Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich sag es nochmal, für solche Fehler müssen Politiker mit ihrem Privatvermögen haftbar gemacht werden, bis zur Privatinsolvenz.
Nicht der Ausstieg war der Fehler sondern der Wiedereinstieg.
Die Politiker verstoßen ja gegen kein Gesetz und sind daher ja juristisch nicht angreifbar.
Es ist durchaus denkbar, dass Menschen in 100 Jahren den Atomausstieg für einen Riesenfehler halten.
Nö, auch in 1000 Jahren nicht. Die Kernspaltung ist tot und die Kernfusion kommt über das experimentelle Stadium ja nicht hinaus.
 
Die Politiker verstoßen ja gegen kein Gesetz und sind daher ja juristisch nicht angreifbar.
Das ist das Problem. Die dürfen massiv Steuergelder verschwenden. Meistens ohne größere Folgen.
In der Privatwirtschaft, wenn man der Firma massiv schadet, kann man dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
 
Nö, auch in 1000 Jahren nicht. Die Kernspaltung ist tot und die Kernfusion kommt über das experimentelle Stadium ja nicht hinaus.

Das halte ich für eine gewagte Aussage. Sagen wir der Wechsel zu den erneuerbaren Enegerien klappt nicht, die Klimakatastrophe tritt voll ein - ob man dann den Verzicht auf Atomkraft noch als richtige Entscheidung sehen wird?
 
Wir haben doch schon einen Strommix mit relativ viel erneuerbaren Energien.
Das wird schon klappen wenn man wirklich will.
 
Das ist das Problem. Die dürfen massiv Steuergelder verschwenden. Meistens ohne größere Folgen.
In der Privatwirtschaft, wenn man der Firma massiv schadet, kann man dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
Wo werden denn Manager, die Fehlentscheidungen getroffen haben, zur Rechenschaft gezogen?
Die kriegen eine gute Abfindung und gehen woanders hin, während die Belegschaft zum Arbeitsamt darf.
Das halte ich für eine gewagte Aussage. Sagen wir der Wechsel zu den erneuerbaren Enegerien klappt nicht, die Klimakatastrophe tritt voll ein - ob man dann den Verzicht auf Atomkraft noch als richtige Entscheidung sehen wird?
Wieso sollte der Wechsel nicht klappen? Der Wechsel muss gelingen, da sonst Ende im Gelände ist. Die Politiker haben das halt noch nicht begriffen und machen immer noch Politiker für die Kohleindustrie und gegen die Erneuerbaren. Daher hoffe ich ja, dass die Regierungsparteien im September abgewählt werden.
Wir haben doch schon einen Strommix mit relativ viel erneuerbaren Energien.
Das wird schon klappen wenn man wirklich will.
Meinst du etwa den Unsinn mit den 42% Anteil? Die Zahl ist schöngerechnet.
 
Wo werden denn Manager, die Fehlentscheidungen getroffen haben, zur Rechenschaft gezogen?
Die kriegen eine gute Abfindung und gehen woanders hin, während die Belegschaft zum Arbeitsamt darf.
Irgendetwas läuft in unserer Gesellschaft schief.
Meinst du etwa den Unsinn mit den 42% Anteil? Die Zahl ist schöngerechnet.
Ich hatte vor ein paar Wochen hier irgendwo im Forum ein Diagramm darüber gesehen. Stimmt das gar nicht?
 
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Wir haben doch schon einen Strommix mit relativ viel erneuerbaren Energien.
Das wird schon klappen wenn man wirklich will.

Das wird man in 20 Jahren sehen.
Wo werden denn Manager, die Fehlentscheidungen getroffen haben, zur Rechenschaft gezogen?
Die kriegen eine gute Abfindung und gehen woanders hin, während die Belegschaft zum Arbeitsamt darf.

Wieso sollte der Wechsel nicht klappen? Der Wechsel muss gelingen, da sonst Ende im Gelände ist. Die Politiker haben das halt noch nicht begriffen und machen immer noch Politiker für die Kohleindustrie und gegen die Erneuerbaren. Daher hoffe ich ja, dass die Regierungsparteien im September abgewählt werden.

Meinst du etwa den Unsinn mit den 42% Anteil? Die Zahl ist schöngerechnet.
Das liegt daran, dass sie Täter und Sündenbock zugleich sind, denn der Aufsichtsrat hat in der Regel allen Entscheidungen zugestimmt.
 
Passiert auch dort oft genug nicht...

Deswegen muss man entsprechende Gesetze halt schaffen.
Und wie willst du das machen, Gesetze schaffen die Handlungen in der Gegenwart (demokratisch herbeigeführt und nicht kriminell), für die Zukunft zu kriminalisieren?
Komplett schitzophren und absolut nicht mit unserem System vereinbar.
In der Privatwirtschaft, wenn man der Firma massiv schadet, kann man dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
Man kann seinen Job verlieren, aber du kannst nicht justiziabel oder finanziell (Schadensersatz) zur Rechenschaft gezogen werden, so lange du nicht gegen ein Gesetz verstoßen hast.
Trifft ein CEO eine Investitionsentscheidung z.B. im Jahre 2005, die sich 2011 als völlig falsch herausstellt, ist das so, aber nicht justiziabel!
 
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Man kann seinen Job verlieren, aber du kannst nicht justiziabel oder finanziell (Schadensersatz) zur Rechenschaft gezogen werden, so lange du nicht gegen ein Gesetz verstoßen zu haben.
Ich kenne mich da juristisch zwar nicht aus, aber wenn man eine Firma (durch Fahrlässigkeiten) nachweislich in den Ruin treibt, sollte doch ein Straftatbestand vorhanden sein, oder nicht?
 
Ich kenne mich da juristisch zwar nicht aus, aber wenn man eine Firma (durch Fahrlässigkeiten) nachweislich in den Ruin treibt, sollte doch ein Straftatbestand vorhanden sein, oder nicht?
So lange es einen fahrlässigen Tatbestand gibt oder Zivilrechtsnormen, die Schadensersatz auf Grund von Fahrlässigkeit begründen ja, sonst eben nicht.
 
Und wie willst du das machen, Gesetze schaffen die Handlungen in der Gegenwart (demokratisch herbeigeführt und nicht kriminell), für die Zukunft zu krinimalisieren?
Ich hab doch nicht geschrieben, dass wir Merkel vor Gericht stellen sollten sondern, dass wir Gesetze schaffen sollten
um in Zukunft handeln zu können wenn ein Politiker solche Katastrophalen Fehler begeht.
Natürlich sind die Handlungen alle demokratisch legitimiert, aber nicht jede Handlung ist direkt durch einen
Volksentscheid legitimiert. Ergo hat eine gewisse Gruppe von Menschen einfach die Verantwortung über das staatliche handeln und wenn sie fahrlässig handeln sollten sie auch die Konsequenzen spüren müssen.


Btw
Der Außenseiter bekommt Unterstützung von Parteiprominenz
 
Ich hab doch nicht geschrieben, dass wir Merkel vor Gericht stellen sollten sondern, dass wir Gesetze schaffen sollten
um in Zukunft handeln zu können wenn ein Politiker solche Katastrophalen Fehler begeht.
Natürlich sind die Handlungen alle demokratisch legitimiert, aber nicht jede Handlung ist direkt durch einen
Volksentscheid legitimiert. Ergo hat eine gewisse Gruppe von Menschen einfach die Verantwortung über das staatliche handeln und wenn sie fahrlässig handeln sollten sie auch die Konsequenzen spüren müssen.
Du musst im Job keine Entscheidungen treffen, oder? Im Grundsatz ist grobe Fahrlässigkeit schon ausgeschlossen, wenn Du Deine Ermessensentscheidung dokumentierst und begründest. Weder müssen die Gründe richtig sein, noch muss das Ermessen in nachhinein richtig sein. Und das ist gut so. Ansonsten wird man im öffentlichen Dienst niemanden mehr finden, der Entscheidungen treffen will und damit endet man in der kompletten Stagnation.
 
Natürlich sind die Handlungen alle demokratisch legitimiert, aber nicht jede Handlung ist direkt durch einen
Volksentscheid legitimiert. Ergo hat eine gewisse Gruppe von Menschen einfach die Verantwortung über das staatliche handeln und wenn sie fahrlässig handeln sollten sie auch die Konsequenzen spüren müssen.
Was für eine Argumentation!
Lol!
Deshalb sind die Jungs und Mädels auf der Insel fein raus, die für den Brexit bewusst gelogen haben vom Hacken bis zum Nacken?!
Nochmal Lol!
Vielleicht solltest erstmal überlegen was du so für Argumentationsketten aufbaust!
Mal ganz abgesehen davon, das in Deutschland keine Volksentscheide auf Bundesebene vorgesehen sind, sie sind verfassungswidrig, Gott sei Dank!
 
Zuletzt bearbeitet:
Deshalb sind die Jungs und Mädels auf der Insel fein raus, die für den Brexit bewusst gelogen haben vom Hacken bis zum Nacken?!
Der Brexit war ein rechtlich nicht bindendes Referendum ergo eine Volksbefragung


Meine Argumentation war im übrigen auch kein Plädoyer für Volksabstimmungen, nur falls du das so gelesen hast.
 
Dann muss der Wähler sich eben anders entscheiden.
Der Wähler hat sich doch deiner Aussage nach für die Union mit Atomkraft entschieden.
Was wir sicher nicht brauchen ist eine Bestrafung im Nachhinein, das gefällt zwar diktatorischen Regimen immer ganz großartig, zerstört aber die Demokratie und den Rechtsstaat.
Eine Bestrafung im Nachhinein ist diktatorisch? Man kann doch nur im Nachhinein bestrafen!
Wie soll was anderes möglich sein du Troll? Jemand muss erst etwas machen damit man ihn bestrafen kann meine Fresse ist das eine dämliche Aussage.

Möglichkeit B:
Wenn du allerdings meinst, dass man in der Zukunft Gesetze schaffen kann um dann rückwirkend Menschen zu bestrafen ist das richtig. Zumindest teilweise.

Die Nazis die den Krieg überlebt haben wurden in Nürnberg zum Beispiel nach einem Recht verurteilt das es vor
Kriegsende überhaupt nicht gab (nicht dass man nichts anderes gefunden hätte). Roosevelt, Churchill, de Gaulle alles böse Diktatoren!
 
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