Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich drücke mich wohl missverständlich aus.

Wenn gegen Auflagen, Gesetze verstoßen wurde, hat die Demo ja schließlich stattgefunden.

Ich sprach von der Begründung eine Demo nicht zuzulassen. Womit wir dann wieder beim Generalverdacht wären.
In einem Rechtsstaat inakzeptabel.

Und wenn Auflagen und Gesetze missachtet werden ist es die Aufgabe unserer Sicherheitsorgane die zu verfolgen und gegebenenfalls zu bestrafen. Das habe ich nie bestritten.

Mir geht es darum das prophylaktisch Freiheitsrechte genommen werden, die grundlegend sind für eine Demokratie/Rechtsstaat. Deswegen stehen sie auch in unserer Verfassung/Grundgesetz.
Wenn vor vornerein klar ist, dass im großen Maße gegen Corona-Schutzmaßnahmen verstoßen wird, finde ich das schon richtig. Da geht das Infektionsschutzgesetz vor. Es geht ja nicht nur um den Schutz der Idioten die sie mißachten, sondern auch um den großen restlichen Teil der Bevölkerung.
 
Nö. Er ist aus menschlicher Sicht ein größeres Problem da, wo mehr Menschen wohnen, aber er führt mitten auf dem Acker genauso zu Überflutungen wie mitten in der Stadt. Wenn binnen eines Tages 40 cm Wasser fallen, macht es aus Sicht der Überschwemmung keinen großen Unterschied mehr, ob auf Beton oder auf eine Wiese. In den meisten Naturböden werden binnen des Tages vermutlich auch nicht mehr als 5 bis maximal 15 cm versickern, da kann eine vernünftig geplante Kanalisation möglicherweise sogar mehr abführen. Was bei Starkregen einen großen Unterschied macht: Das Gelände. In der Eifel war zwar auch kaum was versiegelt, aber die zerklüftete Landschaft hat die Wassermassen in reißenden Strömen kanalisiert, sodass sie Häuse rund Menschen begraben konnten. Wenn sich ein Hurrican in den platten Zentral-USA entlädt, steht dagegen halt für ein paar Tage alles Unterwasser, aber .
Und dem Acker sind diese Überflutung in der Regel ziemlich egal. Jetzt ist halt die intelligente Frage was wir beeinflussen können.

a) wo und wie wir bauen
b) wie stark es regnet
 
b) wie stark es regnet
Tja, glaubt man der Wissenschaft, dann führt steigende Erderwärmung zu mehr Regenfällen.
Und wo und wie wir bauen wird ja durch die sich ändernden Begebenheiten, also mehr Starkregenereignisse, erst jetzt beeinflusst. Wie mit dem Klimaschutz hat kaum jemand den Aufwand bzw. die Mehrkosten in Kauf genommen um gegen diese Risiken zu schützen, selbst wenn, Ereignisse wie Tief Bernd hätte man auch nicht mitigiert bekommen, jeder hätte gesagt "kann mir nicht vorstellen, dass es mal SO schlimm wird."

Was wir jetzt tun müssten ist sowohl zu kucken wie und wo wir bauen UND die Effekte bestmöglich zu minimieren, die zu einer weiteren Erwärmung führen. Man kann nicht das eine gegen das andere ausspielen. Das Berchtesgadener Land säuft grade ab, schlicht weil zu viel Regen in zu kurzer Zeit auf zu wenig Fläche verteilt gefallen ist. Wie massiv will man jetzt baulich eingreifen um die Auswirkungen dieses Wetters mitigieren zu wollen? Ja, wir brauchen intelligentere Abflussmöglichkeiten, insbesondere in Städten, nur, man stelle ebne auch mal die Frage: Was kostet das? An Zeit, Geld und vor allem Ressourcen. Nur ist das offenbar nicht wirtschaftsfeindlich im Gegensatz zu Kohleausstieg und Mobilitätswende, weil schaffe schaffe Häusle bauen ist ja einer der Treiber unserer Wirtschaft.
 
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Von einen Fettnäpfchen ins nächste.
 
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Der einzige Kanditat, der als Kanzler in Frage kommt ist doch dieser Armin Laschet . Warum?
Nun, er ist der einzige Mensch, der sich im Angesicht von über hunderten Toten, zerstörten Lebensgrundlagen köstlich amüsiert und nicht das Lachen verlernt hat, so gesehen bei der Übertragung der Ansprache des Bundespräsidenten im Katastrophengebiet. Im Hintergrund scherzt und lacht dieser Laschet dauerhaft herzlich. Bei den nächsten Katatrophen müssen wir uns keine Sorgen mehr machen, denn "Kanzler" Laschet wird die Betroffenen mit seinem Humor und seiner guten Laune bestimmt all ihre Sorgen vergessen lassen, ist das nicht schön ... ? :daumen2::daumen2:
 
Das Problem ist doch nicht, dass lachen, sondern dass dieser Mensch nicht gelernt hat,
dass es Momente gibt in denen man seine Klappe zu halten hat.
 
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Selbst wenn das ein gefundenes Fressen für die SPD ist und die das auch für ihren Wahlkampf ausnutzt, macht man so etwas einach nicht. Es sollte einem bewußt sein das man öffentlich auftritt und von den Medien beobachtet wird.
 

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Vorher/nachher Bild von Erftsadt
 
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Zeigt nicht das Kernproblem, die Kiesgrube.


Das ist in der flachen Flußaue, wie der Abfluss einer vollen Badewanne und in dem sandigen Boden verheerend. Man hätte die Kiesgrube mit einer Verbindung zur Erft ausstatten müssen und frühzeitig mitfluten.

Hätte die CDU sich für Söder entschieden, wären sie bei 50%.


Was für ein Unterschied zur Pfeife Laschet.
 
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