großen Unternehmen in Deutschland bekommen schon heute haufenweise Subventionen und Steuererleichterungen und sind beim Jammern, wie schlecht es ihnen doch geht, immer ganz vorne mit dabei. Und genau auf diese zielt meine Aussage auch ab. Jeder der die Gewinnzahlen der großen Dax-Konzerne verfolgt hat, kann das sicher auch nachvollziehen bzw. sich denken wie meine Aussage gemeint war. Dabei wurde von diesen Unternehmen vieles oftmals zu schwarz gemalt. Siehe hier:
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Und wenn man sich die Gewinne der Dax-Unternehmen mal anschaut, wird klar was wirklich los ist:
Quelle:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gewinne-konzerne-dax-1.5300864
Wer meistens auf der Strecke bleibt sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Selbstständige. Und hier hakt es einfach nach wie vor. Das liegt vorallem daran, das die versprochene Hilfsleistungen viel zu spät , gar nicht ankommen oder zu gering sind. Siehe hier:
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Was bringen dir also deine "Anreize" wenn dein Unternehmen aus oben genannten Gründen Insolvenz anmelden muss? Gar nichts... Mit Anreizen alleine kannst du keine Firma über Wasser halten.
In meinen Augen wird hier klar mit zweierlei Maß gemessen. Für große Unternehmen (siehe DAX) gelten scheinbar andere Spielregeln als für die Kleinen. Oder wie kann es sonst sein, das beispielsweise ein Unternehmen wie Daimler immer noch von Staatshilfen profitieren kann, obwohl es Milliardengewinne einfährt? Ist doch herrlich wenn man den firmeneigenen Lobbyisten direkt auf dem Schoß der Politiker sitzen hat. Die regeln das schon. Denn VW und Co. haben nicht gejammert das die Hilfen zu langsam ankommen würden. Nein, das gejammer kam von den kleinen, mittleren und Selbstständigen. Und die hat man hart im Regen stehen lassen. Hab ich wunderbar bei uns im Ort zu sehen und zu hören bekommen. Glaub mir, da wird dir anders wenn du solche Geschichten hörst. Sowas geht unter die Haut und schmerzt massiv, wenn von heute auf morgen komplette Existenzen vernichtet werden.
Das gilt genauso für die Interpretation, das Steuererleichterung und Bürokratieabbau fürUnternehmen ,Politik für Reiche wäre!
Noch leben wir hier nicht im Sozialismus!
Lass den Sozialismus aus dem Spiel, denn um den geht es hier überhaupt nicht. Sondern eher um den gesunden Menschenverstand. Und den fordere ich im Jahr 2021 eigentlich von jedem Politiker.
Denkst du nur weil die Unternehmen weniger Bürokratie und Steuern bezahlen, werden die Produkte günstiger? Im Juli 2021 betrug der Verbraucherpreisindex 110,1, somit sind die Verbraucherpreise im Vergleich zum Indexjahr 2015 um ca. 10,1 Prozent gestiegen. Auch wenn sie immer wieder mal kurzzeitig sinken, sieht man ganz klar eine Tendenz. Und die zeigt nun mal nach oben. Du musst anfangen die Bürger zu entlasten und zwar nicht nur die Reichen, sondern vorallem die welche sich in der Mittelschicht und am unteren Ende der Nahrungskette befinden. Sieh dir die Steuerlast doch mal im
Detail an. Jedem sollte klar, sein das man nicht immer nur Unternehmen entlasten kann. Das Ziel eines jeden Politikers sollte sein, einen gesunden Mittelweg zu finden. Und bezieht man das auf das aktuelle Wahlprogramm von CDU/CSU, dann ist dieser Mittelweg hier nicht vorhanden.