Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Und Merkel ist auch nicht mehr als absolutes Mittelmaß.
Dass nach der unsachlichen Begründung für ihre AKW Abschaltungsentscheidung niemand geprüft hat ob sie wirklich Physik und nicht Philosophie studiert hat ist mir ein Rätsel.

Btw
Röttgen hätte den CDU Vorsitz bekommen sollen.
Komisch, dass das die internationale Presse (westliche Presse) so völlig anders sieht.
 
Komisch, dass das die internationale Presse (westliche Presse) so völlig anders sieht.
Findest du das komisch?
Ich nicht.

Die Presse misst Merkel an einer Vergleichsgruppe mit Trump, Johnson, Orban etc

Da kommt man halt zu einer anderen Bewertung als wenn man sich objektiv ansieht was sie falsch gemacht hat.

Und es gibt einiges das man sich objektiv ansehen kann.
 
Die Presse misst Merkel an einer Vergleichsgruppe mit Trump, Johnson, Orban etc
Da kommt man halt zu einer anderen Bewertung als wenn man sich objektiv ansieht was sie falsch gemacht hat.
Und es gibt einiges das man sich objektiv ansehen kann.

Einerseits hast du Recht, die Vergleichsgruppe IST miserabel, andererseits, immer dran denken, ein Seehofer wäre auch gerne Kanzler geworden und DA ist eine Merkel halt die wesentlich bessere Wahl.

Objektiv gibts einiges auszusetzen, unterm Strich hätten wir es sehr sehr viel schlechter treffen können.
 
Die Presse misst Merkel an einer Vergleichsgruppe mit Trump, Johnson, Orban etc
Da ist auch ein Macron, Rutte, Trudeau etc.
Einerseits hast du Recht, die Vergleichsgruppe IST miserabel, andererseits, immer dran denken, ein Seehofer wäre auch gerne Kanzler geworden und DA ist eine Merkel halt die wesentlich bessere Wahl.
Wann stand Seehofer jemals zur Debatte? Also mal ehrlich dagegen hätten sowohl Steinmeier als auch Steinbrück echte Chancen gehabt und das zurecht.
Da wäre eher ein Schäuble oder vor 10 Jahren ein Ole von Beust in den Ring gegangen.
 
Wann stand Seehofer jemals zur Debatte?


Seehofer hatte die Ambitionen, die breite Zustimmung gegen die Kanzlerin dagegen (glücklicherweise) nicht.
 
Ist das eine rhetorische Frage?
Das ich eine völlig andere Meinung zu Söder habe als du, solltest du mitbekommen haben.
Genauso wie die Mehrheit der Unionsbasis und Mehrheit der Menschen in Deutschland (Umfragen), die beide Söder klar vorne gesehen haben, sehe ich das genauso wie diese, und hätte Söder klar aufgestellt.
das meine ich nicht.
Welchen Unionspolitiker hättest du gerne als Kanzlerkandidat gesehen? Völlig unabhängig davon, wen CDU und CSU aufgestellt hat.
Ich selbst hätte ein unverbrauchtes Gesicht eher gesehen, wie z.B. den Daniel Günther aus SH.
Ich hätte bei den Grünen lieber Habeck gesehen. Aber bei den Grünen haben die Frauen das Erstrecht auf Posten und daher musste Habeck nachgeben.
Die SPD hätte auf einen Kanzlerkandidaten verzichten sollen. Die Umfragewerte lassen das schlicht nicht zu. Man hätte einen Spitzenkandidaten ernennen können und gut. Scholz ist aber schlicht die falsche Person. Was aber auch zeigt, dass die SPD ein Führungsproblem hat. normaler weise hat der SPD Vorsitzende das Erstrecht. Aber die beiden kann man ja rauchen.
 
Welchen Unionspolitiker hättest du gerne als Kanzlerkandidat gesehen? Völlig unabhängig davon, wen CDU und CSU aufgestellt hat.
Söder!

Seehofer hatte die Ambitionen, die breite Zustimmung gegen die Kanzlerin dagegen (glücklicherweise) nicht.
Ambitionen zu haben und Drohungen auszustoßen, geschweige denn den Bruch der Union durchzuziehen, ist etwas ganz anderes als eine Bundestagswahl zu gewinnen und vom Parlament zum Kanzler gewählt werden.
Der Artikel ist ein Meinungsartikel, zur Hochphase der Flüchtlingskrise fast 1,5 Jahre vor der Wahl 2017.
Also bitte, Deutschland stand nie auch nur annährend vor einem Kanzler Seehofer, nicht mal ein winziges bischen, denn wenn die CSU das durchgezogen hätte, was sie schon nicht unter Strauß gewagt hat, wäre die CDU auch in Bayern angetreten.

Das was Seehofer und seine (CDU) Konsorten geschafft haben, gerade nach der Wahl 2017 und im Sommer 2018, war es Merkel vom Parteivorsitz zu verdrängen, das kann er sich auf die "Fahne" schreiben, allerdings mit dem Ergebnis, dass er nach der Bundestagswahl 2021 völlig in der Versenkung verschwinden wird, denn seine Manöver haben ihn den CSU Parteivorsitz und indirekt den Ministerpräsidentenposten gekostet und ihn zu einer Person in der Bundespolitik degradiert, die kaum noch wahrgenommen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung was du dich wieder so aufspielst, ich hab lediglich geschrieben "Seehofer wäre auch gerne Kanzler geworden".
 
Keine Ahnung was du dich wieder so aufspielst, ich hab lediglich geschrieben "Seehofer wäre auch gerne Kanzler geworden".
Aber ohne jemals Chancen zu haben es zu werden und Kanzler wollten schon einige Leute werden in der Bundesrepublick Deutschland. Zwischen ich möchte Kanzler werden und ich habe Chancen Kanzler zu werden, liegen da zum Großteil ganze Welten.
 
Und Merkel ist auch nicht mehr als absolutes Mittelmaß.
Dass nach der unsachlichen Begründung für ihre AKW Abschaltungsentscheidung niemand geprüft hat ob sie wirklich Physik und nicht Philosophie studiert hat ist mir ein Rätsel.

Btw
Röttgen hätte den CDU Vorsitz bekommen sollen.
Politik ist emotional. Und die AKW Abschaltung war eine emotionale Entscheidung. Aber wenn man sich mal sieht, was sie meistern musste, ist die Leistung schon erheblich. Finanzkrise, Flüchtlingskrise, Umbruch in der Energiepolitik und oft hat sie ihre Partei auf Positionen gezerrt, die vor nicht langer Zeit der CDU/CSU völlig fremd waren.

Ganz ehrlich habe ich bei keinem der 3 aktuellen Kandidaten das Gefühl, dass die den Mut haben in der Krise das richtige zu tun, auch wenn die Partei schäumt. Gut, Scholz evtl. aber den würde die eigene Partei vorher rauswerfen. Mit dem Waldorf + Statler Vorsitztend*inenduo wird das bei SPD ja sicher nichts.
 
Zwischen ich möchte Kanzler werden und ich habe Chancen Kanzler zu werden, liegen da zum Großteil ganze Welten.
Ja das stand doch nie zur Debatte - du musst nicht immer alles kommentieren und Dinge ergänzen über die gar nicht gesprochen wurde. Was ist an der Aussage falsch, dass Seehofer die Ambitionen hatte Kanzler zu werden? Garnix. Gut, dass ers nicht geworden ist.
 
Objektiv gibts einiges auszusetzen, unterm Strich hätten wir es sehr sehr viel schlechter treffen können.
Soll das unser Maßstab sein? Ich denke nicht, man hätte Merkel spätestens 2013 absägen müssen.
Da ist auch ein Macron, Rutte, Trudeau etc.
Sie haben alles in allem nie die Macht Merkels gehabt. Bezüglich Mehrheiten, ihre Partei in der Gesellschaft etc
Aber auch diese Politiker sind Mittelmaß
Und die AKW Abschaltung war eine emotionale Entscheidung.
Für eine Frau Doktor der Physik einfach nur absurd falsch in ihrem eigenen Fachgebiet emotional zu entscheiden.
Flüchtlingskrise
Spät halbwegs in die Bahnen gelenkt, zu Beginn vollkommen versagt (egal ob man für oder gegen Flüchtlinge ist)
Umbruch in der Energiepolitik
Auch mehr Versagen als schaffen.
 
Die SPD hätte auf einen Kanzlerkandidaten verzichten sollen. Die Umfragewerte lassen das schlicht nicht zu. Man hätte einen Spitzenkandidaten ernennen können und gut. Scholz ist aber schlicht die falsche Person. Was aber auch zeigt, dass die SPD ein Führungsproblem hat. normaler weise hat der SPD Vorsitzende das Erstrecht. Aber die beiden kann man ja rauchen.
Das beste ist ja das Scholz gesagt hat: "Ich werde Kanzler!"
Und nicht: "Ich möchte Kanzler werden!
Markus Lanz fragte ob da Größenwahn mit im Spiel ist. :D
 
Die sind bei anderen Parteien genauso (SPD),
"wir versuchen X mit allen rechtlich vorhandenen Mitteln aus der Partei zu befördern"
ist genauso wie
"wir versuchen mit X als Kandidaten in den Bundestag zu ziehen"
:confused:


Was denkt ihr, wird Baerbock zugunsten von Habeck zurücktreten? Die Grünen sind im freien Fall bei den Umfragen.

Bei Populisten weiß man nie im voraus was sie machen, aber ich glaube nicht, dass die Grünen so ihre Umfragepositionen retten könnten. Mit einem Führungswechsel würde sich die ganze Partei als unfähig hinstellen und zugleich einen ihrer plakativsten Werte (Männerbenachteiligung) öffentlich verbrennen. Das könnte sie noch weitaus mehr Wähler kosten. Zumindest bei Wählern, die etwas mitdenken (und die machen bei den Grünen eigentlich keinen kleinen Anteil aus respektive alles andere wird seine Wahlentscheidung sowieso 3 Minuten vor Schluss treffen, ohne zurück zu blicken), sollte Baerbock sowieso nicht für den aktuellen Abschwung verantwortlich sein. Der begann nämlich lange bevor sie überhaupt die Spitzenposition einnahm und hat dann auch nicht gerade an Fahrt aufgenommen. Es sollten sich also nicht all zu viele wegen Baerbock in Richtung Grün gewendet haben. Zumal die Chancen, für Grün-Rot-Rot oder Grün-Schwarz waren auch nie so hoch, dass man Grün nur wegen der Kanzlerkandidation hätte wählen sollen und Laschet oder Scholz stehen ja auch nicht gerade gut da. Was meiner Meinung nach viel abschreckender für viele Neu-Grünwähler ist: Die Situation im Saarland. Egal ob man Grün als Kampfemanze mag oder ob man auf der Suche nach einer in Sachen Umwelt- und Klimaschutz kompetenten Partei mit nicht zu vielen Fehlern ist: Mit der Nummer und den Reaktionen darauf haben sich die Grüne aus vielen Perspektiven disqualifiziert.

Die Show um Baerbock ist für die Grünen aus anderer Sicht ärgerlich: Sie hat auch die letzten Chancen auf Inhalte im Wahlkampf zunichte gemacht.


Es ist klar, dass Baerbocks Fettnäpfchen nicht mit den Maskendeals oder der Wirecardaffäre vergleichbar ist. Der gemeine Wähler hat aber ein mieses Langzeitgedächtnis. Die Auflagen verkauft man mit aktuellen "Skandalen".

Ja. Aber welche "Skandale" man macht ist, ist diesbezüglich egal. Und obwohl Spahn und Scheuer keine 5 m geradeaus gehen können, ohne schwerwiegendere Anlässe zu produzieren und man auch der gesamten restlichen Regierung quasi durchgängig schlechte Noten ausstellen muss, macht Springer aus ein paar Absätzen in einem Buch einer Kandidatin einer Oppositionspartei DIE WAHLENTSCHEIDUNG.
 
Genau der Meinung bin ich auch. An Stelle "Partei der Mitte" zu werden, sollten die Parteien die Interessen ihre Kliente richtig vertreten. Ich habe leiber paar bescheurter Mitglieder in der Werteunion bei der CDU, die kaum was zu sagen haben, als eine lautstarke AFD. Was die linken Fanatiker gegen rächts nicht verstehen, ist dass die bescheurten Leute sich nicht in der Luft auflösen. Es is besser sie als eine Randgruppe bei Konservativen zu tolerieren.

Du widersprichst dir selbst: Wenn die Parteien die Interessen ihrer Klientel konsequent vertreten würden, dann wäre die CDU entweder eine Volkspartei in der Mitte ODER eine völkische Partei weiter rechts. Stattdessen versucht sie aber beide Wähler an sich zu binden und duldet Vertreter beider Gruppierungen in ihren Reihen. Genauso wie die AFD formal alles vom konservativ-eurokritischen bis ins rechtsextreme abdecken möchte, auch wenn ihr nach 8 Jahren Aufklärung nur noch ein Teil davon geglaubt wird.
Und genau solche Kombinationen sind hochgefährlich. Denn man sieht den Wahlergebnissen nicht an, wer sie verursacht hat und überhaupt gibt es Wahlergebnisse nur alle vier Jahre. Die Balance innerhalb der Parteien stützt sich dagegen auf die Durchsetzungsfähigkeit der einzelnen Mitglieder und auf diffuse Meinungsbilder aus oftmals eher populistischen denn repräsentativen Umfragen. Da kann es dann ganz schnell mal passieren, dass die Stimmen von 20 Millionen Mitte-Wählern, die eigentlich Wirtschaftskumpel Laschet toll fanden, in Gesetzt von Faschistenlieblingen wie Maaßen münden. Würde sich die CDU von so etwas endlich mal hart abgrenzen und die Lügen der AFD als das klarstellen, was sie sind, anstatt bei jeder zweiten Gelegenheit anzubandeln, dann hätten wird das ganze Problem nicht. Rechts der CDU war es jahrelang je nach Extremismusgrad in Reps, NPD, DVU und anderen Kleinkram. Das war "Interessen der Klientel" richtig vertreten und führte dazu, dass extremistische Interessen meilenweit unter der 5%-Höhe blieben. Heute werden sie dagegen salonfähig gemacht, weil die größte Partei eben nicht in der Mitte bleibt, sondern ständig am rechten Rand flirtet.


Komme grade vom Training, klicke drauf, Schlagzeile lautet:
Habeck wird nicht kommen - denn zu diesen Grünen passt Baerbock doch ganz genau

:ugly:

Stand jetzt:
"Deutsche Muslima will Astronautin werden: "Natürlich kann ich mit Kopftuch ins All fliegen"
"Ich Trittin, du Feind! Wie Polter-Grüne das Baerbock-Habeck-Projekt gefährden"
""Besten der Welt": Italiens legendäre Opa-Abwehr und der Beckenbauer-Vergleich"
Wenn der Focus überhaupt mal so etwas wie Politik irgend eine Bedeutung beimischt, geht es also schon wieder um die Causa Baerbock.


Online-Medien bedienen sich der Klicks. Wahrscheinlich hat sich keiner für den Arikel interessiert, deswegen ist er nach unten gerutscht.

Trash-Blätter treten breit, was die Leute hören wollen. Seriöser Journalismus fokussiert, was wichtig ist.

Ich habe nicht behauptet, Taz wäre gegen die Grünen. Hoffgang & Co. meinten, es gebe eine regelrechte Hetze gegen die Grünen von den Medien und haben impliziert, es wäre zum Wohle von CDU.

Genau diesen Standpunkt vertritt die Taz seit Tagen. Und in dem weiter oben verlinkten Kommentar aus ihr beteiligt sie sich auch nicht an der Hetze gegen Baerbock, sondern analysiert dass Baerbocks Umgang mit selbiger ihr weiteren Erfolg ziemlich schwer machen wird. Was ja auch stimmt.


Ich denke mal Laschet will einen weiteren Lockdown verhindern.

Das ist so ähnlich wie "Wasser ist nass". Laschet wollte bislang jeden Lockdown verhindern. Man kann nicht einmal behaupten, dass er sich "bei jeder Gelegenheit" als "lockern, lockern, lockern"-Gebetsmühle gegen Söders "ich bin der Härteste" positioniert hat, weil Laschet ja auch abseits der wenigen Gelegenheiten quasi ständig mit der Message unterwegs war. (Nur nach Tönnies hat er mal 2-3 Wochen die Klappe gehalten.)


Ganz aktuelles Beispiel: Luftfilter für Schulen.
16 Bundesländer, 16 Vorgehensweisen.
Da könnte man sich als Ministerpräsident doch manchmal wissenschaftliche Beratung wünschen.

Ich habe nicht erst seit von der Leyen den Eindruck, dass "Berater" in der Politik überhaupt nicht mehr dazu deinen, auf Expertise zurückzugreifen (wann zeichnet sich die schon mal in den Verordnungen ab...), sondern entweder dazu Schuld abzuschieben ("aber selbst die Berater haben gesagt") oder aber um Konservatismus durch die Hintertür zu erzwingen, also wieder besseren Wissens und aller Offensichtlichkeit am Status Quo festzuhalten, weil man "erst einmal die Ergebnisse der Beratungskommission abwarten muss". Bei Pandemiefragen dauert dass dann so 2-3 Wochen, bis Feiertage/Ferienzeit vorbei ist (und sich die Belastung der Krankenhäuser verhundertfacht hat, was jeden Beratungsbedarf überflüssig macht), bei z.B. Klimawandel einige Jahrzehnte bis eine Lösung praktisch unmöglich und selbst abschwächende Maßnahmen unbezahlbar sind.
Aber man hat erfolgreich verhindert, dass man als Politiker sowas wie Änderungen einleiten und Zukunft gestalten muss.


Vorteil wenn die Länder autonom entscheiden: man ist flexibler und kann dort eingreifen wo es auch wirklich nötig ist. Und je nach Situation/Gefahrenlage anders entscheiden.
Nachteil: Es gibt mehr verschiedene Regeln. Was die Menschen zusätzlich irritiert.

Verpasst? Die Ausformung der Pandemiemaßnahmen läuft schon seit bald einem Jahr auf Kreisebene. Die entscheiden, "was" gemacht wird. Die Länder geben nur die Regeln vor, nach denen entschieden "wann" etwas unternommen werden muss. Und wieso ist es da nötig was zu tun, wenn 50 Baden-Würtemberger verrecken, aber nicht, wenn 200 NRWler umkippen? Wofür braucht man diese "Flexiblität"??

Außerdem hat man dann das Gefühl das sich die Minister und Bundesregierung nicht einig sind.
Dadurch entsteht ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Die sind definitiv weder glaubwürdig noch sich einig. Die gesamte Coronapolitik, egal ob SPD oder CDU, ist geprägt von durchwurschteln und Lobby-Geschenken. Was rational im Falle einer Pandemie zu unternehmen wäre beziehungsweise an welchen Maßstäben sich Maßnahmen messen lassen müssen, steht teilweise schon seit Jahrzehnten fest und seit über einem Jahr auch konkret für Corona. Aber darauf achtet kein Politiker, weil effektive Pandemiebekämpfung eben nur vorgeblich, aber nicht tatsächlich Ziel der Sache ist. Die wirtschaftlichen Interessen verschiedener Branchen (je nach Politiker schwankend: Während Spahn Apotheker, Maskenhersteller & Co beschenkt, kümmert sich die SPD um Autohersteller) wiegen weitaus schwerer als die Gesundheit der Leute und deswegen erleben wir seit 18 Monaten ein Hick-Hack, in dem jeder gerade das vertritt, womit er glaubt, beim Wähler noch durchzukommen und bei seinen bestfriends am wenigsten Schaden anzurichten. Und weil jeder den Wähler etwas anders einschätzt und auch unterschiedliche Freunde hat, kommt man dabei eben zu unterschiedlichen Schlüssen.


Den Satz von Laschet in deinem Sinne zu interpretieren ist nicht nur böswillig, es ist absurd und eine klare Lüge.
Ich teile Laschets Ansicht nicht, aber wie wir in der Corona Krise gesehen haben, gab es eine Reihe von Wissenschaftlern, die Corona in Frage gestellt haben, insoweit schaue ich mir selber auch immer an, was ich als seriös einordnen kann und was nicht. Im Grunde genommen hat das Laschet gesagt, nichts anderes,

Ich will nicht sagen, dass Hoffgangs Interpretation die einzig wahre ist (auch wenn ich glaube, dass Laschets Team genug Profis enthält, um genau diesen "klingt auch für AFDler anschlussfähig"-Effekt gezielt einzubauen), aber deine Lesart ist einfach nur flasch. "Wir bilden einen Rat aus mehreren Wissenschaftlern, um das Spektrum der wissenschaftlichen Meinung abzubilden und eine zusammenfassende Entscheidungsgrundlage zu erhalten" ist doch genau der Mechanismus, der bislang in Kraft war. Und wenn eins an Laschet Statement eindeutig ist, dann ja wohl, dass er dieses bisherige Verfahren nicht will.


Womit sich Lachet hier aber sehr klar in große Gefahr begibt und wo dieses Thema dann wirklich hochkochen kann und wird ist, wenn er im Oktober, November Kanzler wird und er es mit seiner Corona Politik vergeigt, dann wird ihn das massiv einholen und das völlig zu recht. Meinetwegen kann er darüber auch stürzen,

WTF? Du glaubst ernsthaft, dass ein gewählter CDU-Kanzler über seine Politik stürzen könnte und fallen könnte? Das hat nichtmal bei 16 Jahren gesammelter Kohl-Verfehlungen geklappt. Wenn Laschet die Wahl gewinnt, dann sitzt er 4 Jahre auf dem Thron und dass er 2021 die Gesundheit der Bevölkerung genauso gefährdet hat, wie 2020, wird 2025 keine große Rolle mehr spielen.


Hab ich doch beschrieben, sein Spruch darüber, dass Virologen ihm nicht sagen was er zu tun habe ist von April 2020 und offensichtlich hat Laschi seitdem wenig dazugelernt.

Hey: Er wurde seit einem Jahr nicht mehr in Schlachthöfen gesichtet!


Schlimm ist, dass Merz im Team von Laschet ist. Das bedeutet also für mich, dass Merz ein Ministerium unter Kanzler Laschet haben will und da er ja schon mal im Wirtschaftsministerium angeklopft hat, könnte ich mir das gut vorstellen.
Altmaier kann ja schon nichts -- aber Merz?

Merz kann was. Genau das macht ihn weitaus bedenklicher als Altmaier, der hat halt nur seine Unterschrift unter Vorlagen aus den üblichen 3-4 Quellen setzt. Das ist so wie damals die Wahl zwischen Schröder und Stoiber. Der eine hatte politische (wenn auch nicht linguale) Komeptenzen, der andere war ein schleimiges Stück Dreck ohne Ambitionen außer es sich auf dem Posten gemütlich zu machen. Aber Stillstand ist eben noch weitaus besser als ein strammer Marsch in die falsche Richtung.


Seehofer hatte die Ambitionen, die breite Zustimmung gegen die Kanzlerin dagegen (glücklicherweise) nicht.

Seehofer hat sein Timing verkackt, er ist zu früh aus Bayern raus. Gegen Merkel hatte er keine Chance, aber er dachte die würde schneller von der Bühne verschwinden und da hat er sich in Position gebracht. Anfangs noch fleißig quergeschossen, sodass Söder & Co in der entstehenden Lücke nicht direkt nachwachsen können, aber das war nicht unbegrenzt möglich. Da sich in seinem Ressort auch keine Themen ergeben haben, mit denen er punkten konnte, ist er in der Versenkung verschwunden, ehe er nach oben durchstoßen konnte. Ich geb ihm noch eine Legislaturperiode, dann wird er entweder wie Stoiber, Öttinger, von der Leyen,... nach Brüssel abgeschoben oder er tritt von selbst mit Verweis aufs Alter einen Schritt kürzer.
 
Das ist hier heute viel zu friedlich!

Warum hacken alle auf Baerbocks Buch rum und vergessen, dass der arme Armin auch eines geschrieben hat.
Also, von Mitarbeitern hat schreiben lassen, dafür dann Kohle kassiert. Als das publik wurde, hat er das Geld gespendet. Alles gut? Naja, dafür ne Spendenquittung bekommen und die dann bei der Steuer eingereicht... was man nicht tun sollte, außer man hat Bock auf Steuerhinterziehung.

Das ist in politischer Zeitrechnung prähistorisch, gibt aber Aufschluss darüber, warum die CDU sich beim Thema Baerbockbuch bedeckt hält und die Springer/Burdatruppen vorschickt.
 
Das ist hier heute viel zu friedlich!

Warum hacken alle auf Baerbocks Buch rum und vergessen, dass der arme Armin auch eines geschrieben hat.
Also, von Mitarbeitern hat schreiben lassen, dafür dann Kohle kassiert. Als das publik wurde, hat er das Geld gespendet. Alles gut? Naja, dafür ne Spendenquittung bekommen und die dann bei der Steuer eingereicht... was man nicht tun sollte, außer man hat Bock auf Steuerhinterziehung.

Das ist in politischer Zeitrechnung prähistorisch, gibt aber Aufschluss darüber, warum die CDU sich beim Thema Baerbockbuch bedeckt hält und die Springer/Burdatruppen vorschickt.
Wieder schön agitieren und Kamellen von vor 12 Jahren heraus kramen, die interessiert nur keinen, weil der Armin halt schlau genug ist, kein Buch zur Kanzlerkandidatur zu schreiben, im Gegensatz zu Anna Lena, die das noch unbedingt vor der Wahl platzieren wollte, mit dem sicheren Wissen als Kandidatin anzutreten, das alleine unterscheidet schon beide Bücher massiv.
 
Abgesehen davon ist Laschet wirklich eine sehr niedriger Maßstab. Ich glaube die meisten sind sich einig, dass er nicht erste Wahl als Kanzler ist.
 
@Don-71

Könnte man so sehen, 12 Jahre her, Laschet hat seine Lektion gelernt.
Oder man denkt sich, mei der Trottel, der hatte doch schon seinen Steuerskandal, wie kann der so unfähig sein jetzt ins Van Laack Fettnäpfchen zu tappen.

Lernfähig kann sich der Armin ausm Lebenslauf auf jeden Fall mal streichen lassen.
 
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